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Besserer Einstieg ins Erwerbsleben für zugewanderte Frauen | Förderung für Ko-Stellen in Niedersachsen wird fortgeführt

Neun Projektträger des Programms "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" können in den nächsten zwei Jahren ihre Aktivitäten zur besseren Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen fortsetzen. Für ihre zusätzlichen Angebote erhalten die Träger jeweils 70.000 Euro.

"Viele der Geflüchteten sind erst jetzt richtig angekommen. Doch gerade Frauen haben wegen ihrer familiären Situation weniger Gelegenheit, regelmäßig an Sprach- und Integrationskursen teilzunehmen", erläutert Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Reimann. "Deswegen ist es mir wichtig, das frauenspezifische Angebot einer vertrauensvollen Beratung, aber auch die regionale Vernetzung mit Einrichtungen und Betrieben vorzuhalten", so Dr. Carola Reimann. Eine gute Arbeitsstelle erleichtere Frauen durch soziale Kontakte die Integration und bedeute im Idealfall ihre finanzielle Unabhängigkeit.

Es gab - und gibt weiterhin - großen Informationsbedarf rund um das Thema Arbeitsaufnahme. Das erfolgreiche Engagement der Koordinierungsstellen vor Ort beinhaltete deswegen beispielsweise die Erstellung von mehrsprachigem Informationsmaterial, Gruppenveranstaltungen und Einzelberatungen, aber auch den Aufbau von Patenschaften und die Sensibilisierung anderer Einrichtungen und Unternehmen. Regionale Fachveranstaltungen schaffen neben Austausch von Wissen und Erfahrungen mehr Bewusstsein für das Thema auch in der Öffentlichkeit.

Die bei den Koordinierungsstellen eingestellten Fachfrauen haben sich in den vergangenen zwei Jahren intensiv um die Zielgruppe der zugewanderten Frauen gekümmert. Besonders beeindruckt zeigt sich die Ministerin von dem Ideenreichtum zur Kontaktaufnahme mit den Frauen mit Fluchterfahrung: "Da wird schon mal ein Info-Bus eingesetzt, der direkt zu Kitas und anderen Treffpunkten fährt, damit die Frauen von dem Angebot der Koordinierungsstelle erfahren und so Zugang bekommen."

Die neun Koordinierungsstellen, die eine Förderung für den Schwerpunkt "Geflüchtete Frauen" erhalten, sind:

  • Region Hannover
  • VNB Nienburg
  • Landkreis Vechta
  • Landkreis Cuxhaven
  • Grone-Schulen Bremervörde
  • Werk-statt-Schule Northeim
  • feffa e.V. Lüneburg
  • Landkreis Schaumburg
  • VHS Hildesheim


In Niedersachsen gibt es insgesamt 25 Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft, die in ihren Regionen gut vernetzt sind. Die Landesregierung trägt jeweils 85 % der Projektkosten aller 25 Koordinierungsstellen; die Fördersumme für den Zeitraum 2019/2020 beläuft sich auf insgesamt rund 8 Millionen Euro, davon kommen 3,3 Millionen Euro aus Landesmitteln und 4,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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Aktuelle Aktion

1-Mai
Feministischer Block der Gewerkschaftsfrauen

Die DGB Frauen ziehen am 1. Mai los und laden alle Gewerkschaftsfrauen, Feministinnen und Feministen ein, sich ihnen zur 1. Mai-Demo anzuschließen! Los geht's um 10:00 Uhr am Hackeschen Markt, Anna-Louisa-Karsch-Str./Ecke Spandauer Str. (Litfaß-Platz) in Berlin. Gemeinsam geht es zur Kundgebung am Brandenburger Tor. frauen.dgb.de

Broschüre der Woche

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Der neue Tätigkeitsbericht des Gleichstellungsbüros der Stadt Göttingen liegt vor. Darin berichten die Gleichstellungsbeauftragte und die Leiterin der Koordinierungsstelle Frauenförderung in der privaten Wirtschaft über ihre Arbeit im Jahr 2018. Gemeinsam haben sie zahlreiche Veranstaltungen und Projekte durchgeführt. weiterlesen >>>

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25.4.2019 | Gender in algorithmischen Systemen, München

Mai 2019

7.5.2019 | Personalauswahlverfahren - geschlechtergerecht! - Ausgebucht!, Hannover

8.5.2019 | Lücken im System - Digitalisierung und Geschlecht in der Medizin, Hannover

15.5.–16.5.2019 | Frauenrechte sind Menschenrechte - Wie wirkt globale Politik in der Kommune?, Hannover

27.5.–29.5.2019 | 15. Deutscher Hebammenkongress - Hebammenwissen - macht's möglich, Bremen

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Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat April: Politikerin für Europa