Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Frauenkalender 2020 | Ungeregelt - Leihmutterschaft

Der Frauenkalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2020 benennt zwölf Menschenrechtsverletzungen, unter denen Frauen leiden. Hier unser Beitrag für den Monat April: Leihmütter aus Niedriglohnländern riskieren ihre Gesundheit und ihr gesellschaftliches Ansehen. In Indien, in der Ukraine und in Kalifornien ist Leihmutterschaft geregelt. Wird Leihmutterschaft damit zu einer Dienstleistung, die allen Paaren Wunschkinder ermöglicht und neuen Familienformen zur Akzeptanz verhilft? weiterlesen >>>

Hannover | Schnelle Hilfe durch zusätzlichen Standort des Frauenhauses24

Landeshauptstadt und Region Hannover schaffen kurzfristig Schutzplätze für gewaltbetroffene Frauen und Kinder – Telefonnummer 0800 77 080 77

Die Fälle häuslicher Gewalt nehmen im Zusammenhang mit den notwendigen, verordneten Verhaltensmaßnahmen in Bezug auf die Corona-Virus-Pandemie erschreckend zu. Um gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern in dieser Situation einen sicheren Rückzugsort anzubieten, haben Stadt und Region Hannover zusammen mit dem Verein Frauenhaus Hannover – Frauen helfen Frauen e.V., das auch das kürzlich eröffnete Frauenhaus24 betreibt, dreiundzwanzig zusätzliche Schutzplätze für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder geschaffen. Diese stehen ab sofort zur Verfügung. Dieses Angebot wird durch die Stadt und die Region Hannover zu gleichen Teilen finanziert.Weiterlesen >>>

E-Learning zu 'Häuslicher Gewalt' | Interdisziplinärer Onlinekurs für Fachkräfte

Voraussichtlich im Juli startet der neue Onlinekurs "Schutz und Hilfe bei Häuslicher Gewalt" des Universitätsklinikums Ulm. Der Kurs richtet sich sowohl an Fachkräfte, die sich in das Thema Gewalt in Paarbeziehungen einarbeiten wollen, als auch an solche, die sich eine Auffrischung und Erweiterung des Themas wünschen. Das E-Learning Programm wurde von der Uniklinik Ulm in Zusammenarbeit mit dem Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut zu Geschlechterfragen Freiburg und anderen Partnern unter Förderung des Bundesfamilienministeriums entwickelt. Interessentinnen können sich in die Teilnahmeliste eintragen. https://haeuslichegewalt.elearning-gewaltschutz.de

Niedersachsen | Beratung bei ungewollter Schwangerschaft, Gewalt oder Notlagen: Frauen werden nicht allein gelassen!

In Zeiten, in denen jeder Mensch sich möglichst zu Hause aufhalten soll und soziale Kontakte weitgehend eingeschränkt sind, steigt auch die Zahl der Krisen und Notlagen. "Isolation und zusätzliche Stressfaktoren wie Enge, finanzielle Nöte und Zukunftsängste können vermehrt zu Gewalteskalationen führen", betont die Niedersächsische Frauenministerin Dr. Carola Reimann. Weiter führt sie aus: "In solchen Ausnahmesituationen kann es leider passieren, dass schon bestehende psychische Gewalt und Unterdrückung in handgreifliche Gewalt ausufern." Sie appelliert auch an die Nachbarn im Umfeld: "Seien Sie bitte wachsam, hören Sie nicht einfach weg, greifen Sie zum Telefonhörer, rufen Sie die Polizei!"Weiterlesen >>>

Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' - unverzichtbar gerade auch in der aktuellen Corona-Krise

Ausgehbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, Existenzängste und ein Familienleben dauerhaft auf engstem Raum: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expertinnen und Experten eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt. Umso wichtiger ist es, dass die Hilfestrukturen funktionieren - allen voran auch das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" (08000-116 016).Weiterlesen >>>

Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben prüfen

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt 2020/2021 erneut finanzielle Förderung für die Durchführung von betrieblichen Prüfverfahren mit den Analyseinstrumentarien "Entgeltgleichheits-Check (eg-check.de)" oder "Gleichbehandlungs-Check (gb-check)" für interessierte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur Verfügung. Mit beiden Analyseinstrumentarien kann die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Arbeitsleben sowie die Entgeltgleichheit geprüft werden. Dadurch können Diskriminierungsrisiken identifiziert und Maßnahmen für mehr Chancengleichheit ergriffen werden. Bei der Prüfung mit den Analyseinstrumenten werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von externen Expertinnen unterstützt und können nach abgeschlossener Prüfung ein Zertifikat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhalten. Um die finanzielle Förderung können sich Interessierte ab sofort bis zum 02.06.2020 bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes bewerben. Die betrieblichen Prüfungen werden im zweiten Halbjahr 2020 durchgeführt. Mehr Informationen zu den Analyseinstrumentarien sind auf www.gb-check.de sowie www.eg-check.de zu finden.

Telefonberatung bei Gewalt, Krisen und Notlagen: Männer und Frauen können sich auf Unterstützung durch Beratungsstellen verlassen

In Zeiten, in denen jeder Mensch sich möglichst in den eigenen vier Wänden aufhalten soll, steigt auch die Zahl an Krisen und Notlagen. Die Formen der Gewalt können vielfältig und ein dauerhafter Angriff auf die Selbstbestimmung von Frauen und Männern sein. Auch in Zeiten von Corona stehen in der Region Hannover - im Umland und im Gebiet der Stadt Hannover - Anlaufstellen zur Beratung bei Gewalt, Krisen und Notlagen zur Verfügung. Darauf weisen Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, und Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt, hin: "Uns ist es wichtig zu betonen, dass die Hilfen für Frauen und Männer bei Gewalt, Krisen und Notlagen weiterbestehen. Diese Hilfen können übrigens nicht nur von den Betroffenen in Anspruch genommen werden, sondern auch von Außenstehenden, die sich Unterstützung und Hilfe wünschen." Informationen zu den Angeboten der Beratungsstellen sind unter folgendem Link zu finden: www.hannover.de/gleichstellung-region.

Deutscher Frauenrat | Sorgearbeit angemessen bezahlen

Die vom Coronavirus ausgelöste Krise zeigt einmal mehr: Die Arbeit, die mehrheitlich Frauen für die Gesellschaft leisten, zum Beispiel als Pflegerinnen oder Erzieherinnen, ist überlebenswichtig. Doch werden sie dafür nicht angemessen bezahlt. Das ist ein wesentlicher Faktor für die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Noch immer verdienen Frauen in Deutschland 20 Prozent weniger als Männer, zeigen aktuelle Zahlen vom Statistischen Bundesamt zum Equal Pay Day. "Wenn sich jetzt Politikerinnen und Politiker öffentlich bei Pflegepersonal oder Kassiererinnen bedanken und in den Sozialen Medien Wertschätzung zum Ausdruck bringen, dann muss der nächste Schritt sein, diese Berufsgruppen endlich angemessen zu bezahlen. Anerkennung muss sich auch auf dem Gehaltszettel zeigen," fordert die Vorsitzende des Deutschen Frauenrats, Mona Küppers, zum Equal Pay Day.Weiterlesen >>>

Equal Pay Day

Niedersachsens Gleichstellungsministerin Carola Reimann: "Echte Gleichstellung bedeutet für mich auch gleiche Bezahlung"
In Deutschland, so auch in Niedersachsen, beträgt der statistische Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen derzeit 20 Prozent. "Diese Lohnungleichheit zählt für mich zu den letzten großen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft. Wir müssen sie deshalb so schnell wie möglich beseitigen. Die Folgen dieser Lohnungerechtigkeit müssen Frauen im Arbeitsleben mit geringeren Löhnen und im Alter mit geringeren Renten bezahlen", kritisiert Niedersachsens Gleichstellungsministerin Carola Reimann im Vorfeld des Equal Pay Day am 17. März.Weiterlesen >>>

Bundesweit: Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag und Boys´Day - Jungen-Zukunftstag abgesagt!

Die bundesweiten Aktionstage zur klischeefreien Berufsorientierung für Jungen und Mädchen sind aufgrund der aktuellen Corona-Situation für 2020 abgesagt. Einen Ersatztermin wird es nicht geben. In den letzten zwei Wochen sind in der Bundeskoordinierungsstelle bereits zahlreiche Absagen von beteiligten Unternehmen und Institutionen eingegangen. Die Absage des Aktionstages am 26. März 2020 gilt nun für ganz Deutschland. Alle über das Girls'Day-Radar und Boys'Day-Radar registrierten Schülerinnen und Schüler sowie teilnehmende Unternehmen und Institutionen werden jetzt von der Bundeskoordinierungsstelle über die Absage informiert. Der nächste Girls'Day und Boys'Day findet am 22. April 2021 statt.

Gender Pay Gap 2019: Frauen verdienten 20% weniger als Männer

Frauen haben im Jahr 2019 in Deutschland 20% weniger verdient als Männer. Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern - der unbereinigte Gender Pay Gap - war damit um 1 Prozentpunkt geringer als in den Vorjahren. Die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Frauen mit durchschnittlich 17,72 Euro brutto in der Stunde 4,44 Euro weniger als Männer (22,16 Euro) verdienen. 2018 hatte die Differenz 4,51 Euro betragen. www.destatis.de

93 Prozent der deutschen NGOs noch immer von Männern dominiert

Die Organisation FAIR SHARE of Women Leaders e.V. legt erstmals Zahlen vor, die belegen, dass selbst Organisationen, die sich öffentlich für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit stark machen, ihren Mitarbeiterinnen nicht die gleichen Aufstiegsmöglichkeiten einräumen wie Männern: Noch immer werden 93 Prozent der großen Nichtregierungsorganisationen überwiegend von Männern geführt. Nur drei der analysierten Organisationen haben einen angemessenen Frauenanteil in den Leitungsgremien. Die deutschen Stiftungen schneiden nicht viel besser ab: in etwa 88 Prozent haben noch immer vorwiegend Männer das Sagen.Weiterlesen >>>

Aktuelle Informationen

Liebe Leserinnen und Leser unseres Webangebotes,
in unserem Terminkalender finden sich viele Veranstaltungen, die in den nächsten Wochen stattfinden sollten. Wir können leider nicht überall nachprüfen, ob es aufgrund des Corona-Virus zu Absagen kommt. Bitte kontaktieren Sie selbst die entsprechenden Veranstalterinnen und Veranstalter. Unsere eigenen Fortbildungen und Termine der nächsten Zeit verschieben wir.

Unser Büro ist weiterhin besetzt, einige Kolleginnen arbeiten allerdings im Homeoffice. Wir sind also per Mail und Telefon für Sie erreichbar. Bleiben Sie alle gesund und guten Mutes!

Ihr Team von Gleichberechtigung und Vernetzung.

Aktuelle Infos | Coronavirus

Corona-Spezial
Wir sammeln aktuelle Informationen und Hinweise zur Corona-Pandemie für Gleichstellungsbeauftragte. In erster Linie geht es dabei um Hilfen bei Häuslicher Gewalt, Angebote von Frauenhäusern und Beratungsstellen. Aber auch Fragen zur finanziellen Situation von Frauen, insbesondere Alleinerziehende. Die derzeit besonders sichtbare Systemrelevanz der Care-Berufe versuchen wir hier für Sie darzustellen. Zur Themenseite.

Termine Alle Termine >>>

April 2020

21.4.2020 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz - VERSCHOBEN!, Varel

Mai 2020

7.5.–8.5.2020 | Global Forum for Gender Equality, Mexico City

Juli 2020

7.7.–10.7.2020 | Generation Equality Forum / Weltfrauenkonferenz, Paris

Newsletter

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Autonomes Frauenhaus Regensburg: Sozialpädagogin

Das Autonome Frauenhaus Regensburg sucht eine Sozialpädagogin für eine 75-Prozent-Stelle. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an den TVÖD. Weitere Informationen auf der Website des Autonomen Frauenhauses Regensburg

Bremen: Sachbearbeitung Stabsstelle 'Frauen'

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz im Land Bremen sucht zu sofort eine Sachbearbeitung in der Stabsstelle "Frauen". Die Vergütung der unbefristeten Vollzeit-Stelle erfolgt nach Entgeltgruppe 12 TV-L / Besoldungsgruppe A 12. Bewerbungsschluss: 06.04.2020. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Bremen

Berlin: Bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte

Das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin sucht ab dem 01.08.2020 eine Bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der unbefristeten Vollzeit-Stelle (40 bzw. 39,4 Std./ Woche) erfolgt nach Besoldungs-/ Entgeltgruppe TV-L:  A11/ E11. Bewerbungsschluss: 17.04.2020. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Berlin