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Hebammenzentrale für Region Hannover gestartet


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Sie beraten während der Schwangerschaft und unterstützen bei der Vorbereitung auf die Geburt - Hebammen sind wichtige Begleiterinnen für werdende Mütter. Jede Frau hat einen gesetzlichen Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme, doch diese sind rar: Viele Schwangere haben große Mühe, eine Hebamme zu finden, die verfügbar ist. Die Region Hannover hat am 19. August 2019 gemeinsam mit pro familia Niedersachsen e.V. und dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. eine Hebammenzentrale eröffnet, die die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien verbessern soll

"Die Hebammenzentrale wird dazu beitragen, die angespannte Versorgungssituation von werdenden Müttern und Familien in der Region deutlich zu entschärfen", so Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten der Region Hannover. "Hebammen stärken Familien in dieser aufregenden Umbruchphase nachhaltig - wir wollen allen werdenden Müttern in der gesamten Region die Teilhabe an diesem präventiven und gesundheitsfördernden Angebot ermöglichen."

Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Gesundheitsamtes der Region Hannover, ergänzt: "Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung sind aus medizinischer Sicht wichtige Aufgaben, die dem Kind die besten gesundheitlichen Voraussetzungen auf den Lebensweg geben und damit die Lebensqualität von jungen Familien steigern."

Website mit Hebammenbörse
Die Hebammenzentrale, die jetzt offiziell an den Start gegangen ist, bündelt und vermittelt Hebammenhilfen, berät Hebammen, die in die Freiberuflichkeit (wieder) einsteigen wollen und ist Ansprechpartnerin für werdende Familien rund um die Suche nach einer Hebamme. Die Internetseite der Zentrale soll zur übersichtlichen Hebammenbörse werden: Hier können sich alle freiberufliche Hebammen aus der Region mit ihren freien Kapazitäten registrieren.

Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt, die Evaluation während der Projektlaufzeit soll Daten über die aktuelle Versorgungssituation in der Region Hannover und damit Impulse für künftiges Arbeiten liefern. Die Region übernimmt die Kosten von 360.000 Euro, der Hebammenverband Niedersachsen begleitet die Hebammenzentrale konzeptionell, pro familia Niedersachsen übernimmt die Trägerschaft. "Wir haben zum einen das nötige Know-how und können zum anderen unsere Erfahrungen in der Schwangerenberatung einbringen", sagt Landesgeschäftsführerin Uta Engelhardt von pro familia. "Mit der Zentrale unterstützen wir die Ziele des Hebammenverbandes und können unsere bestehenden Beratungsangebote und Netzwerke zielgerichtet einbringen. Damit schaffen wir einen transparenten Überblick über die Angebote für Familien vor und nach der Geburt in der Region Hannover. Das hilft den schwangeren Frauen."

Ein weiterer Partner ist der Hebammenverband Niedersachsen e.V., der bereits einige Hebammenzentralen in Niedersachsen erfolgreich begleitet. "Der Hebammenmangel verschärft sich zunehmend angesichts der steigenden Geburtsrate. Hinzu kommt, dass viele der älteren Hebammen in den Ruhestand gehen. Dieser Notstand schlägt zurück auf die Eltern, die keine Hebamme mehr finden", so Veronika Bujny, Vorsitzende des Verbandes. Die Zentrale trägt dazu bei, dass die Hebammenleistungen besser verteilt werden können und Eltern eine zentrale Ansprechpartnerin für ihre Suche haben, ist sich Bujny sicher.

Telefonisches Sprechzeiten für werdende Eltern und Hebammen
Die Leitung der Hebammenzentrale liegt in den Händen der Hebamme Christina Aust, die zusammen mit ihren Kolleginnen Nina Obermayer und Christina Reinartz die telefonischen Sprechzeiten - täglich sechs Stunden - der Zentrale betreut. Frauen und Familien bekommen hier Hilfe, wenn sie Fragen zur Hebammenhilfe haben oder einen Platz in einem Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskursus suchen. Hebammen erhalten Unterstützung etwa zu Fragen rund um die Freiberuflichkeit, auch bei der Suche nach Praktikumsstellen hilft die Zentrale. Kernstück des Projekts ist die Internetseite www.hebammenzentrale-region-hannover.de.

"Als freiberufliche Hebamme musste ich früher selbst jeden Tag vielen Frauen absagen, das war frustrierend für die Frauen. Hebammensuche soll keinen Frust auslösen - unsere Homepage zeigt auf einen Blick, welche Hebammen wo verfügbar sind. Wichtig ist, dass wir die Hebammen ins Boot holen und so viele wie möglich mitmachen und sich registrieren!", sagt Christina Aust, die in den vergangenen Wochen in der Region unterwegs war, um auf das neue Angebot aufmerksam zu machen. Zum offiziellen Auftakt gab es am 19. August 2018 außerdem eine große Infoveranstaltung für freiberufliche Hebammen aus der Region.

Weitere Informationen

Kontakt
Hebammenzentrale Region Hannover
Dieterichsstraße 25 (Vorderhaus)
30159 Hannover

Telefon (0511) 30 18 57 98
hebammenzentrale.region.hannover@profamilia.de
www.hebammenzentrale-region-hannover.de

Telefonische Sprechzeiten

  • Montags und donnerstags: 09.00 bis 12.00 Uhr und 16.30 bis 19.30 Uhr
  • Dienstags und freitags: 09.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr
  • Mittwochs: 09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Quelle: Pressemittelung Region Hannover, 19.08.2019

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Aktuelle Aktionen

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Im Rahmen der Fairen Woche 2019 veranstaltet die Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town Hildesheim" in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hildesheim, dem Frauennetzwerk Antonia e.V. und dem Weltladen/El Puente in Hildesheim am Mittwoch, den 25. September, einen Fairen Brunch. www.hildesheim.de

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11.10.2019 | Weltmädchentag, weltweit

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

November 2019

25.11.2019 | Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, weltweit

27.11.2019 | 40 Jahre Verabschiedung Frauenrechtskonvention & 25 Jahre Pekinger Erklärung und Aktionsplattform | Dialog- und Jubiläumsveranstaltung, Berlin

Dezember 2019

4.12.–5.12.2019 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

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Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat September: "EIGE. Ein Institut für Gleichstellungsfragen"