Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Frauenkalender 2020 | Unterrepräsentiert - Frauen in der Politik

Der Frauenkalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2020 benennt zwölf Menschenrechtsverletzungen, unter denen Frauen leiden. Hier unser Beitrag für den Monat Februar: Frauen sind nach wie vor in der Politik unterrepräsentiert. Die USA rangierten 2016 mit 19,2 Prozent Frauenanteil im Parlament auf Platz 104 von 194 gelisteten Ländern. 2018 stieg der Frauenanteil durch gezieltes Engagement gegen die frauenfeindliche Politik des Präsidenten auf 23 Prozent (Platz 80). weiterlesen >>>

Berliner Frauenpreis 2020 für Yvonne Büdenhölzer

Die Gleichstellungssenatorin Dilek Kalayci hat den diesjährigen Berliner Frauenpreis an Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens der Berliner Festspiele verliehen. Mit dem Berliner Frauenpreis werden seit 1987 Frauen geehrt, die sich mit besonderem Engagement und zukunftsweisend für Frauen und für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz | 2. Zwischenbericht zur Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes

Im zweiten Zwischenbericht zur Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes hat das Frauenministerium Rheinland-Pfalz erstmals auch Ergebnisse zum Frauenanteil in den Landes- und Kommunalparlamenten sowie bei Direktwahlen veröffentlicht. Demnach stieg 2019 der Anteil an Mandatsträgerinnen in den kommunalen Vertretungskörperschaften auf 21,5 Prozent. Das sind 2,9 Prozent mehr als bei den Kommunalwahlen 2014. 1994 lag der Frauenanteil noch bei 12,7 Prozent. "Zwar geht die Entwicklung in die richtige Richtung, der Frauenanteil in den Kommunalparlamenten ist aber nach wie vor viel zu niedrig und von einer paritätischen Beteiligung weit entfernt", erklärte Ministerin Anne Spiegel die Ergebnisse des Berichts. "Ein höherer Frauenanteil ist wichtig für eine gerechte Gesellschaft. Handlungsbedarf herrscht unter anderem bei kommunalen Direktwahlen, bei denen der Frauenanteil ganz besonders niedrig ist."Weiterlesen >>>

Frauenhaus24 geht in Hannover an den Start

Das Frauenhaus24 hat seinen Betrieb aufgenommen. Seit Januar 2020 bietet die Sofortaufnahme für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder 15 Plätze zur sofortigen Unterbringung an. Die Schutzeinrichtung ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche telefonisch erreichbar und ab sofort erste Anlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen und ihren Kindern. Bis maximal vier Werktage sollen sich die Schutzsuchenden in dieser Einrichtung aufhalten, um anschließend – nach intensiver Klärung ihrer Situation – an passgenaue Hilfen weitervermittelt zu werden. Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben das Frauenhaus24 gemeinsam auf dem Weg gebracht, Träger ist der Verein "Frauenhaus Hannover – Frauen helfen Frauen e.V." Rund 800.000 Euro jährlich sind für die Finanzierung der Einrichtung eingeplant, die Kosten teilen sich die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover mit jeweils 400.000 Euro.Weiterlesen >>>

Istanbul-Konvention | BMFSFJ startet Aufbau einer Monitoringstelle gegen Gewalt an Frauen

Bundesfrauenministerin Giffey hat den Startschuss zum Aufbau einer Monitoringstelle gegen Gewalt an Frauen und zur Bekämpfung des Menschenhandels gegeben. Das BMFSFJ fördert dazu seit Januar 2020 mit rund 500.000 Euro ein Projekt des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR). Ziel ist es, bis Ende des Jahres ein konkretes Konzept für die neue Monitoringstelle fertig zu stellen. Das Vorhaben ist Teil der Umsetzung der sogenannten Istanbul-Konvention ("Europaratsübereinkommen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt") sowie der Europaratskonvention zur Bekämpfung des Menschenhandels. www.bmfsfj.de

70 Jahre Müttergenesungswerk

Am 31. Januar 2020 feierte das Müttergenesungswerk sein Jubiläum: Seit 1950 setzt sich die gemeinnützige Stiftung für Gesundheitsvorsorge und -rehabilitation von Müttern ein. In über 1.000 Beratungsstellen mit rund 130.000 Beratungen jährlich werden Mütter und inzwischen auch Väter und pflegende Angehörige unterstützt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kuren in Deutschland sind weltweit einzigartig.Weiterlesen >>>

Jahresveranstaltung zum Berliner Landesgleichstellungsgesetz zum Thema 'Digitalisierung und Gleichstellung'

"Digitalisierung und Gleichstellung" war das Thema der diesjährigen Jahresveranstaltung zum Berliner Landesgleichstellungsgesetz am 31. Januar 2020. "Digitalisierung ist eine Chance für Frauen!", sagte Gleichstellungssenatorin Dilek Kalayci. Sie betont, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt, die Gleichstellungsaspekte berücksichtigt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und für Männer massiv verbessern kann. "Damit dies gelingt, muss die Kompetenzerweiterung im Bereich IT für beide Geschlechter gleichermaßen möglich sein. Zudem muss über Risiken gesprochen werden, beispielsweise über Entgrenzung von Arbeit, die durch Überlastung gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Dies liegt mir auch als Gesundheitssenatorin besonders am Herzen." Neben dem Thema Digitalisierung sprach die Senatorin in ihrer gleichstellungspolitischen Grundsatzrede über die Erfolge des vergangenen und die wichtigsten frauenpolitischen Vorhaben des kommenden Jahres.Weiterlesen >>>

Aktion des Deutschen Frauenrates | Keine Wahlrechtsreform ohne Parität

Aktuell stehen die Verhandlungen im Bundestag zur Wahlrechtsreform an. Der Deutsche Frauenrat fordert mit der Kampagne #mehrfrauenindieparlamente und einem offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages von den politisch Verantwortlichen, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherzustellen, dass es zu einer paritätischen Mandatsverteilung kommt. Um weitere Unterstützung bei dieser Forderung zu erhalten, hat der Frauenrat einen Musterbrief erstellt, mit dem alle Bürgerinnen und Bürger Parität einfordern können. Weitere Informationen sowie die Vorlagen sind auf der Website des Frauenrates abrufbar. www.frauenrat.de/aktion-keine-wahlrechtsreform-ohne-paritaet

Gleichstellungsbericht der Region Hannover 2016 - 2018 liegt vor

Gleichstellungsbericht_Region-Hannover_2016-2018Mit dem aktuellen Gleichstellungsbericht zeigt die Region Hannover auf, wie die Regionsverwaltung im Zeitraum 2016-2018 zu mehr Gleichberechtigung von Frauen und Männern beigetragen hat. Insgesamt werden 201 gleichstellungsorientierte Maßnahmen der unterschiedlichen Fach- und Servicebereiche in insgesamt zwölf Themenfeldern beschrieben – von Mobilität über Integration bis Soziales.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Landtag debattiert Hebammenversorgung

Die Niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat im Landtag erklärt: "Niedersachsen braucht eine flächendeckende medizinische und versorgende Geburtshilfe. Dazu gehört zum einen die Versorgung mit Geburtsstationen in Krankenhäusern. In Niedersachsen gibt es in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten eine entsprechende Geburtsklinik und wir wollen, dass das so bleibt. Zum anderen ist es für werdende Eltern wichtig, frühzeitig eine Hebamme für die Vor- und Nachsorge zu finden. Eine ganze Reihe von Kommunen hat zu diesem Zweck bereits sogenannte Hebammenzentralen eingerichtet. Als Land schaffen wir für diese Einrichtungen eine Landeskoordinierungsstelle. Durch das Angebot von Beratungsleistungen in fachlichen und rechtlichen Fragestellungen, einer überregionalen fachlichen Vernetzung sowie landesweiten Informationsveranstaltungen unterstützt das Land die Hebammenzentralen vor Ort und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit." www.ms.niedersachsen.de

EU-Gleichstellungsstrategie soll Frauen in allen Lebensbereichen bestärken

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Gleichstellung. Das verspricht die neue EU-Gleichstellungsstrategie, die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu Beginn ihrer Amtsperiode angekündigt hat. Zur Auftaktveranstaltung am 23. Januar 2020 kam Niedersachsens Gleichstellungsministerin Dr. Carola Reimann mit wichtigen Entscheiderinnen und Entscheidern bei der Landesvertretung in Brüssel zusammen, um aus niedersächsischer Sicht Anforderungen an die neue Strategie zu formulieren. In ihrer Ansprache betonte Dr. Carola Reimann: "Um mehr Frauenrechte und echte Chancengleichheit von Frauen und Männern in Europa zu erzielen, brauchen wir eine eigenständige und klare Strategie auf EU-Ebene. Denn noch immer sind Frauen weder in der Politik, noch in der Wirtschaft oder Verwaltung gleichberechtigt beteiligt. Das muss sich ändern. Mit der EU-Gleichstellungsstrategie wird uns das gemeinsam gelingen."Weiterlesen >>>

Landkreis Stade: Hebammenzentrale gestartet

Mit Beginn des neuen Jahres 2020 hat mit Anna-Lena Topp und Iris Freyer die Hebammenzentrale für den Landkreis Stade ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll dazu beitragen, die Effektivität der Vermittlung der Hebammen zu erhöhen und insbesondere damit eine Entlastung der Hebammen zu erreichen.Weiterlesen >>>

Gendergerechtigkeit in der digitalisierten Welt

Der "Digital Gender Gap" zeigt deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Digitalisierungsgrad auf, aber auch in der Arbeitswelt hinsichtlich technischer Ausstattung und Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten. Die Studie "Digital Gender Gap" gibt Empfehlungen, wie Akteurinnen und Akteure im Bildungsbereich sowie in Unternehmen und Organisationen ihren Teil zu mehr Chancengleichheit in einer digitalisierten Arbeitswelt beitragen können. Vorgestellt wurde die Untersuchung von der Initiative D21 und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit. Die Ergebnisse sind eine Sonderauswertung der Studie D21-Digital-Index 2018/ 2019, die jährlich den Digitalisierungsgrad der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahre misst.Weiterlesen >>>

Helene Weber-Preis 2020

Auch in diesem Jahr sollen mit dem Helene Weber-Preis ehrenamtliche kommunale Mandatsträgerinnen ausgezeichnet werden. Gesucht werden 15 Preisträgerinnen, die sich politisch und zivilgesellschaftlich sowie frauen- und gleichstellungspolitisch engagieren, sich für den kommunalpolitischen Nachwuchs sowie die Vielfalt in der Kommunalpolitik einsetzen und Vorbilder für potenzielle Kommunalpolitikerinnen darstellen. Die Preisträgerinnen werden von einer unabhängigen Jury, der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorsitzt, ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 8. September 2020 statt. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2020. Weitere Informationen unter www.frauen-macht-politik.de/helene-weber-preis/ausschreibung-2020.html

Equal Care Day

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29.02.2020: Equal Care Day
Care-Arbeit ist zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt und erfährt geringe Wertschätzung. Um auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, ruft die Initiative Equal Care Day dazu auf, am 29. Februar 2020 einen Aktionstag zu feiern. Die Initiative wird getragen vom Verein klische*esc, der die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit koordiniert und für die Vernetzung der Beteiligten sorgt. In Bonn wird es zum Anlass des Equal Care Days am 28. und 29. Februar eine Konferenz geben. Informationen zur Anmeldung, weitere geplante Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten finden sich unter equalcareday.de.

Frauen haben die Wahl

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Neu erschienen: Broschüre der Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München für Frauen zur Kommunalwahl am 15. März 2020. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

Februar 2020

18.2.–22.2.2020 | meccanica feminale, Villingen-Schwenningen

25.2.–20.3.2020 | Auricher Frauenwochen, Aurich

29.2.2020 | Equal Care Day, bundesweit

März 2020

7.3.2020 | Gerechte Teilhabe - Zweiter Frauenkongress der SPD in Niedersachsen, Hannover

8.3.2020 | Internationaler Frauentag, weltweit

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Materialien zum Internationalen Frauentag

Materialien-Frauentag
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. bietet verschiedene Materialien zum Internationalen Frauentag an. Eine Fahne kann vor Rathäusern, Kreishäusern oder an anderen Stellen gehisst werden, um die Bedeutung dieses Tages zu betonen und auch, um zum Ausdruck zu bringen, dass von der Kommune Impulse ausgehen, um die Gleichberechtigung voran zu bringen. Ein passendes Roll-up Banner kann alternativ oder ergänzend aufgestellt werden. Für Aktionen und um den Anliegen der Frauen mehr Gehör zu verschaffen, sind Aktionsklatschen erhältlich. weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Landkreis Goslar: Gleichstellungsbeauftragte

Der Landkreis Goslar sucht zum 01.07.2020 eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der unbefristeten Vollzeitstelle (39 bzw. 40 Std./ Woche) erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD bzw. A 12 NBesG. Bewerbungsschluss: 22.02.2020. Weitere Informationen auf dem Online-Bewerberportal Interamt

Landkreis Göppingen: Gleichstellungsbeauftragte

Der Landkreis Göppingen sucht im Rahmen einer Mutterschutz- und Elternzeitvertretung, befristet für zwei Jahre, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte. Die Vergütung der Vollzeitstelle erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss: 23.02.2020. Weitere Informationen unter www.mein-check-in.de

Samtgemeinde Hage: Gleichstellungsbeauftragte

Die Samtgemeinde Hage sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue Gleichstellungsbeauftragte. Bewerbungsschluss: 28.02.2020. Weitere Informationen unter sg-hage.de

Stadt Herten: Gleichstellungsbeauftragte

Bei der Stadt Herten ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in Entgeltgruppe 11 TVöD/ Besoldungsgruppe A 11 LBesG. Bewerbungsschluss: 29.02.2020. Weitere Informationen unter bewerbermanagement.herten.de