Aus der Vernetzungsstelle
Broschüre "Frauen sind wählerisch" neu aufgelegt: Grundlegendes und Aktuelles zur Bundestagswahl 2013 aus frauenpolitischer Sicht! [mehr]
Aktuelle Aktion
25 Jahre LAG Rheinland-Pfalz! Am 16. Mai 2013 wird mit einem Festakt gefeiert. [mehr]
Broschüre der Woche
25 Jahre Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Peine - eine Dokumentation der Arbeit der haupt-, neben- und ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis [mehr]
Magazin
2. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Niedersachsen vorgestellt
Weiterbildungs-Stipendien für Frauen in Führungspositionen
Die "European School of Management and Technology" (ESMT) schreibt vier Stipendien für Frauen in Führungspositionen aus. Die Stipendien im Wert von je 16.000 EUR stehen für deutsch- und englischsprachige Seminare zur Verfügung, die jeweils im Herbst 2013 beginnen. Die Stipendien richten sich an erfahrene weibliche Führungskräfte. Angesprochen sind Frauen aus privaten und öffentlich-rechtlichen Unternehmen, aus der öffentlichen Verwaltung und aus gemeinnützigen Institutionen. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2013. Weitere Informationen unter www.esmt.org/info/womenscholarship-de (13.5.2013)Bundestag | Anhörung zur Wahl der Gleichstellungsbeauftragten
In einer Anhörung wurde heute im Bundestag über den Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetzes (17/12957) beraten. Im Verteidigungsausschuss waren sechs Sachverständige u.a. aus der Wissenschaft, von Verbänden und Gewerkschaften geladen. Die Bundestagsdrucksache sowie weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundestages. (13.5.2013)Führung in Teilzeit - eher selten
Doppelspitzen, Topsharing oder Tandem-Führung - neue Arbeitszeitmodelle im Management werden in den Medien häufig diskutiert. Die Realität sieht anders aus: Nur wenige Chefs und Chefinnen in Europa reduzieren ihre Arbeitszeit. Dies geht aus einer Studie über Management und Teilzeitarbeit des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) hervor. Der Vergleich von 19 Ländern zeigt: Innerhalb Europas und innerhalb der Branchen gibt es große Unterschiede. In einigen Ländern sind Führungskräfte eher in der Lage, ihre Teilzeitwünsche zu realisieren als in anderen. Während in Deutschland nur 5 Prozent aller Managerinnen und Manager in Teilzeit, d.h. weniger als 30 Stunden pro Woche arbeiten, sind es in Großbritannien 8 und in den Niederlanden 12 Prozent. Frauen in Managementpositionen arbeiten viel häufiger Teilzeit als Männer. In Deutschland sind es 14,6 Prozent der Frauen, aber nur 1,2 Prozent der Männer. Mehr zur Studie unter www.wzb.eu. Auf ZEIT ONLINE finden Sie eine Debatte zum Thema "Führen in Teilzeit" mit Ulrike Hauffe, Bremer Landesfrauenbeauftragte und dem Coach Roland Jäger. (13.5.2013)
Ilse Thomas verstorben
Fonds 'Sexueller Missbrauch' für Betroffene errichtet
Betroffene von sexuellem Missbrauch im familiären Bereich können ab 1. Mai 2013 Sachleistungen bis zu 10.000 Euro beantragen. Antragsberechtigt sind Menschen, die als Kind oder Jugendlicher im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren. Der Bund stellt für den Fonds 50 Millionen Euro zur Verfügung. Zu den Leistungen, die unter bestimmten Bedingungen gewährt werden können, gehören unter anderem psychotherapeutische Hilfen, Kosten der individuellen Aufarbeitung des Missbrauchs, Unterstützung bei Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen sowie sonstige Unterstützung in besonderen Härtefällen. Anträge für Hilfeleistungen aus dem Fonds können ab dem 1. Mai 2013 bis zum 30. April 2016 gestellt werden. Informationen zum Antrag und alle Anlauf- und Beratungsstellen sind unter www.fonds-missbrauch.de zu finden. Über ein kostenloses und anonymisiertes Infotelefon werden Fragen zum Fonds und zur Antragstellung gegeben: Telefon 0800 / 400 10 50. (2.5.2013)
Plakatwettbewerb | 'Alles Gender - oder was?'
Das Rheinland-Pfälzische Frauenministerium hat zum Thema Gender Mainstreaming einen Plakatwettbewerb ausgelobt. Nun stehen die Gewinnerinnen fest: mit der Gemeinschaftsarbeit "DNA-Tanz" haben Caroline Birkel und Esther Jentsch den ersten Platz belegt. Der zweite und dritte Platz geht an Meike Zimmermann mit ihrem Plakat "Magnet" und an Nelli Braun. Der "DNA-Tanz" soll in rheinland-pfälzischen Verwaltungen und anderen interessierten Einrichtungen ausgehängt werden und für Gender Mainstreaming werben. Alle Entwürfe sind zur Zeit im Erdgeschoss des Frauenministeriums zu sehen. Das Plakat finden Sie unter www.mifkjf.rlp.de/aktuelles (2.5.2013)
Bundestagspetition | Gleichstellungsbeauftragte sollen sich auch um Männer kümmern
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages unterstützt mehrheitlich die Forderung, dass Gleichstellungsbeauftragte künftig - stärker als bislang - auch als Ansprechpartnerinnen für Männer zur Verfügung stehen sollen. Der Ausschuss hat mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen beschlossen, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) als Material zu überweisen. Weitere Informationen zu der Eingabe finden Sie auf der Website des Bundestages. (2.5.2013)Radiotipp | Frauenpolitik der neuen Landesregierung in Niedersachsen
In einer Radiosendung auf NDR 1 Radio Niedersachsen haben sich u.a. die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt und die Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen, Mechthild Schramme-Haack zur Frauenpolitik geäußert. Die Sendung finden Sie zum Nachhören auf der Website des NDR unter www.ndr.de/ndr1niedersachsen/audio157483.html.Körperschaftsteuerpflicht für Kitas
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom Juli 2012 sind kommunale Kindertageseinrichtungen nicht als Hoheitsbetriebe, sondern als gewerbliche Betriebe einzustufen und damit der Körperschaftsteuer unterworfen. Daraus entstehen nach Einschätzung der Bundesregierung jedoch kein erhöhter Verwaltungsaufwand und entsprechende Kosten für Kommunen und Finanzbehörden. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage im Bundestag hervor. (19.04.13) [mehr]Offener Brief der BAG zur Ablehnung einer gesetzlichen Frauenquote im Bundestag
Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros hat in einem offenen Brief Stellung zur Ablehnung der gesetzlichen Quotenregelung im Bundestag genommen. Den Brief vom 18.4.2013 finden Sie als pdf-Datei auf der Website der BAG.WoMenPower 2013
Hamburg | Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm beschlossen
Der Hamburger Senat hat Anfang März 2013 das erste "Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm" für Hamburg beschlossen. Unter dem Titel "Selbstbestimmung und gerechte Teilhabe" stellt es die gleichstellungspolitischen Herausforderungen für Hamburg dar und legt die Grundsätze und Leitlinien der Hamburger Gleichstellungspolitik fest. Mit dem Programm wird eine Übersicht über 162 gleichstellungspolitische Maßnahmen der Fachbehörden und Senatsämter in Hamburg gegeben. Das Rahmenprogramm soll künftig die Basis für die gleichstellungspolitische Arbeit in allen Behörden der Stadt bieten und regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben werden. Das Programm steht auf der Website der Hamburger Behörde für Justiz und Gleichstellung zum Download bereit. (9.4.2013)NRW fördert Projekte zur Opferhilfe mit Schwerpunkt 'Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen'
Das Nordrhein-Westfälische Frauenministerium unterstützt auch im Jahr 2013 die Arbeit der Runden Tische, Arbeitskreise und Kooperationen gegen Gewalt an Frauen bei ihrer Professionalisierung und beim Aufbau von Vernetzungsstrukturen. In diesem Jahr werden vorrangig Maßnahmen zum Thema "Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen" gefördert. Die Schwerpunktsetzung schließt die Bewilligung von Projekten zu anderen Themenfeldern allerdings nicht aus. Informationen zu den Fördergrundsätzen sowie ein Antragsformular finden Sie auf der Website des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA). (9.4.2013)UN-Frauenrechtskommission hat Position zur 'Beseitigung und Verhütung aller Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen' verabschiedet
Im März 2013 hat sich die UN-Frauenrechtskommission auf ihrer 57. Sitzung im Schwerpunkt mit dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen befasst. Es wurde ein gemeinsames Abschlussdokument verabschiedet. Allerdings war der Verabschiedung eine schwierige Verhandlung vorausgegangen. Auf der Website des Deutschen Frauenrates finden Sie einen Bericht von Brigitte Triems, die den Frauenrat bei der Sitzung der UN-Frauenrechtskommission vertreten hat. Das Abschlussdokument und weitere Informationen finden Sie in englischer Sprache auf der Website der UN-Women. (9.4.2013)Aktuell
Neu | Handordner 'Gleichstellungsrecht des Bundes und der Länder'
Die Vernetzungsstelle hat einen Handordner mit den Gleichstellungs- bzw. Gleichberechtigungsgesetzen des Bundes und der Länder erstellt. Darin sind auch die gesetzlichen Regelungen der Länder zu den kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zu finden. Ergänzungen mit eigenen Materialien sind möglich. Jetzt bestellen!
Fachtage
Termine
16.05.2013: Das NGG und der Gleichstellungsplan, Hannover
27.-28.05.2013: Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover
29.05.2013: Phänomen Burnout - Hintergründe und Handlungsoptionen für Gleichstellungsbeauftragte, Hannover
10.06.2013: "Ende der Bescheidenheit, Madame!" - Halbe-halbe in allen Parlamenten, Hannover
12.06.2013: Workshop Maßnahmenentwicklung, Hannover
Kalenderblatt des Monats Mai
"Rollenbilder: Frau, Mensch, Mann" - Der Jahreskalender 2013 der Vernetzungsstelle zum Thema Rollenbilder. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Mai: Wer ernährt die Familie?
Stellenangebote
Bei der Stadt Waltrop ist zum 01.09.2013 die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten zu besetzen (TVöD 10, 19,5 Wochenstunden). Bewerbungsfrist: 24.05.2013. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Waltrop.
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Beim Prorektorat für Planung, Gender und Finanzen der Universität Köln ist die Stelle "Programmleitung Gender-Mentoring" zu besetzen (TV-L 13, 29,87 Wochenstunden, befristet bis 31.10.17). Bewerbungsfrist: 24.05.2013. Weitere Informationen auf der Website der Uni Köln.
www.stellenwerk-koeln.de/jobs-finden/hochschulinterne-angebote/nichtwiss-stellen.html
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Die Samtgemeinde Am Dobrock sucht zum 1. Juli 2013 eine ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Für die Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung gewährt. Bewerbungsfrist: 28.05.2013. Weitere Informationen auf der Website der Samtgemeinde Am Dobrock.
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Das Beratungs- und Trainingsangebot in Fällen häuslicher Gewalt für den Großraum Dresden sucht zur Verstärkung des gemischtgeschlechtlichen Teams einen Sozialpädagogen oder Psychologen mit systemischer Zusatzausbildung (unbefristet, 30 Wochenstunden). Weitere Informationen auf der Website des Männernetzwerkes Dresden.
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