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Aus der Vernetzungsstelle

2014_Kalender-2015_Titelbild

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Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2015 steht unter dem Motto "Lebenswelten". Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Aktion

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Der Oktober steht ganz im Zeichen der Frauengesundheit. Ein Kongress, ein Jubiläum und mehr.

Broschüre der Woche

2014-10-31_Pflege-anders-als-gedacht

Das Frauenbüro der Stadt Oldenburg stellt in der Broschüre "Pflege - anders als gedacht" zwei Studien vor, die geschlechterspezifische Aspekte in der Pflege untersuchen. [mehr]

Magazin

'Runder Tisch Prostitution NRW': Abschlussbericht erschienen

Im Oktober 2014 hat der "Runde Tisch Prostitution NRW" seine Tätigkeit beendet. Ziel war es, die Situation von weiblichen und männlichen Prostituierten in Nordrhein-Westfalen zu verbessern und Prostitution aus der gesellschaftlichen Grauzone herauszuholen. Ein rund 100 Seiten starker Abschlussbericht dokumentiert die Aufarbeitung der Thematik, enthält Positionierungen zu politisch umstrittenen Fragen sowie Empfehlungen. Dabei beleuchtet er verschiedenste Formen der Prostitution und widmet den dynamischen Veränderungen des Marktes besondere Aufmerksamkeit. Der Bericht steht auf der Website des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen zum Download bereit. (31.10.2014)

Gericht lehnt Eintragung eines dritten Geschlechts ab

Das Amtsgericht Hannover hat im schriftlichen Verfahren einen Antrag auf Änderung der Geschlechtsangabe von "weiblich" in "inter" oder "divers" abgelehnt. Das Gericht stellte fest, dass nach ยง21 Abs. 1 Nr. 3, 22 Abs. 3 Personenstandsgesetz (PstG) das Geschlecht mit "weiblich", "männlich" oder ohne eine solche Angabe einzutragen ist. Die Angabe des Geschlechts mit "inter" oder "divers" ist gesetzlich nicht vorgesehen. Das Gericht hat eine Vorlage an das Bundesverfassungsgericht nicht für notwendig erachtet, da nicht zu erkennen sei, dass die gesetzliche Regelung gegen die Verfassung verstößt. (22.10.2014)

Juliane Bartel Medienpreis 2014 verliehen

Juliane_Bartel-Preis_2014_Tom Figiel_160pxNiedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt hat am 15. Oktober 2014 im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover Autorinnen und Autoren mit dem Niedersächsischen Juliane Bartel Medienpreis 2014 ausgezeichnet. Gewinnerin der Kategorie Fernsehen - Fernsehfilm und Fernsehserie ist Sylke Enders. Für die Fernseh-Kategorie Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag wurden Antonia Rados und Claudia Dejá geehrt. In der Kategorie Hörfunk erhielt den Preis Astrid Springer. In der neuen Kategorie Online-Kurzvideo wurden ausgezeichnet: Annalena Müller, Johanna Doyé, Isabell Rosenblatt und Jasmina Saddedine (1. Platz), Franziska Neumeister (2. Platz), Andreas Ebert, Lisa Bendisch, Hendrik Wallat und Lorenz Block (3. Platz). [mehr]

NLV | Frauenrechte stärken und dem Hunger in der Welt begegnen

Am 15. Oktober ist Weltlandfrauentag und am 16. Oktober Welternährungstag. Die Niedersächsischen Landfrauen stellen daher fest: Das Recht auf Nahrung und die Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen und Männern seien eng miteinander verzahnt. Internationalen Schätzungen zufolge könnte die Zahl der Hungernden weltweit um mehr als 100 Millionen reduziert werden, wenn Frauen überall denselben Zugang zu Land, Bildung und Technologie bekämen wie Männer. Daher müsse Frauenförderung bei der Agrar- und Entwicklungspolitik immer mitgedacht werden. Maßnahmen zur Gleichstellung der Frauen sowie Bildungsmaßnahmen förderten die wirtschaftliche Entwicklung aller Staaten, so die Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbands Hannover e.V. (NLV) anlässlich der beiden Gedenktage. Der Internationale Tag der Frauen in ländlichen Gebieten wird seit dem 15.10.2008 begangen und wurde von den Vereinten Nationen als Weltgedenktag ausgerufen. Die UN-Generalversammlung wollte damit die Rolle der Frauen für die Welternährung betonen und legte den Gedenktag einen Tag vor den Welternährungstag. (13.10.2014)

djb zur Novellierung des Bundesgleichstellungsgesetzes und des Bundesgremiengesetzes

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) sieht den Entwurf eines Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst nur zu einem geringen Teil für gelungen. Die Novellierungen des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) und des Bundesgremiengesetzes hielten nicht, was sie versprechen. (8.10.2014) [mehr]

dbb bundesfrauenvertretung | Stellungnahme zum Entwurf des Führungspositionengesetzes in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst

Die dbb bundesfrauenvertretung hat zu dem gemeinsam vom Bundesfamilienministerium und Bundesjustizministerium vorgelegten "Entwurf eines Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" Stellung genommen. Mit dem Entwurf ist aus Sicht der dbb bundesfrauenvertretung die Chance verpasst worden, die Änderungen im Bundesgleichstellungsgesetz und im Bundesgremienbesetzungsgesetz als zentrale Bausteine zur Durchsetzung der realen Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu nutzen. Leider sei statt der ursprünglich geplanten 50-Prozent-Quote bei der Besetzung von Gremien in Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung nur eine Quote von 30 Prozent bis 2016 übriggeblieben, so die Vorsitzende der dbb. Die komplette Stellungnahme können Sie auf der Website der dbb bundesfrauenvertretung abrufen. (8.10.2014)

Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister der Länder (GFMK)

Die 24. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister der Länder (GFMK) hat Anfang Oktober in Wiesbaden getagt. Schwerpunkt in diesem Jahr war das Thema Zeitpolitik sowie die Stärkung der Partnerschaftlichkeit. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat den Bericht des Bundes zu gleichstellungspolitischen Themen vorgetragen. Der diesjährige Leitantrag der GFMK, der vom Vorsitzland Hessen erarbeitet und einstimmig verabschiedet wurde, trägt den Titel "Zeitverwendung gerecht gestalten, Partnerschaftlichkeit stärken. Auf dem Weg zu einer wirksamen Gleichstellungspolitik". Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder ist die Fachministerkonferenz, die Grundlinien für eine gemeinsame Gleichstellungs- und Frauenpolitik der Bundesländer festlegt und Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen beschließt. Leitlinie ist, bestehende Benachteiligungen von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen abzubauen. 2015 wird die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen die GFMK nach Berlin einladen. Mehr zur Konferenz und zu weiteren Beschlüssen unter www.gleichstellungsministerkonferenz.de (7.10.2014)

Kampagne GRENZEN ACHTEN! in Worms gestartet

2014-10_grenzenachten_WormsDie Kampagne GRENZEN ACHTEN! aus Worms will für sexualisierte Anmache im öffentlichen Raum sensibilisieren. "Wir zeigen gegenüber Frauen Respekt!" ist auf Postkarten und Plakaten zu lesen. Unter dem Schriftzug posieren drei lokal bekannte Fußballer für die Kampagne. Aber auch "Wir erwarten von Männern Respekt", auf diesem Motiv sind vier Fußballspielerinnen zu sehen. Die Sportlerinnen und Sportler des VfR Wormatia 08 Worms zeigen, dass sexualisierte Anmache nicht toleriert wird und dass es wichtig ist, sowohl öffentlich als auch im Privaten dagegen Position zu beziehen. Konzipiert und umgesetzt wurde die Aktion von Regina Mayer vom Frauennotruf Worms gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Worms, Jasmine Olbort, und Anika Baumann vom ASB-Kinderschutzdienst. Zentraler Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit ist neben Plakaten und Postkarten die Website www.grenzenachten.de, die über sexualisierte Anmache informiert und dazu aufruft, gegenüber Frauen und Mädchen mehr Respekt zu zeigen.

2013 | Fast 1/3 der Entbindungen per Kaiserschnitt

Der Anteil der Frauen, die in Deutschland per Kaiserschnitt entbunden haben, blieb im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Demnach brachten 31,8% der insgesamt 661.138 im Krankenhaus entbundenen Frauen ihre Kinder per Kaiserschnitt zur Welt. Im Ländervergleich war die Kaiserschnittrate im Saarland mit 38,1% am höchsten. Die wenigsten Kaiserschnittentbindungen wurden mit 23,8% in Sachsen vorgenommen. Im Jahr 2013 führten 739 von 1.996 Krankenhäusern in Deutschland Entbindungen durch, das entspricht einem Anteil von 37%. Statistisches Bundesamt www.destatis.de (29.9.2014)

Gesetzentwurf zum ElterngeldPlus eingebracht

Der Gesetzentwurf zum ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit ist in den Bundestag eingebracht worden. Der Entwurf wird nun in den Ausschüssen des Bundestages beraten. Am 13. Oktober 2014 sollen die Sachverständigen im federführenden Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angehört werden. Die Regelungen zum ElterngeldPlus, zum Partnerschaftsbonus sowie zu den Flexibilisierungen der Elternzeit sollen für Geburten ab 1. Juli 2015 gelten. Mit den Neuregelungen soll es für Mütter und Väter künftig einfacher werden, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Außerdem soll die Elternzeit flexibler werden. Aus heute bis zu 12 Monaten Elternzeit auf den Zeitraum zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes sollen bis zu 24 Monate Elternzeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes werden, die ohne Zustimmung des Arbeitgebers genommen werden können. www.bmfsfj.de (28.9.2014)

Aktuell

Mentoring-Programm gestartet

Das Niedersächsische Mentoring-Programm zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik startet zum fünften Mal. Unter dem Motto "Politik braucht Frauen!" können sich interessierte Frauen auf die Kommunalwahl 2016 vorbereiten. www.politik-braucht-frauen.de

Termine

01.-02.11.14: 50 Jahre Frauenordination in der hannoverschen Landeskirche, Rehburg-Loccum

03.-04.11.14: Frauen in Führungspositionen in den Verwaltungen des öffentlichen Dienstes auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, Berlin

05.11.14: Equal Pay Day 2015 | Kampagnenstart, Berlin

15.11.14: Delegiertenversammlung, Vorstandswahl und Fachtagung des Landesfrauenrates Niedersachsen, Hannover

28.-29.11.14: FrauenStärken im Schulbereich - Gleichstellungsrecht zwischen Theorie und Praxis, Berlin


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Kalenderblatt des Monats November

11_November_klein"Die Zeit ist reif!" - Der Jahreskalender 2014 der Vernetzungsstelle zum frauen- und gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat November: "Stoppt Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung!"


Hörfunk aktuell | Frauenforum auf NDR Info

Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Die nächsten Beiträge: 02.11.14: "Prostitution im Wandel - Von der Lebedame zur Sexarbeiterin" | Magazin mit aktuellen Themen | 16.11.14: "Zeigt her Euer Schuhwerk" - Zwischen Pumps und Absatzschuhen vermehren sich Budapester, Oxfords, Monks und Rahmengenähte | 23.11.14: "Ich hätte erwartet, dass man Frau Architekt sagt": Pionierinnen in "Männerberufen" - gestern und heute | 30.11.14: "Überflüssig oder wichtiger denn je?": Gleichstellungsbeauftragte - am Beispiel Niedersachsen [mehr]