Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Juliane Bartel Medienpreis 2017 | Videomitschnitt der Preisverleihung verfügbar

Am 24. Oktober 2017 wurden im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover Autorinnen und Autoren mit dem Niedersächsischen Juliane Bartel Medienpreis 2017 ausgezeichnet. Prämiert werden jedes Jahr Beiträge, die ein faires und gleichberechtigtes Frauenbild zeigen, Frauen in ihrer Rollenvielfalt oder als aktiv Handelnde abbilden. Ab sofort ist ein Videomitschnitt der gesamten Preisverleihung verfügbar. Zum Video

Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Potsdam: Anrechnung der Pflegezeiten betreuender Angehöriger und Leistungen für Kinder und Familien

Bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) am 7. Dezember in Potsdam ging es u.a. um die Anrechnung von Pflegezeiten betreuender Angehöriger, um finanzielle Leistungen für Kinder und Familien und um Rechtssicherheit für Zugewanderte, die sich zu einer Hilfskraft ausbilden lassen.Weiterlesen >>>

Schleswig-Holstein | Oberverwaltungsgericht bestätigt kommunale Frauenquote

Am 06.12.2017 hat das Oberverwaltungsgericht in Schleswig im Berufungsverfahren die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes vom 20.12.16 für die paritätische Entsendung des Aufsichtsrates der Tourismus- und Stadtmarketing GmbH in Husum in allen Punkten bestätigt. Das Landesgleichstellungsgesetz (§ 15) sieht vor, dass 50 Prozent aller Sitze in den Gremien mit Frauen besetzt werden sollen. Das Gericht hatte einen Fall im Berufungsverfahren zu verhandeln, in dem der Rat der nordfriesischen Stadt Husum zu wenige Frauen in den Aufsichtsrat der Tourismus- und Stadtmarketing GmbH (TSMH) entsandt hatte. Bei fünf zu entsendenden Personen war lediglich eine Frau dabei. Bürgermeister Uwe Schmitz lehnte die Neubesetzung ab, weil sie gegen geltendes Recht verstieß - und Bürgervorsteher Peter Empen zog stellvertretend für das Stadtverordnetenkollegium vor Gericht. Das Gericht hat nunmehr das Urteil des Verwaltungsgerichtes bestätigt und keine weitere Revision zugelassen. "Die Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten ist hocherfreut, dass nun endlich geltendes Recht umgesetzt werden muss", so Svenja Gruber, Sprecherin der LAG. "Wir sind dankbar, dass die Stadt Husum eine rechtlich verbindliche Klarstellung erwirkt hat. www.gleichstellung-sh.de

Juristinnenbund und Ärztinnenbund fordern gemeinsam die Abschaffung des Straftatbestandes 'Werbung für den Schwangerschaftsabbruch'

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) und der Deutsche Ärztinnenbund e.V. (DÄB) fordern angesichts vermehrter Strafanzeigen gegen Ärztinnen und Ärzte wegen des Vorwurfs der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch (§ 219a StGB) die Abschaffung dieses Paragrafen im Strafgesetzbuch (StGB).Weiterlesen >>>

Gewalt in der Partnerschaft - Immer mehr Fälle werden der Polizei bekannt

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat das Bundeskriminalamt die zweite jährliche "Kriminalstatistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften" veröffentlicht. Die Zahlen zeigen, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen versuchte und vollendete Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei in 2016 bekannt geworden sind. Deutlich wird, in welcher Beziehung Täter und Opfer zueinander stehen und welche Delikte passiert sind. Die Auswertung zeigt: Es sind zu über 80% Frauen, die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind. Mehr als 51% von ihnen lebten in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Tatverdächtigen. Seit 2012 lässt sich ein kontinuierlicher Anstieg der Opferzahlen von Partnerschaftsgewalt feststellen.Weiterlesen >>>

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann ruft zu Solidarität und Unterstützung auf

Ministerin-Reimann_Fahnenhissung_kleinNiedersachsens Sozialministerin Carola Reimann ruft zu einem entschlossenen Kampf gegen Gewalt an Frauen auf. Aus Anlass des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November hisste sie eine Aktionsfahne an der Fassade des Sozialministeriums gegenüber des Niedersächsischen Landtags.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz | Rechtsverordnung zum Prostituiertenschutzgesetz tritt in Kraft

Am 25. November tritt in Rheinland-Pfalz die neue Rechtsverordnung zum Prostituiertenschutzgesetz in Kraft. Sie regelt die Zuständigkeiten für die landesweite Umsetzung des Gesetzes, das seit 1. Juli 2017 bundesweit gilt. Umgesetzt wird das Prostituiertenschutzgesetz nach der neuen Rechtsverordnung von den Kommunen im Land. Dabei richtet sich die jeweilige Zuständigkeit danach, in welchem Bezirk die oder der Prostituierte vorwiegend tätig ist bzw. wo das Gewerbe seinen Sitz hat oder betrieben wird, für das die Prostituierten arbeiten. Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ist als obere Aufsichtsbehörde für die Gesundheitsberatung und die Anmeldung der Prostituierten zuständig, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion für das Prostitutionsgewerbe. Oberste Aufsichtsbehörde für die Anmeldung und das Prostitutionsgewerbe ist das Frauenministerium, für die Gesundheitsberatung ist diese das Gesundheitsministerium.

Dr. Carola Reimann neue Sozialministerin in Niedersachsen

Minsterin_Dr_Carola_ReimannAm 22. November 2017 wurde die neue Niedersächsische Landesregierung ernannt. Dr. Carola Reimann wurde zur Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung berufen. Frau Dr. Reimann war zuvor Mitglied des Deutschen Bundestages. Als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion war sie zuständig für die Bereiche Arbeit und Soziales sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Ministerin übernimmt die Amtsgeschäfte von Cornelia Rundt. www.ms.niedersachsen.de

Qualifizierungsprojekte für geflüchtete Frauen

Die Niedersächsische Landesregierung fördert acht Qualifizierungsprojekte für geflüchtete Frauen mit dem Programm "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA). Denn bislang haben in Deutschland geflüchtete Frauen und auch viele andere Migrantinnen deutlich seltener eine Erwerbstätigkeit als geflüchtete bzw. zugewanderte Männer.Weiterlesen >>>

BMBF | Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg erhält knapp eine Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für das Projekt REVERSE. Ziel ist die Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland, die Forscherinnen und Forscher als Gefährdung für die Demokratie einschätzen.Weiterlesen >>>

Bundesverfassungsgericht: Eintragung eines dritten Geschlechts muss möglich sein

Das Personenstandsrecht in Deutschland muss nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts geändert werden. Künftig kann beim Geschlechtseintrag im Geburtenregister neben "weiblich" oder "männlich" auch eine dritte Bezeichnung wie "inter" oder "divers" gewählt werden. Die entsprechenden bisher geltenden Regelungen im Personenstandsgesetz (PStG) verstoßen gegen den Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und gegen das Diskriminierungsverbot. Das Bundesverfassungsgericht verpflichtet den Gesetzgeber, bis zum 31. Dezember 2018 eine Neuregelung zu schaffen.Weiterlesen >>>

Die Fahnenaktionen von TERRE DES FEMMES 2017

Die von TERRE DES FEMMES entwickelte Aktion will bundesweit ein Zeichen setzen, um gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen und Mädchen zu protestieren und gesetzliche sowie gesellschaftliche Veränderungen einzufordern. Rund um den 25. November, dem internationalen Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen!", laufen darüber hinaus bundesweit Aktionen und Kampagnen. Das Motto der Fahnenaktion 2017 lautet "Mädchen schützen! Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden". Die Aktion wird in Kooperation mit Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Frauenhäusern, Ministerien, Universitäten und vielen Verbänden durchgeführt. Weitere Informationen auf der Website von TERRE DES FEMMES www.frauenrechte.de

Offener Brief der BAG | Sexuelle Belästigung/sexuelle Gewalt gegen Frauen #metoo

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat sich zur aktuellen Debatte um sexuelle Belästigung mit einem offenen Brief geäußert. Die Sprecherinnen stellen fest: Noch ein Hashtag, diesmal #metoo, organisiert von der amerikanischen Schauspielerin Alyssa Milano! Wieviel hashtags braucht es noch, bis das Thema "sexuelle Gewalt gegen Frauen" endlich in das gesellschaftliche Bewusstsein dringt und dieses aufrüttelt? Wir, die Sprecherinnen der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, erinnern hiermit auch an den #aufschrei der bereits 2013 von Anne Wizorek initiiert wurde. Eine kleine Weile gab es mediales Interesse, dann versank das Thema "alltäglicher Sexismus" wieder in der Versenkung!Weiterlesen >>>

Juliane Bartel Medienpreis 2017

Juliane-Bartel-Medienpreis-2017_PreistraegerInnen_Tom-Figiel_150pxNiedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt hat am 24. Oktober 2017 im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover Autorinnen und Autoren mit dem Niedersächsischen Juliane Bartel Medienpreis 2017 ausgezeichnet:

"Medienschaffende bedienen sich nach wie vor häufig Klischees, um Frauen und Mädchen abzubilden. Unsere Gesellschaft hat sich aber weiterentwickelt, hier müssen die Medien Schritt halten und den Realitäten Raum bieten", sagte Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt. "Mit dem Juliane Bartel Medienpreis 2017 zeichnen wir heute Abend deshalb solche Autorinnen und Autoren aus, die Frauen und Mädchen in ihren Hörfunk- und Fernsehbeiträgen differenziert darstellen, die Missstände aufzeigen oder überkommene Rollen- und Familienbilder einreißen."Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

FrauenNachtTaxi-Freiburg
In Freiburg ist ein neues FrauenNachtTaxi an den Start gegangen. Der Freiburger Oberbürgermeister betont: "Die Gewalttaten des vergangenen Jahres haben viele Frauen verunsichert, in Freiburg wie auch im Umland. Um ihnen nachts einen sicheren Heimweg zu ermöglichen, hat die Verwaltung im vergangenen halben Jahr ein Konzept FrauenNachtTaxi erarbeitet. Es ist ein zentraler Baustein in unserem Einsatz für Sicherheit und Ordnung in Freiburg." Der Start des FrauenNachtTaxis beschließt die Aktionswoche "16-Tage Stopp Gewalt gegen Frauen". www.freiburg.de/frauenbeauftragte.

Broschüre der Woche

Handbuch-zum-LGG-RP
Das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer ein Handbuch zum Landesgleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst herausgegeben. Das Handbuch soll vor allem Gleichstellungsbeauftragte sowie Personalverantwortliche bei der Umsetzung des neuen Gesetzes unterstützen. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Dezember 2017

19.12.–20.12.2017 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - ausgebucht -, Hannover

Januar 2018

17.1.–18.1.2018 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit -ausgebucht-, Hannover

23.1.2018 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

Februar 2018

14.2.2018 | One Billion Rising for Justice | Weltweiter Aktionstag für Gerechtigkeit, weltweit

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Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Dezember: "Sprache"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Wissenschaftliche Mitarbeit Gleichstellungsbüro

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sucht für das Gleichstellungsbüro zum nächstmöglichen
Termin eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/ einen wissenschaftlichen Mitarbeiter. Bewerbungsschluss: 31.12.2017. Weitere Informationen auf der Website der MHH

Sozialpädagogin im Autonomen Frauenhaus Regensburg

Das Autonome Frauenhaus Regensburg sucht ab Januar 2018 eine Sozialpädagogin für eine Stelle im Frauenhaus und in der Beratungsstelle. Weitere Informationen auf der Website des Autonomen Frauenhauses Regensburg