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Saarbrücken | Bordellwerbung in der Landeshauptstadt eingeschränkt

Der führende Anbieter von Werbeflächen im Saarland hat der Landeshauptstadt mitgeteilt, dass auf seinen gesamten Flächen in Saarbrücken eine Produktsperre für Werbung im Bereich Bordelle und Prostitution installiert wird.

"Wir begrüßen diesen Schritt von werbe fabry außerordentlich", sagte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz. "Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Wochen zu Recht über die Flut von Bordellplakaten in unserer Stadt beschwert. Wir haben uns sofort darum gekümmert und gute Ergebnisse erzielt." In einem ersten Schritt hatte die Landeshauptstadt erreicht, dass werbe fabry keine grob anstößige Bordellwerbung mehr aufhängt. Diese Vereinbarung wurde von werbe fabry nun erweitert und umfasst jede Form von Bordell- und Prostitutionswerbung.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat sich nicht nur an werbe fabry gewandt, sondern auch über den Fachverband Außenwerbung an alle weiteren privaten Werbeflächenanbieter in Saarbrücken. "Wir erwarten nun von den anderen Anbietern, dass sie dem guten Beispiel von werbe fabry folgen", erklärte die Oberbürgermeisterin weiter.

Auch die Saarbrücker Frauenbeauftragte, Petra Messinger, bei der viele Beschwerden über sexistische Werbung eingehen, zeigte sich sehr erfreut über die jetzt getroffene Vereinbarung. "Was unter 'grob anstößiger' Bordellwerbung zu verstehen ist, hätte möglicherweise zu Diskussionen geführt. Nun hängt werbe fabry generell keine solche Werbung mehr auf. Das ist ein wesentlicher Schritt nach vorne", sagte Messinger.

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Aktuelle Aktion

30-Jahre-Frauennotruf-Hannover
Der Frauennotruf Hannover ist eine Fachberatungsstelle für Frauen und jugendliche Mädchen, die von sexueller Gewalt betroffen sind oder waren sowie für Fachkräfte und Bezugspersonen. Unter dem Motto "...und wir werden immer lauter" feiert er jetzt sein 30-jähriges Jubiläum. Zu Gast auf der Festveranstaltung Anfang Juni sind unter anderem die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Carola Reimann und die Juristin Prof. Dr. Ulrike Lembke. Die Vernetzungsstelle gratuliert! www.frauennotruf-hannover.de

Broschüre der Woche

Toben-im-Prinzessinnenkleid
Eine Arbeitsgruppe um die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wesermarsch, Ulla Bernhold, hat ein Praxisheft zur gendersensiblen Pädagogik in der Kita unter dem Titel "Toben im Prinzessinnenkleid" herausgebracht. Ziel des Heftes ist es, einen Beitrag zur Weiterbildung und stärkeren Aufklärung im Bereich Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu leisten, indem Erwachsene schon früh für das Verhalten von Kindern sensibilisiert werden und folglich eher dazu neigen, genderneutrale Maßnahmen zu fördern. weiterlesen>>>

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Mai 2018

26.5.–27.5.2018 | Einweihung des Theanolte-Bähnisch-Platzes und Fachtagung 'Parität ist das Ziel: Wie kommen mehr Frauen in der Politik an?', Bad Pyrmont

31.5.2018 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz, Hannover

Juni 2018

5.6.2018 | 30 Jahre Frauennotruf Hannover | Jubiläumsfeier, Hannover

9.6.2018 | 2. Feministisches Barcamp Hannover, Hannover

11.6.2018 | Preisverleihung 'Gender Award - Kommune mit Zukunft', Berlin

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"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Mai: Arabischer Frühling?