Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

20 Jahre Netzwerk Gewaltschutz in der Region Darmstadt-Dieburg

20-Jahre-Netzwerk-GewaltschutzSeit zwei Jahrzehnten arbeitet das Netzwerk Gewaltschutz in Stadt und Region Darmstadt-Dieburg zusammen. Eine Broschüre würdigt die engagierte Zusammenarbeit für einen verbesserten Schutz für betroffene Frauen, Mädchen und Jungen. Sie zeigt Meilensteine aus 20 Jahren der Entwicklung auf.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Zahl der Anzeigen wegen häuslicher Gewalt steigt an

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann aufgerufen, das Schweigen bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu brechen. Aus diesem Grund beteiligt sich die Ministerin an der bundesweiten Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. Niedersachsens Sozialministerin hisste am Hannah-Arendt-Platz eine Flagge von Terre des Femmes mit der Aufschrift "Frei leben - ohne Gewalt". Laut Lagebericht des Niedersächsischen Landeskriminalamts stiegen in den Jahren 2013 bis 2017 die Delikte der häuslichen Gewalt mit weiblichen Opfern in Niedersachsen an. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 11.623 Fälle polizeilich bekannt (2013: 10.283). Der Anstieg der Straftaten könne laut LKA damit zusammenhängen, dass das fortgesetzte Engagement von Polizei und Netzwerkpartnerinnen und -partnern die Anzeigebereitschaft von Opfern "Häuslicher Gewalt" befördere. Hierfür spricht auch das Ergebnis der Dunkelfeldstudie, die zeigt, dass die Anzeigequote bei Körperverletzungen deutlich gestiegen ist.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Vorstellung neuer Zahlen zur Partnerschaftsgewalt 2017

Partnergewalt_BMFSFJ-2018Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat das Bundesfrauenministerium die "Kriminalstatistische Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2017" veröffentlicht. Erstellt wurde die Auswertung durch das Bundeskriminalamt. Die Auswertung wurde gegenüber den beiden Vorjahren erweitert und an die neue Gesetzeslage angepasst. Die Zahlen zeigen, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen versuchte und vollendete Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei in 2017 bekannt geworden sind. Deutlich wird, in welcher Beziehung Täter und Opfer zueinander stehen und welche Delikte passiert sind. Außerdem stellte die Bundesfrauenministerin die neue Kampagne zum Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" vor.Weiterlesen >>>

Bremen | 'Hilfe bei Gewalt' - Broschüre in einfacher Sprache erklärt Hilfesystem

Hilfe-bei-Gewalt_Bremen"Hilfe bei Gewalt - an wen kann ich mich wenden?" - so heißt eine Broschüre, die in leicht verständlicher Sprache verfasst ist und sich an alle Frauen und Mädchen im Land Bremen richtet. Auf 55 Seiten wird übersichtlich, klar gegliedert und in einfachen Sätzen dargelegt, welche Hilfsangebote es für Frauen und Mädchen gibt, wie die Verfahren bei der Polizei und bei Gericht ablaufen, was Beratung ist und welche Beratungsstellen es gibt. Verschiedene Formen von Gewalt werden erklärt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, aber auch mögliche Sorgen und Ängste benannt und wie in Beratungsstellen damit umgegangen wird.Weiterlesen >>>

Die Fahnenaktionen von TERRE DES FEMMES

Terre-des-femmes_FahnanaktionDie von TERRE DES FEMMES entwickelte Aktion will bundesweit ein Zeichen setzen, um gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen und Mädchen zu protestieren und gesetzliche sowie gesellschaftliche Veränderungen einzufordern. Rund um den 25. November, dem internationalen Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen!", laufen darüber hinaus bundesweit Aktionen und Kampagnen. Der Themenschwerpunkt der Fahnenaktion 2018 lautet "Mädchenkampagne".Weiterlesen >>>

Hannover: Infomaterialien für Kinder, Jugendliche und Fachkräfte bei häuslicher Gewalt

Hilfe-bei-Haeuslicher-GewaltDie Stadt Hannover hat neue Materialien im Rahmen ihres "Hannoverschen Interventionsprogramms" (HAIP) bei häuslicher Gewalt aufgelegt. Ein bunter Flyer im Postkartenformat spricht Jugendliche direkt an und zeigt erste Hilfemöglichkeiten auf, wenn es in der Familie zu Gewalt kommt. Die Karten sollen in Freizeiteinrichtungen, Schulen etc. ausgelegt werden.Weiterlesen >>>

Anhörung zur Situation der Frauenhäuser in Niedersachsen

Im Niedersächsischen Landtag hat im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung am 16. August 2018 eine Anhörung zur Situation der Frauenhäuser stattgefunden. Ausgangspunkt war ein Entschließungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Von Gewalt betroffene Frauen nicht vor verschlossener Tür stehen lassen - Frauenhäuser stärken, Rechtsanspruch schaffen". Der Antrag ist mit der Nummer 18/829 auf der Website des Landtages abrufbar. Die Stellungnahme von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. steht hier zum Download bereit. Die Stellungnahme des Landesfrauenrates sowie der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros ist online verfügbar unter www.landesfrauenrat-nds.de/infos-und-downloads.html bzw. www.frauenbuerosinniedersachsen.de. Der Deutsche Verein hat seine Stellungnahme ebenfalls veröffentlicht unter www.deutscher-verein.de. Zum Projekt "Vivienda" der Lawaetz Service GmbH aus Hamburg, das Frauen aus dem Frauenhaus bei der Wohnungssuche unterstützt finden Sie auf der Website von Lawaetz weitere Informationen.

Baden-Württemberg | Plakataktion 'JEDE VIERTE FRAU' setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Plakataktion-BaWue_Gegen-GewaltMit der Plakataktion "JEDE VIERTE FRAU" macht das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen jeden Tag und in allen Lebensbereichen stattfindet - am Arbeitsplatz, in der Freizeit und in der Partnerschaft. "Es ist leider traurige Wahrheit, dass im Schnitt jede vierte Frau in Deutschland im Alter zwischen 16 und 85 Jahren mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch einen Beziehungspartner erlebt. Wir möchten allen betroffenen Frauen mit der Plakataktion vermitteln, dass sie nicht alleine sind und dass sie überregionale und niederschwellige Hilfe finden können", sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich anlässlich der Enthüllung des Plakats in Stuttgart.Weiterlesen >>>

Gleichstellungsministerinnen der Bundesländer fordern Maßnahmen gegen sexistische Werbung

Die Bundesregierung soll Kommunen aktiv unterstützten, wenn sie gegen sexistische Werbung im öffentlichen Raum vorgehen. Für diese Aufforderung hat Niedersachsen heute bei der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister in Bremerhaven die Unterstützung aller Bundesländer erhalten. Zudem werden die Kommunalen Spitzenverbände gebeten, sich bei ihren Mitgliedern für entsprechende Maßnahmen einzusetzen, um Sexismus in der Werbung offen zu benennen und ihm entgegen zu treten. "Geschlechterdiskriminierende Werbung verfestigt Einstellungen und Strukturen in der Gesellschaft, die zu ganz konkreten Benachteiligungen von Frauen führen - das können wir nicht hinnehmen", sagte Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Carola Reimann aus Anlass der einstimmigen Verabschiedung des niedersächsischen Antrags. Es sei besorgniserregend, dass nach wie vor vielerorts Sexismus in der Werbung zu beobachten sei.Weiterlesen >>>

Superheldin gegen Gewalt

Superheldin-gegen-GewaltDie Kampagne "Superheldin gegen Gewalt" hat ein gleichnamiges Erklärvideo veröffentlicht, welches über das Thema Gewalt informiert und die Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe kurz vorstellt. Anhand vieler verschiedener Beispiele werden sämtliche Formen der Gewalt genannt und die Auswirkungen eines solchen Gewalterlebnisses beschrieben. Das Video ist in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, arabisch, türkisch, russisch, Deutsche Gebärdensprache, langsames deutsch und ohne Musik verfügbar. Zudem könne Untertitel in den Sprachen deutsch, persisch, vietnamesisch und serbisch ausgewählt werden.Weiterlesen >>>

Handlungsleitfaden zum Umgang mit sexistischer und sexualisierter Werbung in Köln

Handlungsleitfaden-zum-Umgang-mit-sexistischer-und-sexualisierter-WerbungDas Amt für Gleichstellung der Stadt Köln hat daher einen Leitfaden erstellt, der beschreibt, wie die Verwaltung bei sexistischer Werbung im öffentlichen Raum vorgehen kann. Erläutert werden Kriterien und Beispiele, woran sexistische Werbung zu erkennen ist. Darüber hinaus informiert der Leitfaden über Möglichkeiten, sich über sexistische Werbung zu beschweren.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Breites Bündnis gegen Sexismus in der Werbung entsteht

Sexismuss_Veranstaltung-MSGleichstellungsbeauftragte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und Kommunen haben heute anlässlich des Internationalen Frauentags ein Signal gegen Sexismus in der Werbung gesetzt. Am Ende der Veranstaltung des von Dr. Carola Reimann geführten Niedersächsischen Sozial- und Gleichstellungsministeriums im Sprengel Museum Hannover hielten sie Protestkarten in die Luft. "Sexistische Werbung hat in unseren Städten nichts zu suchen!", sagte Sozialstaatssekretär Heiger Scholz: "Kommunen haben hier durchaus Möglichkeiten zu handeln, und erste Kommunen nutzen diese Chancen auch – das wird Nachahmer finden. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt gegen Diskriminierung von Frauen und für die Gleichstellung in Niedersachsen!"Weiterlesen >>>

Schutz vor Gewalt - Für geflüchtete Frauen und Mädchen

Schutz-vor-Gewalt-fuer-gefluechtete-Frauen-und-MaedchenDie Broschüre erklärt die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Asyl in leichter Sprache. Auf knapp 60 Seiten werden viele Fragen aufgelistet - vor allem bezogen auf geschlechtsspezifische Inhalte wie die Ehe oder Familie im Asylrecht, Auswirkungen von Gewalterlebnissen auf das Asylverfahren, der Schutz vor Gewalt oder auch zur Finanzierung eines Aufenthalts im Frauenhaus. Diese Fragen werden nacheinander ausführlich erklärt.Weiterlesen >>>

Jubiläumsbericht des Hilfetelefons

Jubilaeumsbericht-HilfetelefonMehr als 143.000-mal meldeten sich Ratsuchende seit März 2013 beim Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": Frauen, die von Gewalt betroffen oder bedroht waren, Personen aus dem sozialen Umfeld oder Fachkräfte, die Informationen benötigten. Die Beratungs- und Kontaktzahlen haben von Jahr zu Jahr zugenommen. Der Jubiläumsbericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Zahlen und Fakten aus fünf Jahren Beratungsarbeit.Weiterlesen >>>

Istanbul-Konvention am 1. Februar 2018 in Kraft getreten

Am 1. Februar 2018 ist in Deutschland das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention), in Kraft getreten. Die Bundesrepublik verpflichtet sich damit, auf allen staatlichen Ebenen alles dafür zu tun, dass Gewalt gegen Frauen bekämpft, Betroffenen Schutz und Unterstützung geboten und Gewalt verhindert wird. Mehr dazu auf der Website des Bundesfamilienministeriums www.bmfsfj.de

Sachsen | Männerschutzwohnungen: Bilanz nach einem Jahr

Männer, die von Gewalt betroffen sind, können in Sachsen in zwei Wohnungen Schutz suchen. Seit dem 1. Februar 2017 wird dies durch ein Pilotprojekt der beiden Träger Männernetzwerk Dresden e.V. und der LEMANN e.V. in Leipzig ermöglicht. Die Initiatoren ziehen eine erste Bilanz.Weiterlesen >>>

Beratungsstellen für Frauen und Männer bei Gewalt, Krisen und Notlagen in der Region Hannover

Beratungsstellen-fuer-Frauen-und-MaennerDie Region Hannover bietet ein umfangreiches Angebot an Beratung bei Gewalt, Krisen und Notlagen für Frauen und Männer. Die verschiedenen Anlaufstellen sind nun in einem Flyer übersichtlich zusammengefasst.
Die Formen der Gewalt sind vielfältig und ein dauerhafter Angriff, insbesondere auf die Selbstbestimmung von Frauen. Doch auch Männer sind betroffen und benötigen entsprechende Unterstützung und Hilfe. Gewalt verhindert eine tatsächliche Gleichberechtigung und eine gesunde Existenz von allen Menschen.
Die Angebote in der Region Hannover hat das Team Gleichstellung in einem Flyer zusammengefasst und thematisch gegliedert. Der Flyer bietet Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Informationen, um Frauen und Männer, die von Gewalt, Krisen oder Notlagen betroffen sind, bei der Suche nach dem passenden Beratungsangebot zu unterstützen. Den Flyer können Sie bei weiterem Bedarf kostenfrei beim Team Gleichstellung (Karen.Isberner@region-hannover.de) anfordern oder über www.hannover.de/gleichstellung-region ausdrucken.

Selbstverteidigung braucht Selbstbehauptung - Standards für Selbstbehauptungskurse

Selbstverteidigung-braucht-SelbstbehauptungDie Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Sie richtet sich unter anderem an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Gleichzeitig richtet sich die Broschüre auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Netzwerk ProBeweis

Beweise-verfallen_Netzwerk-ProBeweisHäusliche und/ oder sexuelle Gewalt ereignen sich häufig im nahen sozialen Umfeld, weswegen bei vielen Betroffenen eine hohe Hemmschwelle besteht, zeitnah eine Strafanzeige zu erstatten. Um diese in der Gewaltopferversorgung bestehende Lücke zu schließen, wurde das Projekt "Netzwerk ProBeweis" ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Betroffenen eine gerichtsverwertbare, kostenfreie und verfahrensunabhängige Dokumentation und Spurensicherung bereits vor der möglichen Entscheidung für eine Strafanzeige anzubieten. Inzwischen sind 31 Partner im Netzwerk zusammengeschlossen.Weiterlesen >>>

Mein NEIN meint NEIN

Mein-Nein-meint-NeinIm Pixiformat zeigt der vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt herausgegebene Comic "Mein NEIN meint NEIN" alltägliche Situationen, in denen sexistische Diskriminierung passiert. In der U-Bahn, der Kneipe, der Küche oder im Skaterpark. Manchmal offensichtlich, manchmal verdeckt oder versteckt. Aber die Bilder zeigen auch, welche Möglichkeiten Menschen haben, auf diese Situationen zu reagieren.Weiterlesen >>>

NRW | Ampelsystem zeigt freie Plätze in Frauenhäusern an

Frauen in Nordrhein-Westfalen, die nicht sofort einen Platz im nächstgelegenen Frauenhaus bekommen, können in einem anderen Frauenhaus aufgenommen werden. Im Internet unter www.Frauen-Info-Netz.de zeigt ein Ampelsystem jederzeit an, welche Frauenhäuser noch einen Platz frei haben und welche belegt sind. Das Frauennetz gegen Gewalt informiert mit diesem Angebot über freie Plätze in den Frauenhäusern und stellt darüber hinaus eine umfangreiche Adressdatenbank zur Verfügung. Hier kann nach Kontaktmöglichkeiten zu Frauenhäusern, Beratungsstellen und Notdiensten recherchiert werden. Das Frauennetz gegen Gewalt ist ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW.

Männer gegen Gewalt an Frauen

Maenner-gegen-Gewalt-an-Frauen_Buxtehude-InnenseiteBuxtehude zeigt sein Gesicht
Für die letzte 16-Tage Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte" hat sich die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Buxtehude mit dem männlichen Blick auf Gewalt gegen Frauen auseinandergesetzt. In einer Broschüre sind Männer aus Buxtehude mit ihrem Statement zum Thema abgebildet.Weiterlesen >>>

Selbstverpflichtungserklärung der Stadt Oldenburg zur Sensibilisierung und Prävention am Arbeitsplatz zum Thema häusliche Gewalt und Stalking

Selbstverplichtungserklärung-zur-Sensibilisierung-und-Praevention-am-ArbeitsplatzDie Stadt Oldenburg hat eine "Selbstverpflichtungserklärung zur Sensibilisierung und Prävention am Arbeitsplatz zum Thema häusliche Gewalt und Stalking" verabschiedet. Unterzeichnet haben der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates und die Gleichstellungsbeauftragte. Die Stadtverwaltung bekräftigt damit ihr Anliegen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt fühlen, und möchte sie ermutigen, häusliche Gewalt und Stalking anzusprechen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.Weiterlesen >>>

Gewalt gegen Frauen: erkennen und helfen

Gewalt-gegen-Frauen-erkennen-und-helfenGewalt gegen Frauen, insbesondere Gewalt in der Partnerschaft oder innerhalb der Familie, ist keine Seltenheit und kann jede treffen - unabhängig von Alter, Bildungsstand, Einkommen und Herkunft. Betroffene Frauen leiden nicht nur unter den sichtbaren körperlichen Verletzungen, sondern auch unter seelischen Beschwerden und deren langfristigen Folgen. Oft trauen sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Zeitbild Stiftung eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage des Zeitbild MEDICAL "Gewalt gegen Frauen: erkennen und helfen" herausgegeben.Weiterlesen >>>

Arbeitshilfe für Fachkräfte aus Frauen- und Kinderschutz in der Region Hannover

Arbeitshilfe-fuer-Fachkraefte-aus-Frauen-und-Kinderschutz-in-der-Region-HannoverNicht nur Frauen erleben Häusliche Gewalt, häufig sind Kinder mit betroffen. Damit die Beratung von Frauen und Kindern noch stärker Hand in Hand geht, hat das Team Gleichstellung der Region Hannover gemeinsam mit Fachleuten aus dem Frauen- und Kinderschutz eine Arbeitshilfe entwickelt. "Gegen Häusliche Gewalt - Arbeitshilfe für Fachkräfte aus Frauen- und Kinderschutz in der Region Hannover" heißt das rund 70 Seiten starke Heft. Es richtet sich in erster Linie an professionelle Helferinnen und Helfer, die Frauen oder Kinder mit Gewalterfahrungen unterstützen und beraten.Weiterlesen >>>

Informationsbroschüre in vier Sprachen | Gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen

Hilfen-fuer-Frauen-bei-GewaltIm Rahmen des Gewaltschutzkonzepts für Flüchtlingsfrauen des Landes Rheinland-Pfalz hat das Frauen- und Integrationsministerium die Broschüre "Hilfen für Frauen bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen" aktualisiert. Erstmals erscheint sie jetzt auch in englischer, arabischer, persischer und türkischer Übersetzung. Die Broschüre gibt einen Überblick über die Beratungs- und Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen in Rheinland-Pfalz.Weiterlesen >>>

Vergewaltigung verurteilen - Schutzlücken schließen

Vergewaltigung-verurteilen-Schutzluecken-schliessen_DokumentationDie Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Frauennotrufe Rheinland-Pfalz (LAG) hat im letzten Jahr eine Fachtagung zur geplanten Reform des Sexualstrafrechts (§ 177 StGB) durchgeführt. Zu dieser Tagung liegt eine Dokumentation vor. Die Dokumentation soll dazu beitragen, das Bewusstsein über bestehende Schutzlücken im derzeit gültigen Sexualstrafrecht und für dringend notwendige Gesetzesänderungen zu schärfen.Weiterlesen >>>

Vertrauliche Spurensicherung nach Vergewaltigung | Brandenburg

In Brandenburg haben Opfer von Vergewaltigungen seit anderthalb Jahren die Möglichkeit, in vier Kliniken vertraulich Spuren sichern zu lassen - ohne sofort Anzeige bei der Polizei erstatten zu müssen. Das Programm "Vergewaltigt - was nun? Medizinische Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung" stand im Mittelpunkt einer bundesweiten Fachtagung, die vom Autonomen Frauenzentrum in Potsdam veranstaltet wurde. Im Auftrag des Brandenburgischen Frauenministeriums wurde zum Angebot "Medizinische Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung" ein 90-sekündiger Kinospot gedreht. Der Spot wurde bereits im Potsdamer Thalia Kino gezeigt, weitere Kinos im Land Brandenburg sollen angefragt werden. Im Internet ist der Film auf der Seite www.hilfe-nach-vergewaltigung-brandenburg.de eingestellt.

Niedersachsen | Konzept zum Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) und das Ministerium für Inneres und Sport (MI) haben ein "Gemeinsames Konzept für den Kinderschutz und Gewaltschutz für Frauen in Aufnahmeeinrichtungen des Landes für Flüchtlinge und Asylbegehrende" vorgelegt. Damit liegen Standards vor, die dem Schutz von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsunterkünften des Landes dienen. Das Konzept enthält Empfehlungen zur Unterbringung, sicheren Sanitäranlagen und Rückzugsräumen. Das Konzept steht hier als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

Internationaler Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen"

Warum wurde gerade der 25. November der Tag "Nein zur Gewalt an Frauen"? An diesem Tag ließ im Jahr 1960 der Diktator der Dominikanischen Republik Trujillo die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal ermorden. Sie hatten es gewagt, sich für politische Freiheit im Lande einzusetzen, waren häufig inhaftiert und verhört, aber auf Druck der Kirche doch wieder freigelassen worden, bis sie schließlich zu Widerstandskämpferinnen im Untergrund wurden.Weiterlesen >>>

Das Gewaltschutzgesetz

Das "Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen" - kurz gesagt Gewaltschutzgesetz - gibt geschlagenen oder bedrohten Frauen die Möglichkeit, in ihre Wohnung zurückzukehren und/oder dort zu bleiben. Auf Antrag können Gerichte dem gewalttätigen Partner verbieten, die ehemals gemeinsame Wohnung zu betreten, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung aufzuhalten, Orte aufzusuchen, an denen sich die verletzte oder bedrohte Person regelmäßig aufhält, Verbindung zu ihr aufzunehmen oder ein Zusammentreffen mit ihr herbeizuführen. Die gesetzliche Regelung ist auf der Website des Bundesjustizministeriums nachzulesen.

Dienstvereinbarung der Region Hannover über 'Hilfe bei häuslicher Gewalt'

Dienstvereinbarung-der-Region-Hannover-ueber-Hilfe-bei-haeuslicher-GewaltDie Region Hannover hat eine Dienstvereinbarung zur Unterstützung von Beschäftigten, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, geschlossen. Mit der Dienstvereinbarung gegen Häusliche Gewalt verpflichtet sich die Region Hannover als Arbeitgeberin, in einem solchen Fall, Sicherheit, Hilfe und Beistand zu bieten. Die Dienstvereinbarung steht mit freundlicher Genehmigung der Region Hannover als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

Qualitätsstandards der Hilfe und Unterstützung für die einzelnen Familienmitglieder bei Häuslicher Gewalt/ Partnerschaftsgewalt

Qualitaetsstandards-der-Hilfe-und-Unterstuetzung-fuer-Familienmitglieder-bei-Haeuslicher-Gewalt-PartnerschaftsgewaltDas Miterleben von häuslicher Gewalt stellt eine erhebliche Belastung für Kinder dar, nicht nur für ihre psychische und physische Entwicklung. Es kann auch Auswirkungen auf die Einstellung zu Gewalt, zu eigenem gewaltduldenden und gewalttätigen Verhalten haben. Welche Qualitätsstandards und Handlungsschritte in der Arbeit mit Familien bei Fällen Häuslicher Gewalt wichtig sind, beschreibt eine Broschüre des Referats für Frauen und Gleichstellung und des Fachbereichs Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover.Weiterlesen >>>

'Häuslicher Gewalt im Migrationskontext vernetzt und kompetent begegnen'

Haeuslicher-Gewalt-im-Migrationskontext-vernetzt-und-kompetent-begegnenFachberatungsstellen, die auf den Bereich "Gewalt gegen Frauen" spezialisiert sind, erreichen Frauen mit Migrationshintergrund nur selten. Die Ausnahme sind Frauenhäuser. Das hat eine durch das Niedersächsische Sozialministerium geförderte Studie ergeben. Dr. Sabine Bohne und Dr. Annette Müller von der Universität Osnabrück sind in ihrer Studie den Fragen nachgegangen, wie Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland häusliche Gewalt erleben, welche Hilfestrukturen sie vorfinden und wie stark sie sie in Anspruch nehmen.Weiterlesen >>>

Sexualisierte Gewalt in den Medien

Sexualisierte-Gewalt-in-den-MedienEin Redaktionsteam verschiedener Beratungsstellen im Saarland und einer Journalistin hat einen Flyer herausgegeben, mit dem eine angemessene Berichterstattung über sexualisierte Gewalt in den Medien angeregt werden soll.Weiterlesen >>>

Kinder leiden mit - Rat und Hilfe bei häuslicher Gewalt

Kinder-leiden-mitDer Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. hat, gefördert vom Bundesfamilienministerium, eine kleine Handreichung für Eltern zum Thema Häusliche Gewalt herausgegeben. Der Elternbrief soll dazu beitragen, das Tabu um das Thema "Häusliche Gewalt" zu durchbrechen, die Verantwortung und Selbstachtung der Mütter stärken, Mütter ermutigen, sich mit ihrer Situation und den Ängsten auseinander zu setzen und Hilfe zu suchen.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Bundesweites Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen'

Unter der kostenlosen Telefonnummer
08000 116 016 ist das Hilfetelefon erreichbar. www.hilfetelefon.de

Hilfeportal Sexueller Missbrauch

Das Hilfeportal ist auf die Thematik des sexuellen Kindesmissbrauchs ausgerichtet und übernimmt eine Lotsenfunktion für das gesamte Bundesgebiet. www.hilfeportal-missbrauch.de.

Niedersachsen | Wer schlägt muss gehen

"Wer schlägt, muss gehen!" ist Teil der niedersächsischen Kampagne zur Verbesserung des Schutzes vor häuslicher Gewalt. Auf www.wer-schlaegt-muss-gehen.de finden betroffene Frauen, Fachkräfte aus Sozialarbeit, Justiz und Polizei kompakte Informationen über das Gewaltschutzgesetz, den niedersächsischen Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Adressen von Schutz- und Hilfeeinrichtungen in Niedersachsen sowie Hinweise auf weitere Angebote und Aktivitäten gegen häusliche Gewalt.

RIGG Rheinland-Pfalz

Rheinland-pfälzisches Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG). www.rigg.rlp.de

Organisationen

Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
Informationen zum Verband, bundesweite Hilfsangebote, Termine und Veröffentlichungen.

Frauenhauskoordinierung e.V.
Darstellung der eigenen Arbeit, Aktivitäten sowie Informationen und Materialien rund um die Frauenhausarbeit, zum Thema Gewalt gegen Frauen und zur Anti-Gewalt-Arbeit.

Medizinische Versorgung gewaltbetroffener Frauen

Die vom Bundesfamilienministerium geförderte Website www.gesundheit-und-gewalt.de unterstützt die gesundheitliche Versorgung von gewaltbetroffenen Frauen in der Praxis von Ärztinnen und Ärzten.

Berlin | SIGNAL e.V.

S.I.G.N.A.L. e.V. - Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt.

Täterarbeit - Häusliche Gewalt

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) e.V. ist ein interinstitutioneller und interkultureller Dachverband für Täterarbeitseinrichtungen Häuslicher Gewalt in Deutschland. Seit April 2010 ist die BAG TäHG ständiges Mitglied in der Bund-Länder-AG Häusliche Gewalt. www.taeterarbeit.com

Das Männerbüro Hannover ist Mitglied im Hannoverschen InterventionsProgramm gegen Männergewalt in der Familie und Gründungsmitglied der BAG Täterarbeit Häusliche Gewalt.

Newsletter Kinderschutz in Niedersachsen

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Für Fachkräfte und alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich im Kinderschutz engagieren oder mit Kindern zu tun haben, gibt es den Newsletter des Kinderschutzportals Niedersachsen. Er bietet im zweimonatlichen Rhythmus Informationen, Terminhinweise und Publikationstipps. Hier geht es zur Anmeldung: www.kinderschutz-niedersachsen.de/newsletter. Weitere Informationen für Fachkräfte aber auch für Schwangere, Eltern, Kinder, Familie, Nachbarn oder andere Bezugspersonen gibt es auf www.kinderschutz-niedersachsen.de.

Aktuelle Aktion

JungeOper-Hannover
Mit einem grotesk-komischen Unterton hinterfragt Komponistin Elena Kats-Chernin in ihrer Oper "Iphis" (geeignet für Kinder ab 13 Jahren) Rollen- und Geschlechterbilder und erzählt mit lustvoll zupackender Musik eine turbulente Familienkomödie. Für Schulklassen werden nach der Vorstellung an der Jungen Oper Hannover Workshops angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler interaktiv der "gender awareness" auf den Grund gehen. Weitere Infos gibt es auf www.genderundschule.de.

Broschüre der Woche

20-Jahre-Netzwerk-Gewaltschutz
Seit zwei Jahrzehnten arbeitet das Netzwerk Gewaltschutz in Stadt und Region Darmstadt-Dieburg zusammen. Eine Broschüre würdigt die engagierte Zusammenarbeit für einen verbesserten Schutz für betroffene Frauen, Mädchen und Jungen. Sie zeigt Meilensteine aus 20 Jahren der Entwicklung auf.
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Termine Alle Termine >>>

Dezember 2018

12.12.–13.12.2018 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit | Basisseminar für kommunale Gleichstellungsbeauftragte - Ausgebucht!, Hannover

Januar 2019

30.1.2019 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen - Ausgebucht!, Hannover

Februar 2019

6.2.2019 | Fortbildung für Verwaltungsmitarbeiterinnen von Gleichstellungsbeauftragten, Hannover

27.2.–28.2.2019 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

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Kalendermonatsblatt

12_Dezember_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Dezember: Wahlprüfsteine machen Gleichstellung sichtbar.