Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

LAG Schleswig-Holstein begrüßt Gesetz zur Sicherung der Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten

Die Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten in Schleswig-Holstein (LAG) lobt den Beschluss zur Festlegung der Arbeitszeit für hauptamtliche kommunale Gleichstellungsbeauftragte.
Der Beschluss des Schleswig-Holsteinischen Landtags, dass die gesetzliche Vorgabe der Vollzeitbeschäftigung von hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragte in die Gemeinde-, Kreis- und Amtsordnung aufgenommen wird, sichert zukünftig eine einheitliche Rechtsanwendung bei der Bestellung von hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im ganzen Land.

Stellungnahme der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover zu den Auswirkungen der NKomVG Änderungen

"Die Stärkung der Gleichstellung bringt Städte und Gemeinden der Region Hannover nicht in Not"
Fragen und Antworten zur Novellierung der gesetzlichen Grundlage ( NKomVG) hat die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover zusammengestellt. Das Positionspapier steht hier zum Download zur Verfügung.

OVG Niedersachsen | Kommunale Gleichstellungsbeauftragte haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, tätig zu werden

Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Niedersachsen (AZ 5 ME 130/15) hat klargestellt, dass sich aus § 9 Absatz 2 Satz 2 NKomVG "Sie (Die Gleichstellungsbeauftragte) wirkt an allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben" die Pflicht der Gleichstellungsbeauftragten ergibt, tätig zu werden. Eine Option, sich mit bestimmten solcher Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen von vornherein nicht zu beschäftigen, besteht für die Gleichstellungsbeauftragte nicht. Almut von Woedkte, Leiterin der Vernetzungsstelle hat einen Kommentar zum OVG Beschluss veröffentlicht, den Sie hier als pdf-Datei abrufen können.

Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte - Niedersachsen

Die-kommunale-Gleichstellungsbeauftragte-Nds_VNSTDieser kurze und übersichtliche Flyer eignet sich zur Kurzinformation für Politik und Verwaltung und auch für Frauen, die sich für dieses Amt interessieren. Hier finden Sie die Beschreibung des Aufgabenbereiches der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, das Berufsbild, die Eingangsvoraussetzungen zur Übernahme des Amtes sowie die anzuwendende gesetzliche Grundlage aus §§ 8 und 9 NKomVG. Am 26.10.2016 hat der Landtag das "Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes..." beschlossen. Daraus ergeben sich Änderungen in den §§ 8 und 9 NkomVG "Gleichstellungsbeauftragte" und "Verwirklichung der Gleichberechtigung". Die §§ 8 und 9 im Wortlaut, wie sie seit dem 1. November 2016 gelten, sind dem neu aufgelegten Flyer zu entnehmen.Weiterlesen >>>

Frauen im Land Bremen

Frauen-im-Land-BremenDie Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) widmet sich schwerpunktmäßig den Arbeitsfeldern Arbeit und Wirtschaft, Gewalt, Mädchen und Bildung, Gesundheit und Recht. Sie ist einerseits Ansprechpartnerin für Bremerinnen und Bremerhavenerinnen und andererseits im steten Austausch mit Verwaltung und Politik über frauenpolitische Ziele und Notwendigkeiten. Nun hat die ZGF ihren 20. Tätigkeitsbericht veröffentlicht.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Änderung der Kommunalverfassung beschlossen

Im Niedersächsischen Landtag wurde die Novellierung des "Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes und anderer kommunalrechtlicher Vorschriften" beschlossen. Gestärkt wurde mit der Änderung die Stellung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Niedersachsen. Kommunen ab 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind künftig verpflichtet eine hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte zu beschäftigen. Damit müssen zu den heute 55 Kommunen weitere 80 Kommunen eine hauptberufliche Gleichstellungbeauftragte bestellen. Auch die Abberufung einer Gleichstellungsbeauftragten wurde durch die Gesetzesänderung erschwert, indem diese nur durch eine absolute Mehrheit erfolgen kann. Die Vernetzungsstelle hat eine Übersicht der Änderungen zusammengestellt, die Sie hier als pdf-Datei herunterladen können.

Situation der kommunalen Gleichstellungsarbeit in Sachsen

Situation-der-kommunalen-Gleichstellungsbeauftragten-in-SachsenDie Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung in Sachsen hat im Rahmen des Projekts der "Kreisbereisungen" Gleichstellungsbeauftragte in allen zehn Landkreisen des Freistaates Sachsen aufgesucht. Ziel war es zum einen, die Gleichstellungsbeauftragten für ihre Arbeit zu motivieren, zu beraten und wo nötig, Unterstützung anzubieten. Zum anderen bot sich in diesem Rahmen auch die Möglichkeit, die tatsächliche Gleichstellungsarbeit auf kommunaler Ebene stärker in den Fokus zu nehmen und statistisch auszuwerten.Die Ergebnisse sind als Bericht zur "Situation der kommunalen Gleichstellungsarbeit in Sachsen" zusammengefasst und veröffentlicht.Weiterlesen >>>

Stellungnahmen zur Novellierung des niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes

Die niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf zur Novellierung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes beschlossen und zur Verbandsanhörung freigegeben. Eine Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen ist auf der Website der lag abrufbar. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat ebenfalls eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf erstellt. Diese ist hier abrufbar.

Erste Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Jobcenter

Unter dem Motto "Lust und Frust - Betrachtung und Ausblick" hat am 18. April in Berlin erstmalig die Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten aller Jobcenter in den gemeinsamen Einrichtungen stattgefunden. 160 Gleichstellungsbeauftragte haben sich in Diskussionsrunden, Workshops und Impulsvorträgen mit rechtlichen und strategischen Fragen befasst. Auf der Gästeliste standen neben Christine Morgenstern, Leiterin der Abteilung Gleichstellung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auch Andreas Wegner, Vorstand der Geschäftsführer der Jobcenter, sowie Vertreter/innen des Bundesnetzwerkes der Geschäftsführungen der Jobcenter in den gemeinsamen Einrichtungen. Moderiert wurde die Konferenz von Almut von Woedtke, der Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen und Gleichstellungsbeauftragte. Die Bundeskonferenzen sollen in Zukunft regelmäßig stattfinden.Weiterlesen >>>

23. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

Buko-kommunaler-Frauen-und-Gleichstellungsbeauftragter-2015_Ministerin-SchwesigVom 6. bis 8. September 2015 fand in Rostock und Warnemünde die 23. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten statt. Knapp 370 kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Deutschland haben unter dem Motto "Gleichstellungspolitik 3.0" über die Zukunft der Gleichstellungspolitik diskutiert. Die Top-Themen: Flüchtlingsfrauen, Kitaausbau und bessere Rahmenbedingungen für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte. Zu Gast waren unter anderem die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, sowie Birgit Hesse, Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Gewählt wurden auch die Bundessprecherinnen.Weiterlesen >>>

Gemeinde und Stadt Rheinland-Pfalz: Kommunale Gleichstellungsbeauftragte

Gemeinde-und-Stadt-Rheinland-Pfalz_Kommunale-Gleichstellungsbeauftragte_Sonderheft-08-2015Die Ausgabe August 2015 der Verbandszeitschrift des rheinland-pfälzischen Gemeinde- und Städtebundes (GStb) "Gemeinde und Stadt" ist mit dem Schwerpunktthema "Kommunale Gleichstellungsbeauftragte" herausgegeben worden. Im Heft wird auf acht Sonderseiten kommunale Gleichstellungsarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven aufgegriffen. Bei diesem Sonderheft handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Gemeinde- und Städtebundes mit dem rheinland-pfälzischen Frauenministerium.Weiterlesen >>>

Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros Niedersachsen erwartet Besserstellung der Gleichstellungsbeauftragten

Anlässlich der geplanten Novellierung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) hat die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros (lag) eine Befragung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten durchgeführt, die Aufschluss über den derzeitigen Stand ihrer Beschäftigung gibt. Befragt wurden alle Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise, der kreisfreien Städte und der großen selbständigen Städte in Niedersachsen, die derzeit nach dem NKomVG verpflichtet sind, eine hauptberufliche Gleichstellungsbeauftragte zu beschäftigen.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Gleichstellungsbeauftragte stärken

Im Namen der Landesregierung hat die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt im Landtag auf eine Mündliche Anfrage der Abgeordneten Elke Twesten geantwortet. Gefragt war nach der Entwicklung und Stellung der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten in Niedersachsen nach der Änderung der Kommunalverfassung im Jahr 2005. Die Fragen der Abgeordneten sowie die Antworten der Sozialministerin finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

Kommentare zum Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz

Kommentare-zum-Niedersaechsischen-KommunalverfassungsgesetzDie niedersächsische kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist gesetzlich in der niedersächsischen Kommunalverfassung (NKomVG) in § 8 NKomVG verankert. In § 9 NKomVG "Verwirklichung der Gleichberechtigung" hat der Gesetzgeber die Aufgaben, Befugnisse und Beteiligungsrechte der Gleichstellungsbeauftragten festgelegt. In den beiden vorliegenden Kommentaren des NKomVG sind die beiden Paragrafen zur kommunalen Gleichstellungsarbeit in wichtigen Punkten kommentiert.Weiterlesen >>>

Zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen und Frauenbüros - eine Diskussionsgrundlage

Zur-Situation-der-kommunalen-Gleichstellungsstellen-und-FrauenbuerosDie Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) hat die Broschüre "Zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen und Frauenbüros - eine Diskussionsgrundlage" veröffentlicht. Darin sind die Ergebnisse einer von Dr. Elke Wiechmann durchgeführten Befragung zur Situation kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen enthalten.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz | Empfehlungen für die Arbeit von kommunalen Gleichstellungsbeauftragten

... in verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden. Arbeitsempfehlungen des Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz.Weiterlesen >>>

Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte

Beauftragte in den Kommunalverwaltungen mit der Aufgabe zur Verwirklichung des Gleichberechtigungsgebots des Grundgesetzes (Art. 3, Abs. 2 GG) beizutragen, dabei diskriminierende strukturelle Barrieren für Frauen innerhalb und außerhalb der Verwaltung sichtbar zu machen und Vorschläge zu entwickeln, wie diese abzubauen sind. Ein Aufsatz von Ute von Wrangell zu Auftrag und Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Fortbildungen

Das aktuelle Fortbildungsangebot der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte finden Sie hier.

Bundes- und Landesebene

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG)
www.frauenbeauftragte.de

Landesarbeitsgemeinschaften kommunaler Frauenbüros:

Baden-Württemberg
www.frauenbeauftragte-bw.de
Bayern
www.gleichstellung-bayern.de
Bremen
www.frauen.bremen.de
Hessen
www.frauenbueros-hessen.de
Niedersachsen
www.frauenbuerosinniedersachsen.de
Nordrhein-Westfalen
www.frauenbueros-nrw.de
Rheinland-Pfalz
www.frauenbeauftragte-rlp.de
Saarland
www.frauenbeauftragte-saarland.de
Sachsen
www.gleichstellungsbeauftragte-sachsen.de
Schleswig-Holstein
www.gleichstellung-sh.de

Erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Der Bericht soll dazu beitragen, konkrete Politikvorschläge für eine verbesserte Gleichstellung zu formulieren und Impulse für nachhaltige Veränderungen zu geben. Die Sachverständigenkommission ist interdisziplinär zusammengesetzt und soll langfristige Perspektiven der Gleichstellungspolitik praxisnah erarbeiten. Mehr dazu auf der Website des BMFSFJ. Die Geschäftsstelle Gleichstellungsbericht ist angesiedelt bei der Fraunhofer-Gesellschaft. Auf der Website der Geschäftsstelle finden Sie Informationen zur Arbeit der Sachverständigenkommission: www.gleichstellungsbericht.de.

Aktuelle Aktion

werbemelderin_pinkstinks
Sexistische Werbung kann ab sofort direkt über Smartphone oder Tablet bei Pinkstinks gemeldet werden. Werbung fotografieren, an Pinkstinks senden, dann wird die Beschwerde auf einer interaktiven Deutschlandkarte sichtbar. Einfach http://werbemelder.in in den Browser eingeben. Dort sind ein Webformular, eine Deutschlandkarte und aktuelle Blogeinträge zu sexistischer Werbung sichtbar. So kann auch verfolgt werden, was Pinkstinks unternimmt. http://werbemelder.in

Broschüre der Woche

Selbstverteidigung-braucht-Selbstbehauptung
Die Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Sie richtet sich an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Gleichzeitig richtet sie sich auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2017

24.10.2017 | Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises, Hannover

26.10.2017 | Jahresempfang des Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hannover

November 2017

6.11.2017 | Unverzichtbar oder überholt? - Kommunale Gleichstellungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

6.11.2017 | Gleichstellung in Sachsen - gestern - heute - morgen, Dresden

15.11.2017 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Engagiert"