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Handreichung Gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung

Handreichung-Gendersensible-Sprache-Bremer-VerwaltungDie Verwaltung der Freien Hansestadt Bremen gibt in einer Orientierungshilfe wertvolle Hinweise für eine gendersensible und diversitätsbewusste Kommunikation öffentlicher Stellen, mit der Personen aller Geschlechter angesprochen werden.

Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann.

Statt des bislang weit verbreiteten Gendersterns, durch den alle Menschen angesprochen werden sollen, auch die, die sich in der Binarität von Mann und Frau nicht verorten, empfiehlt die Bremer Handreichung den Gender-Doppelpunkt. Er stelle aktuell die beste Möglichkeit dar, barrierefrei gendersensibel zu formulieren. Allerdings ist das kein Muss, das stellen die Autor:innen der Handreichung ausdrücklich klar: "Das Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation sieht an dieser Stelle allerdings von einer eindeutigen Empfehlung ab, da die Diskussion um Genderstern oder Gender-Doppelpunkt auch zwischen blinden und sehbehinderten Menschen derzeit kontrovers geführt wird und noch nicht am Ende ist."

Die Handreichung ist darüber hinaus für Verwaltungen und öffentliche Stellen ein wertvoller Leitfaden, wenn es um die Verwendung genderneutraler Bezeichnungen und Begriffe geht - ob in Formularen oder Anträgen, in persönlichen Anschreiben oder mündlichen Anreden und Begrüßungen. Eine verständliche Verwaltungssprache ist weiterer Ausdruck von Gendersensibilität und Verständlichkeit als Bestandteile von Diversitätsbewusstheit. Auch dazu gibt die Handreichung leicht umzusetzende Tipps und wichtige Hinweise.

Aus- und Fortbildungszentrum für den bremischen öffentlichen Dienst im Auftrag des Senators für Finanzen (Hrsg.): Handreichung Gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung, Bremen, Dezember 2020

Weitere Informationen

Die Broschüre steht als PDF-Datei auf der Website der Stadt Bremen zum Download bereit.

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Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

Stell-Dir-vor-es-ist-Wahl
In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

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Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

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März 2021

2.3.2021 | FAIR SHARE Monitor 2021 - Gemeinsam für mehr Frauen in Führung in der Zivilgesellschaft, online

2.3.–3.3.2021 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz und der Gleichstellungsplan, online

5.3.2021 | Weltgebetstag der Frauen, weltweit

8.3.2021 | Internationaler Frauentag, weltweit

9.3.2021 | 3. Fachtagung der Initiative Klischeefrei, online

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Monika Hauser

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Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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