Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

TERRE DES FEMMES | Fahnenaktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Die von TERRE DES FEMMES entwickelte Aktion will bundesweit ein Zeichen setzen, um gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen und Mädchen zu protestieren und gesetzliche sowie gesellschaftliche Veränderungen einzufordern. Rund um den 25. November, den internationalen Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen!", laufen darüber hinaus bundesweit Aktionen und Kampagnen in Kooperation mit Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Frauenhäusern, Ministerien, Universitäten und vielen Verbänden. Das Schwerpunktthema der Fahnenaktion 2018 lautet "Mädchenkampagne" und wird begleitet von der Fotoaktion #esistnichtallesrosarotWeiterlesen >>>

BMFSFJ | 100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 12. November 2018 fand der feierliche Festakt mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesministerin Dr. Franziska Giffey zum hundertjährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. Bundesfrauenministerin Giffey erinnerte an den langen Weg, den sich Frauen um die Gleichberechtigung der Geschlechter erkämpfen mussten: "Frauen können alles. Das ist Fakt und Forderung zugleich. Und wenn Frauen – und auch einige Männer, etwas so Bahnbrechendes wie das Frauenwahlrecht erreicht haben, ist es wichtig, daran zu erinnern", so Giffey.

Online-Kampagne | 'Uns reicht's! Hannover gegen Sexismus in der Werbung'

Gegen sexistische Werbung erheben über 30 hannoversche Einrichtungen ihre Stimmen: "Uns reicht's! Hannover gegen Sexismus in der Werbung" ist eine gemeinsame Initiative der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover, der Fachberatungsstellen bei Gewalt, Krisen und Notlagen sowie der Frauenhäuser. Sie wollen die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren und zeigen, dass Hannover aktiv gegen sexistische Werbung und Sexismus in der Gesellschaft angeht. Auf der Website zur Online-Kampagne www.hannover-gegen-sexismus.de können Sie unterschreiben. Das Ziel: Gegen Sexismus zu mobilisieren, gute Vorbilder zu präsentieren, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und in kurzer Zeit 1.000 Unterschriften für die Sache zu sammeln. Zu den ersten Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern zählen Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und die niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann ebenso wie Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover und Initiatorin der Kampagne, die hannoversche Autorin und Poetry-Slammerin Ninia Binias, sowie Petra Klecina vom Frauennotruf Hannover.

Frauenrat | Sinkende Frauenanteile in Deutschlands Parlamenten sind inakzeptabel

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Bayern und Hessen sind aus Sicht des Deutschen Frauenrats einmal mehr alarmierend. In beiden Landesparlamenten sanken die Frauenanteile nach den Wahlen um mehrere Prozent. Elke Ferner, Mitglied im Vorstand des Deutschen Frauenrats und Leiterin des Fachausschusses "Parität", sagte dazu: "Nachdem der Frauenanteil bereits im Bundestag und in fast allen anderen Landtagen in den letzten Jahren gesunken ist, beobachten wir die Entwicklung mit größter Sorge. Es ist bitter, dass 100 Jahre nachdem Frauen ihr Recht zu wählen und gewählt zu werden erstritten, der Frauenanteil in den Parlamenten zurückgeht. In München sitzen nun fast dreimal so viele Männer wie Frauen im Landtag, in Hessen sind nur noch ein Drittel der Abgeordneten Frauen. Damit sind wir 2018 von paritätischer Besetzung in den Landesparlamenten wieder so weit entfernt wie zuletzt in den 1990ern."Weiterlesen >>>

Antidiskriminierungsstelle startet Kampagne #DarüberReden

Unter dem Hashtag #DarüberReden hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ihre bislang größte bundesweite Kampagne gegen Diskriminierung gestartet. Zwei Monate lang thematisiert das Redaktionsteam von #DarüberReden auf Facebook, Instagram und Twitter Diskriminierungserfahrungen wegen des Alters, einer Behinderung, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion und Weltanschauung und wegen der sexuellen Orientierung. Junge Menschen von 16 bis 26 Jahren sollen dazu angeregt werden, eigene Erlebnisse zu teilen. In Medien für junge Zielgruppen, auf Job- und Wohnungssuche-Portalen und in öffentlichen Verkehrsmitteln werden die Aufrufe zum Mitmachen präsent sein. Begleitend zu der Kampagne werden Unterrichtsmaterialien für Schulen erarbeitet und Live-Events mit prominenten Gästen veranstaltet. Eine #DarüberReden-Abschlussveranstaltung im Januar wird nach Ende der Kampagne die unter #DarüberReden geschilderten Erfahrungen auswerten und politische Antworten formulieren. www.darueberreden.de

Zukunftstag als Bestandteil der Beruflichen Orientierung in Niedersachsen

In Niedersachsen ist ein neugefasster Erlass zur Beruflichen Orientierung (BO) an den allgemein bildenden Schulen der Sekundarbereiche I und II in Kraft getreten. Die Berufliche Orientierung an Gesamtschulen und Gymnasien wird mit dem Erlass ausdrücklich gestärkt. Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen ist als eine Maßnahme zur Beruflichen Orientierung festgeschrieben, die im Rahmen des schulgesetzlichen Auftrags als Schulveranstaltung durchgeführt werden sollte.Weiterlesen >>>

Hebammenverband begrüßt Einführung des dualen Studiums für Hebammen

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) begrüßt eine Zusage des Bundesgesundheitsministeriums zur Einführung des dualen Studiums für Hebammen. Hintergrund ist eine EU-Leitlinie, die eine Akademisierung bis zum 18. Januar 2020 fordert. Deutschland ist das letzte Land in der EU, das Hebammen noch nicht an Hochschulen ausbildet.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz: Klares Signal gegen antifeministische und rechtspopulistische Angriffe

Die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und das rheinland-pfälzische Frauenministerium haben bei ihrer gemeinsamen Jahrestagung ein klares Signal gegen antifeministische Angriffe und populistische Aktionen der rechten Bewegung gesetzt. "Auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland sind die erreichten Fortschritte der Geschlechtergleichstellung alles anders als selbstverständlich", so Frauenministerin Anne Spiegel in ihrer Eröffnungsrede. "Vielmehr müssen wir die Rechte der Frauen immer wieder neu einfordern und verteidigen."Weiterlesen >>>

Politische Teilhabe von Mädchen: beste Chancen in nordischen Ländern

Die Kinderrechtsorganisation Plan International hat anlässlich des Welt-Mädchentags am 11. Oktober eine Analyse zur Situation der politischen Teilhabe von Mädchen herausgegeben. Diese zeigt: Deutschland steht im internationalen Vergleich nur auf Platz 13 und gehört damit nicht zu den Top Ten. Die besten Chancen auf eine politische Karriere haben Mädchen in nordischen Ländern wie Island, Norwegen oder Finnland. Am schlechtesten schneiden westafrikanische Länder wie Mali, Tschad oder Guinea ab.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Landesweites Bündnis 'Gesundheit rund um die Geburt'

Mit der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag), dem Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN) und seinen Mitgliedsvereinen sowie dem Niedersächsischen Hebammenverband haben sich seit November 2017 über 60 Organisationen, Vereine und Verbände in Niedersachsen zusammengeschlossen. Dazu gehören ebenso die Träger der freien Wohlfahrtsverbände, der Sozialverband Niedersachsen e.V. (SoVD) sowie Vertreterinnen aus den Kirchen. Das Bündnis orientiert sich inhaltlich am Nationalen Gesundheitsziel "Gesundheit rund um die Geburt" mit seinen fünf definierten Unterzielen. Diese sollen in der Landespolitik verankert werden. Darüber hinaus fordert das Bündnis einen Landesaktionsplan. Das Bündnispapier in dem auch die Mitglieder verzeichnet sind, können Sie hier als pdf-Datei abrufen.

Hessen | Elisabeth-Selbert-Preis ausgeschrieben

Mit dem Elisabeth-Selbert-Preis würdigt das Land Hessen seit 1983 herausragende Leistungen zur Verwirklichung von Chancengleichheit und Gleichberechtigung. Der Elisabeth-Selbert-Preis wird alle zwei Jahre von der Hessischen Landesregierung verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung richtet sich an Frauen und Männer, die sich in der alltäglichen Praxis durch besonderes Engagement oder durch berufliche Kompetenz für Chancengleichheit und Gleichberechtigung eingesetzt haben, gepaart mit umfassendem Wissen um die Notwendigkeit von Gleichberechtigung in der Demokratie. Mit der Auszeichnung erinnert die Landesregierung an die hessische Juristin Elisabeth Selbert (geboren am 22. September 1896), die sich erfolgreich und nachhaltig für die Rechte der Frauen engagiert hat und eine der vier Mütter des Grundgesetzes ist. Über die Preisvergabe, die im Mai 2019 in Wiesbaden stattfinden wird, entscheidet eine Jury. Bewerbungen müssen eingereicht werden bis Freitag, 30. November 2018. Weitere Informationen unter https://soziales.hessen.de/familie-soziales/frauen/elisabeth-selbert-preis.

Aktuelle Aktion

Juliane-Bartel-Preis
Mit dem Juliane Bartel Medienpreis werden Arbeiten prämiert, die einen Beitrag zur Gleichberechtigung der Geschlechter leisten, indem sie u.a. die Gleichstellung von Frauen und Männern thematisieren, vielfältige Rollenvorbilder zeigen und kulturelle Vielfalt und Migration unter dem Gleichstellungsaspekt beschreiben. Der Juliane Bartel Medienpreis ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 20. November 2018 im NDR Landesfunkhaus in Hannover statt. www.jbp.niedersachsen.de

Buch der Woche

Darmstaedterinnen-im-Aufbruch
Drei Frauen aus Darmstadt haben ein wichtiges Stück Lokalgeschichte recherchiert und als Buch veröffentlicht. Es zeigt, wie die Frauenbewegung der 1970er Jahre vor Ort mit kreativen Projekten, Protesten und politischer Arbeit aufbegehrte und eine feministische Gegenkultur aufbaute. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

November 2018

20.11.2018 | Equal-Pay im ländlichen Raum - Probleme und Lösungsansätze aus Theorie und Praxis, Berlin

25.11.2018 | Fahnenaktionen von TERRE DES FEMMES, deutschlandweit

25.11.2018 | Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, weltweit

30.11.2018 | 3. Münchner Frauenkonferenz - 100 Jahre Frauenwahlrecht, München

Dezember 2018

4.12.2018 | Die Rolle der Frau im Islamismus, Berlin

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Kalendermonatsblatt

11_November_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat November: Parité-Initiativen in Deutschland.

Weitere Informationen

Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen

An drei Modellstandorten in Niedersachsen soll mit Unterstützung lokaler Akteurinnen und Akteure die Vernetzung und Sichtbarmachung von Gleichstellung etabliert bzw. verstärkt werden. Ziel ist es, Gleichstellungsthemen vor Ort vertiefend zu behandeln und eine Struktur zu schaffen, die eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure langfristig verfestigt. Thematisch soll dabei auf die Grundlagen des Übereinkommens "CEDAW" zurückgegriffen werden. weiterlesen >>>

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Gleichstellungsbeauftragte HBK Braunschweig

Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte. Die Stelle umfasst 30 Std./ Woche, Vergütung gemäß Entgeltgruppe 13 TV-L. Bewerbungsschluss: 30.11.2018. Weitere Informationen auf der Website der HBK

Gleichstellungsbeauftragte LHG

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte. Die unbefristete Stelle umfasst 20 Std./ Woche, Vergütung gemäß E 12 TVöD. Bewerbungsschluss: 30.11.2018. Weitere Informationen auf der Website der LHG

Leitung Gewaltberatungszentrum Ophelia

Das Ophelia Beratungszentrum für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung in Langenhagen sucht zum 01.04.2019 eine Geschäftsführerin/ Leiterin. Die Stelle umfasst 30 Stunden/ Woche, Vergütung in Anlehnung an TVöD. Bewerbungsschluss: 06.12.2018. Weitere Informationen auf der Website vom Ophelia Langenhagen e.V.

Gleichstellungsbeauftragte Stadt Varel

Die Stadt Varel sucht zum 01.05.2019 eine Gleichstellungsbeauftragte. Die unbefristete Stelle umfasst 19,5 Std./ Woche, Vergütung gemäß 9b TVöD. Bewerbungsschluss: 15.12.2018. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Varel