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Glossar zum diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch

Glossar-der-Neuen-deutschen-MedienmacherDie Initiative "Neue deutsche Medienmacher" entwickelt seit einigen Jahren ein umfangreiches Glossar für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch im Journalismus. In Zusammenarbeit mit dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. wurde das Glossar für die Jugendarbeit, die Erwachsenenbildung sowie für die Arbeit mit Migrantenorganisationen und Geflüchteten überarbeitet und als Broschüre herausgegeben.

Sprache beeinflusst die Wahrnehmung und damit auch die gesellschaftliche Realität. Sie drückt die eigene Haltung aus und prägt gleichzeitig die Wahrnehmung der Menschen, an die sie sich wendet. In pädagogischen Kontexten ist die Sprache ein besonders wichtiges Handwerkszeug, ein diskriminierungssensibler Sprachgebrauch kann zum individuellen und gesellschaftlichen Perspektivwechsel beitragen.

Das Glossar der Neuen deutschen Medienmacher will zum Sprechen und Schreiben mit möglichst wenig Verletzungen und Diskriminierungen beitragen, damit Menschen in ihren individuellen Lebenssituationen betrachtet werden. Die Sammlung von Bezeichnungen, Formulierungen und Begriffen, die religiöse, politische oder gesellschaftliche Zuschreibungen beinhalten, ist eine wertvolle Hilfe für die pädagogische Arbeit und für Beratungsstellen. Das Glossar erläutert kurz und knapp Zusammenhänge und Herkunft von Begriffen und gibt Empfehlungen für ihre (Nicht-) Verwendung, unter anderem im Kontext von Religion, Migration, Flucht und Asyl. Dabei wird auch großer Wert auf eine geschlechtergerechte Sprache gelegt. Die Texte zu den einzelnen Stichworten sind daher mit dem gender_gap verfasst.

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (Hrsg.): Glossar der Neuen deutschen Medienmacher, Fomulierungshilfen für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch in der Bildungsarbeit in der Migrationsgesellschaft, 2. ergänzte Auflage, Düsseldorf 2016

Weitere Informationen

Bestellung und Download unter www.idaev.de. Weitere Informationen: www.neuemedienmacher.de

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Equal Care Day

Equal-Care-Day
29.02.2020: Equal Care Day
Care-Arbeit ist zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt und erfährt geringe Wertschätzung. Um auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, ruft die Initiative Equal Care Day dazu auf, am 29. Februar 2020 einen Aktionstag zu feiern. Die Initiative wird getragen vom Verein klische*esc, der die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordiniert und für die Vernetzung der Beteiligten sorgt. In Bonn wird es zum Anlass des Equal Care Days am 28. und 29. Februar eine Konferenz geben. Informationen zur Anmeldung, weitere geplante Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten finden sich unter equalcareday.de.

Frauen haben die Wahl

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Neu erschienen: Broschüre der Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München für Frauen zur Kommunalwahl am 15. März 2020. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

Februar 2020

18.2.–22.2.2020 | meccanica feminale, Villingen-Schwenningen

25.2.–20.3.2020 | Auricher Frauenwochen, Aurich

29.2.2020 | Equal Care Day, bundesweit

März 2020

8.3.2020 | Internationaler Frauentag, weltweit

8.3.–10.3.2020 | Kongress Armut und Gesundheit, Berlin

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Materialien zum Internationalen Frauentag

Materialien-Frauentag
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. bietet verschiedene Materialien zum Internationalen Frauentag an. Eine Fahne kann vor Rathäusern, Kreishäusern oder an anderen Stellen gehisst werden, um die Bedeutung dieses Tages zu betonen und auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass von der Kommune Impulse ausgehen, um die Gleichberechtigung voran zu bringen. Ein passendes Roll-up Banner kann alternativ oder ergänzend aufgestellt werden. Für Aktionen und um den Anliegen der Frauen mehr Gehör zu verschaffen, sind Aktionsklatschen erhältlich. weiterlesen >>>