RSS RSS-Icon

Aus der Vernetzungsstelle

2015_Geschlechtergerechtigkeit-druch-Landesgesetze_FES-GuV_250px

Mehr Geschlechtergerechtigkeit durch Landesgesetze. 10 Bausteine einer erfolgreichen Gleichstellungspolitik. [mehr]

Aktuelle Aktion

2015-03_25-Jahre-GFMK

"25 Jahre GFMK bedeuten¨" Fotoaktion zur Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren (GFMK) gestartet. [mehr]

Broschüre der Woche

2015-03-27_Gleiches-Recht-jedes-Geschlecht_250px

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat eine Broschüre zum Themenjahr 2015 "Gleiches Recht. Jedes Geschlecht." in leichter- und in Alltagssprache herausgegeben. [mehr]

Magazin

Väter beziehen Elterngeld meist für zwei Monate

Fast 80 Prozent der Väter, die für ein im dritten Vierteljahr 2013 geborenes Kind Elterngeld bezogen, entschieden sich für die zweimonatige Mindestbezugsdauer. Die kürzeste Elternzeit nahmen Väter in Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen (durchschnittlich 2,7 Monate). Väter in Bremen bezogen mit durchschnittlich 4,2 Monaten bundesweit am längsten Elterngeld, gefolgt von den Vätern in Berlin mit 3,9 Monaten. Der Bundesdurchschnitt lag bei 3,1 Monaten; zwei Jahre zuvor waren es noch 3,3 Monate. Insgesamt wurden 244.000 Leistungsbezüge von Elterngeld für die im dritten Quartal 2013 geborenen Kinder gemeldet. Die Väterbeteiligung lag bei 32,3 Prozent. Statistisches Bundesamt, www.destatis.de (30.3.2015)

Zwei Jahre Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Das Bundesfamilienministerium hat den Jahresbericht zum Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen vorgelegt. Immer mehr Frauen nehmen das bundesweite Beratungsangebot an. Insgesamt 100.000 Kontakte und 45.000 Beratungen per Telefon, Chat und E-Mail wurden durch das Hilfetelefon ermöglicht. In Deutschland haben 35 Prozent aller Frauen schon einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlitten. 22 Prozent erleben Gewalt durch ihren Lebenspartner. Doch nur jede fünfte betroffene Frau wendet sich an eine Unterstützungseinrichtung. Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert. Mehr unter www.hilfetelefon.de (30.3.2015)

Bundesrat billigt Frauenquote

Im Bundesrat hat die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt zum "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" gesprochen. Die Rede ist auf der Website des Sozialministeriums nachzulesen oder kann hier von der Website des Bundesrates als Video abgerufen werden. (30.3.2015)


Rheinland-Pfalz | Mentoring-Programm 'Mehr Frauen an die Spitze!' geht in neue Runde

Des Mentoring-Programm "Mehr Frauen an die Spitze!" geht in die sechste Runde. Ziel des Programms ist es, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Landesverwaltung zu erhöhen. Frauenministerin Alt sagte bei der Auftaktveranstaltung, dass Rheinland-Pfalz mit einem Frauenanteil von über 30% in Führungspositionen in der Landesverwaltung im Ländervergleich gut aufgestellt sei. Von einer paritätischen Besetzung von Führungspositionen sei man aber noch weit entfernt. Auch in diesem Jahr wurden 16 Frauen in das Programm aufgenommen. Weitere Informationen unter: http://mifkjf.rlp.de/frauen/mehr-frauen-an-die-spitze (24.3.2015)

Niedersachsen | Anfrage zu 'Geschlechtsneutralisierung' der Studentenwerke in NRW

Zur Umbenennung von 'Studentenwerken' in 'Studierendenwerke' gab es in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Medienberichte. Abgeordnete der Landtagsfraktion der FDP hatten daher in Niedersachsen eine Anfrage zur Umgehensweise mit geschlechtergerechten Formulierungen in Niedersachsen gestellt. Diese Anfrage hat das Sozialministerium beantwortet. Die vollständige Anfrage und Antwort finden Sie auf der Website des Sozialministeriums. (20.3.2015)

Niedersachsen | Transparente Vergütungsstrukturen gefordert

Erstmals seit Jahren ist der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern in Niedersachsen wieder gestiegen: 2013 lag der sogenannte Gender Pay Gap bei 20 Prozent. In 2014 ist er auf 22 Prozent gestiegen. Um auf den gleichen Verdienst wie Männer zu kommen, müssen Frauen in diesem Jahr 79 Tage länger arbeiten. Erst dann ist die Einkommenslücke für das vorangegangene Jahr geschlossen (Equal Pay Day). Niedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt: "Für mich ist Alarmstufe Rot jetzt erreicht! Wir brauchen endlich transparente Vergütungsstrukturen als einen ersten Schritt zu mehr Einkommensgerechtigkeit." (20.3.2015) [mehr]

Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland weiterhin bei 22%

2015-03_Illustration-Verdienstunterschiede_VNSTIm Jahr 2014 ist der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern im Vergleich zu den Vorjahren konstant geblieben. Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 15,83 Euro haben weiterhin 22% weniger als Männer (20,20 Euro) verdient. Sowohl beim Niveau als auch bei der Entwicklung bestehen dabei deutliche Unterschiede zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern. So betrug 2014 der unbereinigte Gender Pay Gap in den neuen Ländern 9%, während er im früheren Bundesgebiet bei 23% lag. In den letzten fünf Jahren sind die Verdienstunterschiede in Ostdeutschland damit um 3 Prozentpunkte gestiegen. Im früheren Bundesgebiet ist der geschlechterspezifische Verdienstunterschied dagegen seit 2009 um 1 Prozentpunkt gesunken. Statistisches Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day am 20. März 2015, www.destatis.de (16.3.2015)

Bundesverfassungsgericht | Pauschales Kopftuchverbot für Lehrkräfte nicht verfassungsgemäß

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass ein pauschales Verbot religiöser Bekundungen in öffentlichen Schulen durch das äußere Erscheinungsbild von Pädagoginnen und Pädagogen mit deren Glaubens- und Bekenntnisfreiheit (Art. 4 Abs. 1 und 2 GG) nicht vereinbar ist. § 57 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 des nordrhein-westfälischen Schulgesetzes seien verfassungskonform dahingehend einzuschränken, dass von einer äußeren religiösen Bekundung nicht nur eine abstrakte, sondern eine hinreichend konkrete Gefahr der Beeinträchtigung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität ausgehen muss, um ein Verbot zu rechtfertigen. § 57 Abs. 4 Satz 3 des Schulgesetzes, der als Privilegierung zugunsten christlich-abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder Traditionen konzipiert ist, verstößt gegen das Verbot der Benachteiligung aus religiösen Gründen (Art. 3 Abs. 3 Satz 1 und Art. 33 Abs. 3 GG) und ist daher nichtig. Die Entscheidungen der Arbeitsgerichte in den Ausgangsverfahren genügen den verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht; der Senat hat sie aufgehoben und die Verfahren an die Landesarbeitsgerichte zurückverwiesen. Die Entscheidung ist mit 6:2 Stimmen ergangen. Weitere Informationen zum Urteil finden Sie auf www.bundesverfassungsgericht.de. (16.3.2015)

LAG Baden-Württemberg | Verbindliche rechtliche Verankerung von Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten gefordert

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württemberg fordert die Landesregierung sowie den Städte- und Landkreistag auf, die Stellen der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten verbindlich im Chancengleichheitsgesetz zu verankern. Baden-Württemberg sei das einzige Bundesland, in dem das noch nicht geschehen sei. Bislang zähle die Berufung einer Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragten zu den Freiwilligkeitsleistungen einer baden-württembergischen Kommune. Unter Sparzwängen oder bei einer Veränderung der Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat könnten die Stellen gestrichen werden. Mehr zu den Forderungen unter www.frauenbeauftragte-ba-wue.de. (16.3.2015)

Schweiz | chancen gleichheitspreis beider basel 2015

2015_Chancengleichheitspreis_BaselDie Regierungen beider Basel prämieren jedes Jahr innovative, wirkungsvolle und nachhaltige Ideen, Projekte oder Massnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit. Seit 1996 unterstützt der mit 20.000 Franken dotierte Chancengleichheitspreis gleichstellungsfördernde Initiativen und macht sie öffentlich bekannt. Die prämierten Projekte sollen zeigen, wie Initiativen von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen die Chancengleichheit von Frauen und Männern praxisnah und nachhaltig voranbringen können. Bewerbungsschluss ist der 24. April 2015. Alle Informationen zur Teilnahme und Darstellung früherer Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie unter www.chancengleichheitspreis.ch (12.3.2015)

Bundestagspetition von pro familia zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln

Menschen mit geringem Einkommen können sich Verhütung oft nicht leisten. pro familia fordert deshalb, dass die Kosten von Verhütungsmitteln für Menschen, die wenig Geld haben, übernommen werden. Um eine bundesweit gültige Gesetzesänderung zu erreichen, hat pro familia eine Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet. Bis zum 1. April 2015 werden 50.000 Unterschriften benötigt, damit sich der Bundestag (Petitionsausschuss) mit dem Thema befasst. Zur Petition auf der Website des Bundestages. (11.3.2015)

Soroptimist Deutschland Preis 2015 vergeben

Der mit 20.000 Euro dotierte Soroptimist Deutschland Preis geht in diesem Jahr an Renate Matthei und Mustafa Karakas. Zum ersten Mal hat die Jury den Preis geteilt. Renate Matthei bekommt 15.000 Euro für die Rettung eines seltenen Kulturgutes: Sie hat vor beinahe 30 Jahren den Musikverlag Furore gegründet, den weltweit einzigen Verlag, der ausschließlich Noten und Bücher von und über Komponistinnen aus allen Jahrhunderten verlegt. Mustafa Karakas ist Grafiker und Fotograf mit türkischen Wurzeln und bekommt 5.000 Euro für die Unterstützung eines Projektes für Frauenrechte. Geehrt wird er für seine außergewöhnliche Plakatreihe. Am Beispiel einer Calla dokumentiert Mustafa Karakas symbolisch die acht Formen der Gewalt, denen Frauen heute noch in verschiedenen Gesellschaften weltweit ausgeliefert sind. Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre am Internationalen Frauentag verliehen. Die Verleihung fand im Historischen Reichssaal in Regensburg statt. www.soroptimist.de (11.3.2015)

Internationaler Frauentag - Empfang der Bundesministerin

2015-03_BM-Schwesig_Empfang-FrauentagUnter dem Motto "Die Lebenswirklichkeit von Frauen verändern" hat Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig am 5. März anlässlich des Internationalen Frauentages zu einem Empfang geladen. Zusammen mit den über 450 Gästen aus Politik, Verbänden, Gewerkschaften, Unternehmen und Wissenschaft machte sie sich für mehr Chancengleichheit stark. "Wir haben gesehen: Veränderung ist tatsächlich möglich. Die Quote ist ein Beispiel. Heute sage ich: Der Kulturwandel hat begonnen", begrüßte Manuela Schwesig ihre Gäste im Berliner e-werk. Der Empfang zum Internationalen Frauentag stand deshalb ganz im Zeichen des Gesetzes für mehr Frauen in Führungspositionen. Dieses Gesetz hat der Bundestag am 6.3. beschlossen. Die Rede der Bundesfrauenministerin können Sie auf der Website des BMFSFJ nachlesen.

Bundestag beschließt Gesetz zur Quote

Am heutigen 6. März hat der Bundestag das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst beschlossen. Es soll den Anteil von Frauen in Führungspositionen signifikant verbessern und ist eine wichtige Maßnahme für mehr Chancengleichheit in der Arbeitswelt. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig: "Der Kulturwandel hat begonnen. Das Gesetz wird nicht nur für Frauen in Führungsgremien wirken. Es wird für alle Frauen wirken, die in den Unternehmen und im öffentlichen Dienst arbeiten. Die feste Frauenquote gilt für große Unternehmen, und damit für viele, viele Frauen, die dort beschäftigt sind. Die Widerstände gegen dieses Gesetz machen die Widerstände sichtbar, die jede Frau im Arbeitsalltag überwinden muss. Er hat gezeigt, dass wir für Frauenrechte kämpfen müssen. Veränderung kommt nicht von allein." www.bmfsfj.de

Aktuell

Halbe/Halbe in Rat und Kreistag

2015_Halbe-Halbe_logo-250px

Heute gestartet: Die Online-Petition zur Änderung des Wahlrechts! Unterzeichnen auch Sie unter www.openpetition.de/petition/online/halbe-halbe-in-rat-und-kreistag-andern-sie-das-wahlgesetz.


Termine

17.04.15: WoMenPower Kongress 2015, Hannover

22.04.15: Geschlechterverhältnisse und Gender-Debatten im Netz, Berlin

23.04.15: Girls'Day/ Boys'Day/ Zukunftstag für Mädchen und Jungen

28.04.15: Möglichkeiten und Chancen der Nutzung von social media für kommunale Gleichstellungsstellen, Mainz

29.04.15: Verfassungsauftrag Gleichberechtigung, Rieste

07.-08.05.15: Chancen und Potentiale von Gender und Diversity in Forschung, Lehre und Organisationsentwicklung an Hochschulen mit Studiengängen der Sozialen Arbeit, Gesundheit und Erziehung, Berlin

07.-08.05.15: Gender- und Diversity-Management in der Forschung, Stuttgart

21.-22.05.15: 3. BundesKongressGenderGesundheit, Berlin




Musterinhalte für Landesgleichberechtigungsgesetze

2015-03_Musterinhalte_LandesgleichstellungsgesetzeDie BAG der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat "Musterinhalte für Landesgleichberechtigungs-
gesetze" herausgegeben. Sie bieten Anregungen und Argumentations-
hilfen für beispielhafte Regelungen, die verbindlich umgesetzt werden müssen, in der Praxis aber auch tragfähig sind. [mehr]

Stellenangebote

Der "Verein zur Förderung der gemeinsamen Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemein-
schaften der haupt- und ehrenamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Schleswig-Holsteins" sucht zum nächst-
möglichen Zeitpunkt eine Geschäftsführung. Die Stelle (25 Std./Woche) ist zunächst befristet bis zum 31.12.2015. Die Vergütung orientiert sich am TVL, Entgeltgruppe 11. Bewerbungsschluss: 10.04.2015. Weitere Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung.

Newsletter

Vernetzungsstelle-LogoBestellen Sie unseren Online-Newsletter mit aktuellen Nachrichten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Das Themenspektrum reicht von A wie "Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz" bis Z wie "Zwangsprostitution". Hier geht es zur Anmeldung. Die letzten Ausgaben finden Sie hier als pdf-Datei.


Kalenderblatt des Monats April

04_April_Kalenderblatt_klein"Lebenswelten" - Der Jahreskalender 2015 der Vernetzungsstelle zeigt die Lebenswelten von zwölf ganz unterschiedlichen Frauen. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat April: "Frauen in der digitalen Spielewelt"


Jetzt zum Download: Was Sie schon immer über Gender wissen wollten...

2008_Was-Sie-schon-immer-ueber-Gender-wissen-wollten_Kurztext
"Was Sie schon immer über Gender wissen wollten..." - Broschüre und Präsentation sind zum Download erhältlich.