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BAG Kampagne Frauenarmut

Mit einer bundesweiten Kampagne, die gemeinsam mit Studierenden der Design-Akademie Berlin umgesetzt wird, will die BAG kommunaler Frauenbüros auf die erschreckend hohe Zahl von Armut bei Frauen hinweisen. Betroffen sind Frauen aller Generationen, besonders häufig trifft es Alleinerziehende und Rentnerinnen. Beim Taschengeld fängt es schon an – bei der Rente hört es auf! Typische Frauenberufe, wie Erzieherin, Friseurin, Altenpflegerin, Arzthelferin, etc., sind im Vergleich schlecht bezahlt. Und trotzdem sind sie bei jungen Frauen immer noch sehr beliebt. Der Grundstein für eine geringe Rente ist damit schon gelegt. Aber auch beim Gehalt gibt es große Unterschiede: statistisch gesehen sind es 22 Prozent, die Frauen im Durchschnitt weniger verdienen als Männer.

Während Männer Karriere machen, betreuen viele Frauen die Kinder zu Hause und arbeiten jahrelang in Teilzeit (45 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit, bei den Männern sind es 9,8 Prozent). Die Aussicht auf eine existenzsichernde Rente sinkt für diese Frauen weiter. Wird dann noch jemand aus der Familie krank und wird zu Hause gepflegt, sind es oftmals wieder Frauen, die (teilweise) aus dem Beruf aussteigen und diese Aufgabe übernehmen.

Statistisch gesehen haben Frauen 60 Prozent weniger Rente als Männer. 63 Prozent der Frauen bekommen weniger als 650 Euro Rente. Unter den Personen, die Hartz IV beziehen, ist die Gruppe der alleinerziehenden Mütter besonders groß.

Weitere Informationen

Hintergrundinformationen, Material und interessante Clips stehen auf der Website der BAG kommunaler Frauenbüros zur Verfügung.

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Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

Stell-Dir-vor-es-ist-Wahl
In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

Handreichung-Gendersensible-Sprache-Bremer-Verwaltung
Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

März 2021

1.3.2021 | Equal Care Day, weltweit

2.3.2021 | FAIR SHARE Monitor 2021 - Gemeinsam für mehr Frauen in Führung in der Zivilgesellschaft, online

2.3.–3.3.2021 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz und der Gleichstellungsplan, online

5.3.2021 | Weltgebetstag der Frauen, weltweit

8.3.2021 | Internationaler Frauentag, weltweit

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Monika Hauser

03_Kalenderblatt-Maerz_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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