Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Orange the World - 16 Tage voller Aktionen, um Gewalt gegen Frauen zu beenden

UN-Women setzt seit 2008 die Kampagne "Orange the World - Färb die Welt orange - 16 Tage voller Aktionen, um Gewalt gegen Frauen zu beenden" um. Sie ist Teil der "UNiTE to End Violence against Women" Kampagne Orange the World des Generalsekretärs der Vereinten Nationen.Weiterlesen >>>

Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau feiert 40-jähriges Bestehen

40-Jahre-ZGFIn diesem Jahr feiert die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) ihr 40-jähriges Bestehen. In den vergangenen Jahrzehnten konnte viel für die Gleichstellung von Frauen erreicht werden, aber die Landesstelle sieht weiterhin Handlungsbedarf. Mit einer Kampagne macht die ZGF deshalb anlässlich ihres 40. Geburtstages auf Erfolge, aber auch auf Missstände beim Thema Gleichberechtigung aufmerksam. Die Kampagne besteht aus drei Elementen: 40 Stimmen, 40 Stationen und 40 Fragen. Mehr Informationen finden Sie auf der Kampagnen-Website https://40jahrezgf.de.

Deutscher Frauenrat | Neue Koalition verspricht gleichstellungspolitisches Jahrzehnt

Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP ist ein frauenpolitischer Erfolg. Er setzt sich zum Ziel, die Gleichstellung von Frauen und Männern in diesem Jahrzehnt zu erreichen. Vieles von dem, was der Deutsche Frauenrat zur Bundestagswahl eingefordert hat, wurde aufgegriffen. "Dass dieser Koalitionsvertrag ein so starkes gleichstellungspolitisches Profil hat, ist nicht zuletzt auch ein großer Erfolg vieler zivilgesellschaftlicher Akteur*innen, die besonders in den letzten Monaten unermüdlich für ihre Themen und Forderungen gekämpft haben", betont Dr. Beate von Miquel, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats.Weiterlesen >>>

Gewalt in Partnerschaften im Jahr 2020 | 4,9 Prozent mehr Fälle als im Vorjahr

Bedrohung, Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Vergewaltigung: Gewalt kommt in Paarbeziehungen nach wie vor erschreckend häufig vor. Auch 2020 sind die Fälle von Gewalt in bestehenden und ehemaligen Partnerschaften weiter gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent. Die Zahl der Gewaltopfer in Partnerschaften stieg um 4,4 Prozent von 141.792 Opfern im Jahr 2019 auf 148.031 Opfer im Jahr 2020. Ganz überwiegend trifft diese Gewalt Frauen: 80,5 Prozent der Opfer sind weiblich. Von den Tatverdächtigen sind 79,1 Prozent Männer. 37,9 Prozent der Taten werden durch Ex-Partner oder Ex-Partnerinnen begangen, der übrige Teil innerhalb bestehender Ehe- und Lebenspartnerschaften. Am häufigsten betroffen waren Opfer zwischen 30 und 40 Jahren. 139 Frauen und 30 Männer wurden im Jahr 2020 durch ihre aktuellen oder ehemaligen Partner oder Partnerinnen getötet. Das zeigt die Kriminalistische Auswertung Partnerschaftsgewalt 2020, die die geschäftsführende Bundesfrauen- und Bundesjustizministerin Christine Lambrecht heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, und der Leiterin des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen", Petra Söchting, in Berlin vorgestellt hat. Die Kriminalistische Auswertung Partnerschaftsgewalt 2020 des Bundeskriminalamtes finden Sie hier: www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/Partnerschaftsgewalt/partnerschaftsgewalt_node.html

Online Ausstellung | Medien und Feminismus – Ein komplexes Zusammenspiel

Am 23. November öffnet die erste digitale Ausstellung des Deutschen Historischen Instituts London. Sie zeigt, wie Feministinnen die Medien im 20. Jahrhundert genutzt haben, um Frauenrechte zu stärken und Geschlechterstereotype anzufechten. Die Ausstellung "Forms, Voices, Networks: Feminism and the Media" konzentriert sich auf das Zusammenspiel von Feminismus und Medien in Großbritannien, Deutschland und Indien. Durch mosaikförmig angelegte Fallbeispiele lenkt sie die Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher dabei auf wenig bekannte und bisher ungehörte Stimmen. Die digitale Ausstellung wird durch verschiedene online Veranstaltungen begleitet. Die erste Veranstaltung "The Politics of Photography: Feminist Activisms in India and Britain" untersucht den Einsatz von Fotografie als Instrument feministischen Protests. www.ghil.ac.uk/events/exhibitions-and-special-events/forms-voices-networks

Neue Studie untersucht, wie Corona-Hilfspakete für Frauen und Männer wirken

Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise zahlreiche Arbeitsplätze und Unternehmen sowie gesamtwirtschaftliche Kaufkraft in Deutschland gesichert. Viele Hilfen haben aber kaum die bestehenden Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern berücksichtigt, beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt sowie im Steuer- und Sozialsystem. Eine von der Hans-Böckler-Stiftung vorgelegte Studie hat daher untersucht, ob mit der Umsetzung der Hilfspakete zugleich Schieflagen in der Gleichstellung von Frauen und Männern noch weiter vergrößert werden. So zeigt die Analyse des zu erwartenden Nutzen durch die Maßnahmen: 38 Prozent der 108 untersuchten Maßnahmen dürften Männern eher nutzen als Frauen, für 21 Prozent ist der absehbare Nutzen für Frauen größer einzuschätzen als für Männer. Bei rund 41 Prozent ist der Nutzen für beide Geschlechter gleich groß einzuschätzen. Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie auf der Website der Hans-Böckler-Stiftung.

Rechercheprojekt über Femizide in Deutschland mit Margherita-von-Brentano-Preis ausgezeichnet

Das Recherche- und Datenbankprojekt "Feminizidmap" ist mit dem Margherita-von-Brentano-Preis 2021 der Freien Universität Berlin ausgezeichnet worden. Initiiert und getragen wird das Projekt von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Aktivistinnen und Aktivisten, die seit 2019 Tötungsdelikte an Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts dokumentieren. Zur Begründung ihrer Entscheidung betonte die Jury, dass alle an der Initiative Beteiligten mit der Dokumentation von Femiziden eine bedeutsame "Pionierarbeit" leisteten – das Thema sei erst in jüngster Zeit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt worden. https://feminizidmap.org

Handlungsbedarf bei Schwangerenversorgung in Thüringen

In Thüringen muss die Versorgung rund um die Geburt besser und zukunftssicherer werden. Dies fordern der Hebammenlandesverband, der Landesfrauenrat sowie die BARMER Thüringen in einem gemeinsamen Aufruf. "Werdende Eltern und junge Familien müssen sich darauf verlassen können, dass die geburtshilfliche Versorgung im Freistaat flächendeckend gesichert ist", sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER Thüringen. Es sei dringend an der Zeit für tragfähige Konzepte, denn die Situation spitze sich immer weiter zu. Die Strukturen seien momentan nicht an den Bedarfen der Familien ausgerichtet und müssten besser aufeinander abgestimmt werden. Gemeinsam setzen sich Landesfrauenrat, Hebammenlandesverband und die BARMER für die Umsetzung des Nationalen Gesundheitsziels "Gesundheit rund um die Geburt" ein. Damit diese Umsetzung gelingen kann, fordern sie das Einrichten eines neuen Gesprächsformats oder das Wiederbeleben des Runden Tischs für Geburt und Familie unter Federführung des Landes.

Mitmachaktion 2021 | Wir brechen das Schweigen – zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Mitmachaktion_Hilfetelefon_Aktionsmotiv2021_ShareableAm 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Das bundesweite Hilfetelefon ruft daher zu einer Mitmachaktion auf. Denn Gewalt gegen Frauen wird oft bagatellisiert oder ignoriert. Frauen wird häufig die Schuld gegeben, wenn sie Gewalt erfahren. Die Folge: Betroffene sprechen aus Scham und Angst nicht über das Erlebte. Hier setzt die Aktion an. Mit der Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" soll ein Zeichen gesetzt werden. Zur Mitmachaktion gibt es einen Aktionsleitfaden, Bildmaterial für soziale Netzwerke uvm. Hier geht es zur Website des Hilfetelefons #schweigenbrechen

BAG schreibt Gender Award 2022 aus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat erneut den Gender Award ausgeschrieben. Ab sofort können sich Kommunen um den Preis "Kommune mit Zukunft 2022" bewerben. Mit dem Gender Award soll erfolgreiche und beispielhafte Frauen- und Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet werden. Die Ausschreibung läuft vom 12. Dezember 2021 bis zum 14. Februar 2022. Die Jury wird Ende März 2022 die Preisträgerinnen ermitteln. Die Preisverleihung ist für den 6. Mai 2022 in Berlin geplant. Die Bewerbungsunterlagen sind auf www.frauenbeauftragte.org zu finden.

Kalender 2022 'Kunst und Kultur'

Kalender-GuV-2022
Der Kalender 2022 von Gleichberechtigung und Vernetzung hat das Thema "Frauen in Kunst und Kultur": Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirkt auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung, aber auch durch Protagonistinnen und Protagonisten: Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Aber die gute Nachricht ist: Frauen holen auf! Alle Informationen zum Kalender und zur Bestellung finden Sie hier: weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

November 2021

25.11.–10.12.2021 | 16-Tage-Kampagne 'Gegen Gewalt an Frauen', Landkreis Harburg

Dezember 2021

14.12.2021 | Vielfältige Aussichten: Diversitätsoffene Leitung in der Kirche, online

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Luisa Neubauer

12_Kalenderblatt-Dezember_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat Dezember: Luisa Neubauer ist eine von vielen jungen und gut ausgebildeten Frauen an der Spitze der internationalen Klimaprotestbewegung Fridays for Future für mehr Klimaschutz. weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Stadt Stade: Gleichstellungsbeauftragte

Die Stadt Stade sucht zum 1. März 2022 eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der Teilzeitstelle (19,5 Std./Woche) erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 15.12.2021. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Stade

Gemeinde Blankenfelde-Mahlow: Gleichstellungsbeauftragte/r

Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow besetzt zum 01.03.2022 die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten. Die Vergütung der unbefristeten Teilzeitstelle erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss:  31.12.2021. Weitere Informationen auf der Website der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow