Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Studie | Frauen in Chefetagen kommunaler Unternehmen

Die Spitzenpositionen öffentlicher Unternehmen bleiben wie in der Privatwirtschaft in Baden-Württemberg weiterhin eine Männerdomäne – Frauen bleiben dort weiter deutlich unterrepräsentiert. Mit einem Anteil von gerade einmal 17,1 Prozent besetzen baden-württembergische kommunale Unternehmen im Schnitt nur jede sechste Führungsstelle mit einer Frau. Im Vergleich aller 16 Bundesländer mit einem Durchschnittswert von 19,7 Prozent liegt Baden-Württemberg damit seit Jahren auf dem 11. Platz. Im bundesweiten Schnitt ist ein marginaler Anstieg von 0,4 Prozentpunkten bei Frauen in Top-Managementpositionen öffentlicher Unternehmen festzustellen, jedoch mit erheblichen Entwicklungsunterschieden im Städtevergleich. Vakante Positionen wurden zu 78 Prozent durch einen Mann neu besetzt, nur bei 22 Prozent durch eine Frau. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Zeppelin Universität (ZU) hervor. Auch für die anderen Bundesländer sind die Ergebnisse nicht besser.Weiterlesen >>>

Stellungnahme zum Führungspositionengesetz: Eine verbindliche Quote wirkt, freiwillig tut sich nichts

Durch eine verbindliche Quote wird der Frauenanteil in Führungspositionen deutlich erhöht. Freiwillig tut sich nichts. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stellungnahme der Bundesregierung zur Wirksamkeit des sogenannten Führungspositionengesetzes, die dem Kabinett vorgelegt wurde.Weiterlesen >>>

Bund | Verbindliche Vorgaben für mehr Frauen in Führungspositionen

Das Bundeskabinett hat am 6.1.2021 den Gesetzentwurf zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (Zweites Führungspositionengesetz – FüPoG II) beschlossen. Der Gesetzentwurf ist in gemeinsamer Federführung vom Bundesfrauenministerium und vom Bundesjustizministerium erarbeitet worden. Er entwickelt das 2015 in Kraft getretene FüPoG weiter, verbessert seine Wirksamkeit und schließt Lücken. Eine zentrale Neuerung ist ein Mindestanteil von Frauen für Vorstände mit mehr als drei Mitgliedern in großen deutschen Unternehmen.Weiterlesen >>>

Gleichstellungsindex 2020 – nur minimale Fortschritte bei der Gleichstellung in den obersten Bundesbehörden

Es besteht weiterhin großer Handlungsbedarf bei der Gleichstellung von Frauen und Männern in den obersten Bundesbehörden. Zu diesem Ergebnis kommt der Gleichstellungsindex 2020, den das Statistische Bundesamt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veröffentlicht hat. Der Gleichstellungsindex untersucht die Geschlechteranteile an Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden.Weiterlesen >>>

Gleichstellung: Gesetzliche Geschlechterquote in Deutschland aktuell nur auf Rang 10 im Europa-Vergleich

Zehn Länder in Europa verfügen über gesetzlich bindende Regeln, um in Führungsgremien von Unternehmen für eine ausgewogenere Beteiligung von Männern und Frauen zu sorgen. Unter diesen zehn ist die gesetzliche Geschlechterquote in Deutschland aktuell die schwächste. Das ergibt eine neue Analyse des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung.Weiterlesen >>>

93 Prozent der deutschen NGOs noch immer von Männern dominiert

Die Organisation FAIR SHARE of Women Leaders e.V. legt erstmals Zahlen vor, die belegen, dass selbst Organisationen, die sich öffentlich für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit stark machen, ihren Mitarbeiterinnen nicht die gleichen Aufstiegsmöglichkeiten einräumen wie Männern: Noch immer werden 93 Prozent der großen Nichtregierungsorganisationen überwiegend von Männern geführt. Nur drei der analysierten Organisationen haben einen angemessenen Frauenanteil in den Leitungsgremien. Die deutschen Stiftungen schneiden nicht viel besser ab: in etwa 88 Prozent haben noch immer vorwiegend Männer das Sagen.Weiterlesen >>>

Kennen Sie das FührungsFrauenFloskel-Bingo?

Floskel-BingoDie AllBright Stiftung veröffentlicht in Deutschland und Schweden Berichte, die die Entwicklung des Frauenanteils im deutschen Top-Management dokumentieren. Im April 2019 ist ein neuer Bericht erschienen. Besonders hat uns aber das Floskel Bingo angesprochen.Weiterlesen >>>

29 Prozent der Führungskräfte in Deutschland in 2017 waren Frauen

Im Jahr 2017 lag der Frauenanteil unter Führungskräften in Deutschland bei 29,2 Prozent und damit niedriger als ihr Anteil an allen Erwerbstätigen (46,5 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand aktueller Ergebnisse zur Qualität der Arbeit weiter mitteilt, gab es mehr Frauen in Führungspositionen als vor 20 Jahren (26,6 Prozent).Weiterlesen >>>

Interaktives Datentool zeigt Entwicklung der Frauenanteile in Führungsebenen

Das Datentool des Bundesgleichstellungsministeriums stellt den Anteil von weiblichen und männlichen Führungskräften in Unternehmen und im öffentlichen Dienst dar. Mit einer Erweiterung dieses Tools können nun alle Unternehmen öffentlich eingesehen werden, die unter die Regelungen des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst fallen. Über eine Downloadfunktion werden alle vom Gesetz betroffenen Unternehmen angezeigt, außerdem die Verteilung ihrer Aufsichtsratsplätze und ihrer Zielgrößen für Führungsebenen, die sie sich gesetzt haben. Das Datentool ist unter www.bmfsfj.de/quote abrufbar.

Stadt Göttingen | Mehr Frauen in Führung: so könnte es gehen...

Mehr-Frauen-in-Fuehrung_So-koennte-es-gehenIm Rahmen des Aktionsprogramms "älter, bunter, weiblicher - WIR GESTALTEN ZUKUNFT!" zum demografischen Wandel wurde in der Stadt Göttingen das Thema Frauen in Führungspositionen in den Blick genommen. Zunächst durch eine Analyse und Bestandsaufnahmen und daran anknüpfend durch das Projekt "Mehr Frauen in Führung: So könnte es gehen...". Zu diesem Umsetzungsschritt liegt nun eine Dokumentation vor.Weiterlesen >>>

Zwischenbilanz zur Umsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz haben gemeinsam eine erste Zwischenbilanz zur Wirkung der festen Quote gezogen und den Stand der Umsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst präsentiert. Ihr Fazit: "Die Quote wirkt!".Weiterlesen >>>

Schritt für Schritt auf dem Weg nach oben

Das Frauenbüro der Stadt Göttingen hat ein Projekt zur Förderung von Frauen in Führungspositionen bei der Stadtverwaltung dokumentiert.Weiterlesen >>>

Karrieren von Frauen sind Drahtseilakte

Karrieren-von-Frauen-sind-DrahtseilakteFrauenverbände als Netzwerke der Karriereförderung.
Die Autorinnen erläutern in diesem Buch ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Förderprogramm "Frauen an die Spitze". Sie haben eine empirische Studie durchgeführt, um das Zusammenspiel von Frauenverbänden und Karriereförderung zu durchleuchten. Grundlage dieser Forschung sind Expertinneninterviews.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Salzgitter | Mehr Frauen in Führungspositionen

Die Stadt Salzgitter beteiligt sich an dem Projekt "Mehr Frauen in Führungspositionen" des Bundesfamilienministeriums. Alle Informationen zum lokalen Projekt unter www.chefinnensz.de.

DIW | Frauen im Erwerbsleben

Zum Schwerpunkt Frauen im Erwerbsleben auf der Website des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin).

Organisationen

Bundesverband der Business und Professional Women - www.bpw-germany.de

Verband Deutscher Unternehmerinnen e.V. - www.vdu.de

Neue Website zu geschlechtersensibler Pädagogik

Fachkraefteportal-fuer-Genderfragen
Wie kann jedes Kind die Möglichkeit erhalten, sich als Individuum frei zu entfalten und seine eigene Identität zu entwickeln? Wie können stereotype Rollenzuweisungen bei der Erziehung von Jungen und Mädchen kritisch hinterfragt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue Website www.geschlechtersensible-paedagogik.de. Das Portal arbeitet Themen der Geschlechterpädagogik an konkreten Beispielen methodisch-didaktisch auf und zeigt Möglichkeiten, wie damit gearbeitet werden kann. Die Materialien dafür haben Jugendliche und junge Erwachsene aller Geschlechter selbst erstellt. Die neue Website ist Teil des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektes "meinTestgelände".

Neu vorgestellt | Aktion zum Equal Pay Day im Emsland

Emsland-EPD-Aktion
Eine nicht alltägliche Kooperation sind das emsländische Aktionsbündnis (Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Emsland, Landfrauen, SoVD, Ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim, kfd, KDFB, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit) und die Fußballerinnen der 1. Bundesligamannschaft des SV Meppen anlässlich des Equal Pay Days (EPD) eingegangen: Das Heimspiel Anfang März gegen den VfL Wolfsburg wurde genutzt, um auf den großen Unterschied bei der Bezahlung von Sportlerinnen und Sportlern hinzuweisen. Die große Diskrepanz bei der Bezahlung im Fußballsport steht dabei exemplarisch für die Entgeltlücke in Deutschland insgesamt. Auch die Mannschaft der Herren des SV Meppen (3. Liga) hat die Aktion unterstützt. Einen kleinen Film zu dem Thema finden Sie online auf ems TV www.emstv.de/?s=equal+pay+day.

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April 2021

22.4.2021 | Boys'Day, deutschlandweit

22.4.2021 | Girls'Day, deutschlandweit

28.4.–29.4.2021 | Basisseminar für kommunale Gleichstellungsbeauftragte, Hannover

Mai 2021

1.5.2021 | Eröffnung frauenORT Paula Modersohn-Becker, Worpswede

3.5.2021 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff, Hannover / online

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Stefanie und Ellen Radtke

04_Kalenderblatt-April_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat April: Mit ihrer flapsig humorvollen Art spricht Pastorin Steffi Radtke in ihrem Vlog "Anders Amen" ein Thema an, das eine Vielzahl lesbischer Paare betrifft: Ihre Frau Ellen ist im fünften Monat schwanger, Steffi will das Kind adoptieren, denn trotz der seit 2017 geltenden Ehe für alle gibt es für Zwei-Mütter-Familien in Deutschland noch immer keine Gleichstellung im Abstammungsrecht. weiterlesen >>>