Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Make Werbung Great Again

Make Werbung great again, so lautet der Titel einer Plakataktion in Bremen. Das Motiv gegen sexistische Werbung ist an rund 120 Werbewänden in ganz Bremen plakatiert. Studierende der Universität Bremen haben das Motiv entworfen. Das Medienunternehmen Ströer stellt seine von der Stadt gepachteten Werbeflächen für das Projekt zur Verfügung.Weiterlesen >>>

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

Unter dem Motto "Gleichstellung = nicht für jeden und jede das Gleiche, sondern für alle das Richtige" hat die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen Wahlprüfsteine an die Parteien geschickt. Die Antworten werden nach Eingang auf der Website der BAG veröffentlicht. www.frauenbeauftragte.org

Frauenanteil bei den Habilitierten steigt weiterhin kontinuierlich an

Insgesamt 1.581 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2016 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Damit nahm die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr um fast 3% ab. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der weiblichen Habilitierten um 4% auf 481. Dies entspricht einem Frauenanteil an den Habilitationen von 30% (Vorjahr 28%). Damit hat sich der kontinuierliche Anstieg des Frauenanteils weiter fortgesetzt. 2006 hatte er noch bei 22% gelegen. Das Durchschnittsalter der im Jahr 2016 Habilitierten lag wie im Vorjahr bei 41 Jahren. Frauen waren mit durchschnittlich knapp 42 Jahren geringfügig älter als Männer (41 Jahre). www.destatis.de

Niedersachsens Gleichstellungsministerium schließt sich den 'Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees' an

Das Niedersächsische Gleichstellungsministerium ist der Initiative "Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees" beigetreten. "Als Frauen- und Gleichstellungsministerin bewerte ich die geschlechtsspezifische Wahl des Berufs oder Studiums als eine Hauptursache des Gender Pay Gap. Deshalb unterstreiche ich die überaus große Bedeutung einer klischeefreien Berufs- und Studienwahl und begrüße die darauf abzielende bundesweite Initiative sehr", erklärt Gleichstellungsministerin Rundt.Weiterlesen >>>

Prostituiertenschutzgesetz tritt in Kraft

Am 1. Juli 2017 ist das Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz) in Kraft getreten. Damit werden erstmals in Deutschland rechtliche Rahmenbedingungen für die legale Prostitution eingeführt. Mit der Einführung einer Pflicht zur regelmäßigen Anmeldung und gesundheitlichen Beratung wird langfristig sichergestellt, dass Prostituierte verlässliche Informationen zu ihren Rechten und zu gesundheitlichen und sozialen Unterstützungsangeboten erhalten. Die Verbesserung des Zugangs zu Informationen über Rechte und Unterstützungsangebote ist das zentrale Element für die Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Prostituierten. Kernelement des Gesetzes ist die Einführung einer Erlaubnispflicht für das Prostitutionsgewerbe. Mit der Einführung verbindlicher Mindeststandards für Prostitutionsstätten werden die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessert. Betreibende werden stärker in die Verantwortung genommen.Weiterlesen >>>

Bundestag beschließt Ehe für alle

Der Bundestag hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die "Ehe für alle" beschlossen. Künftig hat damit ein gleichgeschlechtliches Paar nach der standesamtlichen Trauung die selben Rechte und Pflichten wie in einer Ehe zwischen Mann und Frau. Praktisch wirkt sich das vor allem beim Adoptionsrecht aus: Künftig dürfen gleichgeschlechtliche Paare dann auch ein Kind gemeinsam adoptieren. In allen anderen Bereichen sind Ehe und Lebenspartnerschaft bereits gleichgestellt. Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt begrüßt den heutigen Beschluss. Niedersachsen hatte den Gesetzentwurf des Bundesrates für die Gleichstellung von Ehen Homosexueller im September 2015 miteingebracht.Weiterlesen >>>

Kostenübernahme für Verhütungsmittel | Bund fördert Modellprojekte

Kostenuebernahme-Verhuetungsmittel_biko-FlyerFrauen mit Anspruch auf Sozialleistungen müssen die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel zukünftig nicht mehr selbst tragen – auch wenn sie über 20 Jahre alt sind. Voraussetzung ist, dass sie ihren Wohnort an einem der sieben Projektstandorte haben: Erfurt/Artern, Halle (Saale), Lübeck, Ludwigsfelde (Landkreis Teltow-Fläming), Recklinghausen/Marl/Gladbeck, Saarbrücken oder Wilhelmshaven und Landkreis Friesland. Diese Standorte nehmen bis Ende Juni 2019 an dem bundesweiten Modellprojekt "biko – Beratung, Information und Kostenübernahme bei Verhütung" des pro familia Bundesverbands e.V. teil. Ab sofort können sich Frauen in den Beratungsstellen von pro familia informieren und das Angebot der Kostenübernahme nutzen. Das Modellprojekt soll unter anderem zuverlässige Daten für den tatsächlichen Bedarf an einer Kostenübernahme liefern. Langfristig könnte diese Erhebung die Grundlage für eine bundesweite Regelung bilden. Gefördert wird das Modellprojekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mehr zum Projekt unter www.biko-verhuetung.de.

Mentoringprogramm des Journalistinnenbundes startet in die 9. Runde

Anlässlich seiner Jahrestagung 2017 in Frankfurt am Main startet der Journalistinnenbund e.V. die inzwischen 9. Runde seines Mentoringprogramms. Die Mentees wurden unter 50 Bewerberinnen von einer siebenköpfigen jb-Jury ausgewählt. Ein Jahr lang werden sie von erfahrenen Journalistinnen als Beraterin und Kollegin begleitet. Zu den Mentees gehören in dieser Runde zwei junge Kolleginnen aus Togo und Ghana. Die Jury hat die Mentorinnen passgenau zu den individuellen Zielen der Mentees ausgewählt.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz | Zweite Beratungsstelle für Prostituierte öffnet in Ludwigshafen und ist auch mobil unterwegs

Rheinland-Pfalz erhält eine zweite, vom Frauenministerium geförderte Beratungsstelle für Prostituierte, die in Kürze die Arbeit aufnehmen wird. Sie wird die Tätigkeit von "Roxanne" in Koblenz ergänzen und aufgrund ihres innovativen Konzepts die mobile aufsuchende Beratung in den Mittelpunkt stellen. "Wir wollen die Beratung der Prostituierten in unserem Land stärken, denn die Nachfrage und der Bedarf sind groß und der Weg nach Koblenz ist für viele zu weit. Ich bin daher sehr froh, dass jetzt eine zweite mobile Beratung im Süden des Landes an den Start geht", erklärt Frauenministerin Anne Spiegel.Weiterlesen >>>

Digitales Deutsches Frauenarchiv soll 2018 an den Start gehen

Am 19. Juni hat die konstituierende Sitzung des Wissenschaftlichen Beirat des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) stattgefunden. Gefördert durch das Bundesfrauenministerium soll das DDF erstmals Informationen und Bestandsdaten zur Geschichte der Frauenbewegung in einem Fachportal bündeln. Der Start des Portals ist für 2018 geplant. Träger des DDF ist der Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen i.d.a. Finanziert wird der Aufbau des DDF mit rund vier Millionen Euro durch das Bundesfrauenministerium. Erste Informationen zum Archiv sind unter digitales-deutsches-frauenarchiv.de abrufbar.

Ausschreibung des 17. Nürnberger Frauenpreises

Die Stadt Nürnberg schreibt den 17. Nürnberger Frauenpreis aus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen von Frauen und Frauengruppen, die sich mit ihren eigenen Anliegen, der Situation der Frauen, ihren Lebensbedingungen und ihrer Geschichte auseinandersetzen und neue Denkmuster und Handlungsformen in Arbeitswelt, Journalistik, Kultur, Politik, Wissenschaft und im ehrenamtlichen Bereich aufzeigen. Dotiert ist der Preis mit 4.000 Euro. Vorschläge, bzw. Bewerbungen können bis zum 31. August 2017 eingesendet werden. Die Preisverleihung findet am 22. März 2018 statt. www.nuernberg.de

NRW | Ampelsystem zeigt freie Plätze in Frauenhäusern an

Frauen in Nordrhein-Westfalen, die nicht sofort einen Platz im nächstgelegenen Frauenhaus bekommen, können in einem anderen Frauenhaus aufgenommen werden. Im Internet unter www.Frauen-Info-Netz.de zeigt ein Ampelsystem jederzeit an, welche Frauenhäuser noch einen Platz frei haben und welche belegt sind. Das Frauennetz gegen Gewalt informiert mit diesem Angebot über freie Plätze in den Frauenhäusern und stellt darüber hinaus eine umfangreiche Adressdatenbank zur Verfügung. Hier kann nach Kontaktmöglichkeiten zu Frauenhäusern, Beratungsstellen und Notdiensten recherchiert werden. Das Frauennetz gegen Gewalt ist ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW.

Aktuelle Aktion

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Frauenbeauftragte der Stadt Königstein, Jutta Hufler (links), und Hannelore Lehmann vom Verein "Frauen helfen Frauen e.V. im Hochtaunuskreis" vor der Taschensammeltonne. Foto: Peter Lehmann

In der Stadt Königstein im Taunus wurden über 300 Handtaschen für Damen und Herren, Sporttaschen, Portemonnaies, Reisetaschen und Laptop-Taschen, die noch viel zu gut sind, um sie wegzuwerfen, für einen guten Zweck gesammelt. Neben Königstein haben sich Bad Homburg, Friedrichsdorf, Grävenwiesbach, Kronberg, Oberursel, Steinbach und Usingen an der Sammelaktion beteiligt. Die Taschen sollen bei einer Taschenbörse am 16. und 17. September 2017, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr, im Rathaus Oberursel versteigert werden. Der Erlös kommt dem Oberurseler Frauenhaus zugute. www.koenigstein.de

Broschüre der Woche

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Das Aktivteam Mädchenförderung im Kreis Plön bringt es auf den Punkt: "Gefühle haben darf ich doch" ist der Titel eines kleinen Buches mit Sinnsprüchen und Fotos, die in zwei Workshops entstanden sind. Es drückt aus, wie Mädchen mit Migrationshintergrund sich fühlen, was für sie wichtig ist und welche Erfahrungen sie zu verarbeiten haben. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Juli 2017

25.7.–29.7.2017 | informatica feminale Baden-Württemberg | Sommerhochschule Informatik, Furtwangen

August 2017

7.8.–25.8.2017 | Informatica Feminale - Sommerstudium für Frauen in der Informatik, Bremen

7.8.–25.8.2017 | Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

September 2017

22.9.–24.9.2017 | Brave New Media World - Schöne neue Medienwelt, Ingelheim

25.9.2017 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff | Handwerkszeug für Gleichstellungsbeauftragte, Iserlohn

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juli: "Kämpferinnen"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Gleichstellungsbeauftragte

Die Stadt Springe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte (Teilzeit, EG 9c TVöD). Bewerbungsschluss: 06. August 2017. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Springe.

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