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FES | Gender matters! Infobrief mit dem Schwerpunkt 'Wahlen'

Gender-matters_FESGender Matters! - Der Infobrief zur geschlechterpolitischen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung: Die Ausgabe Nr. 4 befasst sich mit dem Schwerpunkt "Wahlen" und politische Partizipation.

Obwohl in Deutschland Frauen und Männer inzwischen annähernd gleichberechtigt wählen gehen, sieht es bei dem Thema gewählt werden noch ganz anders aus. Frauen sind auf allen Ebenen in Parlamenten und Räten immer noch nicht annähernd paritätisch vertreten. Am deutlichsten auf der kommunalen Ebene: Nur zehn Prozent der Kommunen in Deutschland werden von einer Landrätin und fünf Prozent von einer (Ober-)Bürgermeisterin geleitet, in den kommunalen Parlamenten sitzen durchschnittlich nicht mehr als 25 Prozent Frauen.

Mit der Frage nach den Ursachen befasst sich das aktuelle Heft der FES: z.B. in dem Beitrag "Das wär ja nix für mich. Wenn Frauen kandidieren". Eine Nachbetrachtung der Europawahl mit der mageren Steigerung des Frauenanteils um 1,25% nimmt der Beitrag "Die Europawahl, Chance für Frauen?" vor. Auch das Thema Parité, also "Quotierte Wahllisten und ihre Folgen" wird dargestellt. Einen individuellen Blick ermöglicht das Interview mit Elke Ferner Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). Darüber hinaus sind aktuelle Projekte sowie weitere Informationen zum Gender-Schwerpunkt der Friedrich-Ebert-Stiftung zu finden.

Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Politik und Gesellschaft (Hrsg.): Gender matters! Damenwahl?! Geschlecht und Wahlen, Infobrief zur geschlechterpolitischen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Nr. 4, Berlin 2014

Weitere Informationen

Alle Ausgaben von Gender Matters! sind als unter www.fes.de/gender/infobrief im Archiv kostenlos erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema Frauen und Politik finden Sie auch unter www.politik-braucht-frauen.de, der Website zum kommunalpolitischen Mentoring-Programm des Landes Niedersachsen.

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Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

Stell-Dir-vor-es-ist-Wahl
In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

Handreichung-Gendersensible-Sprache-Bremer-Verwaltung
Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

März 2021

5.3.–11.3.2021 | NEIN! GEGEN HÄUSLICHE GEWALT! | Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Online

8.3.2021 | Internationaler Frauentag, weltweit

8.3.2021 | Gleichberechtigung – keinen Schritt zurück in Corona-Zeiten!, Nds. Landtag / online

9.3.2021 | 3. Fachtagung der Initiative Klischeefrei, online

10.3.2021 | Equal Pay Day, deutschlandweit/ europaweit

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Monika Hauser

03_Kalenderblatt-Maerz_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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