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Statistikbericht zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen 2018

HSBN-Bericht-2018Der Statistikbericht zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) 2018 bringt gute und schlechte Nachrichten für die Gleichstellung: Immer mehr Mütter mit minderjährigen Kindern in Niedersachsen sind erwerbstätig. Ein existenzsicherndes Einkommen erzielen Frauen mit ihrer Arbeit jedoch häufig nicht: 82,3 % der Teilzeitbeschäftigten in Niedersachsen waren im Jahr 2016 Frauen.

Der Bericht zur HSBN wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) erstellt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung herausgegeben. Der diesjährige Bericht zeigt, dass nicht alle Menschen von den positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt profitieren können. Die Armutsgefährdungsquote hat sich im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent erhöht.

Kinder und Alleinerziehende sind nach wie vor übermäßig stark von Armut bedroht. Hinzu kommt, dass die Armutsgefährdung bei den Ausländerinnen und Ausländern und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ansteigt, während sie bei Menschen ohne Zuwanderungsgeschichte und mit deutscher Staatsangehörigkeit sinkt.

Der Bericht zur HSBN 2018 wird durch einen Anlagenbericht der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zum Thema Flüchtlingshilfe ergänzt. Die LAG FW ist Mitglied im Lenkungsausschuss der HSBN, in dem neben Fachpersonen der Ministerien und des Landesamtes für Statistik auch Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, der Freien Wohlfahrtspflege und der Familienverbände vertreten sind.

Weitere Informationen

Der Bericht steht als pdf-Datei zum Download auf der Website des Sozialministeriums Niedersachsen zur Verfügung.

Die Inhalte des Berichts zur HSBN 2018 werden demnächst auch unter www.sozialberichterstattung-niedersachsen.de veröffentlicht.

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Stader Erklärung

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Die internationale Konferenz "Fair Pay – Wie geht es besser in Skandinavien" widmete sich Fragen der Entgeltgleichheit und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und Skandinavien. Im Nachgang der Veranstaltung wurde die Stader Erklärung erarbeitet.
Die Dokumentation der Veranstaltung und die Stader Erklärung finden Sie unter www.cedaw-stade.de

Kalender 2022 'Kunst und Kultur'

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Der Kalender 2022 von Gleichberechtigung und Vernetzung hat das Thema "Frauen in Kunst und Kultur": Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirkt auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung, aber auch durch Protagonistinnen und Protagonisten: Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Aber die gute Nachricht ist: Frauen holen auf! Alle Informationen zum Kalender und zur Bestellung finden Sie hier: weiterlesen >>>

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