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Frauenkalender 2019 'Europa!'

Titel_Kalender-VNSTDie Europawahl am 26. Mai 2019 ist Themengeberin des Frauenkalenders 2019 von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.. Es wird nicht nur Europa vorgestellt, die Namensgeberin, sondern es werden viele Informationen zur Europäischen Union gegeben, Fortschritte, die Europa für die Gleichstellung gebracht hat, werden angesprochen, wie auch der Europa-Pessimismus. Hier stellen wir immer zum Anfang des Monats das aktuelle Kalenderblatt vor.

Dezember | Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte und Istanbul-Konvention

12_Kalender-VNST_DezemberDer Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, 1959 auf Beschluss des Europarats mit Sitz in Straßburg gegründet, ist seit 1. November 1998 ständiges Organ des Europarats. Der EGMR überprüft mögliche Verletzungen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Die Richterinnen und Richter aus den 47 Mitgliedstaaten des Europarats werden von der parlamentarischen Versammlung gewählt. Die "Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten" gilt weit über die Grenzen der Europäischen Union und über den geografischen Kontinent Europa hinausWeiterlesen >>>

November | Europa - Land ohne Grenzen

11_Kalender-VNST_November"UnionsbürgerIn ist, wer die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates besitzt. Die Unionsbürgerschaft tritt zur nationalen Staatsbürgerschaft hinzu, ersetzt sie aber nicht", so steht es im EU-Vertrag. Die Unionsbürgerschaft berechtigt dazu, in jeden Mitgliedstaat zu reisen, dort zu leben und zu arbeiten.Weiterlesen >>>

Oktober | Gender Pay Gap? Gender Pay Act!

10_Kalender-VNST_OktoberDie Ursprünge der europäischen Gleichstellungspolitik finden sich bereits im Jahr 1957. Die sechs Gründerstaaten unterzeichneten in Rom den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und legten in Art. 157 Abs. 1 fest, dass unabhängig vom biologischen Geschlecht bei gleicher Arbeit auch die gleiche Bezahlung erfolgen soll. Dieser Grundsatz der Entgeltgleichheit blieb jedoch lange Zeit weitestgehend unbeachtet.Weiterlesen >>>

September | EIGE. Ein Institut für Gleichstellungsfragen

09_Kalender-VNST_September2006 wurde es beschlossen, 2010 nahm es die Arbeit auf: Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE). Sitz ist die litauische Hauptstadt Vilnius. Das Institut unterstützt die Gleichstellungspolitik der Europäischen Union durch gezielte Datensammlung, Forschung und indem es Verfahren zur Verfügung stellt, durch die die Gleichstellung der Geschlechter vorangebracht werden kann. Es wirkt also als "Europäisches Wissenszentrum für Fragen der Gleichstellung der Geschlechter".Weiterlesen >>>

August | Europäische Institutionen - Wer entscheidet in der EU?

08_Kalender-VNST_AugustBeschlussorgane der EU sind der Europäische Rat (Rat), das Europäische Parlament (EP) und die Europäische Kommission (EK). Die Judikative wird vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) ausgeübt.Weiterlesen >>>

Juli | Europa-Pessimismus

07_Kalender-VNST_JuliViele junge Menschen schätzen Europa. Sie profitieren von Frieden, Reisefreiheit und Völkerverständigung. Gleichberechtigung halten sie oft für verwirklicht. Sie beherrschen andere Sprachen und leben im europäischen Ausland. Supranationale Freundschaften und das Verstehen anderer Kulturen gehören zu ihrem Leben. So sind es auch die jungen Britinnen und Briten, die den Brexit am meisten ablehnen.Weiterlesen >>>

Juni | Europäische Charta Gleichstellung

06_Kalender-VNST_JuniDer Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) entwickelte zwischen 2005 und 2006 das Projekt Charta der Gleichstellung von Männern und Frauen auf lokaler Ebene: "Als die den BürgerInnen am nächsten stehende Regierungsebene sind Lokal- und Regionalbehörden am besten geeignet, die Fortdauer und Neubildung von Ungleichheiten zu bekämpfen und eine wahrhaft egalitäre Gesellschaft zu fördern." (aus der Einleitung, S.1)Weiterlesen >>>

Mai | Europawahlen 2019

05_Kalender-VNST_MaiVor vierzig Jahren - 1979 - wurde zum ersten Mal in der Europäischen Union das Parlament direkt gewählt. Davor wählten entsandte Mitglieder der jeweiligen nationalen Parlamente. Was ist in vier Jahrzehnten passiert und wie funktioniert das mit der Wahl heute?Weiterlesen >>>

April | Politikerin für Europa

04_Kalender-VNST_AprilIm Europäischen Parlament arbeiten mehr als 700 Abgeordnete, die in den 28 Mitgliedsstaaten der erweiterten Europäischen Union gewählt wurden. Sie werden in allgemeinen und unmittelbaren Wahlen für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Jedes Land legt sein eigenes Wahlverfahren fest. Die Gleichstellung der Geschlechter und das Wahlgeheimnis müssen dabei sichergestellt werden.Weiterlesen >>>

März | Europa garantiert die Gleichberechtigung!?

03_Kalender-VNST_MaerzIm EWG-Vertrag von 1957 ist Lohngleichheit von Männern und Frauen schon als Ziel formuliert. Aber bis heute herrscht keine Entgeltgleichheit. Zuletzt 2017 - also 60 Jahre später - verabschiedete die Europäische Kommission einen Aktionsplan zur Beseitigung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles!Weiterlesen >>>

Februar | Europäische Union (EU) - allgemeine Informationen

02_Kalender-VNST_FebruarDie Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) entstand 1957 vor allem, um Handel und Wirtschaft zu fördern. Das Bündnis wollte durch fairen Handel Frieden und Wohlstand in Europa schaffen. Man fixierte Leitideen wie die Achtung der Menschenrechte, gesellschaftliche Solidarität, eine gerechte Verteilung der Gewinne sowie den Schutz der Umwelt und der kulturellen Vielfalt der Menschen Europas.Weiterlesen >>>

Januar | Europa ist weiblich - Schöpfungskraft und Kulturbringerin

01_Kalender-VNST_JanuarEuropa verdankt seinen Namen einer Gestalt aus der griechischen Mythologie: In der Sage geht es um die listenreiche Entführung der Europa durch Zeus, der sich in einen weißen Stier verwandelt und die phönizische Prinzessin auf seinem Rücken über das Mittelmeer nach Kreta verschleppt. Dort gibt er sich in seiner männlichen Gestalt zu erkennen und zeugt mit ihr drei Söhne. Die neue Heimat wird aufgrund einer Verheißung Aphrodites zu Ehren Europas nach ihr benannt.Weiterlesen >>>

Website zum Bundesförderprogramm 'Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen' geht online!

Bundesfoerderprogramm_GemeinsamGegenGewaltAnFrauen
Das Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ab sofort können sich Interessierte und potenzielle Antragsstellerinnen und Antragsteller auf der neuen Website www.gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen.de rund um das Förderprogramm informieren. Neben zahlreichen Informationen, finden sich hier nun auch sämtliche Dokumente zum Zuwendungsverfahren.

Neu vorgestellt

Auf-den-Spuren-bedeutender-Frauen
Auf den Spuren bedeutender Frauen - mit dem Rad Niedersachsens Frauengeschichte erkunden: Im Rahmen der Initiative frauenORTE Niedersachsen hat der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. eine neue Broschüre herausgegeben. Sie bietet Einblicke in die Vielfalt niedersächsischer Frauengeschichte. Neben Texten zu 42 Frauenpersönlichkeiten gibt es Hinweise zu frauenORTE-Stadtführungen und -Ausstellungen sowie Tipps zu weiteren touristischen Zielen. Die Broschüre möchte außerdem dazu anregen, auf niedersächsischen Fernradwegen von frauenORT zu frauenORT zu radeln. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung