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Aus der Vernetzungsstelle

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Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2015 steht unter dem Motto "Lebenswelten". Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Aktion

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Im November stellen wir eine Veranstaltung aus Köln vor, die Mädchen und junge Frauen zu mehr "Partysicherheit" anregt. [mehr]

Broschüre der Woche

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Richtig helfen bei häuslicher Gewalt - Handlungsleitfaden des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Erstkontakt mit betroffenen Frauen  [mehr]

Magazin

Aktion des Hilfetelefons | Gewalt gegen Frauen verletzt uns alle

Im Vorfeld des weltweiten Aktionstages zur Beseitigung von Gewalt und Diskriminierung an Frauen am 25.11.2014 startet Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig die Selfie-Aktion "Gewalt gegen Frauen verletzt uns alle". Mit der Aktion möchte die Ministerin möglichst viele Menschen dazu einladen, mit einem eigenen Foto in ihren sozialen Netzen auf das Hilfetelefon aufmerksam zu machen. Interessierte können dies über die freigeschaltete Aktions-Website www.aktion.hilfetelefon.de tun. Dort werden sämtliche Selbstporträts mit der Hilfetelefonnummer und einer persönlichen Botschaft - nach der Veröffentlichung beispielweise bei Twitter oder Facebook angezeigt. Auch Personen, die selbst keine sozialen Netzwerke nutzen, können bei der Aktion mitmachen. (21.11.2014)

'Runder Tisch Prostitution' für Niedersachsen tritt erstmals zusammen

Unter der Leitung der Niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt ist in dieser Woche erstmals der Runde Tisch Prostitution zusammengetreten. Vertreterinnen und Vertreter von Beratungsstellen und Berufsverbänden für Prostituierte, der Polizei, der kommunalen Spitzenverbände, der Ministerien sowie Landtagsabgeordnete haben über die Möglichkeiten diskutiert, wie negativen Begleiterscheinungen der Prostitution künftig besser begegnet werden kann. Die erste Sitzung diente dem gegenseitigen Kennenlernen des Beratungsgremiums und den Überlegungen für die nächsten Schritte. Wertvolle Impulse für Niedersachsen gingen von dem Vortrag der Abteilungsleiterin des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Zimmermann-Schwartz, aus, die den Runden Tisch Prostitution in Nordrhein-Westfalen geleitet hat. Neben einer Bestandsaufnahme zum Thema soll beim nächsten Treffen Anfang 2015 die Weiterentwicklung des Prostitutionsgesetzes auf der Tagesordnung stehen. "Die aktuellen Diskussionen - auch auf Bundesebene - haben gezeigt, dass vielfältiger Regulierungsbedarf zum Thema Prostitution besteht", sagte Ministerin Rundt, "gleichzeitig ist eine Versachlichung der Diskussion zum Thema Prostitution dringend nötig. Niedersachsen wird dazu mit diesem Runden Tisch beitragen." (19.11.2014)


Neuer Vorstand Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. gewählt

Die Delegierten der 65 Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN) haben einen neuen Vorstand gewählt. Neue Vorsitzende ist Cornelia Klaus aus Burgdorf. Sie hat sich bereits seit über zwei Jahrzehnten als Leiterin von Frauenfortbildungsmaßnahmen und Beschäftigungsprojekten in Niedersachsen einen Namen machen können. Als Leiterin des Geschäftsbereiches Gründerinnen-Consult von hannoverimpuls bringt Cornelia Klaus vielfältige Erfahrungen und Kontakte in die ehrenamtliche Arbeit ein. Ihr entsendender Verband in den Landesfrauenrat ist das Business-Netzwerk "Frauen im Management e.V.". Der Landesfrauenrat dankte der scheidenden Vorsitzenden Mechthild Schramme-Haack (Hannover). Als Vorsitzende vertrat sie den Verband seit 2011 in zahlreichen Gremien und in der Öffentlichkeit. In ihrer Amtszeit hat sie die Positionen des Landesfrauenrates zur Stärkung der Frauenpolitik in Niedersachsen der neuen Landesregierung immer wieder engagiert in die Öffentlichkeit gebracht. In das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurde Sybille Mattfeldt-Kloth aus Helmstedt gewählt. Als Schatzmeisterin wurden Erika Ehlerding und als Schriftführerin Brigitta Franke (beide Hannover) bestätigt. Die Delegiertenversammlung wählte aus ihrer Mitte fünf Beisitzerinnen in den Vorstand: Naciye Celebi-Bektas (Hannover), Monika Feil (Bissendorf), Bela Lange (Auetal), Mechthild Schramme-Haack (Hannover) und Ulrike Weddig (Hildesheim). www.landesfrauenrat-nds.de (19.11.2014)

Niedersachsen | Stärkung der Gleichstellungsarbeit beschlossen

SPD und Grüne: Geld für Kommunen im Rahmen der Konnexität
Die SPD-Landtagsfraktion hat die Stärkung der Gleichstellungsarbeit in den Städten und Gemeinden des Landes beschlossen: Dazu wird das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz (NKommVG) geändert. Vom Jahr 2016 an werden in Städten und Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern wieder hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte mit einem Stellenumfang von 50 Prozent beschäftigt werden. Das Geld stellt die Landesregierung den Kommunen im Rahmen der Konnexität zur Verfügung. Von der neuen Regelung sind 80 Städte und Gemeinden in Niedersachsen betroffen. In 50 dieser Gemeinden wird derzeit freiwillig eine Gleichstellungsbeauftragte hauptamtlich beschäftigt. Mit der Änderung im Gesetz werden diese Gemeinden bei der Gleichstellungsarbeit jetzt finanziell unterstützt. 30 Kommunen werden im Zuge der Gesetzesänderung eine hauptamtliche Gleichstellungsstelle neu einrichten. (13.11.2014)

Sozialwahlen | Frauen! Wählen!

2014-11_Button-SozialwahlDer Deutsche LandFrauenverband (dlv) hat anlässlich eines Parlamentarischen Abends die Kampagne "Frauen! Wählen!" vorgestellt. Im Jahr 2017 stehen die nächsten Sozialversicherungswahlen an. Gesucht werden dafür LandFrauen, die Ämter in den Selbstverwaltungsgremien übernehmen. Darüber hinaus fordert der dlv dazu auf, dass Frauen gewählt werden. Bei den letzten Wahlen im Jahr 2011 betrug der Frauenanteil in allen Vertreterversammlungen, Verwaltungsräten und Gruppen durchschnittlich nur 18 Prozent. www.landfrauen.info

Deutscher Frauenrat | Neuer Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates hat turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde Hannelore Buls, langjährige Gewerkschaftssekretärin und Expertin für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Als eine der beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Frauenrates wurde die Marketingexpertin Mona Küppers (Deutscher Olympischer Sportbund) im Amt bestätigt. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Susanne Kahl-Passoth (Evangelische Frauen in Deutschland). Verabschiedet wurden die Vorstandsfrauen Astrid Hollmann, Lilly Kühnel, Mechthild von Luxburg, Dr. Kira Stein und Brigitte Triems. Auf der Mitgliederversammlung wurde auch Dr. Anja Nordmann, die neue Geschäftsführerin den Delegierten vorgestellt. Sie folgt auf Henny Engels, die seit 2001 Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates war. www.frauenrat.de (11.11.2014)

Modellprogramm | Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas

Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachschulen und Fachakademien für Sozialpädagogik sowie die zuständigen Fachverbände sind eingeladen, Bewerbungen um ihre Teilnahme am Modellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas" einzureichen. Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und soll über neue Ausbildungsformate zusätzliche Fachkräfte in der Kinderbetreuung gewinnen. (7.11.2014) [mehr]

Vertrauliche Geburt: Online-Beratung gestartet

Das Bundesfamilienministerium hat das Hilfespektrum für schwangere Frauen in besonderen Konfliktlagen erweitert: Neben dem Hilfetelefon "Schwangere in Not - anonym und sicher" kann auf der Website www.geburt-vertraulich.de seit Oktober die Beratung auch per E-Mail und Chat anonym in Anspruch genommen werden. (4.11.2014) [mehr]

Ausbildung | Jungen und Mädchen wählen nach wie vor unterschiedlich

Im Jahr 2013 haben insgesamt 525.900 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel belegt mit 31.449 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Gut ein Fünftel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe, die bereits seit neun Jahren die Spitzengruppe bilden. Männliche und weibliche Jugendliche unterscheiden sich nach wie vor in der Berufswahl. Bei den Neuabschlüssen von jungen Frauen lag der Beruf Kauffrau im Einzelhandel auf Rang eins: 8,1 % der weiblichen Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Vertrag begannen im Jahr 2013 eine Ausbildung in diesem Beruf. Männliche Jugendliche wählten am häufigsten den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker (6,1 %). Die weiteren Berufe finden Sie auf der Website des Statistischen Bundesamtes. (4.11.2014)

Frauen tragen höheres Armutsgefährdungsrisiko als Männer

Fast jede sechste Person war nach den Ergebnissen der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) 2013 in Deutschland armutsgefährdet - also 16,1% der Bevölkerung oder rund 13 Millionen Menschen. Frauen trugen - wie bereits in den Jahren zuvor - ein höheres Armutsgefährdungsrisiko als Männer. Dies gilt ausnahmslos für alle Altersgruppen. So lag die Quote der armutsgefährdeten Personen bei den Frauen unter 18 Jahren mit 15,4% zwar unter dem Bundesdurchschnitt, jedoch höher als das Armutsrisiko für die gleichaltrige männliche Bevölkerung (14,2%). Ähnlich hohe Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern ergaben sich in der Altersklasse zwischen 18 und 64 Jahren (Frauen: 17,7%, Männer: 16,0%). Bei den Frauen ab 65 Jahren fiel das Armutsgefährdungsrisiko im Jahr 2013 mit 17,0% deutlich höher aus als bei den Männern derselben Altersklasse mit 12,7%. Besonders Alleinerziehende sowie Alleinlebende haben ein Armutsgefährdungsrisiko, das über dem Bundesdurchschnitt liegt. Im Jahr 2013 waren mehr als ein Drittel der Personen (35,2%) aus Alleinerziehendenhaushalten armutsgefährdet. Statistisches Bundesamt, www.destatis.de (3.11.2014)

Aktuell

Mentoring-Programm gestartet

Das Niedersächsische Mentoring-Programm zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik startet zum fünften Mal. Unter dem Motto "Politik braucht Frauen!" können sich interessierte Frauen auf die Kommunalwahl 2016 vorbereiten. www.politik-braucht-frauen.de

Termine

25.11.14: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen | Fahnenaktion Terre des Femmes

28.-29.11.14: FrauenStärken im Schulbereich - Gleichstellungsrecht zwischen Theorie und Praxis, Berlin

03.12.14: Equal Pay Day 2015 | Vorbereitungsforum, Frankfurt/ Main

06.12.14: 7. Niedersächsischer Unternehmerinnen-Kongress, Hannover

15.-16.12.14: Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover


Stellenangebote

Die Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern Basel-Stadt sucht zum 01. Januar 2015 eine Juristin/ einen Juristen mit Kommunikationsaufgaben (75%). Bewerbungsschluss: 21.11.2014. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Basel.
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Beim Kreis Rendsburg-Eckernförde ist zum 01. März 2015 die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten zu besetzen. Die Vergütung der  unbefristeten Stelle erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 29.11.2014. Weitere Informationen auf der Website des Kreises Rendsburg-Eckernförde.
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Der Landkreis Neu-Ulm sucht zum 01.01.2015 eine Gleichstellungsbeauftragte/ einen Gleichstellungsbeauftragten für das Landratsamt Neu-Ulm (einschließlich Abfallwirtschaftsbetrieb). Die Vergütung der Vollzeitstelle erfolgt nach Entgeltgruppe 10 TVöD. Bewerbungsschluss: 10.12.2014. Weitere Informationen auf der Website des Landkreises Neu-Ulm.

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Kalenderblatt des Monats November

11_November_klein"Die Zeit ist reif!" - Der Jahreskalender 2014 der Vernetzungsstelle zum frauen- und gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat November: "Stoppt Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung!"


Hörfunk aktuell | Frauenforum auf NDR Info

Hörfunk mit weiblicher Perspektive ist das Motto der Sendereihe auf NDR Info. Die nächsten Beiträge: 23.11.14: "Ich hätte erwartet, dass man Frau Architekt sagt": Pionierinnen in "Männerberufen" - gestern und heute | 30.11.14: "Überflüssig oder wichtiger denn je?": Gleichstellungsbeauftragte - am Beispiel Niedersachsen | 07.12.14: "Computer ja, Informatik nein danke!" - Was hält Frauen davon ab, einen Technik-Beruf zu ergreifen? | 14.12.14: Magazin mit aktuellen Themen | 21.12.14: "Gewichtige Probleme" - Aus dem Alltag von XL-Frauen [mehr]