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Aus der Vernetzungsstelle

2014_Kalender-2015_Titelbild

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Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2015 steht unter dem Motto "Lebenswelten". Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Aktion

2014-12_Videowettbewerb-LAG-SH

'Think before you post' | Kampagne gegen 'Sexting' der LAG Schleswig-Holstein. [mehr]

Broschüre der Woche

2014-12-12_Gender-matters

Gender Matters! - Der Infobrief zur geschlechterpolitischen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung befasst sich mit dem Schwerpunkt "Wahlen" und politische Partizipation. [mehr]

Magazin

53 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund in Kindertagesbetreuung

Im Jahr 2013 lebten insgesamt 16,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Von ihnen waren 1,4 Millionen jünger als 6 Jahre. Zum 1. März 2014 nutzten 675.000 Kinder dieser Altersgruppe mit Migrationshintergrund eine Kindertagesbetreuung. Das waren rund ein Viertel der insgesamt 2,6 Millionen Kinder in Kindertagesbetreuung. Statistisches Bundesamt, www.destatis.de (18.12.2014) 

Bundeskabinett hat Gesetzentwurf zur Frauenquote beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für ein Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst beschlossen. Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesjustizministerium vorgelegte Gesetzentwurf hat das Ziel, den Anteil von Frauen in den Führungsgremien von Wirtschaft und Verwaltung wesentlich zu erhöhen. Nach jahrelangen Debatten, gescheiterten Versuchen der Selbstverpflichtungen und zahlreichen Appellen stehe nun fest: Die Geschlechterquote (Frauenquote) kommt, so wie im Koalitionsvertrag vereinbart. Weitere Informationen zu den Regelungen finden Sie auf der Website des BMFSFJ. (11.12.2014)

Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der evangelischen Kirche in Deutschland veröffentlicht

Auf der Herbstsynode der EKD wurde der erste Gleichstellungsatlas der evangelischen Kirche präsentiert. Der Atlas ermöglicht einen schnellen Überblick über die Geschlechterverteilung in 24 kirchlichen Bereichen. Dazu gehören die Bereiche Ehrenamt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirche und Diakonie oder Leitungsämtern und -gremien. Erarbeitet wurde die rund 60-seitige Broschüre vom Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kooperation mit der Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsreferate in den Gliedkirchen. Ein Auszug des Gleichstellungsatlasses ist auf der Website www.gender-ekd.de erhältlich. (9.12.2014)

Niedersachsen | 4. Bericht zur Durchführung des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG)

Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt: "Wir brauchen mehr Frauen in den Führungspositionen des Landes und der Kommunen"
Die Landesregierung hat den von Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt vorgelegten 4. Bericht zur Durchführung des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) zur Kenntnis genommen und wird diesen noch im Dezember dem Landtag zuleiten. Der 4. Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2012. Er wurde vom Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (IES) im Auftrage des Sozialministeriums erstellt. (4.12.2014) [mehr]

Baden-Württemberg | Anhörung zum Thema Personalentwicklung im Öffentlichen Dienst

Die Fraktion Die GRÜNEN im Landtag Baden-Württembergs haben über das Thema "Mit Frauen Staat machen – Impulse für den öffentlichen Dienst" eine Anhörung abgehalten. Das Fazit der Organisatorinnen und Referenten und Referentinnen ist: "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen". Noch nie habe es so viele gut ausgebildete, hochqualifizierte und motivierte Frauen gegeben wie heute. Jetzt müsse die Politik die Rahmenbedingungen schaffen, die Frauen gleichberechtigte Chancen bei der Laufbahnentwicklung im Öffentlichen Dienst sicherten. Ein Schwerpunkt der Anhörung wurde auf die Situation bei der Polizei gelegt. Hier ist neben Baden-Württemberg auch ein Beitrag aus Niedersachsen zu finden. Die Anhörung ist als Online-Dokumentation abrufbar auf der Website der Grünen Fraktion. (2.12.2014)

Rheinland-Pfalz | RIGG legt Fokus auf Hochrisikofälle bei Partnergewalt und Stalking

Das Rheinland-pfälzische Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen, RIGG, legt derzeit einen Schwerpunkt auf die Erarbeitung eines Rahmenkonzeptes zum Umgang mit Hochrisikofällen bei Partnergewalt und Stalking. Ein systematisches Vorgehen bei der Risikoidentifizierung und -bewertung von Beziehungsgewaltfällen soll zukünftig sicherstellen, dass Hochrisikofälle, die durch wiederholte schwere Gewalt und Tötungsdelikte gekennzeichnet sind, rechtzeitig erkannt würden. www.rigg.rlp.de (2.12.2014)

Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser | Stellungnahme zum Schutzauftrag

Die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) hat eine Stellungnahme zum nichtöffentlichen Fachgespräch zur Situation der Frauenhäuser vom 10. November 2014 veröffentlicht. Darin bitten sie einerseits darum, die Inhalte des Fachgespräches im Nachhinein im Internet zugänglich zu machen. Darüber hinaus zeigen sie in der Stellungnahme die Hürden auf, die Frauen nehmen müssen, um die Hilfe in einem Frauenhaus in Anspruch nehmen zu können. Sie beklagen u.a. die Überfüllung und mangelnde Barrierefreiheit der Frauenhäuser, die mangelnde Ausstattung und Finanzierung. Die Stellungnahme steht auf der Website des ZIF zur Verfügung. (27.11.2014)

Aktion des Hilfetelefons | Gewalt gegen Frauen verletzt uns alle

Im Vorfeld des weltweiten Aktionstages zur Beseitigung von Gewalt und Diskriminierung an Frauen am 25.11.2014 startet Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig die Selfie-Aktion "Gewalt gegen Frauen verletzt uns alle". Mit der Aktion möchte die Ministerin möglichst viele Menschen dazu einladen, mit einem eigenen Foto in ihren sozialen Netzen auf das Hilfetelefon aufmerksam zu machen. Interessierte können dies über die freigeschaltete Aktions-Website www.aktion.hilfetelefon.de tun. Dort werden sämtliche Selbstporträts mit der Hilfetelefonnummer und einer persönlichen Botschaft - nach der Veröffentlichung beispielweise bei Twitter oder Facebook angezeigt. Auch Personen, die selbst keine sozialen Netzwerke nutzen, können bei der Aktion mitmachen. (21.11.2014)

'Runder Tisch Prostitution' für Niedersachsen tritt erstmals zusammen

Unter der Leitung der Niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt ist in dieser Woche erstmals der Runde Tisch Prostitution zusammengetreten. Vertreterinnen und Vertreter von Beratungsstellen und Berufsverbänden für Prostituierte, der Polizei, der kommunalen Spitzenverbände, der Ministerien sowie Landtagsabgeordnete haben über die Möglichkeiten diskutiert, wie negativen Begleiterscheinungen der Prostitution künftig besser begegnet werden kann. Die erste Sitzung diente dem gegenseitigen Kennenlernen des Beratungsgremiums und den Überlegungen für die nächsten Schritte. Wertvolle Impulse für Niedersachsen gingen von dem Vortrag der Abteilungsleiterin des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Zimmermann-Schwartz, aus, die den Runden Tisch Prostitution in Nordrhein-Westfalen geleitet hat. Neben einer Bestandsaufnahme zum Thema soll beim nächsten Treffen Anfang 2015 die Weiterentwicklung des Prostitutionsgesetzes auf der Tagesordnung stehen. "Die aktuellen Diskussionen - auch auf Bundesebene - haben gezeigt, dass vielfältiger Regulierungsbedarf zum Thema Prostitution besteht", sagte Ministerin Rundt, "gleichzeitig ist eine Versachlichung der Diskussion zum Thema Prostitution dringend nötig. Niedersachsen wird dazu mit diesem Runden Tisch beitragen." (19.11.2014)


Neuer Vorstand Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. gewählt

Die Delegierten der 65 Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN) haben einen neuen Vorstand gewählt. Neue Vorsitzende ist Cornelia Klaus aus Burgdorf. Sie hat sich bereits seit über zwei Jahrzehnten als Leiterin von Frauenfortbildungsmaßnahmen und Beschäftigungsprojekten in Niedersachsen einen Namen machen können. Als Leiterin des Geschäftsbereiches Gründerinnen-Consult von hannoverimpuls bringt Cornelia Klaus vielfältige Erfahrungen und Kontakte in die ehrenamtliche Arbeit ein. Ihr entsendender Verband in den Landesfrauenrat ist das Business-Netzwerk "Frauen im Management e.V.". Der Landesfrauenrat dankte der scheidenden Vorsitzenden Mechthild Schramme-Haack (Hannover). Als Vorsitzende vertrat sie den Verband seit 2011 in zahlreichen Gremien und in der Öffentlichkeit. In ihrer Amtszeit hat sie die Positionen des Landesfrauenrates zur Stärkung der Frauenpolitik in Niedersachsen der neuen Landesregierung immer wieder engagiert in die Öffentlichkeit gebracht. In das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurde Sybille Mattfeldt-Kloth aus Helmstedt gewählt. Als Schatzmeisterin wurden Erika Ehlerding und als Schriftführerin Brigitta Franke (beide Hannover) bestätigt. Die Delegiertenversammlung wählte aus ihrer Mitte fünf Beisitzerinnen in den Vorstand: Naciye Celebi-Bektas (Hannover), Monika Feil (Bissendorf), Bela Lange (Auetal), Mechthild Schramme-Haack (Hannover) und Ulrike Weddig (Hildesheim). www.landesfrauenrat-nds.de (19.11.2014)

Niedersachsen | Stärkung der Gleichstellungsarbeit beschlossen

SPD und Grüne: Geld für Kommunen im Rahmen der Konnexität
Die SPD-Landtagsfraktion hat die Stärkung der Gleichstellungsarbeit in den Städten und Gemeinden des Landes beschlossen: Dazu wird das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz (NKommVG) geändert. Vom Jahr 2016 an werden in Städten und Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern wieder hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte mit einem Stellenumfang von 50 Prozent beschäftigt werden. Das Geld stellt die Landesregierung den Kommunen im Rahmen der Konnexität zur Verfügung. Von der neuen Regelung sind 80 Städte und Gemeinden in Niedersachsen betroffen. In 50 dieser Gemeinden wird derzeit freiwillig eine Gleichstellungsbeauftragte hauptamtlich beschäftigt. Mit der Änderung im Gesetz werden diese Gemeinden bei der Gleichstellungsarbeit jetzt finanziell unterstützt. 30 Kommunen werden im Zuge der Gesetzesänderung eine hauptamtliche Gleichstellungsstelle neu einrichten. (13.11.2014)

Sozialwahlen | Frauen! Wählen!

2014-11_Button-SozialwahlDer Deutsche LandFrauenverband (dlv) hat anlässlich eines Parlamentarischen Abends die Kampagne "Frauen! Wählen!" vorgestellt. Im Jahr 2017 stehen die nächsten Sozialversicherungswahlen an. Gesucht werden dafür LandFrauen, die Ämter in den Selbstverwaltungsgremien übernehmen. Darüber hinaus fordert der dlv dazu auf, dass Frauen gewählt werden. Bei den letzten Wahlen im Jahr 2011 betrug der Frauenanteil in allen Vertreterversammlungen, Verwaltungsräten und Gruppen durchschnittlich nur 18 Prozent. www.landfrauen.info

Aktuell

Fahne und Roll-up Banner zum Internationalen Frauentag

2014_Fahne-Internationaler-Frauentag_VIOLETT_100pxGleichberechtigung und Vernetzung e.V. bietet eine Fahne und ein Roll-up Banner zum Internationalen Frauentag an. Neben der blauen gibt es ab sofort auch eine blau-violette Farbvariante! [mehr]

Termine

13.01.15: Auftaktveranstaltung Mentoring-Programm 'Politik braucht Frauen!', Hannover

20.01.15: Eliminating Female Genital Mutilation in Europe, Brüssel (Belgien)

05.-06.02.15: Akademischer Feminismus, Freiburg im Breisgau

08.03.15: Internationaler Frauentag, weltweit

20.03.15: Equal Pay Day, international


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Kalenderblatt des Monats Dezember

12_Dezember_klein"Die Zeit ist reif!" - Der Jahreskalender 2014 der Vernetzungsstelle zum frauen- und gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Dezember: "Gewöhnt euch!"


Hörfunk aktuell | Frauenforum auf NDR Info

Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Die nächsten Beiträge: 21.12.14: "Gewichtige Probleme" - Aus dem Alltag von XL-Frauen | 25.12.14: "Große Schwester, kleine Schwester" - Über eine der wichtigsten Beziehungen im Leben | 26.12.14: "Ziemlich beste Freundinnen" - Eine Liebe fürs Leben: Frauen und Schokolade | 28.12.14: "Rote Rosen für die beste Freundin" - Die Frauenfreundschaften in der ARD Fernsehserie [mehr]