Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Region Hannover | Einmal Minijob - immer Minijob?

Der-Minijob_Da-ist-mehr-fuer-Sie-drin_Region-HannoverViele sehen den Minijob als die Chance zur Rückkehr auf den Arbeitsmarkt. Besonders Mütter wählen nach einer beruflichen Auszeit den 450-Euro-Job, entweder um auf diese Weise zum Familieneinkommen beizutragen oder als Brücke zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. Doch nur wenigen gelingt der Wechsel in eine existenzsichernde Beschäftigung. "Der Minijob ist eine Berufsfalle - besonders für Frauen, die rund zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten ausmachen" so die Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, Petra Mundt. Mit der neuen Broschüre "Der Minijob. Da ist mehr für Sie drin!" will die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover daher Minijoberinnen informieren und dabei unterstützen, ihre Rechte einzufordern.Weiterlesen >>>

Der Minijob: Da ist mehr für Sie drin!

Der-Minijob_Da-ist-mehr-fuer-Sie-drinDas Frauenbüro der Stadt Göttingen und die Gleichstellungsstelle des Landkreises Göttingen haben daher in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Frauenförderung in der privaten Wirtschaft die Broschüre "Der Minijob: Da ist mehr für Sie drin!" herausgegeben. Sie fasst die wichtigsten Regelungen aus den Bereichen Steuerrecht und Sozialversicherung sowie weitere Rechte zusammen, die für Beschäftigte in Minijobs gelten.Weiterlesen >>>

IAB Studie zu Minijobs | Weniger Rechte für Arbeitnehmende

IAB-Studie_MinijobsDas Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat eine Befragung von 7.500 Beschäftigten und 1.100 Betrieben durchgeführt. Fazit der Studie: Bei Minijobbern kommt es anders als bei anderen Beschäftigten häufiger vor, dass sie keinen bezahlten Urlaub oder keine Lohnfortzahlung bei Krankheit erhalten. Zugleich sind sie weniger gut über ihre Arbeitnehmerrechte informiert als andere Beschäftigte. In der ausführlichen IAB-Studie "Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten: Quantitative und qualitative Erhebung sowie begleitende Forschung" wird die Gruppe der Minijobber genauer untersucht. Minijobs und Teilzeitbeschäftigung sind größtenteils Frauensache. Die Bremer Landesfrauenbeauftragte kommentiert die IAB-Studie entsprechend als Armutsfalle und kaum abgesicherte Beschäftigung. Zum Kommentar geht es hier. Den Kurzbericht und die Studie finden Sie auf der Website des IAB.

Der Mini-Job - Ausgabe in leichter Sprache

Der-Mini-Job_Ausgabe-in-leichter-SpracheDie Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim und die Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreises haben gemeinsam eine Broschüre zum Thema Mini-Jobs herausgegeben. Das Besondere daran: Text und Darstellung wurden in leichte Sprache übersetzt.Weiterlesen >>>

Ihre Rechte im Minijob. Da ist mehr für Sie drin!

Ihre-Rechte-im-MinijobDie Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau hat eine Broschüre zum Thema Minijobs herausgegeben. Enthalten sind die Regelungen ab 2013.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Frauen im Minijob

Frauen-im-Mnijob_BMFSFJEine vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene Studie kommt zum Ergebnis, dass der Minijob für Frauen erhebliche Risiken birgt. Die wichtigsten Motive für den Einstieg ein den Minijob seien die flexiblen Arbeitszeiten und die geringe Stundenzahl. Minijobs entwickelten jedoch - branchenunabhängig - ausgeprägte Klebeeffekte. Frauen, die dauerhaft im Minijob arbeiten, verlieren dadurch langfristig ihre Qualifikation und gelten nicht mehr als qualifizierte Fachkraft.Weiterlesen >>>

Rente und Arbeitsrechte für alle

Informationen für Beschäftigte in Minijobs von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Das Heft steht in 3. Auflage mit Stand 2017 zum Download zur Verfügung.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Minijobs

Aktuelle Informationen, Gesetzesgrundlagen und mehr finden Sie auf der Website der Minijob-Zentrale. www.minijob-zentrale.de

ver.di | Riskante Minijobs

Informationen, Studien und Positionen der Gewerkschaft ver.di zu Minijobs finden Sie auf der Website von ver.di.

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Literaturhinweise, Forschungsprojekte, Institutionen und weiterführende Links auf der Website des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Aktuelle Aktion

Wir-haben-gewaehlt_EIZ
Im neuen Europaparlament werden in der Mehrheit Männer Politik gestalten - auch wenn in diesem Parlament mehr Frauen sitzen als vorher! Aber es gibt keine Quote auf EU-Ebene, es gibt kein Parité-Gesetz, wie z.B. in Frankreich. Eine quotierte Kommission macht noch keinen frauenpolitischen Sommer - aber es lässt hoffen! Das EIZ Niedersachsen lädt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen und der Region Hannover am 18. Oktober 2019 zur Diskussion ein: "Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten". www.eiz-niedersachsen.de

Broschüre der Woche

Unternehmensmonitor-Familienfreundlichkeit-2019
Zum sechsten Mal hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) den "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" vorgelegt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte, aber auch weiteren Handlungsbedarf. Der Monitor wird vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) gefördert. Er besteht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung und einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2019

18.10.2019 | Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten, Hannover

22.10.2019 | NeMiA Netzwerk-Kongress | Die Zukunft der Arbeitswelt - Kompetenzen und Potentiale von Frauen mit Migrationsbiografie, Hannover

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

26.10.2019 | Geschlechtervielfalt, Springe

29.10.2019 | Nach der Wahl ist vor der Wahl. Europäische Frauen- und Gleichstellungspolitik, Regensburg

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Kalendermonatsblatt

10_Kalender-VNST_Oktober
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Gender Pay Gap? Gender Pay Act!"