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Aus der Vernetzungsstelle

2015_Geschlechtergerechtigkeit-druch-Landesgesetze_FES-GuV_250px

Mehr Geschlechtergerechtigkeit durch Landesgesetze. 10 Bausteine einer erfolgreichen Gleichstellungspolitik. [mehr]

Aktuelle Aktion

2015-03_25-Jahre-GFMK

"25 Jahre GFMK bedeuten¨" Fotoaktion zur Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren (GFMK) gestartet. [mehr]

Broschüre der Woche

2015-04-17_Berufswahlmagazine-Mint-Sozial-for-you

Im Magazin der Bundesagentur für Arbeit "MINT & SOZIAL for you" machen Jugendliche Lust darauf, neue Wege bei der Berufswahl zu gehen. [mehr]

Magazin

WoMenPower Kongress 2015

HM14_Logo_WoMenPowerIm Rahmen der HANNOVER MESSE treffen sich beim Karrierekongress WoMenPower am 17.4.2015 engagierte Fach- und Führungskräfte, Studierende, Berufseinsteigerinnen und -einsteiger sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Die WoMenPower vermittelt Informationen für alle Berufsphasen: vom Berufseinstieg bis zur Karriereförderung, bietet Impulse zur Weiterentwicklung persönlicher Kompetenzen und ermöglicht Kontakte für das eigene Netzwerk. Das diesjährige Motto lautet "Impulse aufnehmen. Erkenntnisse gewinnen. Erfahrungen austauschen." Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. ist auch dieses Jahr mit einem Stand vertreten. Besuchen Sie uns in der Ausstellung in Saal 1, Stand-Nummer 9 B! Informationen zum Kongress unter www.hannovermesse.de/de/messe/karriere/womenpower (16.4.2015)

Was ändert sich mit dem ElterngeldPlus?

2015-04_Illustration-Elterngeld_VNSTDie neuen Regelungen zum ElterngeldPlus und zur Elternzeit gelten für Geburten ab dem 1. Juli 2015. Das ElterngeldPlus unterstützt Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Ob volle Auszeit vom Job, kleine, mittlere oder große Teilzeit - die neuen Regelungen bieten Müttern und Vätern eine Vielzahl von Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu verbinden und sich ihre Aufgaben partnerschaftlich zu teilen. Jetzt wurde auch der Elterngeldrechner an die neuen Regelungen angepasst. Der Elterngeldrechner hilft dabei, die ersten Monate mit Kind gemeinsam zu planen - zeitlich und finanziell. Mit dem erweiterten Planer können Eltern jetzt ausprobieren, wie sie nach der Geburt ihres Kindes Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren, welche Verteilung für sie in Frage kommt und welcher Anspruch auf Elterngeld sich daraus ergibt. Den aktualisierten und erweiterten Elterngeldrechner mit Planer finden Sie im Serviceportal für Familien unter www.familien-wegweiser.de (16.4.2015)

Väter beziehen Elterngeld meist für zwei Monate

Fast 80 Prozent der Väter, die für ein im dritten Vierteljahr 2013 geborenes Kind Elterngeld bezogen, entschieden sich für die zweimonatige Mindestbezugsdauer. Die kürzeste Elternzeit nahmen Väter in Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen (durchschnittlich 2,7 Monate). Väter in Bremen bezogen mit durchschnittlich 4,2 Monaten bundesweit am längsten Elterngeld, gefolgt von den Vätern in Berlin mit 3,9 Monaten. Der Bundesdurchschnitt lag bei 3,1 Monaten; zwei Jahre zuvor waren es noch 3,3 Monate. Insgesamt wurden 244.000 Leistungsbezüge von Elterngeld für die im dritten Quartal 2013 geborenen Kinder gemeldet. Die Väterbeteiligung lag bei 32,3 Prozent. Statistisches Bundesamt, www.destatis.de (30.3.2015)

Zwei Jahre Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Das Bundesfamilienministerium hat den Jahresbericht zum Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen vorgelegt. Immer mehr Frauen nehmen das bundesweite Beratungsangebot an. Insgesamt 100.000 Kontakte und 45.000 Beratungen per Telefon, Chat und E-Mail wurden durch das Hilfetelefon ermöglicht. In Deutschland haben 35 Prozent aller Frauen schon einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlitten. 22 Prozent erleben Gewalt durch ihren Lebenspartner. Doch nur jede fünfte betroffene Frau wendet sich an eine Unterstützungseinrichtung. Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert. Mehr unter www.hilfetelefon.de (30.3.2015)

Sozialministerium jetzt am Hannah-Arendt-Platz

Statement von Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt zur Einweihung des Hannah-Arendt-Platzes: Als Gleichstellungsministerin freue ich mich besonders, dass der Platz, auf dem wir stehen, jetzt nach der herausragenden weiblichen Persönlichkeit Hannah Arendt benannt wird. Dazu gratuliere ich der Landeshauptstadt Hannover und speziell natürlich dem entscheidenden Stadtbezirksrat Mitte. Der Rat der Landeshauptstadt hatte 1999 beschlossen, Straßen vor allem nach Frauen zu benennen. Trotzdem waren 2013 von 3497 Straßen, Wegen und Plätzen 1211 nach Männern benannt (knapp 35 Prozent) und nur 161 nach Frauen (nur knapp 5 Prozent). Das zeigt: Es ist ein langer Weg bis zur Gleichstellung der Geschlechter im öffentlichen Raum. Mehr zur Umbenennung auf der Website des Sozialministeriums. (2.4.2015)

Bundesrat billigt Frauenquote

Im Bundesrat hat die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt zum "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" gesprochen. Die Rede ist auf der Website des Sozialministeriums nachzulesen oder kann hier von der Website des Bundesrates als Video abgerufen werden. (30.3.2015)


Rheinland-Pfalz | Mentoring-Programm 'Mehr Frauen an die Spitze!' geht in neue Runde

Des Mentoring-Programm "Mehr Frauen an die Spitze!" geht in die sechste Runde. Ziel des Programms ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung zu erhöhen. Frauenministerin Alt sagte bei der Auftaktveranstaltung, dass Rheinland-Pfalz mit einem Frauenanteil von über 30% in Führungspositionen in der Landesverwaltung im Ländervergleich gut aufgestellt sei. Von einer paritätischen Besetzung von Führungspositionen sei man aber noch weit entfernt. Auch in diesem Jahr wurden 16 Frauen in das Programm aufgenommen. Weitere Informationen unter: http://mifkjf.rlp.de/frauen/mehr-frauen-an-die-spitze (24.3.2015)

Niedersachsen | Anfrage zu 'Geschlechtsneutralisierung' der Studentenwerke in NRW

Zur Umbenennung von 'Studentenwerken' in 'Studierendenwerke' gab es in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Medienberichte. Abgeordnete der Landtagsfraktion der FDP hatten daher in Niedersachsen eine Anfrage zur Umgehensweise mit geschlechtergerechten Formulierungen in Niedersachsen gestellt. Diese Anfrage hat das Sozialministerium beantwortet. Die vollständige Anfrage und Antwort finden Sie auf der Website des Sozialministeriums. (20.3.2015)

Niedersachsen | Transparente Vergütungsstrukturen gefordert

Erstmals seit Jahren ist der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern in Niedersachsen wieder gestiegen: 2013 lag der sogenannte Gender Pay Gap bei 20 Prozent. In 2014 ist er auf 22 Prozent gestiegen. Um auf den gleichen Verdienst wie Männer zu kommen, müssen Frauen in diesem Jahr 79 Tage länger arbeiten. Erst dann ist die Einkommenslücke für das vorangegangene Jahr geschlossen (Equal Pay Day). Niedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt: "Für mich ist Alarmstufe Rot jetzt erreicht! Wir brauchen endlich transparente Vergütungsstrukturen als einen ersten Schritt zu mehr Einkommensgerechtigkeit." (20.3.2015) [mehr]

Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland weiterhin bei 22%

2015-03_Illustration-Verdienstunterschiede_VNSTIm Jahr 2014 ist der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern im Vergleich zu den Vorjahren konstant geblieben. Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 15,83 Euro haben weiterhin 22% weniger als Männer (20,20 Euro) verdient. Sowohl beim Niveau als auch bei der Entwicklung bestehen dabei deutliche Unterschiede zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern. So betrug 2014 der unbereinigte Gender Pay Gap in den neuen Ländern 9%, während er im früheren Bundesgebiet bei 23% lag. In den letzten fünf Jahren sind die Verdienstunterschiede in Ostdeutschland damit um 3 Prozentpunkte gestiegen. Im früheren Bundesgebiet ist der geschlechterspezifische Verdienstunterschied dagegen seit 2009 um 1 Prozentpunkt gesunken. Statistisches Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day am 20. März 2015, www.destatis.de (16.3.2015)

Bundesverfassungsgericht | Pauschales Kopftuchverbot für Lehrkräfte nicht verfassungsgemäß

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass ein pauschales Verbot religiöser Bekundungen in öffentlichen Schulen durch das äußere Erscheinungsbild von Pädagoginnen und Pädagogen mit deren Glaubens- und Bekenntnisfreiheit (Art. 4 Abs. 1 und 2 GG) nicht vereinbar ist. § 57 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 des nordrhein-westfälischen Schulgesetzes seien verfassungskonform dahingehend einzuschränken, dass von einer äußeren religiösen Bekundung nicht nur eine abstrakte, sondern eine hinreichend konkrete Gefahr der Beeinträchtigung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität ausgehen muss, um ein Verbot zu rechtfertigen. § 57 Abs. 4 Satz 3 des Schulgesetzes, der als Privilegierung zugunsten christlich-abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder Traditionen konzipiert ist, verstößt gegen das Verbot der Benachteiligung aus religiösen Gründen (Art. 3 Abs. 3 Satz 1 und Art. 33 Abs. 3 GG) und ist daher nichtig. Die Entscheidungen der Arbeitsgerichte in den Ausgangsverfahren genügen den verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht; der Senat hat sie aufgehoben und die Verfahren an die Landesarbeitsgerichte zurückverwiesen. Die Entscheidung ist mit 6:2 Stimmen ergangen. Weitere Informationen zum Urteil finden Sie auf www.bundesverfassungsgericht.de. (16.3.2015)

LAG Baden-Württemberg | Verbindliche rechtliche Verankerung von Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten gefordert

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württemberg fordert die Landesregierung sowie den Städte- und Landkreistag auf, die Stellen der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten verbindlich im Chancengleichheitsgesetz zu verankern. Baden-Württemberg sei das einzige Bundesland, in dem das noch nicht geschehen sei. Bislang zähle die Berufung einer Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragten zu den Freiwilligkeitsleistungen einer baden-württembergischen Kommune. Unter Sparzwängen oder bei einer Veränderung der Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat könnten die Stellen gestrichen werden. Mehr zu den Forderungen unter www.frauenbeauftragte-ba-wue.de. (16.3.2015)

Schweiz | chancen gleichheitspreis beider basel 2015

2015_Chancengleichheitspreis_BaselDie Regierungen beider Basel prämieren jedes Jahr innovative, wirkungsvolle und nachhaltige Ideen, Projekte oder Massnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit. Seit 1996 unterstützt der mit 20.000 Franken dotierte Chancengleichheitspreis gleichstellungsfördernde Initiativen und macht sie öffentlich bekannt. Die prämierten Projekte sollen zeigen, wie Initiativen von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen die Chancengleichheit von Frauen und Männern praxisnah und nachhaltig voranbringen können. Bewerbungsschluss ist der 24. April 2015. Alle Informationen zur Teilnahme und Darstellung früherer Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie unter www.chancengleichheitspreis.ch (12.3.2015)

Aktuell

Halbe/Halbe in Rat und Kreistag

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Online-Petition zur Änderung des Wahlrechts! Unterzeichnen auch Sie unter www.openpetition.de/petition/online/halbe-halbe-in-rat-und-kreistag-andern-sie-das-wahlgesetz.


Termine

17.04.15: WoMenPower Kongress 2015, Hannover

22.04.15: Geschlechterverhältnisse und Gender-Debatten im Netz, Berlin

23.04.15: Girls'Day/ Boys'Day/ Zukunftstag für Mädchen und Jungen

28.04.15: Möglichkeiten und Chancen der Nutzung von social media für kommunale Gleichstellungsstellen, Mainz

29.04.15: Verfassungsauftrag Gleichberechtigung, Rieste

07.-08.05.15: Chancen und Potentiale von Gender und Diversity in Forschung, Lehre und Organisationsentwicklung an Hochschulen mit Studiengängen der Sozialen Arbeit, Gesundheit und Erziehung, Berlin

07.-08.05.15: Gender- und Diversity-Management in der Forschung, Stuttgart

21.-22.05.15: 3. BundesKongressGenderGesundheit, Berlin


Musterinhalte für Landesgleichberechtigungsgesetze

2015-03_Musterinhalte_LandesgleichstellungsgesetzeDie BAG der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat "Musterinhalte für Landesgleichberechtigungs-
gesetze" herausgegeben. Sie bieten Anregungen und Argumentations-
hilfen für beispielhafte Regelungen, die verbindlich umgesetzt werden müssen, in der Praxis aber auch tragfähig sind. [mehr]

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Kalenderblatt des Monats April

04_April_Kalenderblatt_klein"Lebenswelten" - Der Jahreskalender 2015 der Vernetzungsstelle zeigt die Lebenswelten von zwölf ganz unterschiedlichen Frauen. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat April: "Frauen in der digitalen Spielewelt"


Jetzt zum Download: Was Sie schon immer über Gender wissen wollten...

2008_Was-Sie-schon-immer-ueber-Gender-wissen-wollten_Kurztext
"Was Sie schon immer über Gender wissen wollten..." - Broschüre und Präsentation sind zum Download erhältlich.