Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Straßenbahn wirbt für Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

"Verfassungsauftrag Gleichstellung" - mit dieser Botschaft fährt ab 1. Juli 2018 eine Straßenbahn durch Karlsruhe. Sie weist auf die Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hin, die vom 16. bis 18. September 2018 in Karlsruhe stattfindet.Weiterlesen >>>

Anhörung zur Situation der Frauenhäuser in Niedersachsen

Im Niedersächsischen Landtag hat im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung am 16. August 2018 eine Anhörung zur Situation der Frauenhäuser stattgefunden. Ausgangspunkt war ein Entschließungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Von Gewalt betroffene Frauen nicht vor verschlossener Tür stehen lassen - Frauenhäuser stärken, Rechtsanspruch schaffen". Der Antrag ist mit der Nummer 18/829 auf der Website des Landtages abrufbar. Die Stellungnahme von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. steht hier zum Download bereit. Die Stellungnahme des Landesfrauenrates sowie der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros ist online verfügbar unter www.landesfrauenrat-nds.de/infos-und-downloads.html bzw. www.frauenbuerosinniedersachsen.de. Der Deutsche Verein hat seine Stellungnahme ebenfalls veröffentlicht unter www.deutscher-verein.de.

Dokumentation der 1. Klischeefrei-Fachtagung online

Klischeefrei_2018-06-12Im Juni haben sich rund 250 Partnerinnen und Partner der Initiative Klischeefrei sowie Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in Berlin zu einer Fachtagung getroffen. Die Dokumentation dieser 1. Klischeefrei-Fachtagung ist online verfügbar. Ziel der Tagung war es, verstärkt in das komplexe Thema "Klischeefreie Berufswahl" einzusteigen und Handlungsbedarf aufzuzeigen. In der Online-Zusammenstellung findet sich die Eröffnungsrede der Schirmherrin Elke Büdenbender, eine Zusammenfassung der Diskussion mit Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sowie eine Bildergalerie mit Eindrücken vom Tag. Darüber hinaus stehen die Präsentationen der Impulse aus Wissenschaft und Praxis zum Download zur Verfügung. (Foto: © Klischeefrei | Fotografin: Bettina Straub). Mehr unter www.klischee-frei.de

Bundeskabinett Kabinett beschließt Änderung des Personenstandsgesetzes

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Personenstandsgesetzes beschlossen. Bei der Geburt eines Kindes ist auch dessen Geschlecht im Geburtenregister zu beurkunden. Bei Kindern, die weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurden, konnte die Geburt ohne eine Geschlechtsangabe eingetragen werden. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Oktober 2017 genügt diese Regelung nicht dem Grundgesetz. Auch für Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung müsse das Gesetz einen "positiven Geschlechtseintrag" ermöglichen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Standesbeamte neben den bereits vorgesehenen Varianten die Angabe "divers" eintragen können. www.bmi.bund.de

Mehr als die Hälfte der nicht-erwerbstätigen alleinerziehenden Mütter wünscht sich Arbeit

Alleinerziehende-in-Deutschland_DestatisIm Jahr 2017 waren 27% der alleinerziehenden Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind ohne eine Beschäftigung. Mehr als die Hälfte (55%) dieser nicht-erwerbstätigen alleinerziehenden Mütter war allerdings an der Aufnahme einer Arbeit interessiert. Familiäre oder persönliche Gründe wurden von ihnen am häufigsten als Hinderungsgrund angegeben. Im Vergleich dazu hatten in einer Partnerschaft lebende nicht-erwerbstätige Mütter deutlich seltener den Wunsch, eine Arbeit aufzunehmen (29%). Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Zahlen sowie eine Broschüre vorgestellt.Weiterlesen >>>

Baden-Württemberg | Plakataktion 'JEDE VIERTE FRAU' setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Plakataktion-BaWue_Gegen-GewaltMit der Plakataktion "JEDE VIERTE FRAU" macht das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen jeden Tag und in allen Lebensbereichen stattfindet - am Arbeitsplatz, in der Freizeit und in der Partnerschaft. "Es ist leider traurige Wahrheit, dass im Schnitt jede vierte Frau in Deutschland im Alter zwischen 16 und 85 Jahren mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch einen Beziehungspartner erlebt. Wir möchten allen betroffenen Frauen mit der Plakataktion vermitteln, dass sie nicht alleine sind und dass sie überregionale und niederschwellige Hilfe finden können", sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich anlässlich der Enthüllung des Plakats in Stuttgart.Weiterlesen >>>

Region Hannover | Informationen zu Abtreibungen werden online gestellt

Die Region Hannover nimmt die Anregung von Sozial- und Frauenverbänden auf und wird künftig auf der Internetseite www.hannover.de Adressen von gynäkologischen Arztpraxen auflisten, die Abtreibungen anbieten. Als zuständige Gesundheitsbehörde verstehe die Region eine solche Liste zum einen als Hilfestellung für Frauen in Krisensituationen, zum anderen handele die Region Hannover im Sinne einer größtmöglichen Transparenz. Aufgrund des Werbungsverbotes für Abtreibungen (§ 219a) dürfen Ärztinnen und Ärzte nicht selbst darauf hinweisen. Das Internetportal www.hannover.de ist der gemeinsame Internetauftritt von Region und Stadt Hannover.

Österreich | Feministische Organisationen protestieren gegen Förderkürzungen durch das Frauenministerium

Einrichtungen in Österreich, die feministische emanzipatorische Bildungs- und Informationsarbeit betreiben erhielten vom Frauenministerium die Mitteilung, dass die Fördermittel für das laufende Jahr zur Gänze gestrichen oder empfindlich gekürzt werden. Die Vereine haben mit einer öffentlichen Erklärung dagegeben protestiert. Der Entzug von vergleichsweise geringen Summen stelle für diese Organisationen, die ohnehin unter sehr prekären Bedingungen arbeiteten, eine existenzielle Bedrohung dar. Als Grund für die Kürzungen und Streichungen werden vom Frauenministerium das begrenzte Budget und der Schwerpunkt auf Gewaltopfer genannt. Weitere Informationen zu den Kürzungen unter www.frauensolidaritaet.org oder www.frauenring.at. Auch das Online Magazin dieStandart.at berichtet.

Stadt-Hannover-Preis 'Frauen machen Standort' ausgeschrieben

Zum 17. Mal hat die Landeshauptstadt Hannover den Stadt-Hannover-Preis "Frauen machen Standort" ausgeschrieben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis zeichnet Frauen aus, die einen wertvollen Beitrag für die hannoversche Wirtschaft leisten. Kandidatinnen können Unternehmerinnen, Selbständige oder Freiberuflerinnen sowie Geschäftsführerinnen in Führungsposition sein, die seit mindestens drei Jahren in einem Unternehmen in der Landeshauptstadt tätig sind und sich damit bereits am Markt behauptet haben. Sie können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Bewerbungsschluss ist der 23.08.2018. www.hannover.de

Anne-Klein-Frauenpreis 2019 ausgeschrieben

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen aus dem In- und Ausland, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten. Der Preis wird seit 2012 vergeben und ist mit 10.000 EUR dotiert. Kandidatinnen für 2019 können ab sofort vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 02.09.2018. Die feierliche Übergabe findet dann am 1. März 2019 in Berlin statt. www.boell.de/de/anne-klein-frauenpreis

Vor 60 Jahren | Am 1. Juli 1958 trat das 'Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts' in Kraft

Im Mai 1957 beschloss der Deutsche Bundestag das "Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts", das sogenannte Gleichberechtigungsgesetz. In Kraft getreten ist das Gesetz am 1. Juli 1958, also vor heute 60 Jahren. Die neuen Regelungen hatten zum Ziel, die in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes festgeschriebene Gleichberechtigung von Mann und Frau im Bundesrecht umzusetzen. Auf der Website des Deutschen Bundestages ist der Gesetzgebungsprozess nochmal dargestellt. Die historischen Debatten sind mit Zitaten sehr anschaulich wiedergegeben. Hier geht es zum Beitrag auf der Website des Bundestages.

Aktuelle Aktion

Frauengesundheitskonferenz
Frauen - Arbeit - Gesundheit: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven
3. Frauengesundheitskonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit am 03.09.2018 in Hannover. Programm unter www.frauengesundheitsportal.de

Broschüre der Woche

Beratung-fuer-Schwangere_leichte-Sprache
Eine Schwangerschaft kann Sorgen und Ängste auslösen, etwa weil sie nicht geplant war oder aus anderen Gründen. Die Beraterinnen des Hilfetelefons "Schwangere in Not - anonym & sicher" können in solchen Situationen in vertraulichen Gesprächen helfen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Broschüre herausgegeben, die in Leichter Sprache über das Angebot des Hilfetelefons informiert. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

August 2018

6.8.–24.8.2018 | Informatica Feminale und Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

21.8.2018 | Lernet wählen! | Stadtrundgang, Göttingen

21.8.2018 | FRAUENTALK | GENDERMEDIZIN: Am Herzen wird der kleine Unterschied gefährlich, Potsdam

September 2018

3.9.2018 | Frauen - Arbeit - Gesundheit: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven | Frauengesundheitskonferenz, Hannover

12.9.2018 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen, Hannover

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Kalendermonatsblatt

08_August_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat August: Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz 1949.

Weitere Informationen

Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen

An drei Modellstandorten in Niedersachsen soll mit Unterstützung lokaler Akteurinnen und Akteure die Vernetzung und Sichtbarmachung von Gleichstellung etabliert bzw. verstärkt werden. Ziel ist es, Gleichstellungsthemen vor Ort vertiefend zu behandeln und eine Struktur zu schaffen, die eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure langfristig verfestigt. Thematisch soll dabei auf die Grundlagen des Übereinkommens "CEDAW" zurückgegriffen werden. weiterlesen >>>

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Gleichstellungsbeauftragte Stadt Erlangen

Die Stadt Erlangen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine Gleichstellungsbeauftragte/ einen Gleichstellungsbeauftragten. Stellenwert: EG 13 TVöD, Arbeitszeit: 19,5 Stunden/ Woche. Die Bestellung erfolgt zunächst für die Dauer von 6 Jahren. Bewerbungsschluss: 26.08.2018. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Erlangen

Gleichstellungsbeauftragte/r Samtgemeinde Papenteich

Bei der Samtgemeinde Papenteich ist zum nächst möglichen Zeitpunkt die unbefristete Stelle einer/ eines Gleichstellungsbeauftragten mit drei Viertel der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 27.08.2018. Weitere Informationen auf der Website der Samtgemeinde Papenteich

Gleichstellungsbeauftragte Wirtschaftsbetrieb Hagen

Beim Wirtschaftsbetrieb Hagen ist zwecks Neueinrichtung und Aufbau einer Gleichstellungsstelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten in Teilzeit (19,5 bzw. 20,5 Stunden) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt je nach persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe EG 9 c bzw. Besoldungsgruppe A 10 LBesG NRW. Bewerbungsschluss: 30.08.2018. Weitere Informationen auf der Website des Wirtschaftsbetriebs Hagen

Gleichstellungsbeauftragte Stadt Viernheim

Die Stadt Viernheim sucht eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der unbefristeten Stelle (Vollzeit, 39 Stunden/ Woche) erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD/VKA. Bewerbungsschluss: 15.09.2018. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Viernheim

Gleichstellungsbeauftragte IUBH

Die IUBH Internationale Hochschule mit Standorten u.a. in Bad Honnef, Berlin, München und Hamburg sucht eine Gleichstellungsbeauftragte. Es handelt sich um eine befristete Vollzeitstelle. Weitere Informationen auf der Website der IUBH