Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

'Gender raus!' - Zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik

Gender-rausDer Begriff "Gender" ist zum Angriffsziel geworden. Kritik an Feminismus und feministischen Anliegen, an Gleichstellungspolitik und Antidiskriminierung haben zugenommen. Nicht nur von rechtspopulistischer Seite, sondern auch von verschiedenen Männerrechtsgruppen sowie journalistischer und auch wissenschaftlicher Seite. Aufgrund dieser Entwicklung haben das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Broschüre herausgegeben, die falsche Behauptungen zum Thema Gender aufgreift und sie dann richtigstellt.Weiterlesen >>>

Genderkompetenz

Genderkompetenz_MuenchenEine Handreichung für Beschäftigte der Stadt München und Interessierte
Die Gleichstellungsstelle der Stadt München hat einen Reader zum Thema Genderkompetenz herausgegeben. Damit sollen insbesondere Beschäftigte der Stadt München informiert und sensibilisiert werden. Neben einführenden Beiträgen, die eine Grundlage zum aktuellen Wissensstand bieten, wird das Thema Gender um andere Kategorien erweitert und der Blick auf Diskriminierung bzw. Antidiskriminierung und auf Diversity Ansätze gelenkt.Weiterlesen >>>

Das Märchen von der Gender-Verschwörung

Das-Maerchen-von-der-Gender-Verschwoerung"Gender-Ideologie", "Gender-Gaga", "Gender-Wahn"? Für ultrakonservative, rechtspopulistische und neu-rechte Gruppen ist ein liberales Verständnis von geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung nicht zu ertragen. Sie polemisieren gegen Gleichstellungspolitik und werfen dabei unterschiedlichste Themen und Anliegen in einen Topf. Problematisch ist daran vor allem, dass ihre Argumentation bis in die bürgerliche Mitte anschlussfähig ist. Dorothee Beck und Barbara Stiegler enttarnen das Märchen von der "Gender-Verschwörung" und setzen klare und starke demokratische Argumente dagegen.Weiterlesen >>>

Haushalt fair verteilen | Gender Budgeting im kommunalen Haushalt

Haushalt-fair-verteilenDas Frauenbüro der Stadt Münster hat eine Broschüre zum Thema Gender Budgeting erstellt. Darin wird anhand eines fortlaufenden Beispiels Schritt für Schritt erklärt, wie Gender Budgeting in der Praxis funktioniert. Die Broschüre des Frauenbüros hat den Anspruch, den komplexen Sachverhalt möglichst einfach darzustellen und hat die Anleitung komprimiert und leicht verständlich verfasst. Auch wenn die Anleitung zunächst für die Beschäftigten in der Verwaltung konzipiert ist, eignet sie sich sowohl für die Verwaltung als auch für die Politik. Mit den Beispielen kann auch leicht ein Vortrag z.B. für den Rat vorbereitet werden. Die Broschüre steht als pdf-Datei auf der Website der Stadt Münster zum Download zur Verfügung.

Gender oder 'Genderismus'?

GenderismusWas sich hinter den neuen Angriffen gegen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt verbirgt und wie Sie damit umgehen können: Das Ev. Zentrum Frauen und Männer liefert Hintergrundinformationen und Argumentationshilfe für die Auseinandersetzung um den angeblichen "Genderismus".Weiterlesen >>>

Vielfalt geschlechtergerechten Unterrichts

Vielfalt-geschlechtergerechten-UnterrichtsDer fachdidaktische Dreischritt "Konstruktion - Rekonstruktion - Dekonstruktion" ist ein Mittel zur geschlechtergerechten Unterrichtsgestaltung, das im schulischen Fachunterricht angewendet werden kann. Der Sammelband gibt Beispiele zur Anwendung in verschiedenen Bereichen. Themen sind die geschlechterbezogene Berufsorientierung, Frauengeschichte und Mathematik, Gehirnforschung, Selbstwirksamkeit beim Experimentieren und das medienpädagogische Arbeiten zu Geschlecht und Sexualität.Weiterlesen >>>

Lernchancen für Mädchen und Jungen gestalten

Lernchancen-fuer-Jungen-und-Maedchen-gestalten"Coole Jungs sind keine Bücherwürmer" und "Mädchen sind für Naturwissenschaften nicht so begabt" – Rollenvorurteile prägen die Lern- und Leistungsbereitschaft von Schülerinnen und Schülern schon früh und beeinflussen auch später die Fächerwahl. Wie können Mädchen und Jungen im Schulalltag dennoch gleichermaßen motiviert und besser nach ihren individuellen Begabungen gefördert werden? Mit Unterstützung des Niedersächsischen Kultusministeriums hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. dazu eine neue praxisorientierte Handreichung "Lernchancen für Mädchen und Jungen gestalten" herausgegeben. Die Broschüre gibt Anregungen für Schulleitungen, Lehrkräfte und Fachkräfte der Schulsozialarbeit in allen Schulformen.Weiterlesen >>>

Teaching Gender?

Teaching-GenderSchule ist kein geschlechtsneutraler Raum. Lehrmaterialien, Unterrichtsgestaltungen und Interaktionen (re-)produzieren vielfach asymmetrische Geschlechterverhältnisse und Rollenstereotype. Eine reflektierte Pädagogik will solchen Differenzierungen, die Zweigeschlechtlichkeit zementieren, entgegenwirken. Das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) unterstützt Lehrkräfte und Studierende mit dem Sammelband "Teaching Gender?" dabei. Die Beiträge stellen konkrete Analysen und zahlreiche Beispiele für genderreflektierten Schulunterricht vor.Weiterlesen >>>

Gender Management im Unternehmen

Gender-Management-im-UnternehmenGender Management als Unternehmensstrategie zielt nicht darauf ab, bestehende Unterschiede zwischen Frauen und Männern abzubauen. Vielmehr sollen Stärken des jeweiligen Geschlechts optimal genutzt werden. Praxisbeispiele und gute Argumente zur Umsetzung von Gender Management bietet dieser Leitfaden für Personalverantwortliche und Geschäftsleitungen in mittelständischen Unternehmen.Weiterlesen >>>

Geschlecht und Vielfalt in Schule und Lehrerbildung

Geschlecht-und-Vielfalt-in-Schule-und-LehrerbildungDie Anforderungen an einen guten Unterricht, der die Lernbedürfnisse von Mädchen und Jungen im Blick hat, sind gewachsen. Doch gleichzeitig beeinflussen geschlechterbezogene Stereotype noch immer Bildungserfolge und Berufswahlverhalten. Durch Gender- und Diversitätskompetenz können viele Lehr- und Lernprozesse optimiert werden, wie der Tagungsband zum dritten Gender-Schule-Symposium in Marburg zeigt.Weiterlesen >>>

Wissenschaft und Politik gehen Hand in Hand

Wissenschaft-und-Politik-gehen-Hand-in-Hand"Politik und Wissenschaft gehen Hand in Hand - Gender Mainstreaming im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis" ist ein Projekt zur geschlechtergerechten Kommunalpolitik in der Stadt Bochum. Im Rahmen des Projekts haben Studierende an Ausschusssitzungen teilgenommen, Interviews mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern geführt und öffentliche Sitzungsunterlagen ausgewertet. Ratsmitglieder, Mitglieder des Frauenbeirats und Mitarbeiterinnen der Gleichstellungsstelle haben Veranstaltungen der Universität besucht und sind mit den Studierenden ins Gespräch gekommen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung und Begleitung liegen in einer Broschüre vor.Weiterlesen >>>

Gender - das soziale Geschlecht

Gender-Das-soziale-Geschlecht"Gender" kurz und gut erklärt: Ein Kurzfilm zeigt, wie das soziale Geschlecht entsteht. Produziert wurde das etwa dreiminütige Video von der FUMA Fachstelle Gender NRW.Weiterlesen >>>

Gendersensible Statistik: Lebensrealitäten sichtbar machen

Gendersensible-Statistik_Lebensrealitaeten-sichtbar-machenUm etwas zu verändern, muss zunächst geklärt sein, wie die Ausgangslage ist. Aus diesem Grund hat die Stadt Wien Daten und Fakten erhoben, die sich mit den Lebensrealitäten von Frauen und Männern in der Stadt befassen. Ausgehend von diesen Daten können dann Rahmenbedingungen verändert werden und entsprechende Fördermaßnahmen ergriffen werden um Gleichstellung voran zu bringen.Weiterlesen >>>

Abschlusspublikation der Agentur für Gleichstellung im ESF

Gender-Mainstreaming-im-Europaeischen-SozialfondsDas Team der Agentur hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von März 2009 bis Februar 2014 das Querschnittsziel Gleichstellung von Frauen und Männern im ESF begleitet. Nun endet das Projekt. Zum Abschied hat die Agentur eine Abschlusspublikation "Gender Mainstreaming im Europäischen Sozialfonds. Ziele, Methoden, Perspektiven" erstellt.Weiterlesen >>>

Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming ist ein neuer Organisationsansatz zur Entwicklung von Geschlechtergerechtigkeit. Definiert wird er als (Re)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung der Entscheidungsprozesse mit dem Ziel, dass die an politischer Gestaltung beteiligten Akteure und Akteurinnen den Blickwinkel der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen einnehmen (Expertinnenrat des Europarates). Gender Mainstreaming wurde erstmals auf der Weltfrauenkonferenz in Nairobi 1985 diskutiert. 1995 wurde Gender Mainstreaming bei der Weltfrauenkonferenz in Peking in die Aktionsplattform aufgenommen, die von 189 Staaten unterschrieben wurde. Bei ihren Bemühungen um die Gewährleistung der Menschenrechte sollten Regierungen eine sichtbare Politik des Einbeziehens einer geschlechtsbezogenen Perspektive in alle Politiken und Programme fördern, damit die Auswirkungen auf Frauen bzw. Männer analysiert werden bevor Entscheidungen getroffen werden.Weiterlesen >>>

Leitfaden zur Evaluierung des Querschnittziels Gleichstellung in Programmen

Umsetzung-von-Gender-Mainstreaming-in-ProgrammenZur Unterstützung bei der Evaluierung des Querschnittsziels Gleichstellung in Programmen hat die Agentur für Gleichstellung im ESF einen Leitfaden für Programmverantwortliche und Evaluationsteams erstellt. Die Autorinnen Irene Pimminger und Regina Frey wollen damit Anregungen zur Evaluierung des Querschnittsziels Gleichstellung in Programmen sowohl auf der Ebene des Umsetzungsverfahrens als auch auf der Ebene der Ergebnisse und Wirkungen geben.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Dokumentation der Veranstaltung 'Gender Budgeting – Perspektiven für den Hamburger Haushalt'

Die Stabsstelle Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung hat im Juli 2017 Akteurinnen und Akteure aus Fachkreisen, Politik und Verwaltung zum Thema Gender Budgeting eingeladen. Die einzelnen Vorträge sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.

Gender Mainstreaming: überflüssig oder kontraproduktiv?

Eine Online-Diskussion zu Gender Mainstreaming. Zusammengestellt von der Bundeszentrale für politische Bildung. Zur Website der bpb.

Berlin | Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm

Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm "Gleichstellung weiter denken - Strategien für ein geschlechtergerechtes Berlin". Informationen zum Programm unter www.gleichstellung-weiter-denken.de

Gender Mainstreaming Experts International (GMEI)

Expertinnennetzwerk zur Einführung und Umsetzung von Gender Mainstreaming. www.gmei.eu

Gender-Index

Der Gender-Index misst die Chancengleichheit oder -ungleichheit von Frauen und Männern in den Regionen. Der Index ist das erste bundesweite Messinstrument zum regionalen Vergleich der Gleichbehandlung von Frauen und Männern. Eine Kooperation des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung und der Hans-Böckler-Stiftung. www.gender-index.de

Frauen - Männer - Gender

Im "Focus Frauen - Männer - Gender", einem Web-Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), werden im Drei-Wochen-Rhythmus Projekte, Veranstaltungen, Publikationen und sonstige Aktivitäten der FES vorgestellt, die "Geschlechtergerechtigkeit" befördern sollen.
www.fes.de/aktuell/focus/

Weitere Informationen

www.gender-mainstreaming.net
Das Informationsangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema Gender Mainstreaming.

www.gender-mainstreaming.rlp.de
Informationen aus Rheinland-Pfalz zu Gender Mainstreaming.

Aktuelle Aktion

werbemelderin_pinkstinks
Sexistische Werbung kann ab sofort direkt über Smartphone oder Tablet bei Pinkstinks gemeldet werden. Werbung fotografieren, an Pinkstinks senden, dann wird die Beschwerde auf einer interaktiven Deutschlandkarte sichtbar. Einfach http://werbemelder.in in den Browser eingeben. Dort sind ein Webformular, eine Deutschlandkarte und aktuelle Blogeinträge zu sexistischer Werbung sichtbar. So kann auch verfolgt werden, was Pinkstinks unternimmt. http://werbemelder.in

Broschüre der Woche

Selbstverteidigung-braucht-Selbstbehauptung
Die Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Sie richtet sich an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Gleichzeitig richtet sie sich auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2017

24.10.2017 | Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises, Hannover

26.10.2017 | Jahresempfang des Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hannover

November 2017

6.11.2017 | Unverzichtbar oder überholt? - Kommunale Gleichstellungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

6.11.2017 | Gleichstellung in Sachsen - gestern - heute - morgen, Dresden

15.11.2017 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

10_Oktober_Kalendermonatsblatt_260px
"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Engagiert"