Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Krisentelefon gegen Zwangsheirat: jetzt auch Beratung und Unterstützung für betroffene Paare

Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat hat sein Beratungsangebot für von Zwangsheirat und Gewalt bedrohter und betroffener Mädchen, Frauen bzw. Jungen und Männer erweitert: Seit Juli 2019 gibt es das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Projekt: "Beratung und Hilfen für von ehrbezogener Gewalt und Zwangsheirat bedrohter und betroffener Paare".Weiterlesen >>>

#HolDirHilfe | Präventionsfilm gegen Zwangsheirat und Verschleppung


#HolDirHilfe - Kampagne gegen Zwangsheirat und Verschleppung
Papatya, die Kriseneinrichtung für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund, hat die Präventionskampagne #HolDirHilfe gegen Zwangsheirat und Verschleppung gestartet. Mit dem kurzen Film werden alle ermutigt, die von Zwangsheirat und Verschleppung bedroht sind, sich rechtzeitig Hilfe zu holen! Der Film steht auf Youtube zur Verfügung und kann in sozialen Medien verbreitet werden.Weiterlesen >>>

Zwangsverheiratung

Zwangsverheiratung-BIG-BerlinInformationen des Berliner Arbeitskreises gegen Zwangsverheiratung
Der Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung möchte Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind informieren und ihnen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe aufzeigen. Auch Menschen, die mit ihnen Kontakt haben wie z.B. Freundinnen und Freunde, die Nachbarschaft, Lehrerkräfte, Ärztinnen und Ärzte können sich über diese Broschüre informieren.Weiterlesen >>>

Betrifft Mädchen: Zwangsverheiratung

Betrifft-Maedchen_ZwangsverheiratungSeit Juli 2017 gilt das "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen" in Deutschland. Damit liegt das Mindestheiratsalter ohne Ausnahme bei 18 Jahren. Für Minderjährige, die im Ausland geheiratet haben und in Deutschland Asyl beantragen oder hier als Verheiratete leben, gelten ebenfalls neue Regelungen. Die Ausgabe 1/2018 der Zeitschrift Betrifft Mädchen greift den Informationsbedarf von Facheinrichtungen zum Thema Zwangsverheiratung in diesem Zusammenhang auf.Weiterlesen >>>

Verhinderung von Zwangsehen

Verhinderung-von-Zwangsehen_HandlungsempfehlungenDas Niedersächsische Sozialministerium hat in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen (AGJÄ) Handlungsempfehlungen für Fachleute zum Thema Zwangsheirat erarbeitet. Sie sollen den Umgang mit dieser sensiblen Materie und den davon betroffenen Menschen zu erleichtern und zu einer Entlastung durch die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Behörden beitragen.Weiterlesen >>>

Bayern | Krisenplätze für von Zwangsverheiratung bedrohte Frauen

Seit August 2012 stehen in einer bayerischen Großstadt Krisenplätze für eine sichere Unterbringung für von Zwangsverheiratung Bedrohte oder Betroffe zur Verfügung. Die anonyme Schutzeinrichtung bietet jungen Frauen und Mädchen im Alter von 18 bis 21 Jahren rund um die Uhr Zuflucht, Krisenintervention und umfassende psychosoziale Beratung. Gefördert werden diese Krisenplätze jährlich mit rund 210.000 Euro. Telefonnummer der Schutzeinrichtung: 0800-415 16 16. Weitere Informationen unter www.gewaltschutz.bayern.de/zwangsheirat.

Niedersachsen | Unterstützung der Jugendämter gegen Zwangsheirat

Das Niedersächsische Sozialministerium unterstützt die Jugendämter bei der Verhinderung von Zwangsehen. kargah e.V. (Projektträger des Krisentelefons gegen Zwangsheirat) hat ein Schulungskonzept zur Verhinderung von Zwangsehen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendämtern erarbeitet. Ab Oktober 2011 werden kostenfreie Inhouse-Fortbildungen in den Jugendämtern angeboten. Die halbtägigen Schulungen werden vor Ort von Mitarbeiterinnen von kargah e.V., unterstützt durch Mitarbeiterinnen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, durchgeführt. Kontakt: zwangsheirat@kargah.de oder Manuela.Schwerdtner@ms.niedersachsen.de

Niedersachsen | Krisentelefon Zwangsheirat

Krisentelefon-Zwangsheirat-NiedersachsenMädchen und Frauen in Niedersachsen haben die Möglichkeit, sich kostenlos beim Krisentelefon Zwangsheirat beraten zu lassen. Auch Jungen und Männer, Paare sowie Drittbetroffene haben hier eine Anlaufstelle, bei der sie sich landesweit zu Fragen und Problemen im Zusammenhang mit Zwangsheirat / Zwangsehe informieren können. Unter der Telefonnummer erfolgt auf Wunsch eine persönliche und telefonische Erstberatung auf Arabisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurmanci, Sorani und Türkisch (weitere Sprachen auf Anfrage), auch gibt es Auskünfte zu lokalen Ansprechpersonen. Telefon (0800) 0667888 (Anruf kostenlos), zwangsheirat@kargah.de

Türkische Hochzeitsreisende - Familienehre vor Liebe

Auf ihrer Filmreise durch das "türkische Deutschland" geht die Autorin den Spuren von Zwangsheirat und Scheidung nach.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Das Jugendportal www.zwangsheirat.de bietet neben jugendgerecht aufgearbeiteten Informationen eine E-Mail- und Chatberatung für Betroffene und eine Übersicht über Beratungsstellen in ganz Deutschland. Außerdem gibt es als Ergänzung dazu ein Fachkräfteportal mit aktuellen Informationen, Literaturtipps und hilfreichen Arbeitsmaterialien zum Thema Zwangsheirat und Ehrenmord.

Organisationen gegen Frauenhandel
Kommentierte Linkliste vom Aktionsbündnis Gegen Frauenhandel.

TERRE DES FEMMES e.V.
Umfangreiche Links zu den Themen: Abschiebung, Frauenhandel, Genitalverstümmelung und Menschenrechtsverletzungen.

KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.
Die Nichtregierungsorganisation ist ein Zusammenschluss von Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel, Frauenorganisationen sowie weiteren Organisationen, die zu den Themen Menschenhandel und Gewalt an Migrantinnen arbeiten.

Deutscher Frauenrat | Gleichstellungs-Check 2021

Welche frauenpolitischen Ziele und Visionen haben die Parteien zur Bundestagswahl? Mit welchen Maßnahmen wollen sie mehr Gleichstellung herstellen? Fragen dazu hat der Deutsche Frauenrat an die Parteien gestellt. Der DF-Gleichstellungs-Check gibt die Antworten wieder. Ausserdem ruft der Frauenrat alle Wählerinnen und Wähler auf, bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 #frauenpolitischkritisch zu wählen! www.frauenrat.de

Kalender 2022 'Kunst und Kultur'

Kalender-GuV-2022
Der Kalender 2022 von Gleichberechtigung und Vernetzung hat das Thema "Frauen in Kunst und Kultur": Ein weiblicher Bereich? Mitnichten. Wer verdient hier das große Geld? Wer entscheidet? Kunst und Kultur wirkt auf Rollenbilder; durch die Inhalte und durch die Darstellung, aber auch durch Protagonistinnen und Protagonisten: Wer steht hinter der Kamera, vor dem Orchester? Aber die gute Nachricht ist: Frauen holen auf! Alle Informationen zum Kalender und zur Bestellung finden Sie hier: weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2021

4.10.2021 | Forderungen an die Gleichstellungspolitik nach Corona, Berlin / online

5.10.2021 | Vorbereitung der 66. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission, online

6.10.2021 | Der Gleichstellungsplan nach dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz, Hannover

7.10.2021 | Antifeministen und Frauenhasser auf dem Vormarsch, online

8.10.–10.10.2021 | Komponistinnen und Dirigentinnen im Musikleben heute, München

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Kalender 2021 | Zwölf von uns - Kristina Hänel

09_Kalenderblatt-September_2021
Der Kalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2021 stellt zwölf Frauen vor, die sich besonders einsetzen, um unsere Welt gerechter zu machen. Hier unser Beitrag für den Monat September: Kristina Hänel ist Allgemeinmedizinerin und Notärztin. Sie engagiert sich seit 1981 für Frauengesundheit, arbeitete lange für Pro Familia und gründete Wildwasser Gießen mit. Außerdem bietet sie bis heute Therapeutisches Reiten für traumatisierte Kinder an. weiterlesen >>>