Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Anpassung Düsseldorfer Tabelle ab Januar 2019

Die Bedarfssätze für minderjährige Kinder der ersten Einkommensgruppe der Tabelle werden an die neuen Vorgaben der Mindestunterhaltsverordnung angepasst. So beträgt ab dem 1. Januar 2019 der monatliche Mindestunterhalt für Kinder der ersten Altersstufe (bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres) 354 Euro statt bisher 348 Euro, für Kinder der zweiten Altersstufe (bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres) 406 Euro statt bisher 399 Euro und für Kinder der dritten Altersstufe (vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit) 476 Euro statt bisher 467 Euro. Wie in der Vergangenheit werden die Bedarfssätze der 2. bis 5. Einkommensgruppe um jeweils 5 Prozent und die der 6. bis 10. Einkommensgruppe um je 8 Prozent des Mindestunterhalts erhöht. Die Bedarfssätze volljähriger Kinder bleiben hingegen unverändert.Weiterlesen >>>

Familien- und Kindschaftsrecht für die Praxis der Sozialen Arbeit

Familien-und-Kindschaftsrecht-Soziale-ArbeitDieses praxisnahe Lehrbuch bietet eine Einführung in die Grundzüge des Rechts in der sozialen Arbeit. Dabei geht es um die verfahrens- und materiellrechtlichen Regelungen aus dem Familien- und Kindschaftsrecht, die für die soziale Arbeit relevant sind: aus den Bereichen Ehe und Lebenspartnerschaft, Scheidung und Scheidungsfolgen, Sorge- und Umgangsrecht (Kindschaftsrecht) sowie Unterhalt, Güterrecht und Gewaltschutz.Weiterlesen >>>

Das Kindschaftsrecht

Das-KindschaftsrechtDas Bundesjustizministerium hat eine übersichtlich gestaltete aktuelle Broschüre zum Kindschaftsrecht herausgegeben. Anhand von Beispielen werden unter anderem Fragen zum Abstammungsrecht, zur elterlichen Sorge, zum Recht auf gewaltfreie Erziehung und zum Umgangsrecht beantwortet. Wer ist der Vater eines Kindes? Was ist elterliche Sorge? Warum ist Gewalt in der Erziehung verboten? Was passiert, wenn Eltern sich trennen? Wie wird die Ausgestaltung des Umgangs mit dem Kind geregelt? Thematisiert werden auch Fragen zum Unterhaltsrecht und zu gerichtlichen Verfahren sowie zum Vater-Kind-Verhältnis bei Zeugungen mittels Samenspende. Die Broschüre steht zum Download auf der Website des Bundesjustizministeriums zur Verfügung.

Ja, ich will!

Ja-ich-will"Heiraten? Ja, ich will!" - Aber worauf lassen sich Heiratswillige ein? Ein Leitfaden zu rechtlichen und steuerlichen Folgen kommt aus Rheinland-Pfalz. Er enthält unter anderem eine Checkliste für Eheverträge und wichtige Hinweise zu Konsequenzen gesetzlicher Regelungen speziell für Frauen.Weiterlesen >>>

Von der Unterhaltspflicht zum Sorge- und Umgangsrecht?

Von-der-Unterhaltspflicht-zum-Sorge-und-UmgangsrechtEntwicklung elterlicher Verantwortung im Vater-Kind-Verhältnis
Die Stellung des nichtehelichen Vaters im Familienrecht hat sich im Laufe der zurückliegenden 100 Jahre grundlegend gewandelt. Katrin Schmidtke hat für ihre Dissertation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena die rechtshistorischen Entwicklungen nachgezeichnet.Weiterlesen >>>

Trennung und Scheidung

Trennung-und-Scheidung_BraunschweigDie Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Braunschweig hat gemeinsam mit Kolleginnen benachbarter Kommunen eine überarbeitete Fassung des Ratgebers "Trennung und Scheidung" herausgegeben. Der umfassende Ratgeber bietet für Frauen in Trennungssituationen eine erste Orientierungshilfe, informiert dazu mit rechtlichen Grundlagen, Tipps und benennt Anlaufstellen und Beratungsadressen.Weiterlesen >>>

Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit - Ratgeber für Frauen

Scheidungsrecht-und-ScheidungswirklichkeitDas Ende einer Ehe bedeutet neben emotionalen Aspekten auch Klärungsbedarf bei vielen rechtlichen und finanziellen Fragen. Dazu gehören: Wer erhält das Sorgerecht für die Kinder? Wie lässt sich das Umgangsrecht klären? Wie viel Unterhalt steht der Frau und den Kindern zu? Wie ist gegebenenfalls der Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen? An dieser Stelle setzt die Broschüre "Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit - Ratgeber für Frauen" an.Weiterlesen >>>

Ehescheidungen - Anträge häufiger von Frauen gestellt

Bei den im Jahr 2014 geschiedenen Ehen wurde der Scheidungsantrag häufiger von der Frau gestellt, und zwar in 52 % der Fälle. Der Mann reichte nur in 40 % der Fälle den Antrag ein, in den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten gemeinsam die Scheidung (8 %). Insgesamt wurden im Jahr 2014 in Deutschland rund 166.200 Ehen geschieden, das waren 2,1 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, werden nach den derzeitigen Scheidungsverhältnissen etwa 35 % aller in einem Jahr geschlossenen Ehen im Laufe der kommenden 25 Jahre geschieden. Etwa die Hälfte der im Jahr 2014 geschiedenen Ehepaare hatte gemeinsame Kinder unter 18 Jahren. Insgesamt waren 2014 rund 134.800 minderjährige Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen, knapp 1 % weniger als im Vorjahr. (Statistisches Bundesamt, 23.7.2015)

Neues Umgangsrecht in Kraft | Mehr Rechte für leibliche Väter

Im Juli 2013 ist das "Gesetz zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters" in Kraft getreten. Damit sollen leibliche Väter mit einem ernsthaften Interesse an ihrem Kind die Möglichkeit haben, Kontakt zu ihrem Kind zu pflegen und Informationen über ihr Kind zu erhalten. Zusammen mit dem neuen Sorgerecht, das im Mai 2013 in Kraft getreten ist, werden damit die Rechte von leiblichen, nicht rechtlichen Vätern gestärkt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesjustizministeriums.

Ausschluss eingetragener Lebenspartnerschaften vom Ehegattensplitting ist verfassungswidrig

Die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnerschaften und Ehen beim Ehegattensplitting ist verfassungswidrig. Die entsprechenden Vorschriften des Einkommensteuergesetzes verstoßen gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, da es an hinreichend gewichtigen Sachgründen für die Ungleichbehandlung fehlt. Dies hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden. Die Rechtslage muss rückwirkend ab der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes zum 1. August 2001 geändert werden. Übergangsweise sind die bestehenden Regelungen zum Ehegattensplitting auch auf eingetragene Lebenspartnerschaften anzuwenden.

Neuregelungen zum Unterhaltsrecht in Kraft getreten

Am 1. März 2013 ist das Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts in Kraft getreten. Künftig sollen bedürftige Ehegatten nach der Scheidung einer sog. Altehe (Ehen von langer Dauer) besser geschützt werden. Durch eine Änderung im Bürgerlichen Gesetzbuch wird klargestellt, dass nach einer Scheidung die Dauer der Ehe maßgeblich mitberücksichtigt werden muss, wenn Gerichte über den Unterhalt entscheiden. Damit wird eine Nachbesserung des Unterhaltsrechts umgesetzt, ohne die Unterhaltsrechtsreform von 2008 grundsätzlich in Frage zu stellen. Der Deutsche Juristinnenbund beurteilt die Gesetzesänderung allerdings eher kritisch.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Scheidungsrecht.org

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. bietet auf der Website scheidungsrecht.org umfassende und leicht verständliche Informationen zur Ehescheidung an. Dabei werden auch Themen wie Häusliche Gewalt, Scheidung von einem ausländischen Ehepartner, Unterhaltsregelungen uvm. angesprochen

Familienrecht

Das Bundesjustizministerium bietet allgemeine Informationen zum Familienrecht mit Definitionen und Gesetzestexten sowie weitergehende Themen wie Unterhaltsrecht, Kindschaftsrecht, Namensrecht sowie Informationen zur Lebenspartnerschaft an.

Aktuelle Aktion

GirlsDay-Aufruf
Girls´Day und Boys´Day - Dieses Jahr schon am 28. März!
Bald ist wieder Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag und Boys'Day - Jungen-Zukunftstag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 erkunden Berufe und Studienfächer, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Bis jetzt stehen bundesweit schon mehr als 105.000 Plätze für Mädchen und Jungen zur Verfügung. Weitere Informationen sowie Anmeldungen unter www.girlsday.de bzw. www.boysday.de.

Broschüre der Woche

Zwangsverheiratung-BIG-Berlin
Zwangsverheiratung
Der Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung möchte Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, informieren und ihnen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe aufzeigen. Auch Menschen, die mit ihnen Kontakt haben wie z.B. Freundinnen und Freunde, die Nachbarschaft, Lehrerkräfte, Ärztinnen und Ärzte können sich über diese Broschüre informieren. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Februar 2019

22.2.2019 | Recht auf reproduktive Selbstbestimmung, Rostock

27.2.2019 | Fachkräftesicherung für die Arbeitswelt der Zukunft - Zwischenbilanz der ESF-Sozialpartnerrichtlinie „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“, Berlin

28.2.2019 | Podiumsdiskussion: 'Mehr Balance bitte! Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben in der EU', Berlin

März 2019

8.3.2019 | Internationaler Frauentag, weltweit

13.3.2019 | Zertifikatsverleihung zur Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben, Berlin

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Kalendermonatsblatt

02_Kalender-VNST_Februar
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Februar: Europäische Union (EU) - allgemeine Informationen