Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Startup-Gründerinnen in Niedersachsen sichtbarer machen – Studie #femalestartupsnds gibt konkrete Tipps

Was Innovationsgründerinnen brauchen, um sichtbarer zu werden, was sie inspiriert und was sie ausbremst, das zeigt die Studie #femalestartupsnds. Sie wurde sowohl vom Niedersächsischen Sozialministerium als auch vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium sowie mit EU-Mitteln finanziert. Dazu hat die Beratungsstelle GründerinnenConsult des Trägers hannoverimpuls gemeinsam mit der Juniorprofessur Female Entrepreneurship der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg erstmals 30 StartupUnternehmerinnen aus Niedersachsen befragt. Die Ergebnisse sind von Viktoria Vorwachs, Gründerinnen-Consult, in konkreten Handlungsempfehlungen für verschiedene Akteurinnen und Akteure des Startup-Ökosystems zusammengefasst. Niedersachsens Gleichstellungsministerin Dr. Carola Reimann betont: "Die Studie ist ein wichtiger Schritt zu mehr "Female Empowerment", sprich mehr Emanzipation, Durchsetzungskraft und schlussendlich Gleichberechtigung. Junge Frauen glänzen oft mit exzellenten Studienabschlüssen und kreativem Potential. Auf der Bühne stehen am Ende aber meistens die Männer." Dies solle sich ändern. Das Forschungsprojekt zeige auf, dass Frauen durchaus erfolgreich Unternehmen gründen und etwas bewegen können.Weiterlesen >>>

Modellprojekt 'Frauen Unternehmen Zukunft'

Das Modellprojekt "Frauen Unternehmen Zukunft" entwickelt Handlungsempfehlungen für zeitgemäße Gründerinnenangebote. Ziel ist es, einen Beitrag zur Förderung von Unternehmensgründungen durch Frauen zu leisten, für die Karrierechancen von Frauen in der beruflichen Selbständigkeit zu sensibilisieren und zur Erhöhung der berufsadäquaten Erwerbsbeteiligung von Frauen beizutragen. Das Projekt wird bis Ende 2021 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Informationen finden Sie beim Projektträger der bundesweiten gründerinnenagentur (bga).

Selbst ist die Frau! Existenzgründung von Frauen im ländlichen Raum

Selbst-ist-die-FrauDer Deutsche LandFrauenverband (dlv) möchte Frauen als innovative Kräfte in den ländlichen Regionen halten und sie für die Möglichkeit der Existenzgründung sensibilisieren. Zentraler Baustein des Projekts sind die Gründungslotsinnen. Diese kommen aus unterschiedlichen Landesverbänden und kennen die Chancen und Herausforderungen beruflicher Selbstständigkeit aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrungen werden in Form von Workshops weitergegeben. Zur Projektidee haben sich LandFrauen mit Expertinnen und Experten aus dem Gründungsbereich, der Wissenschaft und Politik über die Bedarfe von Gründerinnen im ländlichen Raum ausgetauscht. Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre festgehalten. Informationen zum Projekt, aktuelle Termine sowie die Broschüre sind auf der Website des LandFrauenverbandes abrufbar.

Chefinnen im Handwerk

Chefinnen-im-HandwerkZum Thema Karriere für Frauen im Handwerk hat die bundesweite Gründerinnenagentur (bga) die Broschüre "Chefinnen im Handwerk" bereits zum dritten Mal herausgegeben. In der Veröffentlichung werden Informationen und Tipps rund um die Gründung eines eigenen Handwerksunternehmens gegeben. Konkrete Beispiele und Porträts lassen die Arbeit im Handwerk lebendig werden. Darüber hinaus zeigen Daten und Fakten wie es aktuell im Handwerk für Frauen aussieht. Links und Literaturtipps runden diese serviceorientierte Broschüre ab.

bundesweite gründerinnenagentur (Hrsg.): Chefinnen im Handwerk. kreativ - innovativ - erfolgreich, Stuttgart 2019. Die Broschüre ist über die Website der bga abrufbar.

Gründungszuschuss

Die Bundesagentur für Arbeit kann gründungsinteressierte Arbeitslose, die Arbeitslosengeld I beziehen, mit dem Gründungszuschuss fördern. Alle Informationen zu Voraussetzungen, Beratung und Inhalt des Zuschusses finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Unternehmerinnenbrief NRW

Das Projekt Unternehmerinnenbrief NRW soll sowohl Gründerinnen und Unternehmerinnen als auch Experten und Expertinnen des Gründungsgeschehens unterstützen und zur Vernetzung beitragen. Landesweit können sich Frauen mit guten Geschäftsideen oder Wachstumsvorhaben bewerben. Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Frauen und zu den Vergabeterminen in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens unter www.unternehmerinnenbrief.de.

Broschüre | Wirtschaft, Wandel, Weichenstellung - Unternehmensgründung von Frauen im Fokus

Wirtschaft-Wandel-WeichenstellungIn ihrer aktuellen Broschüre "Wirtschaft, Wandel, Weichenstellung - Unternehmensgründung von Frauen im Fokus" beleuchtet die bundesweite gründerinnenagentur (bga) im Verbund mit den bga-Regionalverantwortlichen aus den Bundesländern Ansatzpunkte, Angebote und Methoden, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurden und sich bei der Förderung der unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen bewährt haben.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Portale

www.gruenderinnenagentur.de
Informationen und Serviceleistungen der bundesweiten gründerinnenagentur aus Forschung und Praxis. Ziel ist den Anteil von Frauen an Unternehmensgründungen mittelfristig erhöhen; gefördert vom BMBF, BMFSFJ, BMWi und dem ESF.

www.existenzgruender.de
Existenzgründungsportal des BMWi mit Texten, Checklisten, einem ExpertenForum, Publikationen und Adressen.

Gründerinnen-Consult Hannover

Niedersachsenweite Gründungsberatung, Qualifizierung und Vernetzung von Frauen. www.gruenderinnenconsult.de

Neue Website zu geschlechtersensibler Pädagogik

Fachkraefteportal-fuer-Genderfragen
Wie kann jedes Kind die Möglichkeit erhalten, sich als Individuum frei zu entfalten und seine eigene Identität zu entwickeln? Wie können stereotype Rollenzuweisungen bei der Erziehung von Jungen und Mädchen kritisch hinterfragt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue Website www.geschlechtersensible-paedagogik.de. Das Portal arbeitet Themen der Geschlechterpädagogik an konkreten Beispielen methodisch-didaktisch auf und zeigt Möglichkeiten, wie damit gearbeitet werden kann. Die Materialien dafür haben Jugendliche und junge Erwachsene aller Geschlechter selbst erstellt. Die neue Website ist Teil des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektes "meinTestgelände".

Neu vorgestellt | Aktion zum Equal Pay Day im Emsland

Emsland-EPD-Aktion
Eine nicht alltägliche Kooperation sind das emsländische Aktionsbündnis (Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Emsland, Landfrauen, SoVD, Ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim, kfd, KDFB, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit) und die Fußballerinnen der 1. Bundesligamannschaft des SV Meppen anlässlich des Equal Pay Days (EPD) eingegangen: Das Heimspiel Anfang März gegen den VfL Wolfsburg wurde genutzt, um auf den großen Unterschied bei der Bezahlung von Sportlerinnen und Sportlern hinzuweisen. Die große Diskrepanz bei der Bezahlung im Fußballsport steht dabei exemplarisch für die Entgeltlücke in Deutschland insgesamt. Auch die Mannschaft der Herren des SV Meppen (3. Liga) hat die Aktion unterstützt. Einen kleinen Film zu dem Thema finden Sie online auf ems TV www.emstv.de/?s=equal+pay+day.

Termine Alle Termine >>>

April 2021

22.4.2021 | Boys'Day, deutschlandweit

22.4.2021 | Girls'Day, deutschlandweit

28.4.–29.4.2021 | Basisseminar für kommunale Gleichstellungsbeauftragte, Hannover

Mai 2021

1.5.2021 | Eröffnung frauenORT Paula Modersohn-Becker, Worpswede

3.5.2021 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff, Hannover / online

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Stefanie und Ellen Radtke

04_Kalenderblatt-April_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat April: Mit ihrer flapsig humorvollen Art spricht Pastorin Steffi Radtke in ihrem Vlog "Anders Amen" ein Thema an, das eine Vielzahl lesbischer Paare betrifft: Ihre Frau Ellen ist im fünften Monat schwanger, Steffi will das Kind adoptieren, denn trotz der seit 2017 geltenden Ehe für alle gibt es für Zwei-Mütter-Familien in Deutschland noch immer keine Gleichstellung im Abstammungsrecht. weiterlesen >>>