Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Mehr als die Hälfte der nicht-erwerbstätigen alleinerziehenden Mütter wünscht sich Arbeit

Alleinerziehende-in-Deutschland_DestatisIm Jahr 2017 waren 27% der alleinerziehenden Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind ohne eine Beschäftigung. Mehr als die Hälfte (55%) dieser nicht-erwerbstätigen alleinerziehenden Mütter war allerdings an der Aufnahme einer Arbeit interessiert. Familiäre oder persönliche Gründe wurden von ihnen am häufigsten als Hinderungsgrund angegeben. Im Vergleich dazu hatten in einer Partnerschaft lebende nicht-erwerbstätige Mütter deutlich seltener den Wunsch, eine Arbeit aufzunehmen (29%). Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Zahlen sowie eine Broschüre vorgestellt.Weiterlesen >>>

Arbeitsbedingungen beurteilen - geschlechtergerecht

Arbeitsbedingungen-beurteilen-geschlechtergerechtGender Mainstreaming in der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
Mit dieser von ver.di herausgegebenen Broschüre soll das Thema Beurteilung psychischer Belastungen betrieblichen Interessenvertretungen nähergebracht werden. Dabei legt diese Handlungshilfe den Fokus insbesondere auf eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen unter Genderperspektive.Weiterlesen >>>

Steuern zahlen, aber richtig

Steuern-zahlen-aber-richtigAus Rheinland-Pfalz kommt die Broschüre "Steuern zahlen, aber richtig". Der "Steuerleitfaden zur Wahl der richtigen Steuerklasse - (nicht nur) für Frauen" wurde vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Kooperation mit dem Landesfrauenrat und der Steuerberaterkammer herausgegeben. Der Leitfaden bietet eine Übersicht über die Steuerklassen und gibt Informationen zu verschiedenen Steuerklassenkombinationen.Weiterlesen >>>

Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt

Genderaspekte-der-digitalisierung-der-ArbeitsweltUm die geschlechtsspezifischen Auswirkungen und Möglichkeiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt genauer in den Blick zu nehmen hat die Hans-Böckler-Stiftung ein Diskussionspapier herausgegeben, das die aktuellen Transformationsprozesse unter weiblichem Blickwinkel untersucht. Inhaltlich geht es um Chancen und Risiken für mehr Flexibilität, neue Berufsfelder, einen veränderten Arbeitsmarkt, andere Arbeitsbedingungen und mehr.Weiterlesen >>>

Praxishilfe für Unternehmen: Perspektiven bieten - So gelingt der Berufseinstieg geflüchteter Frauen

Perspektiven-bieten_So-gelingt-der-Berufseinstieg-gefluechteter-FrauenDie meisten geflüchteten Frauen wollen erwerbstätig sein, doch finden sie ungleich schwerer als Männer in Beschäftigung. Mit einer Praxishilfe wenden sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und das Bundesfamilienministerium an Unternehmen, um das Potential neu zugewanderter Frauen und Mütter für den Arbeitsmarkt zu erschließen.Weiterlesen >>>

bga | 'Meine Zukunft: Chefin im Handwerk'

bga-Chefin-im-Handwerk-RoadshowDie Roadshow ist ein vom Bundesfamilienministerium initiiertes und von der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) umgesetztes Projekt, um mehr Frauen für die unternehmerische Selbständigkeit im Handwerk zu gewinnen, denn nur etwa jede vierte Gründung im Handwerk erfolgt durch eine Frau. Erfolgreiche Handwerkschefinnen sind, und dies gilt besonders für die gewerblich-technischen Bereiche, in der Öffentlichkeit oder Wirtschaft noch viel zu wenig präsent. Die Ausstellung portraitiert sechs Handwerks-Chefinnen in unterschiedlichen Gewerken, die ihre Freude an der handwerklichen Tätigkeit und der selbstbestimmten Arbeit in Bild und Ton zeigen. Die weiblichen Vorbilder geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag und machen deutlich, wie spannend und vielseitig eine Erwerbstätigkeit im Handwerk sein kann. Die Ausstellung kann gebucht werden bei der bga, Telefon (0711) 123 2532, chefin-imhandwerk@gruenderinnenagentur.de. Weitere Informationen sowie Bilder zur Ausstellung finden Sie auch auf der Website der bga.

Geteilte Verantwortung, doppeltes Know-how | Tipps für erfolgreiches Job- und Topsharing aus der Schweiz

Mehr Know-how, Erfahrung und Loyalität bei geringeren Ausfallzeiten - die Vorteile von Jobsharing seien statistisch erwiesen, wie eine aktuelle Veröffentlichung aus Basel herausstellt. Die Aussagen gelten darüber hinaus auch für die Führungsebene, das sog. Topsharing mit geteilter Führungsverantwortung.Weiterlesen >>>

Schleswig-Holstein | Frauenquote gilt auch für kommunale Vertreter in Aufsichtsräten

Das Verwaltungsgericht Schleswig hat in einem kommunalrechtlichen Rechtsstreit die Klage des Stadtverordnetenkollegs gegen die Beanstandung eines Beschlusses durch den Husumer Bürgermeister abgewiesen. Es ging um die Entsendung von Mitgliedern der Stadt Husum in den Aufsichtsrat der Tourismus und Marketing Husum GmbH. Dieser besteht aus neun Mitgliedern, von denen fünf von der Stadt Husum entsandt werden. Das Stadtverordnetenkollegium hatte die Entsendung von vier Männern und einer Frau beschlossen. Der Bürgermeister hatte diesen Beschluss beanstandet und zur Begründung angegeben, dass nach Paragraph 15 Absatz 1 des "Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen im öffentlichen Dienst" (Gleichstellungsgesetz - GstG) bei der Benennung und Entsendung von Vertreterinnen und Vertretern (unter anderem) für Verwaltungs- und Aufsichtsräte Frauen und Männer jeweils hälftig berücksichtigt werden sollen. Im Hinblick auf die Unterrepräsentierung weiblicher Mitglieder in der vorherigen Amtszeit hätten daher nach Auffassung des Bürgermeisters drei Frauen und zwei Männer entsandt werden müssen.Weiterlesen >>>

Genderbericht 2016 für Niedersachsen und Bremen

Genderbericht-2016-Nds-BremenDer Gender-Bericht zur Situation von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt wurde von der Stabstelle Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (CA) der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen erstellt und herausgegeben. Der aktuelle Bericht 2016 zeigt die geschlechtsspezifischen Entwicklungen von Beschäftigung, Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung und in der Arbeitslosenversicherung und auf dem Ausbildungsmarkt in Niedersachsen und Bremen.Weiterlesen >>>

Arbeit 4.0 - Blind Spot Gender | Tagungsdokumentation

Arbeit-4-0_Blind-Spot-Gender_DokumentationBerufe, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, sind durch die Digitalisierung besonders gefährdet. Die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern könnte dadurch künftig noch ansteigen. Diese Einschätzung ist ein Aspekt der Gender Studies Tagung "Arbeit 4.0 - Blind Spot Gender" des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, durchgeführt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Dokumentation der Tagung und aller Vorträge steht online zur Verfügung.Weiterlesen >>>

Unternehmerinnenumfrage 2016 | Starkes Engagement für Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Entgeltgleichheit

Unternehmerinnenumfrage-2016Die Unternehmerinnen in Deutschland verbessern nicht nur für ihre Beschäftigten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - sie leben das Modell selbst vor: Die Mehrheit der Arbeitgeberinnen sieht die Familiengründung nicht als Handicap, um ein Unternehmen zu lenken. Das ergibt die Unternehmerinnenumfrage 2016, eine jährliche Erhebung des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU) und der Deutschen Bank. Zwei Drittel aller Unternehmerinnen sind Mütter, jede Zehnte hat drei oder mehr Kinder.Weiterlesen >>>

Frauen im Handwerk

Frauen-im-HandwerkFriseurin, Maßschneiderin, Gesundheitshandwerke. Das sind die drei Hauptberufsfelder, die Frauen wählen - wenn sie überhaupt einen handwerklichen Beruf ergreifen. Nur 22,6 Prozent aller Auszubildenden im niedersächsischen Handwerk waren in 2012 weiblich. Inhaberinnen eines Handwerkbetriebs sind mit einem Anteil von etwa 22 Prozent ebenfalls stark unterrepräsentiert. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie ‚Mehr Frauen im Handwerk' des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V. (ifh Göttingen), die das Niedersächsische Sozialministerium in Auftrag gegeben hat.Weiterlesen >>>

Teilzeitausbildung in der Altenpflege

Teilzeitausbildung-in-der-AltenpflegeUnter dem Motto "Viele Wege führen zum Erfolg" startete in Göttingen ein neues Modell zur Teilzeitausbildung in der Altenpflege. Den Anstoß zur Entwicklung des anerkannten Ausbildungskonzepts gab das Frauenbüro der Stadt. Genaue Planung und intensive Kooperationen führten zum Erfolg: Das "Göttinger Modell" ermöglicht den Ausbildungsabschluss nach 3,5 Jahren. Eine Broschüre dokumentiert nun die Planungsphase des Vorhabens, das unter anderem aus Mitteln des Aktionsprogramms "älter, bunter, weiblicher: WIR GESTALTEN ZUKUNFT!" gefördert wurde.Weiterlesen >>>

DGB Projekt | Familienernährerin

Wer-ernaehrt-die-FamilieFrauen ernähren unter anderen Arbeits- und Lebensbedingungen die Familie als dies Männer tun. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund bis 2014 das Projekt "Wer ernährt die Familie" gefördert. Informationen und Ergebnisse des Projektes sowie Materialien finden Sie unter www.familienernaehrerin.de.

Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es 25 Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft, deren Ziel die Umsetzung der beruflichen Gleichstellung von Frauen und die Förderung der Integration in das Erwerbsleben nach der Familienphase ist.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Datenbank 'Atypische Beschäftigung'

Die Datenbank "Atypische Beschäftigung" des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung stellt Tabellen und Grafiken für alle Stadt- und Landkreise zur Verfügung. Damit ist ein schneller Überblick zur Entwicklung von Teilzeitbeschäftigung, Leiharbeit und geringfügiger Beschäftigung möglich. Es liegen Daten für die Jahre 2005 bis 2016 vor. Zur Datenbank geht es hier www.boeckler.de/wsi_5859.htm

Online-Petition 'FairPay'

FairPay-heute
Die Berliner Erklärung für Gleichheit auf dem Gehaltszettel. Unterzeichnen sowie weitere Informationen abrufen können Sie unter www.fairpay-heute.de

Frauenbranchenbücher

Vielerorts gibt es Frauenbranchenbücher. Darin sind i.d.R. Adressen von Unternehmerinnen, Netzwerken und Verbänden sowie Tipps enthalten. Beispiele: Hannover www.sieh-hier.de, Ostwestfalen-Lippe www.frauenbranchenbuch-owl.de.

Der Mindestlohn | Fragen und Antworten

Eine Broschüre des Bundesarbeitsministeriums zum Thema Mindestlohn. Zur Website des BMAS.

Informationen der Böckler-Stiftung

Die Hans-Böckler-Stiftung bietet Basiswissen, Forschungsergebnisse, Positionen zur politischen Debatte und Praxisberichte u.a. zum Thema "Frauen und Männer im Arbeitsleben" an. Gleichstellungsbeauftragte erhalten hier einen gut strukturierten Überblick mit praxis- und serviceorientierten Angeboten. www.boeckler.de

Bundesagentur für Arbeit

Informationen zum Thema Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Berufsorientierung

Zum Thema Berufsorientierung auf Vernetzungsstelle.de.

ESF

Europäischer Sozialfond
Die EU informiert darüber, was der ESF ist, welche Tätigkeitsbereiche es gibt und was in welchen Mitgliedsstaaten umgesetzt wird.

EPMF - Europäisches Progress-Mikrofinanzierungsinstrument

Die Europäische Union hat ein Mikrofinanzierungsinstrument eingerichtet, das Kleinunternehmen und Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und ihr eigenes Unternehmen gründen wollen, Mikrokredite zur Verfügung stellt. Informationen zum Förderprogramm und zur Antragsstellung finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

DIW | Frauen im Erwerbsleben

Zum Schwerpunkt Frauen im Erwerbsleben auf der Website des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin).

Aktuelle Aktion

Frauengesundheitskonferenz
Frauen - Arbeit - Gesundheit: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven
3. Frauengesundheitskonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit am 03.09.2018 in Hannover. Programm unter www.frauengesundheitsportal.de

Broschüre der Woche

Beratung-fuer-Schwangere_leichte-Sprache
Eine Schwangerschaft kann Sorgen und Ängste auslösen, etwa weil sie nicht geplant war oder aus anderen Gründen. Die Beraterinnen des Hilfetelefons "Schwangere in Not - anonym & sicher" können in solchen Situationen in vertraulichen Gesprächen helfen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Broschüre herausgegeben, die in Leichter Sprache über das Angebot des Hilfetelefons informiert. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

August 2018

6.8.–24.8.2018 | Informatica Feminale und Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

21.8.2018 | Lernet wählen! | Stadtrundgang, Göttingen

21.8.2018 | FRAUENTALK | GENDERMEDIZIN: Am Herzen wird der kleine Unterschied gefährlich, Potsdam

September 2018

3.9.2018 | Frauen - Arbeit - Gesundheit: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven | Frauengesundheitskonferenz, Hannover

12.9.2018 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen, Hannover

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Kalendermonatsblatt

08_August_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat August: Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz 1949.