Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

11. Oktober | Welt-Mädchentag

Zum Welt-Mädchentag der Vereinten Nationen am 11. Oktober legt die Kinderrechtsorganisation Plan International in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf das Thema "Falschinformationen im Netz" und deren spezielle Auswirkungen auf Mädchen und junge Frauen. Es werden in Deutschland verschiedene Aktivitäten dazu durchgeführt.Weiterlesen >>>

Frauen im Bundestag

Die Sitze im 20. Deutschen Bundestag nach Geschlecht verteilen sich wie folgt: von 735 Sitzen sind 480 mit Männern (65,31 Prozent) und 255 mit Frauen (34,69 Prozent) besetzt. Damit steigt der Anteil geringfügig im Vergleich zu 2017 (31 Prozent). Bei den Direktmandaten sind Frauen unterrepräsentiert, sie erlangen ein Mandat eher über die Liste. Frauen sind bei Grünen (58 Prozent), Linken (54 Prozent) und SPD (42 Prozent) mit höheren Anteilen vertreten als bei den anderen Parteien. Der Frauenanteil liegt bei CDU (24 Prozent), CSU (22 Prozent) FDP (24 Prozent) und AfD (13 Prozent) deutlich niedriger. Weitere Informationen auch zur langfristigen Verteilung der Mandate nach Geschlecht finden Sie auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/bundestagswahlen/341095/gewaehlte-abgeordnete.

Frau. Macht. Wirtschaft - Niedersachsen wirbt für mehr Gleichstellung in Führungspositionen

Geht es um Frauen in Führungspositionen, bewegt sich in den letzten Jahren einiges. Noch ist viel Potential vorhanden, das es zu heben gilt. Was es dafür braucht und wie mehr Diversität in Führungsetagen gelingen kann, diskutierten auf Einladung des Niedersächsischen Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums in Hannover etwa 100 Gäste unter dem Motto "Frau. Macht. Wirtschaft" mit hochkarätigen Expertinnen und Experten.Weiterlesen >>>

UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) – Juristinnenbund sieht Umsetzungslücken

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) hat in einer Stellungnahme zum neunten Staatenbericht zur UN-Frauenrechtskonvention der Bundesrepublik Deutschland die von der Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen zur Gleichstellung deutlich kritisiert. "Im Ergebnis hat die Bundesregierung in ihrem Bericht viele Fragen des Ausschusses unzureichend beantwortet", fasst die Präsidentin des djb Prof. Dr. Maria Wersig zusammen. "Die Stellungnahme des djb macht auf signifikante Umsetzungslücken von CEDAW in Deutschland aufmerksam. Es wird deutlich, dass die Bundesregierung gerade in den Bereichen keine ausreichenden Maßnahmen getroffen hat, die bereits in den vorherigen Staatenberichtsverfahren durch den Ausschuss kritisiert worden waren. Ein Beispiel ist die Gewährleistung des Zugangs zu sichereren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen. Wir erwarten im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl und die neue Regierungsbildung, dass der Umsetzung der Konvention, der Gleichberechtigung von Frauen und ihren Menschenrechten Priorität eingeräumt werden.Weiterlesen >>>

Deutscher Frauenrat fordert Richtungswechsel für progressive Frauenpolitik

Die Wählerinnen und Wähler fordern eine progressive Frauen- und Gleichstellungspolitik, so der Deutsche Frauenrat. "Dem Auftrag der Wähler*innen wird entsprochen, wenn progressive Gleichstellungspolitik und die Stärkung von Frauenrechten in den jetzt anstehenden Sondierungen zu zentralen Bedingungen für weitere Gespräche gemacht werden. Das erwarten viele Wähler*innen, das erwartet die weibliche Zivilgesellschaft. Nicht zuletzt die Coronakrise hat die Dringlichkeit für eine ressortübergreifende Gleichstellungspolitik deutlich gemacht, sei es in der Steuer-, Familien- oder Arbeitsmarktpolitik", so die Vorsitzende des Deutschen Frauenrats Dr. Beate von Miquel. Der Frauenrat werde die anstehenden Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen #frauenpolitischkritisch begleiten. So müsse ein zukünftiger Koalitionsvertrag auch Vorhaben für einen geschlechtergerechten Bundeshaushalt, der seine Mittel fair für Männer und Frauen verteilt, die geschlechtergerechte Gestaltung von Digitalisierungs- und Klimapolitik, die Umsetzung der Istanbul Konvention sowie ein Steuersystem hin zu einer Individualbesteuerung enthalten. Auch der neue Deutsche Bundestag sei weit weg von einer demokratischen Repräsentation der Bevölkerung. Ein Frauenanteil von knapp 35% sei trotz seines leichten Anstiegs inakzeptabel. Die nächste Bundesregierung müsse ein Paritätsgesetz auf den Weg bringen. www.frauenrat.de

Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über die Ausübung des Hebammenberufs

Der Niedersächsische Landtag hat in seiner Sitzung am 14. September 2021 den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über die Ausübung des Hebammenberufs mit entsprechenden Änderungen des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung angenommen. Das Änderungsgesetz setzt das 2019 vom Bund erlassenen Hebammenreformgesetz im Landesrecht um.Weiterlesen >>>

Kommunalwahlen in Niedersachsen | Landesfrauenrat ruft zur Wahl auf

Im Superwahljahr 2021 stehen am 12.09.2021 in Niedersachsen Kommunalwahlen und am 26.09.2021 Bundestagswahlen an. Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Stimme bestimmen wer die politischen Mehrheiten bildet. Demokratische Wahlen sind eine konkrete Möglichkeit, Politik aktiv mitzugestalten. Daher ruft der Landesfrauenrat alle Bürgerinnen und Bürger auf zu wählen! Mit der LAG Gleichstellung wurden Wahlprüfsteine erarbeitet. Angelehnt an den Wahlprüfsteinen können den Kandidatinnen und Kandidaten Fragen gestellt werden. www.landesfrauenrat-nds.de

Verbesserungen im Elterngeld treten in Kraft

Das Bundesfamilienministerium weist auf zahlreiche Verbesserungen im Elterngeld hin. Sie gelten für alle Eltern von Kindern, die ab dem 1. September 2021 geboren werden. Ziel ist es, Familien mehr zeitliche Freiräume zu verschaffen und die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienzeiten zwischen den beiden Elternteilen weiter zu unterstützen - entsprechend der Wünsche und Vorstellungen von Eltern, insbesondere Vätern. Daneben sollen Eltern besonders früh geborener Kinder stärker unterstützt werden. Eltern und Elterngeldstellen profitieren von Vereinfachungen und rechtlichen Klarstellungen.Weiterlesen >>>

Befragung 'Erfahrungen mit dem Mutterschutz am Arbeitsplatz'

Der Deutsche Gewerkschaftsbund führt eine Befragung zum Thema Mutterschutz am Arbeitsplatz durch. Gesundheitsschutz für Schwangere und Stillende und ihr Kind am Arbeits-, Ausbildungs- und Studienplatz während der Schwangerschaft, aber auch für Mütter nach der Geburt und in der Stillzeit - das ist ein Ziel des reformierten Mutterschutzgesetzes von 2018. Überdies soll das Gesetz die Fortsetzung der Beschäftigung oder sonstigen Tätigkeit in dieser Zeit ohne Gefährdung der Gesundheit ermöglichen und Benachteiligungen während der Schwangerschaft, nach der Geburt und in der Stillzeit entgegenwirken. Ob und wie das gelingt, hängt maßgeblich davon ab, wie das Mutterschutzrecht in Betrieben und Verwaltungen umgesetzt wird. Daher hat der DGB eine Online-Befragung gestartet, die sich an werdende Mütter und Mütter richtet. Die Befragung läuft bis zum 16. Oktober 2021. Die Ergebnisse sollen Anfang 2022 veröffentlicht werden. Die Umfrage finden Sie unter www.dgb.de/mutterschutz

BUKO 2021 | Gleichstellung digital: Grenzen überschreiten - Horizonte öffnen

Unter dem Motto "Gleichstellung digital" greift die 26. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten das hochaktuelle Thema Digitalisierung auf. Die Konferenz fand erstmalig als digitale Veranstaltung in Flensburg am 30.08.2021 und 31.08.2021 statt. Rund 400 Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Deutschland schalteten sich virtuell in Foren, Vorträge und Workshops zu, um sich über Digitalisierung unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit auszutauschen. Weitere Themen der Konferenz waren die Arbeitssituation der Pflegebranche, Gewalt gegen Frauen, die Notwendigkeit kostenfreier Verhütungsmittel, die Abschaffung des § 218 und 219a StGB. Bundesfrauenministerin Christine Lambrecht eröffnete die Konferenz mit einem Grußwort: "Wir wollen die Digitalisierung nutzen, um unsere Gesellschaft gerechter und moderner zu machen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wollen wir weiter voranbringen.Weiterlesen >>>

Kampagne 'LassEs!' gegen Belästigungen in Schwimmbädern

In der Stadt Nordhorn haben Bäderbetriebe, Gleichstellungsbeauftragte und Kriminalprävention der Polizei in diesem Sommer eine gemeinsame Aktion gegen Belästigungen in Schwimmbädern initiiert. Mit der Kampagne "LassEs!" sollen die Badegäste ermutigt werden, nicht zu schweigen, wenn sie selber eine kompromittierende Situation erlebt oder beobachtet haben. In einigen deutschen Schwimmbädern wird bereits mit ähnlichen Kampagnen gearbeitet. Es ist wichtig, in den Schwimmbädern neben dem Personal auch die Badegäste zu sensibilisieren. Die Kampagne präsentiert vier Themenbereiche: "Nicht Gaffen/Nicht Grabschen/Keine körperliche Gewalt/Kein Mobbing". Jedes Thema wird einzeln in verschiedenen Sprachen auf Plakaten und im Flyer angesprochen. Darüber hinaus werden Beispiele für mögliche Belästigungssituationen und konkrete Hilfsangebote für Opfer genannt. Diese können auch für Gewaltsituationen außerhalb von Schwimmbädern nützlich sein. Auch auf der Internetadresse www.lass-es.eu finden sich die Informationen und Beratungsstellen zum Thema.

UN Women | Frauenrechtlerinnen in Afghanistan brauchen dringend Schutz!

UN Women hat einen offenen Brief an die Bundesregierung geschickt und um Hilfe für Frauen in Afghanistan gebeten:
"Wir bitten Sie eindringlich, neben den Botschaftsangehörigen, Mitarbeitenden der Entwicklungshilfeorganisationen und den Ortskräften so viele Frauenrechtlerinnen wie möglich zusammen mit ihren Familien aus Afghanistan zu retten. Diese mutigen Frauen haben sich als Politikerinnen, Journalistinnen, Juristinnen, Ärztinnen und Mitarbeiterinnen von Frauenorganisationen für Frauen- und Kinderrechte eingesetzt und damit für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Viele von ihnen haben jahrelang gegen alle Widerstände vertrauensvoll mit den westlichen Ländern zusammengearbeitet. Sie haben die gleiche, wenn nicht sogar noch schlimmere Behandlung durch die Taliban zu befürchten als die anderen Gruppen. Wir dürfen sie Folter und Mord durch die Taliban nicht schutzlos ausliefern. Elke Ferner, Vorsitzende UN Women Deutschland" #HelftAfghanistansFrauen, www.unwomen.de

Jetzt noch bewerben: Kölner Frauenpreis

Koelner-Frauenpreis
Der Else-Falk-Preis der Stadt Köln würdigt das herausragende Engagement von Frauen, die sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern beziehungsweise Mädchen und Jungen in Köln einsetzen. Der Preis soll die Öffentlichkeit für das Thema "Geschlechtergerechtigkeit" sensibilisieren, Vorbilder zeigen, die zur Nachahmung animieren, und dazu beitragen, dass Verdienste von Frauen nicht in Vergessenheit geraten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, Teilnahmeschluss ist der 31. Oktober 2021. www.frauenpreis.koeln

Kalender 2022 'Kunst und Kultur'

Kalender-GuV-2022
Der Kalender 2022 von Gleichberechtigung und Vernetzung hat das Thema "Frauen in Kunst und Kultur": Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirkt auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung, aber auch durch Protagonistinnen und Protagonisten: Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Aber die gute Nachricht ist: Frauen holen auf! Alle Informationen zum Kalender und zur Bestellung finden Sie hier: weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2021

17.10.2021 | Eröffnung des frauenORTES Sara Oppenheimer, Esens

November 2021

3.11.2021 | Die Aufgaben im Gleichstellungsbüro, online

25.11.2021 | Internationaler Tag 'NEIN zu Gewalt an Frauen', weltweit

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Eva Dannenberg

10_Kalenderblatt-Oktober_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat Oktober: Eva Dannenberg ist Gründerin und Geschäftsführerin der WERKHAUS Design + Produktion GmbH. WERKHAUS wurde mehrfach mit Preisen für ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet. Im Jahr 2018 erhielt Eva Dannenberg den Lore-Preis des Club Uelzen Soroptimist International. weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Stadt Brunsbüttel: Gleichstellungsbeauftragte

Die Stadt Brunsbüttel sucht zum 01.02.2022 eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der unbefristeten Teilzeitstelle (19,5 Std./ Woche) erfolgt bis Entgeltgruppe 9c TVöD. Bewerbungsschluss: 22.10.2021. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Brunsbüttel

Uni Düsseldorf: Geschäftsstelle der LaKof NRW

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin/ einen Referenten für die Geschäftsstelle der LaKof NRW, ein Zusammenschluss der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen. Die Vergütung der vorerst bis zum 31.12.2023 befristeten Stelle erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Bewerbungsschluss: 29.10.2021. Weitere Informationen auf der Website der Uni Düsseldorf

BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen: Mitarbeit Geschäftsstelle

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) sucht eine Mitarbeiterin/ einen Mitarbeiter für die Geschäftsstelle mit dem Schwerpunkt "Kommunikation". Die Vergütung der Teilzeitstelle (15 Std./ Woche, Aufstockung des Stundenkontingents in 2022 angestrebt) erfolgt bis zur Entgeltgruppe E 9b TVöD. Bewerbungsschluss: 31.10.2021. Weitere Informationen auf diversity-jobs.de