Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Antidiskriminierungsstelle fördert betriebliche Prüfverfahren zur Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fördert die Durchführung betrieblicher Prüfverfahren mit den Analyseinstrumentarien Entgeltgleichheits-Check (eg-check.de) oder Gleichbehandlungs-Check (gb-check). Mit beiden Analyseinstrumentarien kann die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Arbeitsleben sowie die Entgeltgleichheit geprüft werden. Dadurch können Diskriminierungsrisiken identifiziert und Maßnahmen für mehr Chancengleichheit ergriffen werden. Bei der betrieblichen Prüfung mit den Analyseinstrumenten werden Arbeitgeber von externen Expertinnen unterstützt und können nach abgeschlossener Prüfung ein Zertifikat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhalten. Für eine finanzielle Förderung können sich private und öffentliche Arbeitgeber bis zum 18. Mai 2018 bewerben. Die betrieblichen Prüfungen werden im zweiten Halbjahr 2018 durchgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Antidiskriminierungsstelle, charlotte.kastner@ads.bund.de.

Erklärvideo 'Gleiches Geld für gleiche Arbeit'

Eine humorvolle und überspitzte Darstellung nachträglich zum Equal Pay Day 2018. Für den Abbau von Vorurteilen und gegen eine geschlechterdiskirminierende Bezahlung. Dieses kleine Video erhebt natürlich nicht den Anspruch an Vollständigkeit bezüglich der Ursachen für die geschlechtsspezifische Entgeltungleichheit.

18. März 2018 - Equal Pay Day

Der "Equal Pay Day" markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen: 21 Prozent von 365 Tagen = 77 Tage. Der Equal Pay Day findet 2018 daher am 18. März statt.Weiterlesen >>>

Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland 2017 bei 21%

Im Jahr 2017 blieb der allgemeine Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern - also der unbereinigte Gender Pay Gap - im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Frauen haben mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 16,59 Euro 21% weniger als Männer (21,00 Euro) verdient. Nach wie vor bestehen dabei deutliche Unterschiede zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern. Der unbereinigte Gender Pay Gap ist im früheren Bundesgebiet im Jahr 2017 um einen Prozentpunkt auf 22% gesunken, während er in den neuen Ländern mit 7% unverändert blieb. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, zeigt sich ein langsamer aber stetiger Rückgang des unbereinigten Gender Pay Gap.Statistisches Bundesamt, www.destatis.de

Das Entgelttransparenzgesetz: Ein Leitfaden für Arbeitgeber sowie für Betriebs- und Personalräte

Das-ElterngeldtransparenzgesetzDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen Leitfaden erstellt, der sich vorrangig an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Betriebs- und Personalräte richtet. Mit der Broschüre wird praxisnah über die Aufgaben nach dem Entgelttransparenzgesetz informiert. Enthalten sind Informationen zum individuellen Auskunftsanspruch, zu betrieblichen Prüfverfahren und zur Berichtspflicht über Gleichstellung und Entgeltgleichheit. Anhand von Musterbeispielen und Checklisten wird insbesondere das Vorgehen bei einem individuellen Auskunftsanspruch veranschaulicht.Weiterlesen >>>

Hessischer Lohnatlas vorgestellt

Hessischer-LohnatlasDer Hessische Lohnatlas wurde im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt erstellt. Enthalten sind die Daten für Hessen und seine 26 Regionen, die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern dokumentieren. "Die Lohnungleichheit abzubauen ist eines der dringlichsten Ziele im Bereich der Gleichstellung und ein Gebot der Gerechtigkeit. Deshalb hat sich die Hessische Landesregierung vorgenommen, Initiativen zu ergreifen, damit gleicher Lohn für gleiche Arbeit Realität wird", betonte der Hessische Sozialminister Grüttner bei der Präsentation der Ergebnisse.Weiterlesen >>>

Unterrichtsmaterial zum Thema Entgeltgleichheit

Entgeltgleichheit-fuer-Frauen-und-MaennerWas ist Entgeltungleichheit und wie kann sie überwunden werden? Diese Frage sollte in die Berufs- und Lebensplanung von Schülerinnen und Schülern möglichst früh einbezogen werden. Deshalb hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg Unterrichtsmaterial zum Thema Entgeltgleichheit für Frauen und Männer herausgegeben.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Monitor Entgelttransparenz geht an den Start

Das Bundesfrauenministerium stellt unter der Adresse www.monitor-entgelttransparenz.de ein neues IT-gestütztes Instrument zur Entgelttransparenz kostenfrei zur Verfügung. Der "Monitor Entgelttransparenz" unterstützt als Online-Instrument Unternehmen bei der Durchführung betrieblicher Prüfverfahren nach dem Entgelttransparenzgesetz. Entgeltregelungen und ihre Anwendung im Unternehmen können damit einfach und anwenderfreundlich auf die Einhaltung des Gebots der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern überprüft werden. Neben den gesetzlich vorgegebenen Modulen Bestandsaufnahme, Tätigkeitenvergleiche und Ergebnisbericht, gibt der "Monitor Entgelttransparenz" zusätzlich die Möglichkeit, mit einer Verdienststrukturanalyse Einblicke in weitere personalwirtschaftliche Handlungsfelder zu gewinnen. Dafür wurde das bekannte Instrument Logib-D weiterentwickelt.

Bundestag verabschiedet den Gesetzentwurf zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen

Mit einem Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit will die Bundesregierung Frauen dabei unterstützen, den Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durchzusetzen. Am 30. März hat der Bundestag dem Gesetzentwurf zugestimmt. Der Gesetzentwurf bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates.Weiterlesen >>>

Drei Viertel des Gender Pay Gap lassen sich mit Strukturunterschieden erklären

Im Jahr 2016 war der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen mit 16,26 Euro um 21% niedriger als der von Männern (20,71 Euro). 2014 und 2015 (revidiert) hatte der unbereinigte Gender Pay Gap bei jeweils 22% gelegen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day am 18. März 2017 mitteilt, lassen sich fast drei Viertel des unbereinigten Gender Pay Gap auf strukturelle Unterschiede zurückführen: Die wichtigsten Gründe für die Differenzen der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste waren Unterschiede in den Branchen und Berufen, in denen Frauen und Männer tätig sind, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Darüber hinaus sind Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt.Weiterlesen >>>

Dauerhaft ungleich. Berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland

Zum Thema Entgeltgleichheit hat das Bundesfamilienministerium eine aktuelle Studie veröffentlicht, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) erstellt hat. Die Studie stellt die Dimension der geschlechtsspezifischen Einkommensungleichheit über den Erwerbsverlauf dar.Weiterlesen >>>

Offener Brief für ein wirksames Lohngerechtigkeitsgesetz

Lohngerechtigkeitsgesetz-jetztIn einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin und an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages fordern fünf Verbände, das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern endlich auf den Weg zu bringen. Unterzeichnet haben die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, das Bundesforum Männer, der Deutscher Frauenrat, der Deutscher Gewerkschaftsbund und der Sozialverband Deutschland. www.frauen.dgb.de

Das feuerrote Lohnmobil unterwegs für Lohngleichheit

Das-feuerrote-Lohnmobil_Kueng-KuhlmannEine Wanderausstellung zur Lohngleichheit von Frauen und Männern tourt durch die Schweiz. Viele Fachleute, ein Gestaltungsteam und eine zweiköpfige Projektleitung haben die Idee einer mobilen Wanderausstellung zum Thema Lohngleichheit in Form des Lohnmobils umgesetzt. Eine ausführliche Informationstafel im Innern des Containers zeigt, inwiefern Lohn(un)gleichheit alle betrifft und sich nicht nur auf individueller, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene negativ auswirkt. Kundige Ausstellungsbetreuerinnen und -betreuer vor Ort stehen für Fragen des Publikums zur Verfügung. Grossflächig vor dem Container verteilte interaktive Themen-Würfel laden zum Mitmachen ein.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Lohngerechtigkeit am wichtigsten für Gleichstellung

Für eine klare Mehrheit der Frauen zwischen 30 und 50 Jahren ist die Lohngerechtigkeit am wichtigsten, um Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu verwirklichen. Dies geht aus der jüngsten repräsentativen Studie des DELTA-Instituts "Einkommensgerechtigkeit: Perspektiven von Frauen im Alter von 30 bis 50 Jahren zur eigenen Existenzsicherung und Alterssicherung" hervor. Demnach finden 96% der Frauen gleiche Stundenlöhne bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit essentiell für die Gleichstellung. 92% der Frauen finden zudem, dass Frauenberufe genauso bezahlt werden müssten wie Männerberufe, um Gleichstellung zu verwirklichen. www.bmfsfj.deWeiterlesen >>>

DGB-Projekt | Was verdient die Frau?

Was-verdient-die-Frau_DGBDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will mit dem Projekt "Was verdient die Frau?" die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen stärken. Zwei Drittel der beschäftigten Frauen verdienen nicht genug, um mit ihrem Einkommen eigene Ansprüche für eine Phase der Nichterwerbstätigkeit zu erwerben. Geht es um die langfristige finanzielle Absicherung einer Familie, ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern noch drastischer: Während jeder zweite erwerbstätige Mann den Unterhalt für sich und seine Kinder erwirtschaften kann, vermag dies nur jede vierte Frau. Das auf zwei Jahre angelegte DGB-Projekt bezieht politische, gewerkschaftliche und betriebliche Akteurinnen und Akteure ein. Entsprechend der Lebenslaufperspektive werden Umbruchssituationen im Lebensverlauf fokussiert, wissenschaftlich aufgearbeitet und zielgruppengerecht für politische und betriebliche Akteurinnen und Akteure sowie für die Frauen in den Zielgruppen präsentiert. Weitere Informationen auf www.was-verdient-die-frau.de.

Was 'verdient' die andere Hälfte des Himmels? Gender Budgeting als Gerechtigkeitsgebot

Was-verdient-die-andere-Haelfte-des-HimmelsDie Bundesfrauenvertretung von Beamtenbund und Tarifunion (dbb bundesfrauenvertretung) hat sich mit der geschlechtergerechten Verteilung von Ressourcen und Haushaltmitteln auf einer Fachtagung befasst. Die Fachvorträge sind in der vorliegenden Broschüre dokumentiert. Die Broschüre fasst die Ergebnisse zusammen und bietet praktische Beispiele für die Umsetzung von Gender Budgeting auf europäischer, landes- und kommunaler Ebene.Weiterlesen >>>

eg-check | Prüfinstrument gegen Entgeltdiskriminierung

eg-checkEin Prüfinstrument, das die Gleichstellungsexpertinnen Dr. Karin Tondorf und Dr. Andrea Jochmann-Döll mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung entwickelt haben, deckt die Mechanismen auf, die zu unterschiedlicher Bezahlung führen. Damit können Unternehmen, Betriebs- und Personalräte und auch einzelne Beschäftigte prüfen, ob in ihrem Betrieb beide Geschlechter diskriminierungsfrei bezahlt werden, oder nicht.Weiterlesen >>>

Logib-D | Selbsttest für Entgeltgleichheit

Logib-D_Lohngleichheit-im-BetriebDas Bundesfamilienministerium bietet Firmen einen kostenlosen Selbsttest zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern an. Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die untersuchen wollen, ob sie Männern und Frauen unterschiedliche Löhne und Gehälter zahlen, steht das Programm "Logib-D" zum Download bereit. Die Abkürzung Logib-D steht für "Lohngleichheit im Betrieb - Deutschland". Das Programm zeigt auch, inwieweit sich bestehende Unterschiede auf objektive Faktoren wie Ausbildung und Berufserfahrung zurückführen lassen.Weiterlesen >>>

Verdienststatistikgesetz

Seit dem 01. Januar 2007 gilt das Gesetz über die Statistik für Verdienste und Arbeitskosten (Verdienststatistikgesetz - VerdStatG vom 21. Dezember 2006). Vierteljährlich werden danach stichprobenartig Daten in Betrieben und Unternehmen erhoben, die zu Arbeitsverdiensten, der Struktur der Arbeitsverdienste sowie zur Struktur der Arbeitskosten Auskunft geben müssen.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Online-Petition 'FairPay'

FairPay-heute
Die Berliner Erklärung für Gleichheit auf dem Gehaltszettel. Unterzeichnen sowie weitere Informationen abrufen können Sie unter www.fairpay-heute.de

Aktuelle Aktion

Karlsruhe-Stadt-der-Frauen
Karlsruhe: Stadt der Frauen?! - Die Stadträtinnen des Karlsruher Gemeinderates und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe laden am 27. Juni 2018 Frauen, Frauenorganisationen und -Projekte zu einer Anhörung und einem Austausch ein. Sie möchten so einen öffentlichen Raum schaffen, in dem Anliegen, Verbesserungsvorschläge und auch Engagement von Frauen sichtbar werden und sich Frauen besser vernetzen können. zum Veranstaltungsflyer

Broschüre der Woche

Bundesforum-Maenner_Positionen-Perspektiven
Das Bundesforum Männer, Interessenverband für Jungen, Männer & Väter e.V., setzt sich im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit gegen Diskriminierung und Benachteiligungen ein. Die zentralen Positionen und Perspektiven seiner Arbeit wurden in einer Broschüre zusammengefasst. Der Dachverband nimmt insgesamt sieben Themenbereiche aus männerpolitischer Sicht in den Blick. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Juni 2018

22.6.2018 | Gleichstellung in der Digitalisierung, Berlin

August 2018

15.8.–16.8.2018 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit | Basisseminar für behördliche Gleichstellungsbeauftragte in Niedersachsen, Hannover

September 2018

12.9.2018 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen, Hannover

16.9.–18.9.2018 | 25. Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, Karlsruhe

17.9.–18.9.2018 | 1. Deutscher Mentoring-Tag, Frankfurt am Main

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Kalendermonatsblatt

06_Juni_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juni: Wie informieren sich Frauen über Politik?