Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

FAIR PAY – Wie geht es besser in Skandinavien? MITBESTIMMEN und GESTALTEN!

Es ist allgemein bekannt: Frauen verdienen für gleichwertige Arbeit in allen Ländern dieser Welt weniger als Männer. Der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen beträgt in Deutschland 18%. Wie kann diese Situation verändert werden? Wie kommen wir zu einer fairen Bezahlung von Frauen? Wege dahin zeigen Beispiele aus skandinavischen Ländern auf: in Island gibt es das verpflichtende Lohngleichheitszertifikat für Unternehmen ab 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Norwegen werden Gehälter und Steuerdaten öffentlich gemacht, in Schweden wurde schon vor fast 30 Jahren das Ehegattensplitting abgeschafft. Die internationale Konferenz wird im Rahmen des Projektes "Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen" vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. Die Hansestadt Stade ist Modellregion mit dem Themenschwerpunkt "Existenzsicherung von Frauen".
In der virtuellen Konferenz am 16. Juni 2021 mit Referentinnen und Referenten aus Deutschland und aus dem skandinavischen Raum ist die Frage nach Fair Pay ausführlich in den Blick genommen worden. Eine Dokumentation sowie viele Informationen zum Thema finden Sie in Kürze offen zugänglich unter www.cedaw-stade.de.

Wahlprüfsteine von LFRN und LAG zur Kommunalwahl in Niedersachsen

Am 12. September 2021 sind in Niedersachsen Kommunalwahlen. Fu¨r die neue Wahlperiode fordern der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. und die LAG Gleichstellung die inhaltliche und strategische Weiterentwicklung der Gleichstellungspolitik, besonders auf kommunaler Ebene. Gemeinsam haben sie daher Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl veröffentlicht. Darin geht es um Geschlechterrollen - auch verstärkt durch die Pandemie, um politische Bildung und Politik mit Frauenperspektive. Die Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl in Niedersachsen sind auf der Website des Landesfrauenrates aufrufbar.

Schwangerschaftskonfliktberatung | Ungehinderten Zugang rechtlich absichern

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) hat gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung ein Rechtsgutachten zum ungehinderten Zugang zu Beratungsstellen veröffentlicht. Der Zugang zu Gesundheitsleistungen für Frauen sei in Deutschland nicht flächendeckend gesichert. Neben sehr weitreichenden Werbeverboten und der Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzten erschweren Abtreibungsgegnerinnen und -gegner mit sogenannten "Gehsteigbelästigungen" den ungehinderten Zugang ungewollt Schwangerer zu Beratungseinrichtungen und ärztlichen Praxen. Dies geschieht meist durch Plakate, direkte Ansprache oder kollektives Beten. Beratungseinrichtungen fordern schon seit langem einen besseren Schutz der Beratung Suchenden und der Beraterinnen und Berater selbst.Weiterlesen >>>

Nationaler #Geburtshilfegipfel für einen Kulturwandel in der Geburtshilfe: jetzt mitzeichnen!

Der Runde Tisch Lebensphase Elternwerden beim AKF e.V. hat ein Strategiepapier zur Situation der Geburtshilfe in Deutschland verfasst und ruft damit zu einem Nationalen #Geburtshilfegipfel auf.Weiterlesen >>>

Gesetz zur Errichtung der 'Bundesstiftung Gleichstellung' in Kraft

Am heutigen 28. Mai ist das Gesetz zur Errichtung einer "Bundesstiftung Gleichstellung" in Kraft getreten. Die Bundesstiftung soll ein offenes Haus werden, in dem sich Menschen treffen, austauschen und vernetzen können - und dafür sorgen, dass die Gleichstellung von vielen Engagierten gemeinsam vorangebracht wird. Mit der Errichtung der "Bundesstiftung Gleichstellung" wird ein Auftrag aus dem Koalitionsvertrag und ein wichtiges Vorhaben aus der ersten ressortübergreifenden Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung umgesetzt. Die Stiftung soll auf drei Gebieten tätig sein. Erstens: Aufzeigen, wo es noch mehr Gleichstellung braucht und dafür Lösungen finden. Zweitens: Engagierte für die Gleichstellung vernetzen und sie unterstützen. Und drittens: Mit Bürgerinnen und Bürgern über Gleichstellung diskutieren. Im Juli soll sich der Stiftungsrat konstituieren, um erste Entscheidungen für die "Bundesstiftung Gleichstellung" zu treffen.

EAF Berlin führt Monitoring aller Kandidat*innen nach Geschlecht durch

Bisher wurde nach der Wahl, in diesem Fall zum Deutschen Bundestag, die Verteilung der Plätze nach Geschlecht veröffentlicht. Nun kann schon im Vorfeld die Aufstellung in den Bundesländern in den Blick genommen werden. Die EAF Berlin erhebt in den Monaten bis zur Bundestagswahl 2021 im September bundesweit die Anteile weiblicher, männlicher und nicht binärer Kandidat*innen, die von den aktuell im Bundestag vertretenen Parteien aufgestellt werden. Die Ergebnisse werden laufend veröffentlicht. www.eaf-berlin.de

Bundesregierung | Neunter CEDAW-Staatenbericht beschlossen

Die Bundesregierung hat am 19. Mai den neunten Staatenbericht zur Umsetzung der Frauenrechtskonvention der Vereinten Nationen (VN) beschlossen. Regelmäßig wird solch ein Bericht unter Federführung des Bundesfrauenministeriums erstellt. Staaten, die das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women, CEDAW) unterzeichnet und ratifiziert haben, sind dazu verpflichtet. Die VN-Frauenrechtskonvention ist das wichtigste internationale Abkommen für die Rechte der Frau. Im neunten Staatenbericht wird erläutert, welche Maßnahmen Bund und Länder zwischen März 2017 und Mai 2021 zur Gleichstellung von Frauen umgesetzt haben. Das Bundesfrauenministerium wird den neunten Staatenbericht an den Deutschen Bundestag, den Bundesrat und die Zivilgesellschaft übermitteln und zeitnah veröffentlichen. Mehr dazu auf der Website des BMFSFJ.

Positive Bilanz des Runden Tisches 'Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen'

Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im September 2018 eingerichtete Runde Tisch "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" hat seine Bilanz der gemeinsamen Arbeit in der 19. Legislaturperiode vorgelegt. Am Runden Tisch sind erstmalig Bund, Länder und Kommunen in einem eigens dafür eingerichteten Gremium zusammengekommen, um gemeinsam den Ausbau und die finanzielle Absicherung der Arbeit von Frauenhäusern und ambulanten Hilfs- und Betreuungseinrichtungen voranzubringen. Die Einberufung eines Runden Tisches gegen Gewalt an Frauen ist im Koalitionsvertrag verankert.Weiterlesen >>>

Vereinbarkeit gestalten

Vereinbarkeit-gestalten
Die UN-Frauenrechtskonvention in der Praxis. Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf gestalten.
Den doppelseitigen Infofächer aus dem Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" hatten wir Ihnen bereits vorgestellt. Der Infofächer ist auch als Online Version verfügbar. Eine praktische Beratungsgrundlage für Gleichstellungsbeauftragte und Personalverantwortliche rund um die Themen Schwangerschaft und Elternzeit, Wiedereinstieg, Familie und Finanzen, Kinderbetreuung, Pflege und Beruf, Arbeitszeitgestaltung sowie Netzwerke und Beratungsangebote. Online unter www.vereinbarkeit-gestalten.de


Fotowettbewerb des Frauenbüros Mainz startet: 'Ihr Bild gegen Gewalt'

Fotowettbewerb_Mainz-2021
Passend zum 30jährigen Bestehen des Arbeitskreises Gewalt an Frauen und Kindern Mainz lädt das Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz bundesweit Amateur- und Profi-Fotografinnen ab 16 Jahren zur Teilnahme am Fotowettbewerb "Ihr Bild gegen Gewalt!" ein. Ziel des Fotowettbewerbs ist es, Frauen trotz des schwierigen Themas nicht als Opfer zu zeigen. Gesucht werden Bilder, die Mut machen, Bilder, die Hoffnung machen. Bilder, die zeigen, dass es einen Weg aus der Gewalt gibt, dass Frauen nicht machtlos sind. Ob das Thema mit Personen oder abstrakt umgesetzt wird, bleibt ganz der Kreativität der Fotografinnen überlassen. Der Wettbewerb startet am 1. Juni 2021 und endet zum 30. September 2021. Die drei besten Umsetzungen werden von einer qualifizierten Fachjury ausgewählt und am 25. November, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, ausgezeichnet. Mehr dazu auf der Website der Landeshauptstadt Mainz.

Termine Alle Termine >>>

Juni 2021

18.6.2021 | Wie gelingt digitale Berufsorientierung?, online

18.6.2021 | DiversITy - Gleichstellung aus der InnenPerspektive, online

23.6.–24.6.2021 | Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, - senatorinnen und -senatoren der Länder | Hauptkonferenz, online

25.6.2021 | Eröffnung frauenORT Marianne Fritzen, Lüchow

Juli 2021

1.7.2021 | Digitale Gewalt gegen Frauen und Queers - was kann ich tun?, online

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Maria Wersig

06_Kalenderblatt-Juni_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat Juni: Prof. Dr. Maria Wersig ist Juristin und Sozialwissenschaftlerin, Professorin an der Hochschule Hannover und seit 2017 Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes (djb). Sie plädiert unter anderem für die Einführung einer Individualbesteuerung statt Ehegattensplitting. weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Praktikum

Gleichberechtigung und Vernetzung hat ab sofort einen Praktikumsplatz für Gleichstellungsinteressierte für eine Dauer von drei Monaten zu vergeben. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Almut von Woedtke (Vorstandsvorsitzende), Telefon (0511) 33 65 06 20, kontakt@guv-ev.de

Stadt Düren: Gleichstellungsbeauftragte

Die Stadt Düren sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der unbefristeten Vollzeitstelle oder vollzeitnahen Beschäftigung erfolgt nach Entgeltgruppe 12 TVöD. Bewerbungsschluss: 18.06.2021. Weitere Informationen im Karriereportal Düren.