Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Hebammenverband ist auf Deutschlandtour

Von Ende August bis Mitte September fährt der Deutsche Hebammenverband e. V. durch ganz Deutschland und macht dabei in jedem Bundesland Station. Start ist am 24.8.2017 in Dresden. Dabei soll im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September über die Forderungen an die künftige Bundespolitik informiert werden. Der Hebammenverband setzt sich ein für die flächendeckende Versorgung, die Akademisierung der Hebammenausbildung und für eine realistische Personalplanung in Kliniken sowie angemessene Abrechnungspauschalen. An vielen Stationen wird am Abend des Tourtages außerdem eine öffentliche, moderierte Diskussionsrunde stattfinden. Der jeweilige Hebammen-Landesverband lädt hierzu vielerorts Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis, Politikerinnen und Politiker sowie Elterninitiativen ein. Themen der Podiumsdiskussionen: Wie sichern wir Hebammenversorgung in den nächsten Jahren? Wie können uns Politikerinnen und Politiker unterstützen? Was sehen die Wahlprogramme der Parteien vor? Weitere Informationen, Tourdaten und Kampagnenmaterial finden Sie unter www.unsere-hebammen.de.

Verbesserungen beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Der Bundespräsident hat gestern das Gesetz zum Ausbau des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende unterschrieben. Nach seiner Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in den kommenden Tagen greifen die Verbesserungen für alleinerziehende Mütter und Väter. Rückwirkend zum 1. Juli 2017 wird der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt. Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten wird für alle Kinder aufgehoben.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Monitor Entgelttransparenz geht an den Start

Das Bundesfrauenministerium stellt unter der Adresse www.monitor-entgelttransparenz.de ein neues IT-gestütztes Instrument zur Entgelttransparenz kostenfrei zur Verfügung. Der "Monitor Entgelttransparenz" unterstützt als Online-Instrument Arbeitgeber und Unternehmen bei der Durchführung betrieblicher Prüfverfahren nach dem Entgelttransparenzgesetz. Entgeltregelungen und ihre Anwendung im Unternehmen können damit einfach und anwenderfreundlich auf die Einhaltung des Gebots der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern überprüft werden. Neben den gesetzlich vorgegebenen Modulen Bestandsaufnahme, Tätigkeitenvergleiche und Ergebnisbericht, gibt der "Monitor Entgelttransparenz" zusätzlich die Möglichkeit, mit einer Verdienststrukturanalyse Einblicke in weitere personalwirtschaftliche Handlungsfelder zu gewinnen. Dafür wurde das bekannte Instrument Logib-D weiterentwickelt.

Landesfrauenrat | Konsequente Gleichstellungspolitik für Niedersachsen fortsetzen

Der Vorstand des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN) bedauert außerordentlich, dass der Niedersächsische Landtag – bedingt durch seine vorzeitige Auflösung – die beabsichtigte Novellierung des Landesgleichberechtigungsgesetzes (NGG) nicht mehr beschließen wird. Damit sei das wesentliche gleichstellungspolitische Vorhaben dieser Wahlperiode gescheitert, so der Landesfrauenrat. Alle frauenpolitisch engagierten Vereine und Verbände einschließlich des LFRN hätten vier Jahre mit Rat und Tat die Beratungen in den Ausschüssen und im Landtag begleitet. "Wir sind sehr enttäuscht!" so der Vorstand. Aber es soll weitergehen: Von der künftigen Landesregierung soll die Weiterentwicklung des Landesgleichstellungsgesetzes eingefordert werden mit dem Ziel einer konsequenten Frauenförderung. www.landesfrauenrat-nds.de

Auftakt 'Gleichberechtigt leben - unsere Werte, unser Recht'

Auftaktveranstaltung_08-2017_Ministerin-Rundt_150pxMit dem Programm "Gleichberechtigt leben - Unsere Werte, unser Recht" sollen zugewanderten Menschen die Gleichstellungswerte und -gesetze unserer Gesellschaft vermittelt werden. In den nun beginnenden Aktionswochen wird zu entsprechenden Veranstaltungen eingeladen. Kommunale Gleichstellungsbeauftragte können für entsprechende Projekte Förderanträge stellen.Weiterlesen >>>

Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung gestiegen

Zum 1. März 2017 wurden fast 763.000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Das waren 41.300 Kinder beziehungsweise 5,7% mehr als im Vorjahr. Der Anstieg fiel damit etwas stärker aus als im Vorjahr, als es 3,7% mehr Kinder waren. Quelle: Statistisches Bundesamt.Weiterlesen >>>

Fachdialognetz zu Schwangerschaft und Flucht: Interaktive Wissens- und Vernetzungsplattform gestartet

Der Bundesverband pro familia und das Bundesfrauenministerium haben die neue Interaktive Wissens- und Vernetzungsplattform "Fachdialognetz" zum Thema Schwangerschaft und Flucht gestartet. Sie bietet multidisziplinären Fachkräften, ehrenamtlichen Initiativen und Migrantenorganisationen einen Überblick über bereits bestehende Angebote für schwangere Flüchtlingsfrauen. Außerdem ermöglicht www.fachdialognetz.de den schnellen Zugriff auf Fachinformationen. Teil der Plattform ist eine Datenbank mit lokalen, regionalen und überregionalen Ansprechpersonen und Fachleuten.

Niedersachsen | Unterstützungseinrichtungen für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen erhalten mehr Geld

Einrichtungen, die von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder unterstützen, steht ab jetzt mehr Geld zur Verfügung. Die entsprechende neue "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind" ist nun veröffentlicht worden und zum 01. Januar 2017 rückwirkend in Kraft getreten. Sie regelt bis Ende 2021 die finanzielle Förderung des Landes für Frauenhäuser, Gewaltberatungsstellen sowie die Beratungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt (BISS).Weiterlesen >>>

djb | 100 Jahre Frauenwahlrecht - Auftakt zum Jubiläum

100-Jahre-Frauenwahlrecht2018 feiert in Deutschland ein fundamentaler demokratischer Fortschritt Jubiläum: Vor 100 Jahren, im November 1918, erhielten Frauen mit aktivem und passivem Wahlrecht volle politische Partizipation. Zum Jubiläumsauftakt und zur Buchpremiere hat der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) gemeinsam mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ins Bundesministerium eingeladen.Weiterlesen >>>

Wo Wahl draufsteht, muss Demokratie herauskommen!

Neun Wochen vor der Bundestagswahl rufen über 40 Frauenverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen Frauen in Deutschland dazu auf, ihre Stimme für Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt, für Respekt, Toleranz und Mitmenschlichkeit und für eine demokratische Gesellschaft abzugeben. Vor fast 100 Jahren hatten Frauen in Deutschland erstmals das Recht, sich an Wahlen zu beteiligen. Das historische Datum erinnert und mahnt, dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros, der Deutsche Frauenrat u.a. gehören zu den Aufrufenden. Der Wahlaufruf ist als pdf-Datei auf der Website der BAG abrufbar.

Anne-Klein-Frauenpreis 2018 ausgeschrieben

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2012 an Frauen aus dem In- und Ausland vergeben. Mit dem Preis will die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Kleins (1950 - 2011) gedenken, die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte. Einsendeschluss ist am 15. September 2017. Die feierliche Übergabe findet am 2. März 2018 in Berlin statt. Weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung finden Sie auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung.

Handreichung 'Selbstbestimmt Grenzen setzen!'

Selbstbestimmt-Grenzen-setzen_Handreichung_Gleichberechtigt-lebenIm Rahmen des Landesaktionspogrammes "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" wurde eine Handreichung erstellt. Zu den Themen Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten sowie Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete, wurden Expertinnen und Experten interviewt. So konnten Beispiele aus der Praxis dokumentiert und dadurch wiederum Alltagssituationen veranschaulicht werden. Die Inhalte spiegeln berufliche und persönliche Erfahrungen wider. Ergänzt wurden Hinweise zu weiteren Quellen und Informationen aus rechtlicher Perspektive. Die Handreichung steht unter www.gleichberechtigt-leben.de zum Download bereit.

Stark im Beruf | Erwerbsperspektiven für geflüchtete Mütter

Das Bundesfamilienministerium weitet das ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf", das für Mütter mit Migrationshintergrund konzipiert ist, aus. Dazu werden in 2017 und 2018 im Rahmen des Programms an 35 Orten zusätzliche Angebote speziell für geflüchtete Mütter angeboten, um sie bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen.Weiterlesen >>>

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

Wahlpruefsteine_BAG-BT-2017Unter dem Motto "Gleichstellung = nicht für jeden und jede das Gleiche, sondern für alle das Richtige" hat die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen Wahlprüfsteine an die Parteien geschickt. Die Fragen umfassen folgende Themenbereiche: Arbeitswelt und Rentenrecht, Freiheit und Sicherheit, Infrastrukturpolitik, Gleichberechtigte Partizipation, Gleichstellung und Zuwanderungspolitik. Die Antworten werden nach Eingang auf der Website der BAG veröffentlicht. www.frauenbeauftragte.org

Frauenanteil bei den Habilitierten steigt weiterhin kontinuierlich an

Insgesamt 1.581 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2016 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Damit nahm die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr um fast 3% ab. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der weiblichen Habilitierten um 4% auf 481. Dies entspricht einem Frauenanteil an den Habilitationen von 30% (Vorjahr 28%). Damit hat sich der kontinuierliche Anstieg des Frauenanteils weiter fortgesetzt. 2006 hatte er noch bei 22% gelegen. Das Durchschnittsalter der im Jahr 2016 Habilitierten lag wie im Vorjahr bei 41 Jahren. Frauen waren mit durchschnittlich knapp 42 Jahren geringfügig älter als Männer (41 Jahre). www.destatis.de

Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats

Ein Angriff auf Frauenrechte ist ein Angriff auf die Demokratie
Mit einem Aufruf zur Verteidigung der Demokratie und Frauenrechte ist die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats am 25. Juni in Berlin zu Ende gegangen. Zwei Tage lang diskutierten die über 100 Delegierten aktuelle Herausforderungen, legten die politischen Schwerpunkte für das kommende Jahr fest, bestimmten Positionen und verabschiedeten ein Grundsätze-Papier.Weiterlesen >>>

Niedersachsens Gleichstellungsministerium schließt sich den 'Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees' an

Das Niedersächsische Gleichstellungsministerium ist der Initiative "Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees" beigetreten. "Als Frauen- und Gleichstellungsministerin bewerte ich die geschlechtsspezifische Wahl des Berufs oder Studiums als eine Hauptursache des Gender Pay Gap. Deshalb unterstreiche ich die überaus große Bedeutung einer klischeefreien Berufs- und Studienwahl und begrüße die darauf abzielende bundesweite Initiative sehr", erklärt Gleichstellungsministerin Rundt.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

Tag-der-Niedersaechsin-2017
Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen (lag) und der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. laden in Kooperation mit dem Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg am Tag der Niedersachsen zum "Tag der Niedersächsin" ein. Er findet vom 01. bis 03. September 2017 in Wolfsburg statt. Auf dem Programm steht am 02. September eine Talkrunde zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht und politische Partizipation von Frauen heute". Es diskutieren die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, sowie Vertreterinnen der politischen Fraktionen im Landtag Niedersachsen. Darüber hinaus informieren die lag, der LFRN und das Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg an allen drei Veranstaltungstagen auf der Festmeile über ihre Arbeit. Zum Programmflyer

Broschüre der Woche

Entgeltgleichheit-fuer-Frauen-und-Maenner
Was ist Entgeltungleichheit und wie kann sie überwunden werden? Diese Frage sollte in die Berufs- und Lebensplanung von Schülerinnen und Schülern möglichst früh einbezogen werden. Deshalb hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg Unterrichtsmaterial zum Thema Entgeltgleichheit für Frauen und Männer herausgegeben. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

August 2017

7.8.–25.8.2017 | Informatica Feminale - Sommerstudium für Frauen in der Informatik, Bremen

7.8.–25.8.2017 | Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

25.8.2017 | Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen. Wo stehen wir in Niedersachsen?, Hannover

30.8.2017 | Regionalveranstaltung zur HSBN: Gemeinsam gegen Armut, Gifhorn

September 2017

1.9.–3.9.2017 | Tag der Niedersächsin 2017, Wolfsburg

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat August: "HeRoes - Echte Helden im Einsatz für die Gleichberechtigung"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Studentische Hilfskraft

Die Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte sucht ab sofort für 4 bis 5 Stunden pro Woche eine studentische Hilfskraft (Projekt- und Sekretariatsunterstützung, Archiv). Melden Sie sich bei Interesse bitte bei der Vernetzungsstelle, Sodenstr. 2, 30161 Hannover, Telefon (0511) 33 65 06 23 20.

Gleichstellungsbeauftrage

Die Stadt Uelzen sucht zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Bewerbungsschluss: 25.08.2017. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Uelzen.

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