Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Internationaler Aktionstag 'Nein zu Gewalt an Frauen': TERRE DES FEMMES fordert mehr Schutz vor weiblicher Genitalverstümmelung

In der EU leben 500.000 von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene und 180.000 gefährdete Mädchen und Frauen. Darauf hat TERRE DES FEMMES vor dem Brandenburger Tor in Berlin im Vorfeld des Internationalen Tages "Nein zu Gewalt an Frauen" aufmerksam gemacht. Mit Sprechblasen unterstrich die Frauenrechtsorganisation gemeinsam mit den aus verschiedenen afrikanischen und europäischen Ländern kommenden so genannten CHANGE Agents ihre Forderung: "Wir müssen Mädchen schützen und weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden."Weiterlesen >>>

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann ruft zu Solidarität und Unterstützung auf

Ministerin-Reimann_Fahnenhissung_kleinNiedersachsens Sozialministerin Carola Reimann ruft zu einem entschlossenen Kampf gegen Gewalt an Frauen auf. Aus Anlass des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November hisste sie eine Aktionsfahne an der Fassade des Sozialministeriums gegenüber des Niedersächsischen Landtags.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz | Rechtsverordnung zum Prostituiertenschutzgesetz tritt in Kraft

Am 25. November tritt in Rheinland-Pfalz die neue Rechtsverordnung zum Prostituiertenschutzgesetz in Kraft. Sie regelt die Zuständigkeiten für die landesweite Umsetzung des Gesetzes, das seit 1. Juli 2017 bundesweit gilt. Umgesetzt wird das Prostituiertenschutzgesetz nach der neuen Rechtsverordnung von den Kommunen im Land. Dabei richtet sich die jeweilige Zuständigkeit danach, in welchem Bezirk die oder der Prostituierte vorwiegend tätig ist bzw. wo das Gewerbe seinen Sitz hat oder betrieben wird, für das die Prostituierten arbeiten. Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ist als obere Aufsichtsbehörde für die Gesundheitsberatung und die Anmeldung der Prostituierten zuständig, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion für das Prostitutionsgewerbe. Oberste Aufsichtsbehörde für die Anmeldung und das Prostitutionsgewerbe ist das Frauenministerium, für die Gesundheitsberatung ist diese das Gesundheitsministerium.

Qualifizierungsprojekte für geflüchtete Frauen

Die Niedersächsische Landesregierung fördert acht Qualifizierungsprojekte für geflüchtete Frauen mit dem Programm "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA). Denn bislang haben in Deutschland geflüchtete Frauen und auch viele andere Migrantinnen deutlich seltener eine Erwerbstätigkeit als geflüchtete bzw. zugewanderte Männer.Weiterlesen >>>

BMBF | Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland

Das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg erhält knapp eine Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für das Projekt REVERSE. Ziel ist die Erforschung anti-feministischer Diskurse in Deutschland, die Forscherinnen und Forscher als Gefährdung für die Demokratie einschätzen.Weiterlesen >>>

Bundesverfassungsgericht: Eintragung eines dritten Geschlechts muss möglich sein

Das Personenstandsrecht in Deutschland muss nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts geändert werden. Künftig kann beim Geschlechtseintrag im Geburtenregister neben "weiblich" oder "männlich" auch eine dritte Bezeichnung wie "inter" oder "divers" gewählt werden. Die entsprechenden bisher geltenden Regelungen im Personenstandsgesetz (PStG) verstoßen gegen den Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und gegen das Diskriminierungsverbot. Das Bundesverfassungsgericht verpflichtet den Gesetzgeber, bis zum 31. Dezember 2018 eine Neuregelung zu schaffen.Weiterlesen >>>

Die Fahnenaktionen von TERRE DES FEMMES 2017

Die von TERRE DES FEMMES entwickelte Aktion will bundesweit ein Zeichen setzen, um gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen und Mädchen zu protestieren und gesetzliche sowie gesellschaftliche Veränderungen einzufordern. Rund um den 25. November, dem internationalen Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen!", laufen darüber hinaus bundesweit Aktionen und Kampagnen. Das Motto der Fahnenaktion 2017 lautet "Mädchen schützen! Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden". Die Aktion wird in Kooperation mit Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Frauenhäusern, Ministerien, Universitäten und vielen Verbänden durchgeführt. Weitere Informationen auf der Website von TERRE DES FEMMES www.frauenrechte.de

Offener Brief der BAG | Sexuelle Belästigung/sexuelle Gewalt gegen Frauen #metoo

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat sich zur aktuellen Debatte um sexuelle Belästigung mit einem offenen Brief geäußert. Die Sprecherinnen stellen fest: Noch ein Hashtag, diesmal #metoo, organisiert von der amerikanischen Schauspielerin Alyssa Milano! Wieviel hashtags braucht es noch, bis das Thema "sexuelle Gewalt gegen Frauen" endlich in das gesellschaftliche Bewusstsein dringt und dieses aufrüttelt? Wir, die Sprecherinnen der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, erinnern hiermit auch an den #aufschrei der bereits 2013 von Anne Wizorek initiiert wurde. Eine kleine Weile gab es mediales Interesse, dann versank das Thema "alltäglicher Sexismus" wieder in der Versenkung!Weiterlesen >>>

Juliane Bartel Medienpreis 2017

Juliane-Bartel-Medienpreis-2017_PreistraegerInnen_Tom-Figiel_150pxNiedersachsens Sozial- und Frauenministerin Cornelia Rundt hat am 24. Oktober 2017 im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover Autorinnen und Autoren mit dem Niedersächsischen Juliane Bartel Medienpreis 2017 ausgezeichnet:

"Medienschaffende bedienen sich nach wie vor häufig Klischees, um Frauen und Mädchen abzubilden. Unsere Gesellschaft hat sich aber weiterentwickelt, hier müssen die Medien Schritt halten und den Realitäten Raum bieten", sagte Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt. "Mit dem Juliane Bartel Medienpreis 2017 zeichnen wir heute Abend deshalb solche Autorinnen und Autoren aus, die Frauen und Mädchen in ihren Hörfunk- und Fernsehbeiträgen differenziert darstellen, die Missstände aufzeigen oder überkommene Rollen- und Familienbilder einreißen."Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

16-Tage-Kampagne_LK-Harburg
Wie viele Kommunen in Niedersachsen und bundesweit zeigt auch der Landkreis Harburg Flagge und setzt sich für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Am 25. November startet die 16-Tage-Kampagne "Gegen Gewalt an Frauen - Frauenrechte sind Menschenrechte". Die 16-Tage-Kampagne, an der sich zahlreiche Menschen und Institutionen aus dem ganzen Kreisgebiet mit Angeboten beteiligen, verbindet den Internationalen Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25. November mit dem Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.  weiterlesen >>>

Video-Blog der Woche

Video-Blog-Aleisha
Ein Video-Blog zeigt am Beispiel der alleinerziehenden Mutter Aleisha die Hürden und Hindernisse auf, mit denen Migrantinnen auf dem zweiten Bildungsweg zu kämpfen haben. Er zeigt aber auch Lösungen, Glücksmomente und Erfolgserlebnisse. Das Besondere daran: Aleisha und ihre beiden Kinder Tygo und Nimah sind keine wirklichen Schauspielerinnen, sondern Puppen. Den Macherinnen der Beiträge, der Crespo Foundation und dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt, war es wichtig, dass Aleisha keiner bestimmten Ethnie zuzuordnen ist. Mit Aleisha sollen sich Migrantinnen jeder Herkunft, Hautfarbe und Religion identifizieren können. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

November 2017

25.11.2017 | Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, weltweit

25.11.2017 | Fahnenaktionen von TERRE DES FEMMES, deutschlandweit

27.11.2017 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

30.11.2017 | Zweiter Gleichstellungsbericht: Impulse für die kommunale Praxis, Berlin

Dezember 2017

19.12.–20.12.2017 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - ausgebucht -, Hannover

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Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat November: "Frauen in Eritrea"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Wissenschaftliche Mitarbeit | Universität Bochum

Die Ruhr-Universität Bochum sucht eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ einen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie/ Soziale Ungleichheit und Geschlecht. Bewerbungsschluss: 30.11.2017. Weitere Informationen auf der Website der Universität Bochum

Gleichstellungsbeauftragte Stadt Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe sucht ab 1. Oktober 2018 eine Gleichstellungsbeauftragte in Voll- oder Teilzeit (Tandem). Bewerbungsschluss: 15.12.2017. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Karlsruhe

Sozialpädagogin im Autonomen Frauenhaus Regensburg

Das Autonome Frauenhaus Regensburg sucht ab Januar 2018 eine Sozialpädagogin für eine Stelle im Frauenhaus und in der Beratungsstelle. Weitere Informationen auf der Website des Autonomen Frauenhauses Regensburg