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Aus der Vernetzungsstelle

Fortbildungen3

Unsere aktuellen Fortbildungsangebote im Sommer 2015 finden Sie hier.

Aktuelle Aktion

2015-06_LizzyNet-Kreativwettbewerb

LizzyNet Kreativwettbewerb für Mädchen: 2050 - Stadt meiner Träume [mehr]

Broschüre der Woche

2015-07-03_Wie-Mint-Projekte-gelingen

Broschüre zum Thema gendersensible MINT-Projekte in der Berufs- und Studienorientierung des Wissenschafts- und des Finanzministeriums Baden-Württemberg [mehr]

Magazin

Niedersachsen startet Online-Kampagne GLEICHSTARK

2015_Logo_Gleichstark_100pxWas bewegt junge Menschen beim Thema Gleichstellung? Hat es überhaupt eine Bedeutung für sie? Oder findet die Mehrheit junger Frauen und Männer, dass wir alle längst gleichberechtigt sind? Die jetzt startende Online-Kampagne GLEICHSTARK soll Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefern. "Mich interessiert sehr, was junge Frauen und Männer für Vorstellungen und Wünsche in Sachen Gleichstellung haben und welchen Stellenwert Gleichstellung in ihrem Leben hat", sagt Niedersachsens Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt. Die Online-Kampagne "GLEICHSTARK" ruft junge Menschen dazu auf, sich aktiv an den dafür erstellten Foren zu beteiligen und ihre Einstellungen und Lebensweisen zur Gleichstellung einzubringen. "Aus den gewonnenen Hinweisen wollen wir ableiten, welche Weichen die Landesregierung für die Verwirklichung der Gleichberechtigung junger Menschen stellen muss", so Ministerin Cornelia Rundt. Höhepunkt der Kampagne wird das "GLEICHSTARK"-Musik-Festival am 5. September 2015 auf der Faust-Wiese in Hannover-Linden sein. Zu sehen und zu erleben sind unter anderem die Bands Laing und Susanne Blech. Zudem wird es nachmittags einen Poetry Slam geben. www.facebook.de/gleichstark (6.7.2015)

Studie | Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf

Die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein neues und zentrales Anliegen von Eltern in Deutschland. Sie erwarten von Politik und Wirtschaft angemessene Rahmenbedingungen, um diese zu realisieren. Dies ist eines der Ergebnisse aus der Studie "Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf", die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit Prof. Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach vorgestellt hat. (7.7.2015) [mehr]

Ergebnisse der 25. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder

Den Vorsitz der GFMK hatte in diesem Jahr das Land Berlin. Es hat zur 25. GFMK das Schwerpunktthema "Gleichstellung in der Familienpolitik" gesetzt - weil es auch ein zentrales frauenpolitisches Thema ist - und fordert in diesem Kontext eine nachhaltige Stabilisierung aller Familien, in denen Kinder leben. Lebensformen sind bunter geworden und stark davon geprägt, dass viele Menschen heute ihre individuellen Lebenswünsche realisieren können. Sie bestimmen selbst, ob sie alleine leben, ob sie heiraten, in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft leben oder innerhalb einer Patchworkfamilie in einer neuen Partnerschaft Kinder großziehen. "Diese Entwicklung muss sich auf Bundesebene in einer Modernisierung der Familienpolitik niederschlagen", so die Berliner Senatorin. Der diesjährige Leitantrag der GFMK, der vom Vorsitzland Berlin eingebracht wurde, trägt den Titel "Alleinerziehende besser unterstützen". In Deutschland beträgt der Anteil der Alleinerziehenden in den Familien mit Kindern unter 18 Jahren mittlerweile 20%, die Tendenz steigt. Alleinerziehende sind zu 90% Frauen, ihre Armutsquote beträgt über 40%. (7.7.2015) [mehr]

Stadt München schreibt Anita Augspurg Preis aus

Zu Ehren der Frauenrechtlerin Anita Augspurg schreibt die Landeshauptstadt München jährlich den Anita Augspurg Preis aus. Organisationen, Institutionen, Betriebe, Projekte, Initiativen oder Einzelpersonen, die sowohl im haupt- wie auch im ehrenamtlichen Bereich Vorbildliches zur Verwirklichung der Gleichberechtigung in München geleistet haben sollen mit dem Preis hervorgehoben und gefördert werden. Die Auszeichnung ist mit 5.100 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 16. Oktober 2015. Weitere Informationen auf der Website der Stadt München. (2.7.2015)

Niedersachsen | Frauen schneiden auf dem Arbeitsmarkt schlechter ab

Frauen in Niedersachsen bleiben gegenüber Männern am Arbeitsmarkt im Hintertreffen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), Regionalstelle Hannover. Danach hat sich die Erwerbstätigkeit von Frauen hierzulande zwar ebenso verbessert wie in Gesamtdeutschland. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in der niedersächsischen Wohnbevölkerung stieg von 41,5 Prozent in 2005 auf 50,6 Prozent in 2014. Doch anders als in anderen westdeutschen Bundesländern konnte der Abstand zu den Männern nicht verringert werden. Diese liegen mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsquote von 60,4 Prozent wie 2005 rund zehn Punkte vor den Frauen (Westdeutschland von 10 auf 9 Punkte gesunken). Die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit sieht darin eine auffällige Entwicklung. (2.7.2015) [mehr]

ESF-Modellprogramm zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleitet gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit weiterhin Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg: an bundesweit 23 Modellstandorten werden Frauen dabei unterstützt, nach einer längeren familienbedingten Auszeit wieder ins Berufsleben einzusteigen. Das Bundesfamilienministerium stellt in der Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Sozialfonds (ESF) für das Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" bis Ende 2021 rund 28 Millionen Euro an ESF-Mitteln zur Verfügung. (2.7.2015) [mehr]

Rheinland-Pfalz | LGG-Novelle ist überfällig

Die Novellierung des zwanzig Jahre alten Landesgleichstellungsgesetzes ist nach Einschätzung von Frauenministerin Irene Alt überfällig und mit zahlreichen Verbesserungen verbunden. So werde der Öffentliche Dienst hierdurch wettbewerbsfähiger und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt. "Die Novellierung des LGG ist notwendig geworden, da die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern neue Ansätze braucht. Frauenministerin Alt: "Gezielte Frauenförderung ist erfolgreich und verbessert die gesellschaftliche Situation von Frauen. Seitdem das LGG in Kraft getreten ist, ist der Frauenanteil in der Landesverwaltung von 42 auf über 50 Prozent gestiegen! Das LGG wirkt! Umso wichtiger ist es, dass das Gesetz auf der Höhe der Zeit ist, denn wir sind noch nicht am Ziel und können auch in Zukunft auf Frauenförderung nicht verzichten." (2.7.2015) [mehr]

Berlin führt Prüfverfahren zur Entgeltgleichheit der Geschlechter im öffentlichen Dienst ein

Der Senat führt im gesamten öffentlichen Dienst des Landes Berlin das "eg-check"-Verfahren ein. Dieses Verfahren dient der Überprüfung, ob Männer und Frauen bei gleicher und gleichwertiger Arbeit das gleiche Entgelt erhalten. Dazu hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen das "eg-check-Verfahren zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet. (1.7.2015) [mehr]

Baden-Württemberg | Landeskoordinierungsstelle zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

Zentrale Aufgabe der im Sozialministerium Baden-Württemberg angesiedelten Stelle ist es, das Hilfesystem für Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, weiterzuentwickeln. Die Landeskoordinierungsstelle ist mit einer Juristin und ehemaligen Staatsanwältin besetzt und soll die Zusammenarbeit aller Behörden und Institutionen auf kommunaler und Landesebene verbessern, die mit der Bekämpfung von Gewalt an Frauen  zu tun haben. Das bestehende Hilfesystem soll wissenschaftlich analysiert und gemeinsam mit Einrichtungen, Verbänden und Entscheidungsträgern eine Bedarfsplanung erarbeitet werden. Zudem sollen spezielle Schutzkonzepte für Frauen entwickelt werden, die etwa aufgrund einer Behinderung oder einer Suchterkrankung besondere Unterstützung benötigen. Unterstützt und begleitet wird die Landeskoordinierungsstelle durch einen Fachbeirat, in dem alle relevanten Akteure vertreten sind. (1.7.2015)

Rheinland-Pfalz | Fortbildungsreihe stärkt gendersensible Berufsorientierung

Die Fortbildungsreihe "Gendersensible Berufsorientierung" startet in Rheinland-Pfalz. Ziel des vom Frauenministerium geförderten Trainingskonzepts ist es, dass Berufsberaterinnen und Berufsberater sowie pädagogische Fachkräfte ihre eigene Haltung in Bezug auf Rollenbilder und deren Einfluss auf ihre Beratungstätigkeit reflektieren und weiterentwickeln. Das von Arbeit & Leben gGmbH entwickelte Trainingskonzept richtet sich an Lehrkräfte, Berufsberaterinnen und -berater in den Kammern und den Agenturen für Arbeit sowie an pädagogische Fachkräfte in der Jugendarbeit. In drei Modulen und einem Werkstatt-Tag erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, an ihrer eigene Haltung zu arbeiten. Neben der Bundesagentur für Arbeit sind die Handwerkskammer Pfalz, die Industrie- und Handelskammer Pfalz und das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz weitere Kooperationspartnerinnen und -partner des Pilotprojekts. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Arbeit und Leben. (1.7.2015)

DOSB | 'GibĀ“ Gleichstellung ein Gesicht' - Gleichstellungspreis 2015 ausgeschrieben

2015-06_DOSB_Gleichstellungspreis-2015Die Frauen-Vollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat auch in diesem Jahr einen Gleichstellungspreis ausgeschrieben. Mit dem Preis soll beispielhaftes Engagement rund um die Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport ausgezeichnet werden. Dazu gehört Engagement im Sportverein, in einem Sportverband, in der Politik, der Wirtschaft, der Wissenschaft, im Journalismus oder weiteren gesellschaftlichen Feldern. Eine Jury kürt die Siegerinnen und Sieger. Diese erwartet ein Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro für die Preisträgerin oder den Preisträger älter als 27 Jahre bzw. ein Geldpreis in Höhe von 500 Euro für die Nachwuchspreisträgerin oder den Nachwuchspreisträger. Die Ehrungen finden im Rahmen der 10. Frauen-Vollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes am Abend des 25. September 2015 in Nürnberg statt. Bewerbungsschluss ist der 14. August 2015. Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.dosb.de/gleichstellungspreis (30.6.2015).

NDR Rundfunkrat beschäftigt sich mit Gleichstellung

Der NDR Rundfunkrat hat sich auf der Rundfunkratssitzung Ende Juni 2015 mit dem Stand der Gleichstellung im NDR befasst. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen insgesamt ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal über die 30-Prozent-Grenze gestiegen. Auch auf Direktorenebene liegt er nun bei 33 Prozent. Um diesen Anteil weiter zu erhöhen, werden von Mitte 2015 an die Gleichstellungsbeauftragten grundsätzlich bei allen Stellenausschreibungen für Positionen mit Leitungsfunktionen beteiligt. Bei den Moderationen und Präsentationen im Programm ist das Verhältnis von Frauen und Männern nahezu ausgeglichen. Um das selbstverpflichtende Ziel eines Frauenanteils von 50 Prozent auf allen Hierarchiestufen zu erreichen, bestehe jedoch nach wie vor Handlungsbedarf. Der NDR sei auf einem guten Weg, um einen ausgeglichenen Anteil an Frauen- und Männern in allen Vergütungsgruppen zu erreichen. Hierzu zähle auch die flexiblere Gestaltung von Stellen, um Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Besonders begrüßen die NDR Gleichstellungsbeauftragten die Initiative 'Frauen in die Technik´, mit der der NDR in der ARD federführend sei. Es solle besonders in den fiktionalen Programmen darauf geachtet werden, dass junge Frauen nicht nur in traditionellen Berufen gezeigt werden, sondern auch in zukunftsträchtigen technischen Berufen. Denn das fiktionale Programm beeinflusse junge Frauen bei der Berufswahl sehr stark. www.ndr.de (29.6.2015)

'Mehr Mut zum Ich 2015' | Sonderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes

Projekte, Einrichtungen und Initiativen, die sich im Rahmen von sozialer Arbeit mit Mädchen und jungen Müttern speziell dem Thema "Selbstwertgefühl von Mädchen" widmen, können eine finanzielle Unterstützung beantragen. Die Stärkung der Persönlichkeit von jungen Mädchen soll dabei den Mittelpunkt der Arbeit darstellen. Gefördert werden können Workshops, die sich an Mädchen richten und einmalig, oder über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr, regelmäßig stattfinden. Die Ergebnisse aller geförderten Maßnahmen werden in einer Gesamtdokumentation gesammelt. Die Förderhöhe beträgt maximal 5.000 Euro für einmalige Workshopangebote. Eine Förderung bis zu 15.000 Euro kann für ein regelmäßiges Workshopangebot über den Zeitraum bis zu einem Jahr beantragt werden. Anträge können bis zum 31.7.2015 gestellt werden. Mehr unter www.mehrmutzumich.de (29.6.2015)


Verbesserungen von Familienleistungen beschlossen

Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Verbesserung von Familienleistungen verabschiedet. Mit dem Gesetzentwurf sollen unter anderem das Kindergeld, der Kinderzuschlag und der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende angehoben werden. Die einzelnen Maßnahmen müssen noch vom Bundesrat bestätigt werden. Weitere Informationen auf der Website des Bundesfamilienministeriums. (19.6.2015)

Brigitte Scherb als LandFrauenpräsidentin bestätigt

Mit großer Mehrheit wurde die Präsidentin des dlv, Brigitte Scherb, auf der Mitgliederversammlung in Hamburg in ihrem Amt bestätigt. Damit tritt die ehemalige Vorsitzende des Niedersächsischen Landesverbandes Hannover ihre dritte Amtszeit an. Das Amt der Vizepräsidentin wird in Zukunft Agnes Witschen, Vorsitzende des LandFrauenverbandes Weser-Ems, inne haben. Zweite Vizepräsidentin ist Anneliese Göller von der LandFrauengruppe des Bayerischen Bauernverbandes. Beisitzerinnen sind Petra Bentkämper, Vizepräsidentin im Westfälisch-Lippischen LandFrauenverband, Ursula Braunewell, erste stellvertretende Vorsitzende im LandFrauenverband Rheinhessen, Rita Lanius-Heck, Präsidentin im LandFrauenverband Rheinland-Nassau sowie Steffi Trittel, stellvertretende Vorsitzende im LandFrauenverband Sachsen-Anhalt. www.LandFrauen.info (18.6.2015)

Bundesrat stimmt für Niedersachsens Antrag zur gleichgeschlechtlichen Ehe

Der von Niedersachsen eingebrachte Antrag "Ehe für alle" zur Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe hat im Bundesrat eine Mehrheit gefunden. Demnach soll der Bund die Benachteiligung der Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare beseitigen und die vollständige Gleichbehandlung im gesamten Bundesrecht verwirklichen. Außerdem entsendet der Bundesrat einen entsprechenden Gesetzentwurf in seine Ausschüsse, bei dem Niedersachsen Mitantragsteller ist. www.ms.niedersachsen.de (15.6.2015)

Stadt Nürnberg schreibt Frauenförderpreis 2016 aus

Die Stadt Nürnberg schreibt zum 16. Mal den Nürnberger Frauenförderpreis aus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen von Frauen und Frauengruppen, die sich mit ihren eigenen Anliegen, der Situation der Frauen, ihren Lebensbedingungen und ihrer Geschichte auseinandersetzen und neue Denkmuster und Handlungsformen in Arbeitswelt, Journalistik, Kultur, Politik, Wissenschaft und im ehrenamtlichen Bereich aufzeigen. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2015. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Nürnberg. (12.6.2015)

Niedersachsen | Mehr Interesse an Betreuungsgeld und höhere Betreuungsquoten in Kitas

Das Interesse am Betreuungsgeld für Eltern, die keine öffentlich geförderte Betreuungsform für ihre unter 3-jährigen Kinder in Anspruch nehmen, ist gestiegen. 2013 lag die Zahl der Leistungsbezüge bundesweit bei 64.877, davon 5.163 in Niedersachsen. Im vierten Quartal 2014 war die Zahl der Leistungsbezüge bundesweit bereits auf 386.483 angestiegen. In Niedersachsen wurde Betreuungsgeld an 36.217 Mütter oder Väter gezahlt. Das teilt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mit. (12.6.2015) [mehr]

Helene Weber-Preis 2015 verliehen

Eine unabhängige Jury unter Vorsitz des Bundesfamilienministeriums hat die Preisträgerinnen des Helene Weber-Preises ausgewählt. Aufgrund der zahlreichen hochqualifizierten Bewerberinnen werden 20 statt bisher 15 besonders engagierte Kommunalpolitikerinnen ausgezeichnet. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig hat die Auszeichnung am 11. Juni in Berlin vergeben. Erstmalig werden mit Elisabeth Schwerin aus dem Kreis Mittelsachsen und Aferdita Suka aus Berlin zwei Preisträgerinnen mit dem Hauptpreis geehrt. Beide erhalten ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, um damit weitere (kommunal)politisch engagierte Frauen und ihre Projekte zu unterstützen. Außerdem werden ausgezeichnet: Lisa Badum, Barbara Becker, Simone Briese-Finke, Bianca Dausend, Alev Deniz, Ayfer Fuchs, Christina Gerth, Ulrike Grimm, Birgitt Höhn, Maryam Javaherian, Nazan Kapan, Dr. Cathleen Kiefert-Demuth, Dr. Cornelia Klisch, Josephine Ortleb, Annika Popp, Ye-One Rhie, Sabine Saam und Ina Zimmermann. Um den diesjährigen Helene Weber-Preis hatten sich über 100 Kommunalpolitikerinnen beworben. Alle Preisträgerinnen erhalten ein Budget von 500 Euro für Aktionen vor Ort sowie ein Einzelcoaching und sie werden Teil des Netzwerkes des Helene Weber-Kollegs. (12.6.2015)

G7 Gipfel | Wirtschaftliche Situation von Frauen im Fokus

In der Abschlusserklärung des G7-Gipfels, der vom 7.-8. Juni in Elmau stattfand sind Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Frauen beschlossen worden. Dabei geht es besonders um die unternehmerische Selbständigkeit von Frauen und um eine bessere wirschaftliche Teilhabe. Die Maßnahmen und Ziele sollen durch eine neue G7-Arbeitsgruppe zu Frauenthemen koordiniert werden. Die Abschlusserklärung steht auf der Website der Bundesregierung zum Download zur Verfügung. (11.6.2015)

Niedersächsische Beamtinnen und Beamte erhalten bessere Möglichkeiten zur Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger

Beamtinnen und Beamte in Niedersachsen sollen künftig bessere Möglichkeiten zur Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger bekommen. Die Niedersächsische Landesregierung hat am 9. Juni 2015 eine Verordnung beschlossen, mit der die Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten für Beamtinnen und Beamte verbessert werden. Dieser Entwurf wird nun den Verbänden zur gemeinsamen Abstimmung vorgelegt. Außerdem sollen die beamtenrechtlichen Vorschriften an die schon für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geltenden Regelungen des Pflegezeitgesetzes angepasst werden. (10.6.2015) [mehr]

Bundesversammlung 2015 der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)

Bezahlbare Lösungen für die legale Beschäftigung von privaten Haushaltshilfen, die europäische Flüchtlingspolitik und die globalen Herausforderungen Geschlechtergerechtigkeit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit: diese Themen standen auf der Tagesordnung der Bundesversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Anfang Juni in Köln. Die kfd will vorantreiben, dass Privathaushalte Hilfen legal und bei angemessener Bezahlung beschäftigen können. In der Erklärung "Flüchtlinge aufnehmen - Flüchtlingspolitik menschenwürdig gestaltet" geht es um eine Neuordnung der Asylpolitik auf europäischer Ebene. Darüber hinaus setzt sich der Verband dafür ein, bei der Unterbringung und Betreuung von Asylbewerberinnen und Flüchtlingen in Deutschland auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen Rücksicht zu nehmen. Ein weiteres zentrales Thema der Versammlung war die Frage von Geschlechtergerechtigkeit in globaler Umwelt- und Entwicklungspolitik. www.kfd.de (10.6.2015)

Peking+20 | Gleichstellung der Geschlechter kann nicht mehr warten

20 Jahre nach der 4. Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen fordert die weltweite UN Women-Kampagne zu "Peking+20" alle Akteure dazu auf, die damals getroffenen Vereinbarungen vollständig umzusetzen. In Berlin kamen zu diesem Anlass Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der Untergeneralsekretärin und Exekutiv Direktorin von UN Women, Phumzile Mlambo-Ngcuka, in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen das 20-jährige Jubiläum der Weltfrauenkonferenz zu würdigen. (10.6.2015) [mehr]

Bundesregierung beschließt CEDAW-Bericht

Die Bundesregierung hat den siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) beschlossen. Der kombinierte siebte und achte Staatenbericht erläutert, welche Maßnahmen Deutschland (Bund und Länder) zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2014 zur Umsetzung der Gleichstellung der Frau getroffen hat. Die Bundesrepublik Deutschland kommt mit diesem Bericht ihrer Verpflichtung aus Artikel 18 des VN-Frauenrechtsübereinkommens nach, regelmäßig über die Umsetzung zu berichten. Der Bericht wird in den kommenden Wochen dem CEDAW-Ausschuss der Vereinten Nationen offiziell zugeleitet. (9.6.2015) [mehr]

Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs

Am Ergänzenden Hilfesystem (EHS) für Betroffene sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich beteiligen sich ab sofort auch der Deutsche Olympische Sportbund, die Caritas und das Deutsche Rote Kreuz. Zudem hat als erstes Bundesland die Freie und Hansestadt Hamburg eine entsprechende Vereinbarung mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterzeichnet. (2.6.2015) [mehr]

WSI-GenderDatenPortal | 35,2 Prozent der Alleinerziehenden von Armut betroffen

Mehr als ein Drittel der Alleinerziehenden gilt als arm. Damit ist ihr Armutsrisiko drei bis viermal so hoch wie bei Paaren mit Kindern, zeigt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Um daran etwas zu ändern, wären familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und höhere Steuerfreibeträge wichtig. (2.6.2015) [mehr]

Aktuell

Die nächsten Termine

08.07.15: Nur rosarot und himmelblau? - Rollenbilder überwinden!, Hannover

15.-16.07.15: Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

10.-21.08.15: Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

17.-28.08.15: Informatica Feminale - Sommerstudium für Frauen in der Informatik, Bremen

06.-08.09.15: 23. Bundeskonfernz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Rostock und Warnemünde

Weitere Termine in unserem Terminkalender.


Halbe/Halbe in Rat und Kreistag

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Online-Petition zur Änderung des Wahlrechts! Unterzeichnen auch Sie unter www.openpetition.de/petition/online/halbe-halbe-in-rat-und-kreistag-andern-sie-das-wahlgesetz.


Musterinhalte für Landesgleichberechtigungsgesetze

2015-03_Musterinhalte_LandesgleichstellungsgesetzeDie BAG der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat "Musterinhalte für Landesgleichberechtigungs-
gesetze" herausgegeben. Sie bieten Anregungen und Argumentations-
hilfen für beispielhafte Regelungen, die verbindlich umgesetzt werden müssen, in der Praxis aber auch tragfähig sind. [mehr]

Stellenangebote

Die Universität Hildesheim besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Gleichstellungsbüro: 1 Postdoc - Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Genderforschung im Forschungscluster: Hochschule und Bildung, 75%, TVL 13, befristet auf vier Jahre sowie 1 Postdoc - Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Genderforschung im Lehramtsbereich, 75%, TVL 13, befristet auf vier Jahre. Bewerbungsschluss: 17.07.2015. Weitere Informationen auf der Website der Uni Hildesheim.
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Die Stadt Glückstadt bestellt zum 01.10.2015 eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Wöchentliche Arbeitszeit: 10 Stunden, die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 9 TVöD. Bewerbungsschluss: 30.07.2015. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Glückstadt.
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Die Münchenstift GmbH sucht zum 01.10.2015 eine/n Beauftragte/n für die Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz sowie Gleichstellungsbeauftragte/n. Die Vergütung der unbefristeten Teilzeitstelle (19,5 Std./ Woche) erfolgt nach TVöD. Weitere Informationen auf der Website der Münchenstift GmbH.

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Kalenderblatt des Monats Juli

07_Juli_Kalenderblatt_klein"Lebenswelten" - Der Jahreskalender 2015 der Vernetzungsstelle zeigt die Lebenswelten von zwölf ganz unterschiedlichen Frauen. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juli: "Frauen und Sport"


Jetzt zum Download: Was Sie schon immer über Gender wissen wollten...

2008_Was-Sie-schon-immer-ueber-Gender-wissen-wollten_Kurztext
"Was Sie schon immer über Gender wissen wollten..." - Broschüre und Präsentation sind zum Download erhältlich.