Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Von der Unterhaltspflicht zum Sorge- und Umgangsrecht?

Von-der-Unterhaltspflicht-zum-Sorge-und-UmgangsrechtEntwicklung elterlicher Verantwortung im Vater-Kind-Verhältnis
Die Stellung des nichtehelichen Vaters im Familienrecht hat sich im Laufe der zurückliegenden 100 Jahre grundlegend gewandelt. Katrin Schmidtke hat für ihre Dissertation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena die rechtshistorischen Entwicklungen nachgezeichnet.Weiterlesen >>>

Trennung und Scheidung

Trennung-und-Scheidung_BraunschweigDie Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Braunschweig hat gemeinsam mit Kolleginnen benachbarter Kommunen eine überarbeitete Fassung des Ratgebers "Trennung und Scheidung" herausgegeben. Der umfassende Ratgeber bietet für Frauen in Trennungssituationen eine erste Orientierungshilfe, informiert dazu mit rechtlichen Grundlagen, Tipps und benennt Anlaufstellen und Beratungsadressen.Weiterlesen >>>

Ehescheidungen - Anträge häufiger von Frauen gestellt

Bei den im Jahr 2014 geschiedenen Ehen wurde der Scheidungsantrag häufiger von der Frau gestellt, und zwar in 52 % der Fälle. Der Mann reichte nur in 40 % der Fälle den Antrag ein, in den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten gemeinsam die Scheidung (8 %). Insgesamt wurden im Jahr 2014 in Deutschland rund 166.200 Ehen geschieden, das waren 2,1 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, werden nach den derzeitigen Scheidungsverhältnissen etwa 35 % aller in einem Jahr geschlossenen Ehen im Laufe der kommenden 25 Jahre geschieden. Etwa die Hälfte der im Jahr 2014 geschiedenen Ehepaare hatte gemeinsame Kinder unter 18 Jahren. Insgesamt waren 2014 rund 134.800 minderjährige Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen, knapp 1 % weniger als im Vorjahr. (Statistisches Bundesamt, 23.7.2015)

Ja, ich will! | Neuauflage 2015

Ja-ich-will"Heiraten? Ja, ich will!" - Aber worauf lassen sich Heiratswillige ein? Ein Leitfaden zu rechtlichen und steuerlichen Folgen kommt aus Rheinland-Pfalz. Er enthält unter anderem eine Checkliste für Eheverträge und wichtige Hinweise zu Konsequenzen gesetzlicher Regelungen speziell für Frauen.Weiterlesen >>>

Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit - Ratgeber für Frauen

Scheidungsrecht-und-ScheidungswirklichkeitDas Ende einer Ehe bedeutet neben emotionalen Aspekten auch Klärungsbedarf bei vielen rechtlichen und finanziellen Fragen. Dazu gehören: Wer erhält das Sorgerecht für die Kinder? Wie lässt sich das Umgangsrecht klären? Wie viel Unterhalt steht der Frau und den Kindern zu? Wie ist gegebenenfalls der Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen? An dieser Stelle setzt die Broschüre "Scheidungsrecht und Scheidungswirklichkeit - Ratgeber für Frauen" an.Weiterlesen >>>

Neues Umgangsrecht in Kraft | Mehr Rechte für leibliche Väter

Im Juli 2013 ist das "Gesetz zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters" in Kraft getreten. Damit sollen leibliche Väter mit einem ernsthaften Interesse an ihrem Kind die Möglichkeit haben, Kontakt zu ihrem Kind zu pflegen und Informationen über ihr Kind zu erhalten. Zusammen mit dem neuen Sorgerecht, das im Mai 2013 in Kraft getreten ist, werden damit die Rechte von leiblichen, nicht rechtlichen Vätern gestärkt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesjustizministeriums.

Ausschluss eingetragener Lebenspartnerschaften vom Ehegattensplitting ist verfassungswidrig

Die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnerschaften und Ehen beim Ehegattensplitting ist verfassungswidrig. Die entsprechenden Vorschriften des Einkommensteuergesetzes verstoßen gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, da es an hinreichend gewichtigen Sachgründen für die Ungleichbehandlung fehlt. Dies hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden. Die Rechtslage muss rückwirkend ab der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes zum 1. August 2001 geändert werden. Übergangsweise sind die bestehenden Regelungen zum Ehegattensplitting auch auf eingetragene Lebenspartnerschaften anzuwenden.

Neuregelungen zum Unterhaltsrecht in Kraft getreten

Am 1. März 2013 ist das Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts in Kraft getreten. Künftig sollen bedürftige Ehegatten nach der Scheidung einer sog. Altehe (Ehen von langer Dauer) besser geschützt werden. Durch eine Änderung im Bürgerlichen Gesetzbuch wird klargestellt, dass nach einer Scheidung die Dauer der Ehe maßgeblich mitberücksichtigt werden muss, wenn Gerichte über den Unterhalt entscheiden. Damit wird eine Nachbesserung des Unterhaltsrechts umgesetzt, ohne die Unterhaltsrechtsreform von 2008 grundsätzlich in Frage zu stellen. Mehr dazu auf der Website des Bundesjustizministeriums. Der Deutsche Juristinnenbund beurteilt die Gesetzesänderung allerdings eher kritisch.Weiterlesen >>>

Trennung - Scheidung - Neuanfang

Trennung-Scheidung-NeuanfangTrennung und Scheidung - zu diesem Lebensereignis wird häufig auch die Gleichstellungsbeauftragte angesprochen und um Beratung gebeten. Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Merzig-Wadern hat daher den Ratgeber für Betroffene als erste Orientierungshilfe neu aufgelegt.Weiterlesen >>>

Eherecht und Ehevertrag

Eherecht-und-EhevertragWas Sie bei der Eheschließung beachten sollten! So lautet der Untertitel der gemeinsamen Broschüre der Landesarbeitsgemeinschaft der bayerischen Gleichstellungsstellen und des Bayerischen Justizministeriums.Weiterlesen >>>

Wissenswertes für Sie und Ihn zu Eherecht und Eheverträgen

Wissenswertes-fuer-Sie-und-Ihn-zu-Eherecht-und-EhevertraegenDie Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten in Schleswig-Holstein hat eine Broschüre zum Thema Eherecht und Eheverträge herausgegeben. Welche wirtschaftlichen Vor- oder Nachteile bestehen bei Abschluss eines Ehevertrages und was ist eigentlich geregelt, wenn kein Vertrag abgeschlossen wird? Welche Kriterien entscheiden darüber und wann sollte ein Vertrag geschlossen werden? Die Information der LAG soll Hilfestellung sein für oder gegen einen Ehevertrag. Darüber hinaus sind Informationen für nichtehelichen Lebensgemeinschaften enthalten sowie für eingetragene Lebenspartnerschaften. Auch für binationale Ehen werden entsprechende Regelungen genannt. Die Broschüre wurde von einer Rechtsanwältin im Auftrag der LAG erstellt.

LAG der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten in Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wissenswertes für Sie und Ihn zu Eherecht und Eheverträgen, März 2011. Die Broschüre steht als pdf-Datei auf der Website der LAG zur Verfügung.

Leitfaden des VAMV zum Verfahren in Familiensachen

Das-neue-FamFGDer Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) hat zum neuen Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) einen Leitfaden für die Beratungspraxis herausgegeben. Damit wird über die wichtigsten Neuerungen des FamFG informiert. Der Schwerpunkt liegt auf den häufigsten Beratungsfällen kindschaftsrechtlicher Art, besonders dem Umgangsrecht. Der Leitfaden liefert Beratenden und Eltern Argumente für das Verfahren, im Austausch mit Gerichten und Sachverständigen. Besonders berücksichtigt wird die Situation alleinerziehender Mütter und Väter. Der Leitfaden steht auf der Website des VAMV zum kostenlosen Download zur Verfügung. www.vamv.de

Trennung / Scheidung

Trennung-Scheidung_auf-Tuerkisch-und-RussischDie vorliegende Broschüre der Landeshauptstadt Hannover soll besonders für türkisch- und russischsprachige Frauen erste Hilfe in der Trennungs- und Scheidungssituation sein. Sie gibt Hinweise zu grundsätzlichen Fragen und nennt Ansprechpartnerinnen und -partner für weitere Unterstützung.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Scheidungsrecht.org

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. bietet auf der Website scheidungsrecht.org umfassende und leicht verständliche Informationen zur Ehescheidung an. Dabei werden auch Themen wie Häusliche Gewalt, Scheidung von einem ausländischen Ehepartner, Unterhaltsregelungen uvm. angesprochen

Familienrecht

Das Bundesjustizministerium bietet allgemeine Informationen zum Familienrecht mit Definitionen und Gesetzestexten sowie weitergehende Themen wie Unterhaltsrecht, Kindschaftsrecht, Namensrecht sowie Informationen zur Lebenspartnerschaft an.

Aktuelle Aktion

werbemelderin_pinkstinks
Sexistische Werbung kann ab sofort direkt über Smartphone oder Tablet bei Pinkstinks gemeldet werden. Werbung fotografieren, an Pinkstinks senden, dann wird die Beschwerde auf einer interaktiven Deutschlandkarte sichtbar. Einfach http://werbemelder.in in den Browser eingeben. Dort sind ein Webformular, eine Deutschlandkarte und aktuelle Blogeinträge zu sexistischer Werbung sichtbar. So kann auch verfolgt werden, was Pinkstinks unternimmt. http://werbemelder.in

Broschüre der Woche

Selbstverteidigung-braucht-Selbstbehauptung
Die Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Sie richtet sich an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Gleichzeitig richtet sie sich auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2017

24.10.2017 | Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises, Hannover

26.10.2017 | Jahresempfang des Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hannover

November 2017

6.11.2017 | Unverzichtbar oder überholt? - Kommunale Gleichstellungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

6.11.2017 | Gleichstellung in Sachsen - gestern - heute - morgen, Dresden

15.11.2017 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Engagiert"