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Hebammenhilfe im Landkreis Wesermarsch

Das Referat für Gleichstellungsfragen - Frauenbüro des Landkreises Wesermarsch gibt eine "Hebammenliste Wesermarsch" heraus. Die Information zur örtlichen Hebammenhilfe erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. "Es gibt erstmals wieder einen Anstieg bei der Anzahl der Hebammen, die in die Liste aufgenommen werden konnten", so Ulla Bernhold, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Wesermarsch. "Vermutlich hat der finanzielle Anreiz, den der Landkreis Wesermarsch für eine Hebammentätigkeit im Kreisgebiet geschaffen hat, den Entschluss von auswärtigen Hebammen, auch in der Wesermarsch zu arbeiten, befördert."

Für Geburten (vorerst) für die Jahre 2018 und 2019 können Hebammen eine Fallpauschale zum Ausgleich von Nachteilen, die etwa durch Arbeitszeitverlust durch lange Fahrtzeiten im ländlichen Raum entstehen können, erhalten (Kreistagsbeschluss auf Antrag der Gleichstellungsbeauftragten am 18. Dezember 2017). Voraussetzung ist eine Anmeldung für die Hebammenzentrale Wesermarsch mit Vorlage der Hebammenurkunde und eine Bestätigung der Wöchnerin über den Erhalt von Hebammenhilfe.

"Ich hoffe, dass die freiwilligen Fördermaßnahmen des Landkreises Wesermarsch – Hebammenliste (seit 2005), Hebammenzentrale und Fallpauschale (seit 2018) – weiterhin helfen, der Nachfrage von Schwangeren und Müttern nach Hebammenhilfe gerecht zu werden. Ein erster Erfolg aufgrund der neuen Projekte ist auf jeden Fall zu verzeichnen", so Ulla Bernhold.

Weitere Informationen

Die Hebammenliste liegt bei den Städten und Gemeinden sowie in vielen Arztpraxen und Beratungseinrichtungen aus. Sie ist auch auf der Website des Landkreises als pdf-Datei abrufbar.

Für weitere Informationen steht die Gleichstellungbeauftragte des Landkreises Wesermarsch, Ulla Bernhold unter Telefon (04401) 927 288 oder gleichstellungsbeauftragte@lkbra.de zur Verfügung.

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