Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Praxishilfe für Unternehmen: Perspektiven bieten - So gelingt der Berufseinstieg geflüchteter Frauen

Perspektiven-bieten_So-gelingt-der-Berufseinstieg-gefluechteter-FrauenDie meisten geflüchteten Frauen wollen erwerbstätig sein, doch finden sie ungleich schwerer als Männer in Beschäftigung. Mit einer Praxishilfe wenden sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und das Bundesfamilienministerium an Unternehmen, um das Potential neu zugewanderter Frauen und Mütter für den Arbeitsmarkt zu erschließen.Weiterlesen >>>

Jobs für Flüchtlinge

Seit Anfang des Jahres 2016 bietet JOBBÖRSE.DE als eine der größten Jobbörsen in Deutschland auch "Jobs für Flüchtlinge" an. Die Dienste in der Rubrik 'Refugees' werden für Arbeitgebende und Flüchtlinge kostenlos angeboten. Damit soll ein Beitrag zur Flüchtlingssituation in Deutschland geleistet werden. Flüchtlinge finden auf der Webseite aktuelle Jobs, speziell für Flüchtlinge, und können zusätzliche ihr Bewerbungsprofil kostenlos eintragen. Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber steht ein Leitfaden mit wichtigen Fragen zum Thema "Ausbildung bzw. Beschäftigung von Flüchtlingen" zur Verfügung. www.jobbörse.de

Stark im Beruf | Erwerbsperspektiven für geflüchtete Mütter

Das Bundesfamilienministerium weitet das ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf", das für Mütter mit Migrationshintergrund konzipiert ist, aus. Dazu werden in 2017 und 2018 im Rahmen des Programms an 35 Orten zusätzliche Angebote speziell für geflüchtete Mütter angeboten, um sie bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen.Weiterlesen >>>

Fachdialognetz zu Schwangerschaft und Flucht: Interaktive Wissens- und Vernetzungsplattform gestartet

Der Bundesverband pro familia und das Bundesfrauenministerium haben die neue Interaktive Wissens- und Vernetzungsplattform "Fachdialognetz" zum Thema Schwangerschaft und Flucht gestartet. Sie bietet multidisziplinären Fachkräften, ehrenamtlichen Initiativen und Migrantenorganisationen einen Überblick über bereits bestehende Angebote für schwangere Flüchtlingsfrauen. Außerdem ermöglicht www.fachdialognetz.de den schnellen Zugriff auf Fachinformationen. Teil der Plattform ist eine Datenbank mit lokalen, regionalen und überregionalen Ansprechpersonen und Fachleuten.

Rheinland-Pfalz | Integrationsministerium legt Gewaltschutzkonzept für Erstaufnahmeeinrichtungen vor

Das rheinland-pfälzische Integrationsministerium hat ein "Konzept zum Gewaltschutz und zur Identifikation von schutzbedürftigen Personen" vorgelegt, das konkrete Maßnahmen zum Gewaltschutz in den Erstaufnahmeeinrichtungen vorsieht. Bereits seit dem vergangenen Jahr werden Maßnahmen zum Gewaltschutz für Frauen und Kinder in den Unterkünften umgesetzt. Das jetzt beschlossene Konzept erweitert die Schutzmaßnahmen auf einen größeren Personenkreis.Weiterlesen >>>

Frauen auf der Flucht: nirgendwo sicher

frauen-auf-der-flucht_medicamondialeEin Drittel aller nach Deutschland geflüchteten Menschen sind Frauen und Mädchen. In ihren Herkunftsländern und auf der Flucht haben sie Krieg, Folter und Todesangst erlebt. Doch selbst in den Aufnahmeländern sind sie häufig nicht sicher. Zum Internationalen Tag für die Beseitigung von sexualisierter Gewalt in Konflikten am 19. Juni und zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni hat die Frauenrechtsorganisation medica mondiale Informationen übersichtlich in einer Grafik dargestellt.Weiterlesen >>>

Neue Website informiert über Schutzkonzepte in Flüchtlingsunterkünften

Neue-Website-Schutzkonzepte-in-FluechtlingsunterkuenftenEine neue Website von Bundesfamilienministerium und UNICEF soll Organisatorinnen und Organisatoren sowie Mitarbeitenden von Flüchtlingsunterkünften bei der Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten helfen. Auf www.gewaltschutz-gu.de sind Materialien und Instrumente veröffentlicht, die bei der Erstellung, Umsetzung und dem Monitoring von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften verwendet werden können.Weiterlesen >>>

Sprachbarrieren und Kulturschocks: Nährstoffmangel bei Schwangeren und Müttern in Flüchtlingsheimen

Obwohl es in Deutschland nicht an einer Vielfalt an Lebensmitteln aus aller Welt fehlt, weisen vor allem schwangere Frauen und junge Mütter in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende Mangelerscheinungen auf. Der Grund dafür sind neben den sprachlichen Barrieren die ungewohnte Präsentation der Speisen, sowie das fehlende Wissen, wo spezielle Nahrungsmittel wie beispielsweise Halal-Fleisch zu finden ist. Drei Studentinnen der Unversität Hohenheim haben Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Iran, Irak, Pakistan, Nigeria, Eritrea und Gambia zu ihrer Ernährungslage befragt. Die Arbeiten entstanden in Zusammenarbeit mit dem Food Security Center der Universität Hohenheim, dem Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft und der Caritas Stuttgart. Die Caritas will die Ergebnisse für Verbesserungen in den Gemeinschaftsunterkünften nutzen.Weiterlesen >>>

'Worte helfen Frauen'. Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen

Worte-helfen-Frauen_FlyerSprachbarriere Überwinden - Teilhabe ermöglichen
Das Projekt "Worte helfen Frauen - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen" bietet die Möglichkeit, für Beratungsgespräche mit geflüchteten Frauen und Mädchen Übersetzungsleistungen abzurechnen. Das Angebot stand bereits 2016 allen vom Land Niedersachsen anerkannten und geförderten Gewaltberatungs- und Schwangerenberatungsstellen zur Verfügung. Nun hat sich der Kreis der abrechnungsfähigen Stellen erheblich erweitert. Alle Informationen auf einen Blick finden Sie auch in unserem Flyer und in den "Häufig gestellten Fragen". Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch hier.

Repräsentative Untersuchung von geflüchteten Frauen veröffentlicht

Repraesentative-Untersuchung-gefluechtete-FrauenMit dem Forschungsprojekt "Repräsentative Untersuchung von geflüchteten Frauen in unterschiedlichen Bundesländern in Deutschland" - "Study on Female Refugees" liegen erstmals Informationen direkt von geflüchteten Frauen in Deutschland vor. Etwa ein Drittel der nach Deutschland einreisenden Schutzsuchenden sind Frauen. Viele sind vor, auf der Flucht und zum Teil auch in Deutschland geschlechtsspezifischen Belastungen ausgesetzt. Was die geflüchteten Frauen erlebt haben, in welcher psychischen Verfassung sie sind und welche Sorgen und Ängste eine Integration hier möglicherweise erschweren - darüber gab es bisher kaum belastbare Informationen. Mit dem Forschungsprojekt der Charité wurden erstmals Informationen direkt von geflüchteten Frauen selbst zu ihren Fluchtgründen, Fluchtwegen, Erfahrungen vor, während und nach der Flucht sowie zu ihrer aktuellen Situation in Deutschland erhoben.Die Ergebnisse liegen nun vor.Weiterlesen >>>

Brandenburg | Landesweite Koordinierungsstelle: Besserer Gewaltschutz für geflüchtete Frauen

Damit geflüchtete Frauen und ihre Kinder in Flüchtlingsunterkünften vor Gewalt besser geschützt werden können, hat die Landesregierung Mitte 2016 die landesweite Koordinierungsstelle "Gewaltschutz für geflüchtete Frauen in Brandenburg" initiiert. Das Projekt befindet sich seit dem 1. März 2017 in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.Weiterlesen >>>

Bremen | Beirat geflüchteter Frauen begleitet Arbeit der ZGF

Welche frauenpolitischen Themen sind für geflüchtete Frauen relevant? Diese Frage bewegt die Bremer Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF). Um nicht über, sondern mit geflüchteten Frauen zu sprechen, hat die ZGF einen Beirat berufen. Zehn Frauen aus fünf Herkunftsländern begleiten die Arbeit der ZGF in diesem Jahr. Beim Auftakttreffen wurden erste Schwerpunkte definiert: Weiterbildungsmöglichkeiten und Arbeitsmarktintegration, Gesundheit und Zugang zu psychologischer Unterstützung. Die Zusammenkünfte finden auf Deutsch statt, mit Unterstützung von Dolmetscherinnen. Bis Ende 2017 sollen regelmäßig Treffen stattfinden. Die ZGF hat bereits gute Erfahrungen mit der Begleitung durch einen Beirat. Im Jahr 2012 hat der Beirat junger Frauen die ZGF beraten. Weitere Informationen auf der Website der ZGF.

Projekt 'Schwangerschaft und Flucht'

Das Projekt des donum vitae Bundesverbandes soll schwangeren, geflüchteten Frauen in Deutschland einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung ermöglichen. Dabei liegt der Fokus auf der aufsuchenden Beratung, direkt in den Flüchtlingsunterkünften. Das Bundesfrauenministerium fördert das dreijährige Projekt, das im vergangenen Jahr gestartet ist. Mehr zum Projekt unter www.donumvitae.org/aktuelles

Geschlecht und Flucht: Universität Osnabrück beteiligt sich an Verbundprojekt

Gibt es in Deutschland einen Unterschied bei der Aufnahme und Integration geflüchteter Männer und Frauen? Ein Forschungsverbund der Universitäten Osnabrück, Göttingen und Oldenburg wird sich in den nächsten drei Jahren mit dieser und ähnlichen Fragen befassen. Dabei sollen auch Vorschläge entwickelt werden, inwieweit Ungleichbehandlung künftig vermieden werden kann. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziert das Vorhaben mit rund 500.000 Euro in der Förderlinie "Geschlecht Macht Wissen".Weiterlesen >>>

App 'RefuShe' unterstützt Integration geflüchteter Frauen und bietet Hilfe bei Gewalt

RefuShe_AppDas Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen verstärkt mit einer neuen App sein Engagement für geflüchtete Frauen: "RefuShe" bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können.Weiterlesen >>>

Bremen | Senat hat Gewaltschutzkonzept für Flüchtlingseinrichtungen verabschiedet

Der Bremer Senat hat ein Gewaltschutzkonzept für Flüchtlingseinrichtungen beschlossen. Das Konzept beschreibt Grundlagen, Rahmenbedingungen und Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, Gewalt in Flüchtlingseinrichtungen in Bremen und Bremerhaven zu verhindern, und den Umgang mit Gewaltvorkommnissen verbindlich zu verabreden. Im Fokus steht Gewalt gegen Kinder sowie geschlechtsbezogene Gewalt gegen Mädchen und Frauen und Personengruppen, die aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität von Gewalt und Übergriffen in Unterkünften in besonderer Weise bedroht sind sowie behinderte oder beeinträchtigte Menschen. Das 18-seitige Konzept beschreibt Anforderungen und Vereinbarungen für alle Flüchtlingsunterkünfte des Landes und der Stadtgemeinde Bremen, die die Träger von Einrichtungen zu erfüllen haben. Für die Unterkünfte der Stadt Bremerhaven stellt das Konzept eine Empfehlung dar. Bis Ende 2017 sollen die Vorgaben des Konzepts erfüllt sein.Weiterlesen >>>

Betrifft Mädchen | Flucht. Punkte. Mädchen, junge Frauen und Flucht

Betrifft-Maedchen-3-2016_Flucht-PunkteDie Zeitschrift "Betrifft Mädchen" liefert eine Momentaufnahme zur Situation geflüchteter Mädchen und junger Frauen in Deutschland. Wie verarbeiten sie die Herausforderungen der Fluchterfahrung und wie sieht ihr Weg in ein eigenständiges Leben im Ankunftsland aus? Die Fachbeiträge greifen geschlechterpolitische und pädagogische Aspekte des Themas auf.Weiterlesen >>>

Informationsbroschüre in vier Sprachen | Gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen

Hilfen-fuer-Frauen-bei-GewaltIm Rahmen des Gewaltschutzkonzepts für Flüchtlingsfrauen des Landes Rheinland-Pfalz hat das Frauen- und Integrationsministerium die Broschüre "Hilfen für Frauen bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen" aktualisiert. Erstmals erscheint sie jetzt auch in englischer, arabischer, persischer und türkischer Übersetzung. Die Broschüre gibt einen Überblick über die Beratungs- und Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen in Rheinland-Pfalz.Weiterlesen >>>

Mindeststandards 'Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften' veröffentlicht

Mindeststandards-zum-Schutz-von-Kindern-Frauen-in-FluechtlingsunterkuenftenUnter dem Dach der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" haben das Bundesfamilienministerium und UNICEF gemeinsam mit einem breiten Netzwerk von Partnern "Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften" erarbeitet. Diese Mindeststandards sind jetzt veröffentlicht und bilden eine bundesweit einheitliche Grundlage, um den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen vor Gewalt sowie den Zugang zu Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften zu verbessern.Weiterlesen >>>

Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen

Handreichung-Betreuung-Unterstuetzung-LSBTTI-FluechtlingeDie Betreuung von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten stellt in der Flüchtlingshilfe eine große Herausforderung dar. Auch Flüchtlinge mit LSBTTI*-Hintergrund sind, wie etwa schwangere Frauen, Menschen mit Behinderung, Opfer des Menschenhandels und unbegleitete Minderjährige, als besonders schutzbedürftige Flüchtlinge anzusehen. Die Broschüre gibt in übersichtlicher Form eine Einführung in das Thema, wichtige Handlungsempfehlungen und nennt mit LSBTTI*-Thematik befasste Beratungsstellen in Deutschland. Zudem werden grundlegende Informationen zu Asylrechtsfragen gegeben.Weiterlesen >>>

Wer hindert zugewanderte Frauen an einem selbstbestimmten Leben in Deutschland? | Niedersachsen

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt hat namens der Landesregierung auf eine Mündliche Anfrage der CDU im Landtag geantwortet. Dabei ging es um die Frage der Teilhabe von zugewanderten Frauen am Erwerbsleben sowie der Förderung von Frauen. Die Anfrage sowie die Antwort finden Sie auf der Website des Sozialministeriums Niedersachsen.

Wer kann mir helfen? Hilfs- und Beratungsangebote für Flüchtlinge

Wer-kann-mir-helfen_BMFSFJMit einem Flyer des Bundesfamilienministeriums soll geflüchteten Frauen und LSBTI-Personen der Zugang in das deutsche Hilfesystem erleichtert werden. In vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Hocharabisch und Persisch) sowie in Bildsprache wird auf die Hilfetelefone "Gewalt gegen Frauen" und "Schwangere in Not" sowie das Aktionsbündnis "Rainbow Refugees" hingewiesen.Weiterlesen >>>

Alle Mädchen haben Rechte

Alle-Maedchen-haben-RechteZartbitter Köln hat die Broschüre "Alle Mädchen haben Rechte" entwickelt. Darin werden Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrationshintergrund über ihre Rechte informiert. Das sind im Einzelnen das Recht auf Bildung, auf medizinische Versorgung, das Recht am eigenen Bild, das Recht auf Schutz vor sexuellen Übergriffen, auf gewaltfreie Erziehung und Ausgrenzung und insbesondere das Recht auf Hilfe und Trost.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Mehr Sicherheit für Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften

In vielen deutschen Flüchtlingsunterkünften sind Frauen und Kinder vor Gewalt und Missbrauch nicht ausreichend geschützt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die KfW unterstützen deshalb die Kommunen bei der Finanzierung entsprechender baulicher Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften. Ab sofort stehen Städten und Gemeinden Darlehen für Investitionen in den Neu- und Umbau sowie für den Erwerb von Flüchtlingsunterkünften zur ausschließlichen Nutzung durch Frauen und Kinder zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Umsetzung baulicher Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften mit gemischter Belegung gefördert. Für diese Sonderförderung nutzt die KfW ihr bestehendes Programm Investitionskredit Kommunen (IKK). Kreditlaufzeit und Zinsbindung betragen 10 Jahre bei einem Zinssatz von aktuell einheitlich 0,0 % p.a. Insgesamt stehen bis zu 200 Millionen EUR zur Verfügung. Die Kredite für die Städte und Gemeinden werden in der Reihenfolge der Antragseingänge zugesagt. Hinweise zu den Einzelheiten des Programms finden Kommunen auf www.kfw.de/flüchtlingshilfe.

Landesfrauenrat Niedersachsen legt Positionspapier zu Frauen und Flucht vor

'Geschlechtergerechtigkeit ist ein zentrales Element bei der Integration'
Der Vorstand des Landesfrauenrates Niedersachsen fordert die Landesregierung auf, alle Maßnahmen im Kontext der Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen unter Genderaspekten zu prüfen und Gleichberechtigungsaspekten in der interkulturellen Arbeit einen hohen Stellenwert einzuräumen. Vorhaben, die zur Stärkung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen einen Beitrag leisten, sollen zukünftig bevorzugt gefördert werden und Frauen durch entsprechende Angebote ein Zugang zum Arbeitsmarkt geebnet werden. Auch die niedersächsische Wirtschaft sei gefordert, Frauen den Zugang zu Einstiegs- und Qualifizierungsangeboten zu ermöglichen. Das Positionspapier steht auf der Website des Landesfrauenrates zum Download bereit. www.landesfrauenrat-nds.de

Niedersachsen | Konzept zum Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) und das Ministerium für Inneres und Sport (MI) haben ein "Gemeinsames Konzept für den Kinderschutz und Gewaltschutz für Frauen in Aufnahmeeinrichtungen des Landes für Flüchtlinge und Asylbegehrende" vorgelegt. Damit liegen Standards vor, die dem Schutz von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsunterkünften des Landes dienen. Das Konzept enthält Empfehlungen zur Unterbringung, sicheren Sanitäranlagen und Rückzugsräumen. Das Konzept steht hier als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

Fast 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht | Weltbevölkerungsbericht veröffentlicht

Weltbevoelkerungsbericht-201559,5 Millionen Menschen waren im Jahr 2014 weltweit auf der Flucht - das ist die höchste Zahl seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Und: Immer mehr Menschen brauchen humanitäre Hilfe. Im Jahr 2014 erreichte diese Zahl mit 100 Millionen Menschen ebenfalls einen Höchststand. Ein Viertel davon sind Frauen und Mädchen zwischen 15 und 49 Jahren, die einem hohen Risiko für sexuelle Gewalt, ungewollte Schwangerschaften und Menschenhandel ausgesetzt sind. Das geht aus dem UNFPA-Weltbevölkerungsbericht "Schutz für Frauen und Mädchen in Not. Eine Zukunftsagenda für eine krisengeschüttelte Welt" hervor, den die Stiftung Weltbevölkerung gemeinsam mit UNFPA vorstellte.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Besserer Schutz für Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften

Das Bundesfamilienministerium will Frauen und Kinder in deutschen Flüchtlingsunterkünften besser vor Gewalt schützen. In Kooperation mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF unterstützt die Bundesregierung Städte und Gemeinden beim Kinderschutz und in der psychosozialen Beratung. Das vorgelegte Schutzkonzept sieht außerdem Maßnahmen in weiteren Bereichen vor.Weiterlesen >>>

Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt - auch in Flüchtlingsunterkünften

Effektiver-Schutz-vor-geschlechtsspezifischer-GewaltDas Deutsche Institut für Menschenrechte hat ein Papier zum Thema Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften herausgegeben. Fazit der Autorin, der Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften weist derzeit erhebliche Defizite auf, die mit den zunehmenden Flüchtlingszahlen sichtbarer werden. Daher werden konkrete und detaillierte Empfehlungen für eine menschenrechtskonforme Weiterentwicklung des Gewaltschutzsystems für Asylsuchende und Geduldete in Flüchtlingsunterkünften gegeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Schutz von Frauen.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

'Worte helfen Frauen' unterwegs in Niedersachsen

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Die Flüchtlingshilfe von Volkswagen ist auf "Worte helfen Frauen - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen" aufmerksam geworden und stellt für das Projekt ein Fahrzeug vom Typ VW T6 Caravelle zur Verfügung. Dieses Fahrzeug kann bei der Vernetzungsstelle ausgeliehen und niedersachsenweit eingesetzt werden. Der Wagen kann vielfältig genutzt werden. Zum Beispiel um auf "Worte helfen Frauen" aufmerksam zu machen. Er kann auch bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen, als "Infostand" dienen oder im Innenraum Platz für Beratungsgespräche bieten. weiterlesen >>>

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Zur Website des Bundesamtes www.bamf.de

Rechtliches zum Thema

Informationen zum Aufenthaltsrecht sowie zum Asylrecht und mehr bietet das Bundesministerium des Innern auf seiner Website.

Niedersachsen | Projekt für Flüchtlingsfamilien

Mit dem Projekt "Gut ankommen in Niedersachsen!" für Flüchtlingsfamilien unterstützt das Land Niedersachsen die Weiterentwicklung und Qualifizierung einer Willkommenskultur und die interkulturelle Öffnung von Regelsystemen. Dafür stellt die Landesregierung in Ergänzung und Anlehnung an die Richtlinie "Familienförderung" zusätzliche Fördergelder in der Höhe von 650.000 Euro für zunächst 12 Monate zur Verfügung. Mehr auf dem Familienportal des Landes Niedersachsen

Aktuelle Aktion

werbemelderin_pinkstinks
Sexistische Werbung kann ab sofort direkt über Smartphone oder Tablet bei Pinkstinks gemeldet werden. Werbung fotografieren, an Pinkstinks senden, dann wird die Beschwerde auf einer interaktiven Deutschlandkarte sichtbar. Einfach http://werbemelder.in in den Browser eingeben. Dort sind ein Webformular, eine Deutschlandkarte und aktuelle Blogeinträge zu sexistischer Werbung sichtbar. So kann auch verfolgt werden, was Pinkstinks unternimmt. http://werbemelder.in

Broschüre der Woche

Selbstverteidigung-braucht-Selbstbehauptung
Die Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Sie richtet sich an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Gleichzeitig richtet sie sich auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2017

24.10.2017 | Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises, Hannover

26.10.2017 | Jahresempfang des Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hannover

November 2017

6.11.2017 | Unverzichtbar oder überholt? - Kommunale Gleichstellungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

6.11.2017 | Gleichstellung in Sachsen - gestern - heute - morgen, Dresden

15.11.2017 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Engagiert"