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Hintergrund | Das CEDAW Abkommen

Das CEDAW-Abkommen benennt die vielfältigen Formen der Diskriminierung von Frauen und ruft die Staaten zu detaillierten Gegenmaßnahmen auf. Neben Bereichen wie Bildung, Arbeit, Staatsangehörigkeit und politischer Beteiligung sind nun besonders die Rechte von Frauen in der Ehe und der Familie sowie die Rechte von Frauen in ländlichen Gebieten genannt.

In der Entwicklung von Menschenrechtsinstrumenten für Frauen geht die CEDAW-Konvention über alle vorherigen völkerrechtlichen Instrumente hinaus. Sie garantiert nicht nur Neutralität in der Behandlung von Frauen und Männern, sondern untersagt die spezifischen und indirekten Diskriminierungsformen, denen Frauen in allen Lebensbereichen ausgesetzt sind. Die Handlungsanweisungen an die Staaten erstrecken sich dabei auch auf den nicht-staatlichen Bereich. Das Abkommen verpflichtet die Staaten zur aktiven Herstellung der Gleichberechtigung.

Alle Mitgliedstaaten, die das Abkommen ratifiziert haben, legen dem CEDAW-Ausschuss mindestens alle vier Jahre einen Staatenbericht über die Maßnahmen, die sie im Rahmen ihrer Vertragserfüllung getroffen haben, vor.

Durch das CEDAW-Fakultativprotokoll, das am 15. Januar 2002 von Deutschland ratifiziert wurde, können sich Frauen und Frauenorganisationen bei Verstößen gegen die Bestimmungen des CEDAW-Übereinkommens mit einer Beschwerde an den CEDAW-Ausschuss wenden. Außerdem kann der CEDAW-Ausschuss selbst Untersuchungen einleiten, wenn er Anhaltspunkte dafür hat, dass ein Vertragsstaat die Menschenrechte von Frauen verletzt.

Weitere Informationen

Der Text des CEDAW-Abkommens kann beim BMFSFJ als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Aktuelle Aktion

Grundgesetz
Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt!
"Der Parlamentarische Rat hat am 23. Mai 1949 in Bonn am Rhein in öffentlicher Sitzung festgestellt, daß das am 8. Mai des Jahres 1949 vom Parlamentarischen Rat beschlossene Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der Woche vom 16.–22. Mai 1949 durch die Volksvertretungen von mehr als Zweidritteln der beteiligten deutschen Länder angenommen worden ist." Zum Jubiläum in diesem Jahr hat die Bundesregierung eine Website sowie eine Jubiläumsausgabe des Grundgesetzes veröffentlicht. Auf der Website finden Sie auch Informationen zu den "Müttern des Grundgesetzes". www.70jahregrundgesetz.de

Film der Woche

HolDirHilfe_Film
#HolDirHilfe - Kampagne gegen Zwangsheirat und Verschleppung
Papatya, die Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund, hat die Präventionskampagne #HolDirHilfe gegen Zwangsheirat und Verschleppung gestartet. Mit dem kurzen Film werden alle ermutigt, die von Zwangsheirat und Verschleppung bedroht sind, sich rechtzeitig Hilfe zu holen! weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Mai 2019

27.5.–29.5.2019 | 15. Deutscher Hebammenkongress - Hebammenwissen - macht's möglich, Bremen

28.5.2019 | Gleichstellungsrelevanz im kommunalen Handeln - Ausgebucht!, Hannover

Juni 2019

3.6.2019 | Geschlechtergerechtigkeit: Da geht noch mehr!, Berlin

3.6.–4.6.2019 | Frauen, Politik und Macht, Rehburg-Loccum

26.6.2019 | Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen, Hannover

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05_Kalender-VNST_Mai
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Mai: Europawahlen 2019