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Diskriminierungspotentiale gegenüber trans- und intergeschlechtlichen Menschen im deutschen Recht

Diskriminierungspotentiale-gegenueber-trans-und-intergeschlechtlichen-Menschen-im-deutschen-RechtDieses Heft ist eine Expertise, die im Auftrag der Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung, entstanden ist. Ziel ist, über die Diskriminierungspotentiale im Zusammenhang mit der rechtlichen Situation inter- und transgeschlechtlicher Menschen aufzuklären. Eine ständige Aufgabe der Rechtswissenschaft und Rechtspolitik sei die Überprüfung auf Aktualität der gesetzlichen Lage - auch bezogen auf den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel. Die Expertise sucht rechtsimmanente Diskriminierungspotentiale, die für trans- und intergeschlechtliche Menschen benachteiligend wirken.

Die Autorin wünscht sich in Bezug auf "Geschlecht" mehr rechtliche Variationen außerhalb der Binarität, sieht diese Realität jedoch nicht in unmittelbarer Zukunft. Aus diesem Grund beschäftigt sie sich in der Expertise mit dem rechtlichen Rahmen auf deutscher und EU-Ebene. Es werden die Momente erfasst, bei denen das Geschlecht für Behörden von Bedeutung ist und auch die Diskriminierungspotentiale in der Schule, bei der Arbeit oder auch der Krankenversicherung untersucht.

Die Expertise ist gut gegliedert und strukturiert. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bezieht aber viele verschiedene Aspekte der Rechtslage auf knapp 70 Seiten ein. Es ist eine interessante Lektüre - auch für Menschen, die sich innerhalb der Geschlechterbinarität verorten: Ihnen werden ihre Privilegien aufzeigt und das Nachdenken wird anregt.

Prof. Dr. Konstanze Plett, LL.M.: Diskriminierungspotentiale gegenüber trans- und intergeschlechtlichen Menschen im deutschen Recht, Schriftenreihe des Fachbereichs LSBTI, Nr. 35, hrsg. von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung, Berlin 2015

Weitere Informationen

Die Expertise steht auf der Website der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen zum Download bereit.

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Equal Care Day

Equal-Care-Day
29.02.2020: Equal Care Day
Care-Arbeit ist zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt und erfährt geringe Wertschätzung. Um auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, ruft die Initiative Equal Care Day dazu auf, am 29. Februar 2020 einen Aktionstag zu feiern. Die Initiative wird getragen vom Verein klische*esc, der die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordiniert und für die Vernetzung der Beteiligten sorgt. In Bonn wird es zum Anlass des Equal Care Days am 28. und 29. Februar eine Konferenz geben. Informationen zur Anmeldung, weitere geplante Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten finden sich unter equalcareday.de.

Frauen haben die Wahl

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Neu erschienen: Broschüre der Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München für Frauen zur Kommunalwahl am 15. März 2020. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

Februar 2020

18.2.–22.2.2020 | meccanica feminale, Villingen-Schwenningen

25.2.–20.3.2020 | Auricher Frauenwochen, Aurich

29.2.2020 | Equal Care Day, bundesweit

März 2020

7.3.2020 | Gerechte Teilhabe - Zweiter Frauenkongress der SPD in Niedersachsen, Hannover

8.3.2020 | Internationaler Frauentag, weltweit

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Materialien zum Internationalen Frauentag

Materialien-Frauentag
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. bietet verschiedene Materialien zum Internationalen Frauentag an. Eine Fahne kann vor Rathäusern, Kreishäusern oder an anderen Stellen gehisst werden, um die Bedeutung dieses Tages zu betonen und auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass von der Kommune Impulse ausgehen, um die Gleichberechtigung voran zu bringen. Ein passendes Roll-up Banner kann alternativ oder ergänzend aufgestellt werden. Für Aktionen und um den Anliegen der Frauen mehr Gehör zu verschaffen, sind Aktionsklatschen erhältlich. weiterlesen >>>