Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Niedersachsen | Beratung bei ungewollter Schwangerschaft, Gewalt oder Notlagen: Frauen werden nicht allein gelassen!

In Zeiten, in denen jeder Mensch sich möglichst zu Hause aufhalten soll und soziale Kontakte weitgehend eingeschränkt sind, steigt auch die Zahl der Krisen und Notlagen. "Isolation und zusätzliche Stressfaktoren wie Enge, finanzielle Nöte und Zukunftsängste können vermehrt zu Gewalteskalationen führen", betont die Niedersächsische Frauenministerin Dr. Carola Reimann. Weiter führt sie aus: "In solchen Ausnahmesituationen kann es leider passieren, dass schon bestehende psychische Gewalt und Unterdrückung in handgreifliche Gewalt ausufern." Sie appelliert auch an die Nachbarn im Umfeld: "Seien Sie bitte wachsam, hören Sie nicht einfach weg, greifen Sie zum Telefonhörer, rufen Sie die Polizei!"

Das gesamte niedersächsische Gewaltschutzsystem für Frauen steht auch in Zeiten der Corona-Krise weiterhin zur Verfügung. Die 44 Gewaltberatungsstellen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar und bieten zum Teil auch Online-Beratung an. Die 42 Frauenhäuser nehmen gewaltbetroffene Frauen auf. Ausnahme sind unter Quarantäne stehende Frauen, hier muss konsequent das Gewaltschutzgesetz durch die Polizei angewandt werden und der Täter der Wohnung verwiesen werden.

Tag und Nacht zur Verfügung steht das bundesweite Hilfetelefon: 08000 116 016

Gerade in Krisenzeiten brauchen schwangere Frauen in Konfliktlagen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen, ein offenes Ohr für ihre Fragen und Ängste. Das deutschlandweite Hilfetelefon für "Schwangere in Not" vermittelt eine kompetente Ansprechpartnerin. Das Hilfetelefon ist kostenfrei und täglich rund um die Uhr erreichbar. Die Beratung erfolgt vertraulich, auf Wunsch anonym und in mehreren Sprachen. Die Telefonnummer ist nicht auf dem Einzelverbindungsnachweis zu sehen. Es gibt auch eine Chat- und E-Mail-Beratung über die Webseite www.geburt-vertraulich.de.

Hilfetelefon für "Schwangere in Not": 0800 40 40 020

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Gründerinnen stärken durch den FEMALE HEALTH INCUBATOR!

Female-Health-Incubator
Mit dem neuen Projekt "FEMALE HEALTH INCUBATOR" der hannoverimpuls GmbH sollen Gründerinnen mit Geschäftsideen aus dem Themenfeld Frauengesundheit unterstützt werden. Die Startups und Einzelgründerinnen werden innerhalb von sechs Monaten mit Hilfe von Workshops und Mentorings bei einer zielgerichteten Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells unterstützt. Außerdem hilft das Programm den Gründerinnen dabei, sich mit Branchenexpertinnen, und -experten, Investorinnen und Investoren sowie weiteren Unterstützenden zu vernetzen. Die Kernphasen starten im September 2020, im Mai 2021 und im Januar 2022 und laufen dann jeweils sechs Monate. Kontakt: hannoverimpuls GmbH, Telefon (0511) 935 77 06, www.fhi-hannover.de

Neu vorgestellt

Frauen-Macht-Berlin
Frauen MACHT Berlin! - Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hat die EAF Berlin eine Studie zur politischen Teilhabe von Frauen in Berlin erstellt. Wie gestaltet sich Teilhabe von Frauen in der Politik Berlins? Wie hoch ist der Anteil von Frauen in den Bezirksverordnetenversammlungen, im Abgeordnetenhaus und im Senat und wie hat er sich seit der Wiedervereinigung entwickelt? Wie sind die geringen Frauenanteile zu erklären? Welche Rolle spielt das Wahlrecht, was tun die Parteien? Und welche nötigen nächsten Schritte zu mehr Teilhabe von Frauen in der Berliner Politik ergeben sich daraus? weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

22.10.–23.10.2020 | Zeitpolitik im/in Betrieb - Atmende Lebensläufe ermöglichen!, Mülheim an der Ruhr

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung