Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Frauenkalender 2020 | Zerstört - Frauen im internationalen Spitzensport

Der Frauenkalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2020 benennt zwölf Menschenrechtsverletzungen, unter denen Frauen leiden. Hier unser Beitrag für den Monat Januar: Spitzensportlerinnen müssen ihren Testosteronwert messen lassen. Übersteigt er eine vom Leichtathletik-Weltverband festgesetzte Größe, werden sie dazu gezwungen, sich einer medizinisch unsinnigen Hormontherapie auszusetzen, um ihr Leistungsniveau zu senken. Darüber hinaus werden Frauen im Spitzensport systematisch diskriminiert. Beispiele sind der Ausschluss von Frauen in einzelnen Disziplinen und der höchste Gender-Pay-Gap überhaupt. weiterlesen >>>

Arbeitszeitwünsche 2018

2018 wünschten sich rund 2,2 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren eine längere Arbeitszeit (Unterbeschäftigte), während gut 1,4 Millionen kürzer arbeiten wollten (Überbeschäftigte). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatten unterbeschäftigte Personen im Durchschnitt eine gewöhnlich geleistete Wochenarbeitszeit von 28,9 Stunden und wünschten sich Mehrarbeit von 10,6 Stunden. Überbeschäftigte arbeiteten dagegen durchschnittlich 41,6 Stunden pro Woche und wünschten sich eine Verkürzung um 10,8 Stunden. Beim Thema Arbeitszeit gibt es allerdings deutliche geschlechtsspezifische und regionale Unterschiede.Weiterlesen >>>

Klimawandel und Geschlechterverhältnisse

Klimawandel-Wissenschaftlerinnen-Rundbrief_FU-BerlinIm aktuellen Wissenschaftlerinnen-Rundbrief der Zentralen Frauenbeauftragten der FU Berlin geht es um Klimawandel und Genderfragen. Im ersten Artikel erläutert Sybille Bauriedl Zusammenhänge von Klimawandel, Migration und Geschlechterverhältnissen. Martin Voss fragt, ob Katastrophen im Klimawandel ein Geschlecht haben und Götz Kaufmann ob Klimawandel reine Männersache sei. Darüber hinaus sind auch die jungen Aktivistinnen ein Thema. Der Rundbrief steht auf der Website der FU Berlin zum Download zur Verfügung.

Gleichstellungsjahr 2020: Partnerschaftlich für gerechte Chancen von Frauen und Männern

Bundesministerin Giffey startet Bundesprogramm gegen Gewalt an Frauen und kündigt Gleichstellungstrategie der Bundesregierung an
Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Gleichstellung – für entsprechende Projekte stehen dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) insgesamt 21 Millionen Euro zur Verfügung und damit 3,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen im Jahr 2020 35 Millionen Euro aus dem neuen Bundesprogramm "Gegen Gewalt an Frauen" zur Stärkung der Beratungsstellen und Frauenhäuser.Weiterlesen >>>

Familienleistungen: Das ändert sich 2020

Zum 1. Januar 2020 sind Änderungen beim Kinderzuschlag, beim Unterhaltsvorschuss und bei den Kinderfreibeträgen in Kraft getreten. Von den Verbesserungen profitieren insbesondere Familien mit kleinen Einkommen.Weiterlesen >>>

Helene Weber-Preis 2020

Auch in diesem Jahr sollen mit dem Helene Weber-Preis ehrenamtliche kommunale Mandatsträgerinnen ausgezeichnet werden. Gesucht werden 15 Preisträgerinnen, die sich politisch und zivilgesellschaftlich sowie frauen- und gleichstellungspolitisch engagieren, sich für den kommunalpolitischen Nachwuchs sowie die Vielfalt in der Kommunalpolitik einsetzen und Vorbilder für potenzielle Kommunalpolitikerinnen darstellen. Die Preisträgerinnen werden von einer unabhängigen Jury, der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorsitzt, ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 8. September 2020 statt. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2020. Weitere Informationen unter www.frauen-macht-politik.de/helene-weber-preis/ausschreibung-2020.html

Kurze Wege für Frauen in Not | Beratungsstellen in der Region Hannover

16 Kommunen beteiligen sich am Ausbau der Frauenberatungsstellen
Weg mit den weißen Flecken: Künftig sollen Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, in der ganzen Region Hannover möglichst wohnortnah Hilfe finden. Am 18. Dezember 2019 wurden Verträge mit 16 Kommunen und 16 Beratungsstellen unterzeichnet - der Abschluss eines zwei Jahre dauernden Prozesses zur Neuordnung der Frauenberatungsstellen und ihrer Förderung. Für Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, ein starkes Signal in der Arbeit gegen Gewalt gegen Frauen: "Eine flächendeckende Versorgung mit Frauenberatungsstellen in der Region Hannover ist mir ein jahrelanges Anliegen. Die Fallzahlen über Gewalt an Frauen sind weiterhin alarmierend hoch. Es geht nicht an, dass Frauen, nur weil sie am falschen Ort wohnen, keine Hilfe in Anspruch nehmen können." Die Neuausrichtung sieht eine Einteilung der Region Hannover in sechs Teilregionen vor, in denen jeweils mindestens eine Frauenberatungsstelle Anlaufpunkt für Frauen in Not ist.Weiterlesen >>>

In immer mehr Familien mit kleinem Kind arbeiten beide Elternteile

In immer mehr Familien mit kleinem Kind arbeiten beide Elternteile: Im Jahr 2018 waren in 35 Prozent der Paarfamilien mit einem Kind unter 3 Jahren beide Eltern erwerbstätig. 2008 waren es noch 29 Prozent gewesen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hängt die Erwerbsbeteiligung der Eltern stark vom Alter des jüngsten Kindes ab. Mit einem Kind unter 1 Jahr arbeiteten 2018 in gut 7 Prozent der Fälle Vater und Mutter.Weiterlesen >>>

Amtsantritt der neuen EU-Kommission | Gleichstellung zum Thema machen

Am 1. Dezember 2019 hat die neue EU-Kommission unter Kommissionspräsidentin Dr. Ursula von der Leyen ihr Amt angetreten. Die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes e.V. (djb) Prof. Dr. Maria Wersig zeigt sich erfreut, dass Geschlechtergleichstellung eine Priorität für die neue Kommissionspräsidentin sein wird: "Ursula von der Leyen und die erste Kommissarin für Chancengleichheit Helena Dalli haben konkrete Maßnahmen angekündigt, die die EU zur Vorreiterin in Sachen europäischer Gleichstellungspolitik machen können. Diese klaren Signale begeistern! Alle europäischen Institutionen sind nun gefordert, ihre ambitionierten gleichstellungspolitischen Ziele mit vereinten Kräften umzusetzen." Mit von der Leyen steht erstmals eine Frau an der Spitze der EU-Kommission, deren Frauenanteil mit 44 Prozent (12 Frauen, 15 Männer) so hoch ist wie noch nie - auch wenn das ursprünglich ausgerufene Ziel einer paritätisch besetzten Kommission am Ende des Benennungsprozesses verfehlt wurde.Weiterlesen >>>

Jubiläum

Landesfrauenrat-NDS_Jubilaeum
Der Landesfrauenrat Niedersachsen ruft 2020 zum Jubiläumsjahr aus: Das Gründungsdatum 23. Mai 1970 jährt sich zum 50. Mal, und das soll ein ganzes Jahr lang mit zahlreichen Aktivitäten von A wie Ausstellung bis Z wie Zusammenarbeit und drei Festwochen im Juni 2020 gefeiert werden. www.landesfrauenrat-nds.de

Drei Wege zur Parität

Wie genau können wir Parität in den Parlamenten herstellen? Welche Wege und Modelle gibt es eigentlich? Das ist gar nicht so schwer. Der Deutsche Frauenrat zeigt das in einem Erklärvideo.

Termine Alle Termine >>>

Januar 2020

23.1.2020 | Neue EU-Gleichstellungsstrategie: Mehr Frauen in Politik und Führungspositionen!, Brüssel, Belgien

28.1.2020 | Aufsichtsratsarbeit - Wie läuft das?, Göttingen

Februar 2020

5.2.2020 | Fortbildung für Verwaltungsmitarbeiterinnen von Gleichstellungsbeauftragten - Ausgebucht -, Hannover

7.2.2020 | Täterarbeit im Fokus - Fachtag zur Vernetzung bei Häuslicher Gewalt, Hannover

7.2.2020 | Sie ist schwanger - Sie muss die Entscheidung treffen, Verden (Aller)

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Materialien zum Internationalen Frauentag

Materialien-Frauentag
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. bietet verschiedene Materialien zum Internationalen Frauentag an. Eine Fahne kann vor Rathäusern, Kreishäusern oder an anderen Stellen gehisst werden, um die Bedeutung dieses Tages zu betonen und auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass von der Kommune Impulse ausgehen, um die Gleichberechtigung voran zu bringen. Ein passendes Roll-up Banner kann alternativ oder ergänzend aufgestellt werden. Für Aktionen und um den Anliegen der Frauen mehr Gehör zu verschaffen, sind Aktionsklatschen erhältlich. weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Uni Hildesheim: Referentin/ Referent für Gleichstellung

Im Gleichstellungsbüro der Uni Hildesheim ist zum 01.04.2020 die Stelle einer Referentin/ eines Referenten für Gleichstellung unbefristet zu besetzen. Die Vergütung der 75-Prozent-Stelle erfolgt nach TV-L E 13. Bewerbungsschluss: 31.01.2020. Weitere Informationen auf der Website der Uni Hildesheim