Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

BAG-Studie vorgestellt | Gleichstellung als Regionalentwicklung

uebergabe-der_studie-an-die_parlamentarische-staatssekretaerin-durch-die-bundessprecherinnen(Kühnapfel Fotografie/BAG)
Am 15. Oktober 2019, dem internationalen Tag der Frauen auf dem Land, hat die BAG im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ihre Studie "Gleichstellung als Regionalentwicklung - Zur Situation der kommunalen Gleichstellungsarbeit in ländlichen Räumen Deutschlands" vorgestellt. Vor über 100 Teilnehmenden aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft präsentierte die BAG die Ergebnisse der qualitativen Studie, für die insgesamt 103 Kolleginnen in 13 Bundesländern, davon 62 Städte und Gemeinden und 39 Landkreise, zu ihren Arbeitsschwerpunkten und den Herausforderungen ihres Arbeitsalltags befragt wurden. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Mit Vertreterinnen des Deutschen LandFrauenverbands, des Deutschen Frauenrats und des Landesfrauenrats Mecklenburg-Vorpommern sprach die BAG im Anschluss an die Vorstellung über Perspektiven für Gleichstellung in ländlichen Räumen.Informationen zur Veranstaltung sowie die Studie zum Download finden Sie auf der Website der BAG, www.frauenbeauftragte.org.

Wien | Die Seestadt ist weiblich

aspern-Seestadt_WienIn Wien im 22. Bezirk entsteht mit "aspern - Die Seestadt Wiens" ein neues lokales Zentrum. Das Projekt ist eines der größten Stadtbauvorhaben Europas und ein besonders geschlechtergerechtes. Hervorzuheben ist, dass schon im Planungsprozess das Thema Gender Mainstreaming im Rahmen einer eigenen Studie, parallel zur Masterplanerstellung, vertieft bearbeitet wurde. Dabei wurden u.a. Wegeketten verschiedener künftiger Nutzerinnen und Nutzer auf ihre Alltagstauglichkeit hin untersucht. Die Studie entstand in enger Zusammenarbeit mit der Baudirektion der Stadt Wien - Leitstelle für alltags- und frauengerechtes Planen und Bauen. Damit Gleichstellung auch sichtbar wird, werden alle Straßen und Plätze nach Frauen benannt! Eine Broschüre zu den Namensgeberinnen gibt es auch bereits. Mehr über diesen Stadtteil und die Projekte sowie die Studien und Broschüren finden Sie auf der Website der Stadt Wien.

Mit Kind unterwegs - Wickel- und Stillmöglichkeiten in Regensburg

Mit-Kind-unterwegs_WickelmoeglichkeitenDer Flyer der Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg "Mit Kind unterwegs - Wickel- und Stillmöglichkeiten in Regensburg" ist bei den Bürgerinnen und Bürgern Regensburgs seit vielen Jahren sehr beliebt. Er hilft allen, die mit kleinen Kindern in der Stadt unterwegs sind, zum Beispiel bei Einkäufen, Behördengängen oder in der Freizeit. Sie finden schnell, unkompliziert und vor allem ohne Stress die Anlaufstellen, an denen Babys gewickelt und gestillt werden können.Weiterlesen >>>

Das neue Frauennachttaxi in Freiburg geht an den Start

FrauenNachtTaxi_FreiburgEinstimmig hat es der Freiburger Gemeinderat im November 2017 beschlossen, zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember geht es jetzt an den Start – das neue Frauennachttaxi in Freiburg. Ein ähnliches Angebot hatte schon von 1991 bis 2003 bestanden, dann wurde es aus Geldnot vom Gemeinderat eingestellt. Vom früheren unterscheidet sich das "neue" Frauennachttaxi aber in vielen Details. Der Freiburger Oberbürgermeister betont: "Die Gewalttaten des vergangenen Jahres haben viele Frauen verunsichert, in Freiburg wie auch im Umland. Um ihnen nachts einen sicheren Heimweg zu ermöglichen, hat die Verwaltung im vergangenen halben Jahr ein Konzept FrauenNachtTaxi erarbeitet. Es ist ein zentraler Baustein in unserem Einsatz für Sicherheit und Ordnung in Freiburg." Der Start des Frauennachttaxis beschließt die Aktionswoche 16-Tage Stopp Gewalt gegen Frauen." www.freiburg.de/frauenbeauftragte

Gladbeck | Die Stadt für alle!

Die-Stadt-fuer-alle_GladbeckDie Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gladbeck hat eine Handreichung zur geschlechtergerechten Stadtplanung am Beispiel des Projektes Stadtmitte Gladbeck herausgegeben. Damit soll dem gesetzlichen Auftrag zur Chancengleichheit im Städtebau ein Impuls gegeben werden.Weiterlesen >>>

Chancengleichheit beim Zugang zu Mobilität

Chancengleichheit-beim-Zugang-zu-MobilitaetChancengleichheit beim Zugang zu Mobilität ist nicht selbstverständlich. Dies belegt eine geschlechtspezifische Auswertung der Untersuchung "Mobilität in Deutschland" am Beispiel der Region Hannover. Sie schafft eine Grundlage für gender-bewusste Entscheidungen in der Verkehrspolitik, denn die Ergebnisse bestätigen tendenziell eine Ungleichheit von Männern und Frauen beim Zugang zur Mobilität und zeigen gravierende Unterschiede der Mobilitätsmuster und -strukturen bei der Kombination von Geschlecht und Lebensphase auf.Weiterlesen >>>

Barrierefreiheit in Fachberatungsstellen für Frauen und Mädchen

Barrierefreiheit-in-Fachberatungsstelle-fuer-Frauen-und-MaedchenFrauen und Mädchen mit Behinderungen sind häufig von Gewalt betroffen, doch sie nehmen selten Fachberatungsstellen in Anspruch. Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) will daher mit seinem Projekt "Zugang für alle!" Frauenberatungsstellen unterstützen, die Barrierefreiheit anstreben. Das vom bff veröffentlichte Handbuch gibt konkrete Tipps, was zu tun ist, um Hürden für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in den Beratungseinrichtungen und auf dem Weg dorthin abzubauen.Weiterlesen >>>

FrauRuhrMann. Lebenswelten von Frauen und Männern in der Metropole Ruhr

FrauRuhrMannWie zukunftsfähig ist das Ruhrgebiet im Vergleich zu anderen Regionen? Ist der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte erfolgreich verlaufen? Ist das Ruhrgebiet innovativ und kreativ oder eher träge und bildungsfern? Rund 50 Autorinnen und Autoren beleuchten die Lebens- und Arbeitswelten der Region.Weiterlesen >>>

Architekturen: Mehr als ein 'Spiegel der Gesellschaft'

APuZ_Architekturen-Mehr-als-ein-Spiegel-der-GesellschaftEin Beitrag von Susanne Frank in "Aus Politik und Zeitgeschichte" nimmt Architektur und Planung aus der Geschlechterperspektive in den Blick. Die Autorin zeigt, dass Architektur, besonders Wohn- und Städtebau einen wichtigen Beitrag zur Pro-duktion und Reproduktion der Geschlechterbeziehungen leistet. Am Beispiel des Komplexes Wohnen/Wohnumfeld werden die Ergebnisse der Genderforschung zur jüngeren architektur-soziologischen Diskussion dargestellt und diskutiert. Ein Artikel, der kurz und prägnant die Entwicklung des Themas Gender und Architektur umreißt.

Susanne Frank: Architekturen: Mehr als ein "Spiegel der Gesellschaft", in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 25/2009, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, S. 16-21. Die Beilage steht auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung als pdf-Datei zur Verfügung.

Bremer Beginenhof

Der Bremer Beginenhof steht hier nur als ein Beispiel des Modells Beginenhof. Getragen wird er von einem Verein, dessen Ziel es ist, die Beginenkultur, d.h. die Entwicklung von generationsübergreifenden Wohn- und Wirtschaftsprojekten für Singlefrauen wieder zu beleben. Informationen zu diesem und weiteren Beginenhöfen finden Sie beim Dachverband der Beginen e.V. unter www.dachverband-der-beginen.de.

Weitere Informationen

Benennung von Straßen und Plätzen

Zum Thema Benennung von Straßen, Plätzen und Brücken nach weiblichen Persönlichkeiten finden Sie Informationen in der Rubrik Stadtgeschichte.

München | Kampagne 'Kein Platz für sexuelle Übergriffe'

Ob-mit-oder-ohne-Wiesn
Auch wenn dieses Jahr keine Wiesn stattfinden kann: Unter dem Motto "Ob mit oder ohne Wiesn - in München ist kein Platz für sexuelle Übergriffe" ist die Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" gestartet. Die Kampagne sensibilisiert mit Plakaten in Stadt und Landkreis München und unter dem Hashtag #keinplatzfürsexuelleübergriffe digital auf Instagram, Facebook und Twitter dafür, dass - ganz gleich wo - kein Platz für sexuelle Belästigungen, für Nötigung oder Vergewaltigung ist. sicherewiesn.de

Neu vorgestellt

HSBN-2020
Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) stellt Akteurinnen und Akteuren der Armutsbekämpfung in Land, Kommunen und Verbänden empirisches Material zur Verfügung. Der Bericht zur HSBN wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) erstellt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung herausgeben. Die Berichte werden durch Anlagenberichte der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zu unterschiedlichen sozialen Problemlagen ergänzt. Der Anlagenbericht 2020 nimmt das Thema Gewalt gegen Frauen in den Blick. www.sozialberichterstattung-niedersachsen.de

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Oktober 2020

22.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

22.10.–23.10.2020 | Zeitpolitik im/in Betrieb - Atmende Lebensläufe ermöglichen!, Mülheim an der Ruhr

23.10.2020 | Fortbildungsangebot für Fachkräfte zum Thema weibliche Genitalverstümmelung, Berlin

27.10.2020 | Genderbewusste Arbeit bei Suchtstörungen, online

28.10.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

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Fahne und Roll-up Banner zum 'Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen'

Fahne-gegen-Gewalt
Gemeinsam mit UN-Women hat Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. eine Fahne konzipiert, mit der Kommunen und Organisationen auf den Anti-Gewalt-Tag und die weltweiten und lokalen Aktivitäten an diesem Tag und innerhalb der 16-Tage-Kam-pagne aufmerksam machen können. Neben der Fahne steht auch ein Roll-Up-Banner zur Verfügung, dass bei Veranstaltungen eingesetzt werden kann. Sowohl in die Fahne als auch in das Banner kann auf Wunsch das eigene Logo eingedruckt werden. weiterlesen >>>