Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Schleswig-Holstein stellt durch Übernahme der Mehrkosten die Arbeit der kommunalen Gleichstellungbeauftragten sicher

Die Schleswig-Holsteinische Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack hat zusammen mit den Vertretern der kommunalen Spitzenverbänden in Kiel die "Vereinbarung zwischen dem Land vertreten durch das MJEVG und den kommunalen Landesverbänden über den finanziellen Ausgleich des Mehraufwands der kommunalen Körperschaften aufgrund des Gesetzes über die Sicherung der Arbeitszeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten" unterzeichnet. Die Entschädigung wird rückwirkend gewährt. Mit der Veröffentlichung der Vereinbarung können entsprechende Anträge beim Ministerium gestellt werden. Hintergrund ist das Inkrafttreten des Gesetzes zur Sicherung der Arbeitszeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten am 31.03.2017. Danach wurde die Arbeitszeit der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten in Kommunen mit einer Einwohnerzahl von über 15.000 von "hauptamtlich" auf "grundsätzlich vollzeitig und nur ausnahmsweise teilzeitig tätig" geändert. Das Land Schleswig-Holstein hat in der "Vereinbarung zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den kommunalen Landesverbänden über finanzielle Entlastungsmaßnahmen vom 11. Januar 2018" dem Grunde nach Konnexität aufgrund der gesetzlichen Neuregelung anerkannt.

Urteil | In Schleswig-Holstein darf die Stelle einer kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ausschließlich für Frauen ausgeschrieben werden

In Schleswig-Holstein darf die Stelle einer kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ausschließlich für Frauen ausgeschrieben werden, ohne dass ein nicht zum Zuge gekommener männlicher Bewerber eine Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verlangen kann. Dies hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein wie zuvor schon das Arbeitsgericht Lübeck entschieden.Weiterlesen >>>

Schleswig-Holstein | Land beteiligt sich an Kosten für kommunale Gleichstellungsbeauftragte

Die Landesregierung hat mit den Kommunalen Landesverbänden (KLV) vereinbart, sich an den Kosten für die Beschäftigung von Gleichstellungsbeauftragten in Vollzeit in einer Größenordnung von einer Million Euro jährlich zu beteiligen. Laut dem Gesetz zur Sicherung der Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten vom März 2017 sind Kommunen mit mehr als 15. 000 Einwohnerinnen und Einwohnern grundsätzlich dazu verpflichtet, eine Gleichstellungsbeauftragte in Vollzeit zu beschäftigen.Weiterlesen >>>

LAG Schleswig-Holstein begrüßt Gesetz zur Sicherung der Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten

Die Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten in Schleswig-Holstein (LAG) lobt den Beschluss zur Festlegung der Arbeitszeit für hauptamtliche kommunale Gleichstellungsbeauftragte.
Der Beschluss des Schleswig-Holsteinischen Landtags, dass die gesetzliche Vorgabe der Vollzeitbeschäftigung von hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragte in die Gemeinde-, Kreis- und Amtsordnung aufgenommen wird, sichert zukünftig eine einheitliche Rechtsanwendung bei der Bestellung von hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im ganzen Land.

Stellungnahme der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover zu den Auswirkungen der NKomVG Änderungen

"Die Stärkung der Gleichstellung bringt Städte und Gemeinden der Region Hannover nicht in Not"
Fragen und Antworten zur Novellierung der gesetzlichen Grundlage ( NKomVG) hat die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover zusammengestellt. Das Positionspapier steht hier zum Download zur Verfügung.

OVG Niedersachsen | Kommunale Gleichstellungsbeauftragte haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, tätig zu werden

Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Niedersachsen (AZ 5 ME 130/15) hat klargestellt, dass sich aus § 9 Absatz 2 Satz 2 NKomVG "Sie (Die Gleichstellungsbeauftragte) wirkt an allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben" die Pflicht der Gleichstellungsbeauftragten ergibt, tätig zu werden. Eine Option, sich mit bestimmten solcher Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen von vornherein nicht zu beschäftigen, besteht für die Gleichstellungsbeauftragte nicht. Almut von Woedkte, Leiterin der Vernetzungsstelle hat einen Kommentar zum OVG Beschluss veröffentlicht, den Sie hier als pdf-Datei abrufen können.

Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte - Niedersachsen

Die-kommunale-Gleichstellungsbeauftragte-Nds_VNSTDieser kurze und übersichtliche Flyer eignet sich zur Kurzinformation für Politik und Verwaltung und auch für Frauen, die sich für dieses Amt interessieren. Hier finden Sie die Beschreibung des Aufgabenbereiches der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, das Berufsbild, die Eingangsvoraussetzungen zur Übernahme des Amtes sowie die anzuwendende gesetzliche Grundlage aus §§ 8 und 9 NKomVG. Am 26.10.2016 hat der Landtag das "Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes..." beschlossen. Daraus ergeben sich Änderungen in den §§ 8 und 9 NkomVG "Gleichstellungsbeauftragte" und "Verwirklichung der Gleichberechtigung". Die §§ 8 und 9 im Wortlaut, wie sie seit dem 1. November 2016 gelten, sind dem neu aufgelegten Flyer zu entnehmen.Weiterlesen >>>

Frauen im Land Bremen

Frauen-im-Land-BremenDie Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) widmet sich schwerpunktmäßig den Arbeitsfeldern Arbeit und Wirtschaft, Gewalt, Mädchen und Bildung, Gesundheit und Recht. Sie ist einerseits Ansprechpartnerin für Bremerinnen und Bremerhavenerinnen und andererseits im steten Austausch mit Verwaltung und Politik über frauenpolitische Ziele und Notwendigkeiten. Nun hat die ZGF ihren 20. Tätigkeitsbericht veröffentlicht.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Änderung der Kommunalverfassung beschlossen

Im Niedersächsischen Landtag wurde die Novellierung des "Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes und anderer kommunalrechtlicher Vorschriften" beschlossen. Gestärkt wurde mit der Änderung die Stellung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Niedersachsen. Kommunen ab 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind künftig verpflichtet eine hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte zu beschäftigen. Damit müssen zu den heute 55 Kommunen weitere 80 Kommunen eine hauptberufliche Gleichstellungbeauftragte bestellen. Auch die Abberufung einer Gleichstellungsbeauftragten wurde durch die Gesetzesänderung erschwert, indem diese nur durch eine absolute Mehrheit erfolgen kann. Die Vernetzungsstelle hat eine Übersicht der Änderungen zusammengestellt, die Sie hier als pdf-Datei herunterladen können.

Situation der kommunalen Gleichstellungsarbeit in Sachsen

Situation-der-kommunalen-Gleichstellungsbeauftragten-in-SachsenDie Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung in Sachsen hat im Rahmen des Projekts der "Kreisbereisungen" Gleichstellungsbeauftragte in allen zehn Landkreisen des Freistaates Sachsen aufgesucht. Ziel war es zum einen, die Gleichstellungsbeauftragten für ihre Arbeit zu motivieren, zu beraten und wo nötig, Unterstützung anzubieten. Zum anderen bot sich in diesem Rahmen auch die Möglichkeit, die tatsächliche Gleichstellungsarbeit auf kommunaler Ebene stärker in den Fokus zu nehmen und statistisch auszuwerten.Die Ergebnisse sind als Bericht zur "Situation der kommunalen Gleichstellungsarbeit in Sachsen" zusammengefasst und veröffentlicht.Weiterlesen >>>

Gemeinde und Stadt Rheinland-Pfalz: Kommunale Gleichstellungsbeauftragte

Gemeinde-und-Stadt-Rheinland-Pfalz_Kommunale-Gleichstellungsbeauftragte_Sonderheft-08-2015Die Ausgabe August 2015 der Verbandszeitschrift des rheinland-pfälzischen Gemeinde- und Städtebundes (GStb) "Gemeinde und Stadt" ist mit dem Schwerpunktthema "Kommunale Gleichstellungsbeauftragte" herausgegeben worden. Im Heft wird auf acht Sonderseiten kommunale Gleichstellungsarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven aufgegriffen. Bei diesem Sonderheft handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Gemeinde- und Städtebundes mit dem rheinland-pfälzischen Frauenministerium.Weiterlesen >>>

Kommentare zum Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz

Kommentare-zum-Niedersaechsischen-KommunalverfassungsgesetzDie niedersächsische kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist gesetzlich in der niedersächsischen Kommunalverfassung (NKomVG) in § 8 NKomVG verankert. In § 9 NKomVG "Verwirklichung der Gleichberechtigung" hat der Gesetzgeber die Aufgaben, Befugnisse und Beteiligungsrechte der Gleichstellungsbeauftragten festgelegt. In den beiden vorliegenden Kommentaren des NKomVG sind die beiden Paragrafen zur kommunalen Gleichstellungsarbeit in wichtigen Punkten kommentiert.Weiterlesen >>>

Zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen und Frauenbüros - eine Diskussionsgrundlage

Zur-Situation-der-kommunalen-Gleichstellungsstellen-und-FrauenbuerosDie Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) hat die Broschüre "Zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen und Frauenbüros - eine Diskussionsgrundlage" veröffentlicht. Darin sind die Ergebnisse einer von Dr. Elke Wiechmann durchgeführten Befragung zur Situation kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen enthalten.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz | Empfehlungen für die Arbeit von kommunalen Gleichstellungsbeauftragten

... in verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden. Arbeitsempfehlungen des Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz.Weiterlesen >>>

Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte

Beauftragte in den Kommunalverwaltungen mit der Aufgabe zur Verwirklichung des Gleichberechtigungsgebots des Grundgesetzes (Art. 3, Abs. 2 GG) beizutragen, dabei diskriminierende strukturelle Barrieren für Frauen innerhalb und außerhalb der Verwaltung sichtbar zu machen und Vorschläge zu entwickeln, wie diese abzubauen sind. Ein Aufsatz von Ute von Wrangell zu Auftrag und Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Fortbildungen

Das aktuelle Fortbildungsangebot der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte finden Sie hier.

Bundes- und Landesebene

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG)
www.frauenbeauftragte.de

Landesarbeitsgemeinschaften kommunaler Frauenbüros:

Baden-Württemberg
www.frauenbeauftragte-bw.de
Bayern
www.gleichstellung-bayern.de
Bremen
www.frauen.bremen.de
Hessen
www.frauenbueros-hessen.de
Niedersachsen
www.frauenbuerosinniedersachsen.de
Nordrhein-Westfalen
www.frauenbueros-nrw.de
Rheinland-Pfalz
www.frauenbeauftragte-rlp.de
Saarland
www.frauenbeauftragte-saarland.de
Sachsen
www.gleichstellungsbeauftragte-sachsen.de
Schleswig-Holstein
www.gleichstellung-sh.de

Erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Der Bericht soll dazu beitragen, konkrete Politikvorschläge für eine verbesserte Gleichstellung zu formulieren und Impulse für nachhaltige Veränderungen zu geben. Die Sachverständigenkommission ist interdisziplinär zusammengesetzt und soll langfristige Perspektiven der Gleichstellungspolitik praxisnah erarbeiten. Mehr dazu auf der Website des BMFSFJ. Die Geschäftsstelle Gleichstellungsbericht ist angesiedelt bei der Fraunhofer-Gesellschaft. Auf der Website der Geschäftsstelle finden Sie Informationen zur Arbeit der Sachverständigenkommission: www.gleichstellungsbericht.de.

Orange the World - Gewalt an Frauen sichtbar machen

Orange-the-World
Die UN-Kampagne "Orange The World" findet jährlich zwischen dem 25. November, dem "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen", und dem 10. Dezember, dem "Internationalen Tag der Menschenrechte", statt. Bekannt ist sie inzwischen auch als 16-Tage-Kampagne. Weltweit erstrahlen Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. www.unwomen.org

Neu vorgestellt

Cedaw-Faecher_beide
Der doppelseitige Infofächer aus dem Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" ist gedacht als praktische Beratungsgrundlage für Gleichstellungsbeauftragte und Personalverantwortliche rund um die Themen Schwangerschaft und Elternzeit, Wiedereinstieg, Familie und Finanzen, Kinderbetreuung, Pflege und Beruf, Arbeitszeitgestaltung sowie Netzwerke und Beratungsangebote. Er gibt Auskunft über die wichtigsten Gesetze, Hinweise zur Umsetzung sowie Tipps und Beispiele aus der Praxis. Es finden sich zudem Hinweise zu weiterführenden Informationen oder nützlichen Online-Tools. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

November 2020

30.11.–1.12.2020 | Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen für die Intervention und Prävention bei häuslicher Gewalt, online

Dezember 2020

3.12.2020 | Über Nonnen und Königinnen hinaus - Ein Workshop zur Frauengeschichtsarbeit im Kontext aktueller kommunaler Aufgaben - Neu: online-Veranstaltung!, online

8.12.–9.12.2020 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz und der Gleichstellungsplan - Ausgebucht!, Hannover

14.12.2020 | Gleichstellung sichtbar machen - Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, online

16.12.–17.12.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

Newsletter

Monatlich erscheint unser Newsletter mit aktuellen Nachrichten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Sie können den Newsletter kostenlos abonnieren. Hier geht es zur Anmeldung. Die letzten Ausgaben finden Sie hier als pdf-Datei zum Download.

Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

Fahne-gegen-Gewalt
Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kampagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, das bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>