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Saarbrücken | Bordellwerbung in der Landeshauptstadt eingeschränkt

Der führende Anbieter von Werbeflächen im Saarland hat der Landeshauptstadt mitgeteilt, dass auf seinen gesamten Flächen in Saarbrücken eine Produktsperre für Werbung im Bereich Bordelle und Prostitution installiert wird.

"Wir begrüßen diesen Schritt von werbe fabry außerordentlich", sagte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz. "Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Wochen zu Recht über die Flut von Bordellplakaten in unserer Stadt beschwert. Wir haben uns sofort darum gekümmert und gute Ergebnisse erzielt." In einem ersten Schritt hatte die Landeshauptstadt erreicht, dass werbe fabry keine grob anstößige Bordellwerbung mehr aufhängt. Diese Vereinbarung wurde von werbe fabry nun erweitert und umfasst jede Form von Bordell- und Prostitutionswerbung.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat sich nicht nur an werbe fabry gewandt, sondern auch über den Fachverband Außenwerbung an alle weiteren privaten Werbeflächenanbieter in Saarbrücken. "Wir erwarten nun von den anderen Anbietern, dass sie dem guten Beispiel von werbe fabry folgen", erklärte die Oberbürgermeisterin weiter.

Auch die Saarbrücker Frauenbeauftragte, Petra Messinger, bei der viele Beschwerden über sexistische Werbung eingehen, zeigte sich sehr erfreut über die jetzt getroffene Vereinbarung. "Was unter 'grob anstößiger' Bordellwerbung zu verstehen ist, hätte möglicherweise zu Diskussionen geführt. Nun hängt werbe fabry generell keine solche Werbung mehr auf. Das ist ein wesentlicher Schritt nach vorne", sagte Messinger.

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Bald ist wieder Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag und Boys'Day - Jungen-Zukunftstag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 erkunden Berufe und Studienfächer, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Bis jetzt stehen bundesweit schon mehr als 105.000 Plätze für Mädchen und Jungen zur Verfügung. Weitere Informationen sowie Anmeldungen unter www.girlsday.de bzw. www.boysday.de.

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