Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Jubiläum des Landesfrauenrates Niedersachsen

Am 23. Mai 1970 trafen sich 21 Frauenorganisationen zur Gründungsversammlung des Landesfrauenrates in Hannover. Im Juni 2020 sollte das Jubiläum gefeiert werden. Leider ist es aufgrund der Corona Pandemie nicht möglich. Der Landesfrauenrat hat zunächst eine Präsentation online gestellt um den Geburtstag zu würdigen. Auch weitere Informationen und Materialien stehen auf der Website www.landesfrauenrat-nds.de.
Wir gratulieren dem Landesfrauenrat und freuen uns auf eine Feier im nächsten Jahr!

Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. | Präsentation 50 Jahre from CE on Vimeo.

Frauen und Ehrenamt

Das ehrenamtliche Engagement nimmt in Deutschland zu. Jeder bzw. jede dritte Deutsche über 14 Jahren übt freiwillig oder ehrenamtlich eine Tätigkeit aus. Außerdem hat sich gezeigt, dass sich das Engagementspotenzial erhöht hat. Mehr als ein Drittel ist grundsätzlich bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen. Während Männer sich eher in Sport und Katastrophenschutz engagieren, sind Frauen überwiegend in sozialen Bereichen tätig. Im geschlechterspezifischen Vergleich zeigt der 4. Freiwilligensurvey, dass sich Frauen mit 41,5 Prozent anteilig etwas seltener freiwillig als Männer mit 45,7 Prozent engagieren. Allerdings ist diese Differenz inzwischen sehr gering geworden. Nach wie vor besteht eine höhere Bereitschaft von Frauen zum freiwilligen sozialen Engagement. Mitgestaltung der Gesellschaft ist für viele freiwillig ehrenamtlich tätige Frauen ein zentrales Motiv. Zunehmend werden auch eigene Interessen und Problemlagen an das Engagement herangetragen, beispielsweise von allein erziehenden oder erwerbslosen Frauen, Berufsrückkehrerinnen, Migrantinnen oder Frauen mit pflegebedürftigen Angehörigen. Jüngere Frauen sehen im ehrenamtlichen Engagement oftmals einen Baustein ihrer individuellen Karriere.

Der aktuelle Freiwilligensurvey steht auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung.

Zweiter Engagementbericht der Bundesregierung

Der Zweite Engagementbericht widmet sich dem thematischen Schwerpunkt "Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung". Er besteht aus dem Bericht der unabhängigen Sachverständigenkommission und aus der ressortabgestimmten Stellungnahme der Bundesregierung. Im allgemeinen Teil des Berichts werden u.a. empirische Befunde, Daten und Trends vorgestellt. Im Schwerpunkt werden engagementrelevante Herausforderungen für die lokale Politik im demografischen Wandel herausgearbeitet. Der Bericht steht auf der Website des BMFSFJ zum Download zur Verfügung.

Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. - Handbuch FrauenNetzwerk

Handbuch-FrauenNetzwerk_LFR-NdsDer Landesfrauenrat Niedersachsen hat ein neues Handbuch erstellt und herausgeben. Im ersten Teil des Handbuches geht es um das Selbstverständnis vom Ehrenamt in Frauenorganisationen und die Geschichte dieses Engagements. Verknüpft mit den aktuellen Ergebnissen des Freiwilligensurveys für Niedersachsen (www.freiwilligenserver.de) werden daraus Perspektiven für das künftige gleichstellungspolitische Engagement abgeleitet. Zum praktischen Networking trägt der zweite Teil des Handbuches bei. Hier stellen sich die Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates mit ihren Zielen, Arbeitsschwerpunkten und Angeboten vor. Ein Handbuch, das in keinem frauenpolitisch interessierten Büro oder Haushalt in Niedersachsen fehlen sollte! Das Handbuch ist als pdf-Datei auf der Website des Landesfrauenrates erhältlich oder kann dort bestellt werden.

Weitere Informationen

Initiative Bürgerstiftungen

Die Initiative Bürgerstiftungen (IBS): für alle Fragen zum Thema Bürgerstiftung in Deutschland - von der konkreten Stiftungsgründung bis hin zur Gestaltung neuer Projekte. www.die-deutschen-buergerstiftungen.de

Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

Stell-Dir-vor-es-ist-Wahl
In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier sechs kurze Videos unter dem Motto: "Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!" erstellen lassen. Auf witzige und ironische Weise nimmt Marlies Blume in diesen Filmen das Thema unter die Lupe: Ja, ich will! | Es geht um die Wurst | Die Systemrelevanz auf zwei Beinen | Mitmischen statt Staubwischen | Platzhirschgegockele und Zickenkrieg | Frauen und Männer müssen sich befruchten. Zu sehen sind die Filme auf youtube.

Neu vorgestellt

Handreichung-Gendersensible-Sprache-Bremer-Verwaltung
Die "Handreichung gendersensible Sprache in der Bremer Verwaltung" liefert eine Vielfalt von Erklärungen, Hinweisen und Vorschlägen, wie Amtssprache nicht nur Männer, sondern Frauen, Trans- und Interpersonen gleichermaßen anspricht. Das im Aus- und Fortbildungszentrum angedockte Kompetenzteam Bürger:innenservice und Kommunikation hat auf 20 Seiten eine umfangreiche Sammlung vorgelegt, wie gendersensibel formuliert werden kann. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

März 2021

5.3.2021 | Weltgebetstag der Frauen, weltweit

5.3.–11.3.2021 | NEIN! GEGEN HÄUSLICHE GEWALT! | Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Online

8.3.2021 | Internationaler Frauentag, weltweit

8.3.2021 | Gleichberechtigung – keinen Schritt zurück in Corona-Zeiten!, Nds. Landtag / online

9.3.2021 | 3. Fachtagung der Initiative Klischeefrei, online

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Monika Hauser

03_Kalenderblatt-Maerz_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat März: Monika Hauser studierte Medizin, weil sie Menschen helfen und ganzheitlich unterstützen wollte. Der jungen Gynäkologin vertrauten Frauen oft Geschichten über erlittene Misshandlungen und Vergewaltigungen an. Um Patientinnen zu stärken, gründete sie u.a. Gesprächsgruppen und eröffnete eine Beratungsstelle für Schwangerschaftsabbrüche.
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