Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Unterrichtsmaterial zum Thema Entgeltgleichheit

Entgeltgleichheit-fuer-Frauen-und-MaennerWas ist Entgeltungleichheit und wie kann sie überwunden werden? Diese Frage sollte in die Berufs- und Lebensplanung von Schülerinnen und Schülern möglichst früh einbezogen werden. Deshalb hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg Unterrichtsmaterial zum Thema Entgeltgleichheit für Frauen und Männer herausgegeben.Weiterlesen >>>

Bundestag verabschiedet den Gesetzentwurf zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen

Mit einem Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit will die Bundesregierung Frauen dabei unterstützen, den Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durchzusetzen. Am 30. März hat der Bundestag dem Gesetzentwurf zugestimmt. Der Gesetzentwurf bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Monitor Entgelttransparenz geht an den Start

Das Bundesfrauenministerium stellt unter der Adresse www.monitor-entgelttransparenz.de ein neues IT-gestütztes Instrument zur Entgelttransparenz kostenfrei zur Verfügung. Der "Monitor Entgelttransparenz" unterstützt als Online-Instrument Arbeitgeber und Unternehmen bei der Durchführung betrieblicher Prüfverfahren nach dem Entgelttransparenzgesetz. Entgeltregelungen und ihre Anwendung im Unternehmen können damit einfach und anwenderfreundlich auf die Einhaltung des Gebots der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern überprüft werden. Neben den gesetzlich vorgegebenen Modulen Bestandsaufnahme, Tätigkeitenvergleiche und Ergebnisbericht, gibt der "Monitor Entgelttransparenz" zusätzlich die Möglichkeit, mit einer Verdienststrukturanalyse Einblicke in weitere personalwirtschaftliche Handlungsfelder zu gewinnen. Dafür wurde das bekannte Instrument Logib-D weiterentwickelt.

Drei Viertel des Gender Pay Gap lassen sich mit Strukturunterschieden erklären

Im Jahr 2016 war der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen mit 16,26 Euro um 21% niedriger als der von Männern (20,71 Euro). 2014 und 2015 (revidiert) hatte der unbereinigte Gender Pay Gap bei jeweils 22% gelegen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day am 18. März 2017 mitteilt, lassen sich fast drei Viertel des unbereinigten Gender Pay Gap auf strukturelle Unterschiede zurückführen: Die wichtigsten Gründe für die Differenzen der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste waren Unterschiede in den Branchen und Berufen, in denen Frauen und Männer tätig sind, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Darüber hinaus sind Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt.Weiterlesen >>>

Dauerhaft ungleich. Berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland

Zum Thema Entgeltgleichheit hat das Bundesfamilienministerium eine aktuelle Studie veröffentlicht, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) erstellt hat. Die Studie stellt die Dimension der geschlechtsspezifischen Einkommensungleichheit über den Erwerbsverlauf dar.Weiterlesen >>>

Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf für mehr Lohngerechtigkeit

Das Bundeskabinett hat am 11.1.2017 den vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingebrachten Gesetzentwurf für mehr Lohngerechtigkeit (Gesetz zur Förderung von Transparenz von Entgeltstrukturen), beschlossen. Das Gesetz sieht folgende Bausteine vor:

  • Einführung eines individuellen Auskunftsanspruches: Arbeitgeber mit mehr als 200 Beschäftigten müssen zukünftig ihren Beschäftigten auf Anfrage erläutern, nach welchen Kriterien sie wie bezahlt werden.
  • Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit: Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten, die lageberichtspflichtig sind, müssen zudem künftig regelmäßig über Stand der Gleichstellung und der Entgeltgleichheit berichten. Diese Berichte sind für alle einsehbar.
  • Betriebliche Verfahren zur Überprüfung und Herstellung von Entgeltgleichheit: Private Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten werden aufgefordert, regelmäßig ihre Entgeltstrukturen auf die Einhaltung der Entgeltgleichheit zu überprüfen.
  • Schaffung einer klaren Rechtsgrundlage für das Entgeltgleichheitsgebot

Equal Pay Day Kampagne 2017 gestartet

EqualPayDayGleichberechtigung und faire Löhne bringen Vorteile für Frauen, Männer und Wirtschaft. Doch noch immer fehlen Frauen in bestimmten Berufen, Branchen und auf den höheren Stufen der Karriereleiter und noch immer ist es in Deutschland schwierig, Familie und Beruf zu vereinbaren. Bundesministerin Manuela Schwesig, die Ministerin für Gleichberechtigung in Schweden, Åsa Regnér, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Kultur und Gesellschaft haben die Equal Pay Day - Kampagne mit einer Diskussionsveranstaltung eröffnet.
Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage und das Datum des nächsten EPD: 18. März 2017. www.equalpayday.de

Offener Brief für ein wirksames Lohngerechtigkeitsgesetz

Lohngerechtigkeitsgesetz-jetztIn einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin und an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages fordern fünf Verbände, das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern endlich auf den Weg zu bringen. Unterzeichnet haben die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, das Bundesforum Männer, der Deutscher Frauenrat, der Deutscher Gewerkschaftsbund und der Sozialverband Deutschland. www.frauen.dgb.de

Das feuerrote Lohnmobil unterwegs für Lohngleichheit

Das-feuerrote-Lohnmobil_Kueng-KuhlmannEine Wanderausstellung zur Lohngleichheit von Frauen und Männern tourt durch die Schweiz. Viele Fachleute, ein Gestaltungsteam und eine zweiköpfige Projektleitung haben die Idee einer mobilen Wanderausstellung zum Thema Lohngleichheit in Form des Lohnmobils umgesetzt. Eine ausführliche Informationstafel im Innern des Containers zeigt, inwiefern Lohn(un)gleichheit alle betrifft und sich nicht nur auf individueller, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene negativ auswirkt. Kundige Ausstellungsbetreuerinnen und -betreuer vor Ort stehen für Fragen des Publikums zur Verfügung. Grossflächig vor dem Container verteilte interaktive Themen-Würfel laden zum Mitmachen ein.Weiterlesen >>>

gb-check | Unternehmen zur Testung des Gleichbehandlungs-Checks gesucht

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes entwickelt in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin den Gleichbehandlungs-Check (gb-check). Um die Praxistauglichkeit des Analyseinstrumentariums zu testen und zur Verbesserung des gb-checks beizutragen, läuft ab Juli 2016 eine Pilotphase. Zur Teilnahme werden Unternehmen und Institutionen gesucht. Die Pilotphase kann flexibel zwischen Juli und Dezember 2016 durchgeführt werden. Ein Informationsflyer sowie eine Zusammenstellung mit FAQ zur Pilotphase bieten erste Einblicke. Bis zum 31. Juli 2016 können sich Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen bewerben. Nehmen Sie mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes telefonisch oder per Mail Kontakt auf: Charlotte Kastner (Projektleitung), Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Charlotte.Kastner@ads.bund.de, Telefon (030) 18 555 1812, www.gb-check.de

Equal Pay Day Journal 2016

Equal-Pay-Day_Journal-2016Das Journal zum Equal Pay Day 2016 der Business and Professionel Women (BPW) ist pünktlich zum Aktionstag erschienen. Es enthält Informationen zu den zentralen Aspekten der Kampagne und zum aktuellen Schwerpunktthema "Berufe mit Zukunft". Darüber hinaus sind die Beiträge der Rednerinnen und Redner aus den Foren, die im Vorfeld stattgefunden haben dokumentiert.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Lohngerechtigkeit am wichtigsten für Gleichstellung

Für eine klare Mehrheit der Frauen zwischen 30 und 50 Jahren ist die Lohngerechtigkeit am wichtigsten, um Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu verwirklichen. Dies geht aus der jüngsten repräsentativen Studie des DELTA-Instituts "Einkommensgerechtigkeit: Perspektiven von Frauen im Alter von 30 bis 50 Jahren zur eigenen Existenzsicherung und Alterssicherung" hervor. Demnach finden 96% der Frauen gleiche Stundenlöhne bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit essentiell für die Gleichstellung. 92% der Frauen finden zudem, dass Frauenberufe genauso bezahlt werden müssten wie Männerberufe, um Gleichstellung zu verwirklichen. www.bmfsfj.deWeiterlesen >>>

GEW Studie | Grundschullehrerinnen bei Besoldung diskriminiert

Eine von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass eine mittelbare Geschlechterdiskriminierung bei der Besoldung von Grundschullehrkräften vorliegt. Die Begründung für die geringere Besoldung lautet, dass Grundschullehrkräfte überwiegend pädagogisch arbeiteten. Das stelle geringere Anforderungen als Berufsvorbereitung und Wissensvermittlung an weiterführenden Schulen. Dies wird im Gutachten als haltlos angesehen. Es diskriminiere Frauen, die die Mehrheit der Grundschullehrkräfte stellen. Das Gutachten "Mittelbare Geschlechtsdiskriminierung bei der Besoldung von Grundschullehrkräften nach A 12" wurde von Prof. Dr. Eva Kocher, Dr. Stefanie Porsche und Dr. Johanna Wenckebach von der Europa-Universität Viadrina erstellt. Es steht auf der Website der GEW als pdf-Datei zum Abruf bereit.

BMFSFJ | Studie zur Lohngerechtigkeit erschienen

Im Auftrag des Bundesfrauenministeriums hat das Delta-Institut für Sozial- und Ökologieforschung die Studie "Transparenz für mehr Entgeltgleichheit" erstellt. Darin werden die Einflüsse von Berufswahl, Arbeitsmarkt, Partnerschaft und Rollenstereotypen auf Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern aufgezeigt. Darüber hinaus werden Einstellungen in der Bevölkerung zum Thema abgefragt und Perspektiven für mehr Lohngerechtigkeit dargestellt. Die Studie steht auf der Website des BMFSFJ zur Verfügung.

Niedersachsen | Frauen bei der Lohnentwicklung weiterhin abgehängt

Die Verdienste von Männern sind im Jahr 2014 weit stärker gewachsen als die Einkommen der Frauen. Die Nominallöhne der Arbeitnehmer stiegen um 2,1 Prozent, während die Löhne der Arbeitnehmerinnen nur um 0,8 Prozent zulegten. Die Gründe für den unterschiedlichen Zuwachs sind ebenso vielfältig, wie für die Einkommensunterschiede als solche: Familienbedingte Erwerbsunterbrechungen bzw. Teilzeit zählen ebenso dazu wie eine unterdurchschnittliche Teilhabe an Führungspositionen. Insbesondere aber werden typische Frauenberufe ohne jeden sachlichen Grund schlechter bezahlt als männerdominierte Tätigkeiten. Der Lohnunterschied hat auch Konsequenzen über das aktive Berufsleben hinaus: Wegen Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitarbeit klafft eine Lücke bei der Rente (Gender Pension Gap) von Frauen zu der der Männer von bis zu 59 Prozent. "Frauen sind im Durchschnitt besser ausgebildet als Männer. Immer häufiger sorgen sie mit ihrem Einkommen allein oder überwiegend für sich und ihre Familien. Das Modell des männlichen Alleinverdieners und Familienernährers ist längst überholt. Es ist absurd, dass Frauen immer noch häufig schlechter bezahlt werden als Männer", so Sozialministerin Cornelia Rundt. Weitere Informationen beim Niedersächsischen Landesamt für Statistik, www.statistik.niedersachsen.de

Berlin führt Prüfverfahren zur Entgeltgleichheit der Geschlechter im öffentlichen Dienst ein

Der Senat führt im gesamten öffentlichen Dienst des Landes Berlin das "eg-check"-Verfahren ein. Dieses Verfahren dient der Überprüfung, ob Männer und Frauen bei gleicher und gleichwertiger Arbeit das gleiche Entgelt erhalten. Dazu hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen das "eg-check"-Verfahren zur Kenntnis genommen. Die Vorlage wird nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet.Weiterlesen >>>

Hannover: Aktion zum Equal Pay Day

EqualPayDay_Hannover-2015Unter dem Motto "Fair P(l)ay - neue Spielregeln auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft" lud das Niedersächsische Aktionsbündnis zum bundesweiten Equal Pay Day 2015 am 20. März zu Information und Aktion auf den Platz am Kröpke in Hannover ein. Die Veranstalterinnen wollten auf die ewige "Baustelle" Entgeltungleichheit aufmerksam machen: Um auf den gleichen Verdienst wie Männer zu kommen, müssen Frauen in diesem Jahr 79 Tage länger arbeiten. Erst dann ist die Einkommenslücke für das vorangegangene Jahr geschlossen (Equal Pay Day).

DGB-Projekt | Was verdient die Frau?

Was-verdient-die-Frau_DGBDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will mit dem Projekt "Was verdient die Frau?" die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen stärken. Zwei Drittel der beschäftigten Frauen verdienen nicht genug, um mit ihrem Einkommen eigene Ansprüche für eine Phase der Nichterwerbstätigkeit zu erwerben. Geht es um die langfristige finanzielle Absicherung einer Familie, ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern noch drastischer: Während jeder zweite erwerbstätige Mann den Unterhalt für sich und seine Kinder erwirtschaften kann, vermag dies nur jede vierte Frau. Das auf zwei Jahre angelegte DGB-Projekt bezieht politische, gewerkschaftliche und betriebliche Akteurinnen und Akteure ein. Entsprechend der Lebenslaufperspektive werden Umbruchssituationen im Lebensverlauf fokussiert, wissenschaftlich aufgearbeitet und zielgruppengerecht für politische und betriebliche Akteurinnen und Akteure sowie für die Frauen in den Zielgruppen präsentiert. Weitere Informationen auf www.was-verdient-die-frau.de.

Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland weiterhin bei 22%

Geld-und-Kinder_01Im Jahr 2014 ist der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern im Vergleich zu den Vorjahren konstant geblieben. Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 15,83 Euro haben weiterhin 22 % weniger als Männer (20,20 Euro) verdient. Sowohl beim Niveau als auch bei der Entwicklung bestehen dabei deutliche Unterschiede zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern. So betrug 2014 der unbereinigte Gender Pay Gap in den neuen Ländern 9%, während er im früheren Bundesgebiet bei 23% lag. In den letzten fünf Jahren sind die Verdienstunterschiede in Ostdeutschland damit um 3 Prozentpunkte gestiegen. Im früheren Bundesgebiet ist der geschlechterspezifische Verdienstunterschied dagegen seit 2009 um 1 Prozentpunkt gesunken. Statistisches Bundesamt anlässlich des Equal Pay Day am 20. März 2015. www.destatis.de

Was 'verdient' die andere Hälfte des Himmels? Gender Budgeting als Gerechtigkeitsgebot

Was-verdient-die-andere-Haelfte-des-HimmelsDie Bundesfrauenvertretung von Beamtenbund und Tarifunion (dbb bundesfrauenvertretung) hat sich mit der geschlechtergerechten Verteilung von Ressourcen und Haushaltmitteln auf einer Fachtagung befasst. Die Fachvorträge sind in der vorliegenden Broschüre dokumentiert. Die Broschüre fasst die Ergebnisse zusammen und bietet praktische Beispiele für die Umsetzung von Gender Budgeting auf europäischer, landes- und kommunaler Ebene.Weiterlesen >>>

eg-check | Prüfinstrument gegen Entgeltdiskriminierung

eg-checkEin Prüfinstrument, das die Gleichstellungsexpertinnen Dr. Karin Tondorf und Dr. Andrea Jochmann-Döll mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung entwickelt haben, deckt die Mechanismen auf, die zu unterschiedlicher Bezahlung führen. Damit können Unternehmen, Betriebs- und Personalräte und auch einzelne Beschäftigte prüfen, ob in ihrem Betrieb beide Geschlechter diskriminierungsfrei bezahlt werden, oder nicht.Weiterlesen >>>

Informationen zur Entgeltungleichheit

Frauen verdienen in Deutschland weiter deutlich weniger Lohn und Gehalt als Männer. Im Schnitt beträgt der Unterschied 23 Prozent. EU-weit liegt Deutschland damit im unteren Drittel. Verantwortlich für diese Entwicklung sind hauptsächlich drei Gründe: Frauen fehlen in bestimmten Berufen, Branchen und auf den höheren Stufen der Karriereleiter. Frauen unterbrechen und reduzieren ihre Erwerbstätigkeit häufiger familienbedingt als Männer. Frauen gelingt es in Gehaltsverhandlungen zu selten, ihre Vorstellungen durchzusetzen. Informationen zur Entgeltungleichheit sind auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengestellt.

Logib-D | Selbsttest für Entgeltgleichheit

Logib-D_Lohngleichheit-im-BetriebDas Bundesfamilienministerium bietet Firmen einen kostenlosen Selbsttest zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern an. Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die untersuchen wollen, ob sie Männern und Frauen unterschiedliche Löhne und Gehälter zahlen, steht das Programm "Logib-D" zum Download bereit. Die Abkürzung Logib-D steht für "Lohngleichheit im Betrieb - Deutschland". Das Programm zeigt auch, inwieweit sich bestehende Unterschiede auf objektive Faktoren wie Ausbildung und Berufserfahrung zurückführen lassen.Weiterlesen >>>

Verdienststatistikgesetz

Seit dem 01. Januar 2007 gilt das Gesetz über die Statistik für Verdienste und Arbeitskosten (Verdienststatistikgesetz - VerdStatG vom 21. Dezember 2006). Vierteljährlich werden danach stichprobenartig Daten in Betrieben und Unternehmen erhoben, die zu Arbeitsverdiensten, der Struktur der Arbeitsverdienste sowie zur Struktur der Arbeitskosten Auskunft geben müssen.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Online-Petition 'FairPay'

FairPay-heute
Die Berliner Erklärung für Gleichheit auf dem Gehaltszettel. Unterzeichnen sowie weitere Informationen abrufen können Sie unter www.fairpay-heute.de

Kurzfilm

Ein Kinospot des Bayerischen Sozialministeriums macht die Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern zum Thema. Der Kurzfilm "Schluss mit dem Unsinn" war anlässlich des Internationalen Frauentags 2008 fünf Wochen lang in Kinocentern in den größeren Städten Bayerns zu sehen. Der Spot und weitere Informationen zur Lohnungleichheit sind unter www.schluss-mit-dem-unsinn.de abrufbar.

Aktuelle Aktion

Tag-der-Niedersaechsin-2017
Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen (lag) und der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. laden in Kooperation mit dem Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg am Tag der Niedersachsen zum "Tag der Niedersächsin" ein. Er findet vom 01. bis 03. September 2017 in Wolfsburg statt. Auf dem Programm steht am 02. September eine Talkrunde zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht und politische Partizipation von Frauen heute". Es diskutieren die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, sowie Vertreterinnen der politischen Fraktionen im Landtag Niedersachsen. Darüber hinaus informieren die lag, der LFRN und das Gleichstellungsreferat der Stadt Wolfsburg an allen drei Veranstaltungstagen auf der Festmeile über ihre Arbeit. Zum Programmflyer

Broschüre der Woche

Entgeltgleichheit-fuer-Frauen-und-Maenner
Was ist Entgeltungleichheit und wie kann sie überwunden werden? Diese Frage sollte in die Berufs- und Lebensplanung von Schülerinnen und Schülern möglichst früh einbezogen werden. Deshalb hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg Unterrichtsmaterial zum Thema Entgeltgleichheit für Frauen und Männer herausgegeben. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

August 2017

7.8.–25.8.2017 | Informatica Feminale - Sommerstudium für Frauen in der Informatik, Bremen

7.8.–25.8.2017 | Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

25.8.2017 | Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen. Wo stehen wir in Niedersachsen?, Hannover

30.8.2017 | Regionalveranstaltung zur HSBN: Gemeinsam gegen Armut, Gifhorn

September 2017

1.9.–3.9.2017 | Tag der Niedersächsin 2017, Wolfsburg

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat August: "HeRoes - Echte Helden im Einsatz für die Gleichberechtigung"