Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Juristinnenbund | 10 Irrtümer über Parität

Der Juristinnenbund befasst sich in der aktuellen Ausgabe seiner Verbandszeitschrift (djbZ, Heft 3/2019 "Gerechte Staatlichkeit, gerechte Teilhabe in den Parlamenten!") mit der derzeitigen Debatte um Paritätsgesetze. Einige diskutierte Argumente nehmen die Juristinnen genauer in den Blick und listen "10 Irrtümer über Parität" auf. Dafür nehmen ausgewiesene Expertinnen unterschiedliche verfassungsrechtliche Aspekte paritätischer Regelungen, bestehende Vorschläge und Diskussionen in den Fokus und stellen Argumente für Lösungen auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Beteiligung von Frauen in den Parlamenten vor. Die Liste mit den 10 Irrtümern steht auf der Website des Juristinnenbundes zur Verfügung.

Mainzer Resolution

Mainzer-ResolutionDie Kommunalpolitik in Deutschland braucht mehr Frauen in kommunalen Führungspositionen. Derzeit wird nur jedes zehnte Rathaus von einer Frau geführt, auch in den kommunalen Vertretungen sind derzeit nur rund 27 Prozent aller Mandate mit Frauen besetzt. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation zu verbessern und den Frauenanteil in der Kommunalpolitik zu erhöhen. Auf dem "1. Deutschen Frauenkongress kommunal" in Mainz kamen daher rund 150 Kommunalpolitikerinnen zusammen, um über Ideen und Konzepte für eine weiblichere Kommunalpolitik zu diskutieren. Hier wurde auch die Mainzer Resolution beschlossen.Weiterlesen >>>

Thüringer Landtag verabschiedet Paritätsgesetz

Nach Brandenburg hat auch der Landtag in Thüringen als zweites deutsches Bundesland ein Paritätsgesetz beschlossen. Im Gesetzesentwurf ist vorgesehen, dass Landeslisten paritätisch und abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt werden müssen. Personen, die im Personenstandsregister mit "divers" eingetragen sind, können unabhängig von dem Platz kandidieren. Nach einer Person mit dem "Geschlecht" "divers" kann ein Mann oder eine Frau kandidieren. Der Gesetzesentwurf ist von der rot-rot-grünen Koalition beschlossen worden. Die neue Regelung findet aber für die Landtagswahlen im Oktober 2019 noch keine Anwendung.

Länderkonferenz zur Gleichstellungs- und Frauenpolitik | Parität in den Parlamenten erreichen

Die Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister sowie -senatorinnen und -senatoren der Länder werden sich mit dem Ziel der Parität in deutschen Parlamenten für eine entsprechende Ausgestaltung des Wahlrechts auf Bundes- und Landesebene einsetzen. Dafür hat sich die Mehrheit der Mitglieder der Länderkonferenz (GFMK) ausgesprochen. Niedersachsen hatte den Antrag eingebracht.Weiterlesen >>>

100 Jahre später - Wege zur Parität in Brandenburg

100-Jahre-spaeterIm Januar 2019 hat Brandenburg als erstes Bundesland in Deutschland ein Paritätsgesetz mit verpflichtenden Vorgaben für die Landtagswahlen beschlossen. Die Broschüre zeichnet den Weg zu diesem großen Erfolg nach und gibt einen Überblick über weitere Paritäts-Initiativen in anderen Bundesländern.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Mit Frauenministerin Carola Reimann unterwegs auf den Spuren des Frauenwahlrechts bis hin zur Parität

Paritegesetz_MS-2019Auf die Spuren des Frauenwahlrechts in den vergangenen 100 Jahren begab sich Gleichstellungs- und Frauenministerin Carola Reimann anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2019. Mit dieser Aktion machte sich die Ministerin für ein Parité-Gesetz in Deutschland stark. Sie traf auf ihrem "Frauenrechtsspaziergang" auf historische Persönlichkeiten, die sich während des letzten Jahrhunderts besonders für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern verdient gemacht haben.Weiterlesen >>>

Wir zählen auf Europa!

Wir-zaehlen-auf-Europa_WahlbroschuereDie neue Veröffentlichung der Vernetzungsstelle stellt die Perspektiven von neun Frauen auf die Europäische Union dar. Warum gehen sie wählen? Und welche Rolle spielt das Europäische Parlament z.B. bei der Durchsetzung von Gleichstellung, Gender Mainstreaming und Antidiskriminierung? Die Broschüre zeigt, wie wichtig ein frauenpolitischer Blick auf Europa ist. Die Broschüre kann im Vorfeld der Europawahl Informationen bieten. Sie ist aber auch darüber hinaus einsetzbar, für alle, die generell einen Genderblick auf europäische Politik werfen wollen. Die Broschüre richtet sich an frauenpolitische Multiplikatorinnen zum Weitergeben oder Selberlesen. Bei Bestellungen bis zu 100 Exemplaren kostet ein Heft 3,50 Euro (zzgl. MwSt. und Versandkosten), für Dauernutzerinnen, Dauernutzer und Großbestellungen gibt es Rabatte! Weitere Informationen und den Bestellbogen finden sie hier.

Niedersachsen | Mehr Frauen für die Politik – Sozialministerin Carola Reimann fordert Parité-Gesetz

Anlässlich der Feierstunde des Bundestags zu 100 Jahren Frauenwahlrecht an diesem Donnerstag fordert die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Carola Reimann, eine Parität von Frauen und Männern in politischen Ämtern und Parlamenten. Als Erstunterzeichnerin des heute in Berlin vorgestellten Aufrufs "Wir brauchen alle Argumente!" erklärt Dr. Carola Reimann: "100 Jahre Frauenwahlrecht ist ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen und in die Zukunft zu schauen: Mutige Frauen wie Anita Augspurg haben viel für uns erkämpft. Nichtsdestotrotz ist noch viel zu tun: In Parlamenten und politischen Ämtern sind Frauen immer noch zu wenig vertreten, vom Deutschen Bundestag über die Landesparlamente bis zur kommunalen Ebene. Parlamente sind Orte der politischen Willensbildung, Frauen müssen hier genauso stark wie Männer vertreten sein. Deshalb fordere ich eine Parität. Das sollten wir in Zukunft auf gesetzlichem Wege sicherstellen. Mit unserem Aufruf machen wir uns für ein Parité-Gesetz in Deutschland stark."

Brandenburger Landtag beschließt Paritätsgesetz

Im 100. Jahr des Frauenwahlrechts hat der Landtag Brandenburg am 31.1.2019 das Paritégesetz beschlossen. "Das neue Paritégesetz ist ein großer Sieg für die Demokratie", sagte Brandenburgs Parlamentspräsidentin Britta Stark zur Verabschiedung des Gesetzes. "Es geht nicht um ein Frauenthema, sondern um das Ganze. Ich spreche nicht von einer Quote, sondern von Demokratie. Frauen haben Anspruch auf die Hälfte der Macht - ohne sie ist kein Staat zu machen."  Mit dem Paritätsgesetz, das die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in den Parlamenten sichert, ist Brandenburg bundesweit Vorreiter. Das Gesetz verpflichtet alle Parteien, ihre Landeslisten zur Parlamentswahl zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen zu besetzen. Die Parteien können entscheiden, ob die Liste mit einem Mann oder einer Frau beginnt, bei den folgenden Plätzen müssen sich die Geschlechter abwechseln.

Frauenrat | Sinkende Frauenanteile in Deutschlands Parlamenten sind inakzeptabel

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Bayern und Hessen sind aus Sicht des Deutschen Frauenrats einmal mehr alarmierend. In beiden Landesparlamenten sanken die Frauenanteile nach den Wahlen um mehrere Prozent. Elke Ferner, Mitglied im Vorstand des Deutschen Frauenrats und Leiterin des Fachausschusses "Parität", sagte dazu: "Nachdem der Frauenanteil bereits im Bundestag und in fast allen anderen Landtagen in den letzten Jahren gesunken ist, beobachten wir die Entwicklung mit größter Sorge. Es ist bitter, dass 100 Jahre nachdem Frauen ihr Recht zu wählen und gewählt zu werden erstritten, der Frauenanteil in den Parlamenten zurückgeht. In München sitzen nun fast dreimal so viele Männer wie Frauen im Landtag, in Hessen sind nur noch ein Drittel der Abgeordneten Frauen. Damit sind wir 2018 von paritätischer Besetzung in den Landesparlamenten wieder so weit entfernt wie zuletzt in den 1990ern."Weiterlesen >>>

Mehr Frauen in die Parlamente - nur wie? Juristinnenbund veröffentlicht Forderungspapier

Im Jubiläumsjahr 100 Jahre Frauenwahlrecht sitzen gerade mal 30,9 Prozent weibliche Abgeordnete im Bundestag. In den Länderparlamenten sieht es teilweise noch schlechter aus. Die Hoffnung, dass Frauen schon "von allein" mit jeder Wahl mehr repräsentiert sind, habe sich zerschlagen, so der Juristinnenbund. Erste Schritte, eine bessere Beteiligung zu erreichen, nennt der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) in einem Positionspapier. Der djb fordert darin konkrete - auch gesetzliche - Maßnahmen zur Förderung von Parität in den Parlamenten. Das Forderungspapier finden Sie unter www.djb.de/verein/Kom-u-AS/K5/st19-02

Weil wir im Jahr 2018 sind...

Weil-wir-im-Jahr-2018-sindfrauenpolitische Forderungen für Lübeck zur Kommunalwahl 2018
1918 wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. 100 Jahre später gibt es noch immer viele Lebensbereiche ohne eine wirkliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Dies hatte das Frauenbüro Lübeck im Vorfeld der Kommunalwahl zum Anlass genommen, gemeinsam mit Lübeckerinnen frauenpolitische Forderungen zu entwickeln.Weiterlesen >>>

Kommunalpolitik in Mainz - Informatives für interessierte Frauen

Kommunalpolitik-in-MainzWie werde ich Stadträtin oder Ortsbeirätin? Wie werden Wahllisten der Parteien gebildet und wie zeitintensiv ist die Arbeit in einem kommunalpolitischen Gremium? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich diese Broschüre des Frauenbüros der Stadt Mainz. Darüber hinaus zeigt sie anhand von Zahlenreihen die Entwicklung des Frauenanteils im Stadtrat seit 1919 - seit der ersten Kommunalwahl, bei der die Mainzerinnen ihr aktives und passives Wahlrecht ausüben konnten.Weiterlesen >>>

Bayern | Frauen haben die Wahl

Frauen-haben-die-Wahl_Muenchen-2018Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen und sich wählen lassen. Trotzdem ist der Frauenanteil im Parlament bei den letzten Bundestagswahlen zurückgegangen und liegt nun bei rund 30 Prozent. Auch im bayerischen Landtag sind Frauen nur mit 28 Prozent vertreten. Um dies zu ändern, hat die Gleichstellungsstelle der Stadt München eine Wahlbroschüre zur aktuell anstehenden Landtagswahl im Oktober 2018 veröffentlicht.Weiterlesen >>>

Landtagswahlrechtsreform | Stellungnahme der LAG Baden-Württemberg

Im Koalitionsvertrag wurde die Reform des Landtagwahlrechts aufgenommen - vor allem um den Frauenanteil im baden-württembergischen Parlament zu heben. Eine Änderung des Landtagswahlrechts sehen die Gleichstellungsbeauftragten als dringend notwendig und längst überfällig an. Mit 24,5% sei der Anteil von Frauen im Landtag niedriger als in allen anderen 15 Landesparlamenten. Daher fordert die LAG, dass das Landtagswahlrecht um eine Listenregelung mit Quotierung ergänzt wird. Die Stellungnahme steht auf der Website der LAG Baden-Württemberg zum Download zur Verfügung.

Geschlechterparitätische Wahlvorschläge - Popularklage in Bayern abgewiesen

Gegenstand des Popularklageverfahrens sind einzelne Regelungen aus dem Wahlvorschlagsrecht der Parteien und Wählergruppen bei den Landtags-, Bezirkstags-, Gemeinde- und Landkreiswahlen. Die Antragstellerinnen und Antragsteller beantragen, wegen der fehlenden geschlechterparitätischen Ausgestaltung dieser Bestimmungen deren Verfassungswidrigkeit und Nichtigkeit festzustellen sowie den Gesetzgeber zu verpflichten, den verfassungswidrigen Zustand zu beseitigen und paritätische Wahlvorschlagsregelungen zu erlassen. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat die Anträge am 26. März 2018 abgewiesen. Die Erwägungen, die zur Entscheidung führten finden Sie im Folgenden.Weiterlesen >>>

Brandenburg | Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Politik - Neues Gutachten zeigt Wege auf

Gutachten-rechtliche-Rahmenbedingungen-politische-Paritaet-BrandenburgDer Anteil von Frauen in der Politik ist auch im Land Brandenburg immer noch sehr gering: In den Gemeindevertretungen beträgt der Frauenanteil im Landesdurchschnitt 23,3 Prozent, im Landtag liegt er bei 36,4 Prozent. Es gibt nur eine Landrätin, und Brandenburgs einzige Oberbürgermeisterin wechselte 2017 in den Bundestag. Gerade einmal 9,6 Prozent aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind weiblich. Um die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern in den politischen Entscheidungsgremien tatsächlich überwinden zu können, müssten verpflichtende Paritätsregelungen in den Wahlgesetzen verankert werden. Zu diesem Fazit kommt ein Gutachten, das die Universität Potsdam im Auftrag des Frauenministeriums des Landes Brandenburg und der Landesgleichstellungsbeauftragten erstellt hat.Weiterlesen >>>

Frauen in die Kommunalpolitik!

Frauen-in-die-Kommunalpolitik-2016_LadadiGute Politik braucht die Erfahrungen, das Wissen und die Kompetenzen von Frauen und Männern. Die paritätische Besetzung politischer Gremien bleibt jedoch häufig Wunschdenken. Das bestätigt sich auch für den hessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg. Was muss getan werden, um mehr Frauen für kommunalpolitisches Handeln zu gewinnen? Das Büro für Chancengleichheit hat den Frauenanteil in den politischen Gremien des Landkreises und der kreisangehörigen Städte und Gemeinden nach der Kommunalwahl 2016 analysiert und stellt fest: Frauen sind in der Minderheit. Eine Broschüre dokumentiert die Fakten und zeigt Ansatzpunkte für Verbesserungen auf.Weiterlesen >>>

Viertes Genderranking deutscher Großstädte veröffentlicht

Viertes-Genderranking_BoellDie Stadt Erlangen gewinnt das "Genderranking deutscher Großstädte 2017" vor den klassischen Spitzenreiterinnen Trier und Frankfurt am Main. Das Schlusslicht bildet Mülheim an der Ruhr. Dies ist das Ergebnis des mittlerweile vierten Genderrankings deutscher Großstädte, das die Politikwissenschaftler und -wisschaftlerinnen Prof. Dr. Lars Holtkamp, Dr. Elke Wiechmann und Monya Buß von der FernUniversität in Hagen im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung erstellt haben. Dafür haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 73 Großstädte mit über 100.000 Einwohner/innen (ohne Stadtstaaten) anhand ihrer Frauenanteile an kommunalpolitischen Führungspositionen - Ratsmitglieder, Dezernatsleitungen, Ausschuss- und Fraktionsvorsitze - sowie für das Oberbürgermeisteramt verglichen. Die Daten wurden mittels eines Genderindex gewichtet.Weiterlesen >>>

Geschlecht ist politisch

Geschlecht-ist-politischGeschlechterreflexive Perspektiven in der politischen Bildung
Welchen Raum nimmt Geschlecht im Diskurs der politischen Bildung ein? Welchen Einfluss haben renommierte Theorien der Gender und Queer Studies auf die politische Bildungsarbeit? Wie kann das Bildungsziel der Geschlechtergerechtigkeit kritisch weiterentwickelt werden? Diesen Fragen widmet sich das Buch "Geschlecht ist politisch. Geschlechterreflexive Perspektiven in der politischen Bildung". Es ist in drei verschiedene Kapitel geteilt: Im ersten Kapitel wird der theoretische Hintergrund erläutert, während sich das Zweite konkreter mit den gender- und queer-theoretischen Perspektiven für die politische Bildung auseinandersetzt. Abschließend kommt es im dritten Kapitel zu einer Reflexion und Weiterentwicklung der politischen Bildungspraxis.Weiterlesen >>>

Projekt-Evaluation des 5. Niedersächsischen Mentoring Programms

Politik-braucht-Frauen_Projekt-Evaluation"Politik braucht Frauen!" - so lautete der Titel des 5. Niedersächsischen Mentoring-Programms. Die Auswertung des Programms liegt nun vor. Bei einer Veranstaltung am Internationalen Frauentag präsentierte die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, die Ergebnisse der Evaluation. Das Projekt "Politik braucht Frauen!" wurde vor der Kommunalwahl 2016 gestartet, um politikinteressierten Frauen den Weg zur Kandidatur zu erleichtern. Die Auswertung des Programms belegt dessen Erfolg: 41 Prozent der Projekt-Teilnehmerinnen haben ein kommunalpolitisches Mandat erhalten, auf die Liste ihrer Partei schafften es 63 Prozent.Weiterlesen >>>

Studie zum Stand der Gewinnung von Frauen für politische Mandate in Mecklenburg-Vorpommern

Engagiert-vor-Ort_Aktiv-fuer-die-GesellschaftEngagiert vor Ort - Aktiv für die Gesellschaft
Die Gleichstellungsministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Birgit Hesse hat Frauen dazu aufgerufen, sich stärker in der Politik zu engagieren. Noch immer sei der Anteil von Frauen in der Kommunal- und Landespolitik zu gering. Eine neue Studie des Institutes für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock hat ermittelt, dass der Anteil von Frauen in den Kommunalparlamenten in Mecklenburg-Vorpommern bei 25 Prozent liegt. Über einen Zeitraum von 17 Monaten haben Kommunal- und Landespolitikerinnen in Interviews ihren Weg in die Politik und ihre Erfahrungen beschrieben. Dabei wurde deutlich, dass die Vereinbarkeit von politischem Engagement und Familienleben für viele ein Problem darstellt. Die weiteren Ergebnisse der Studie sind nun in einer Broschüre veröffentlicht und stehen auf der Website der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern als pdf-Datei zur Verfügung.

FES | Gender matters! Infobrief mit dem Schwerpunkt 'Wahlen'

Gender Matters! - Der Infobrief zur geschlechterpolitischen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung: Die Ausgabe Nr. 4 befasst sich mit dem Schwerpunkt "Wahlen" und politische Partizipation.Weiterlesen >>>

Die Frauen im Rat der Landeshauptstadt Hannover 1946-2011

Die-Frauen-im-Rat-der-Landeshauptstadt-Hannover-1946-2011Frauen in der Kommunalpolitik - noch immer nicht selbstverständlich. Um Frauen und ihre Leistungen in der Stadtpolitik sichtbar zu machen, stellt die Historikerin Karin Ehrich die Frauen im Rat der Stadt Hannover vor. Wer waren die Frauen, die von 1946 bis 2011 dem Rat der Landeshauptstadt Hannover angehörten? In diesem Buch mit biographischen Profilen und Porträts werden die Lebenswege, Kompetenzen sowie das politische Wirken vorgestellt.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Zusammensetzung Bundestag nach der Wahl 2017

Bundestag-2017
Im neuen Bundestag sitzen nach vorläufigen Ergebnissen 491 Männer (2013: 402)  und 218 Frauen (2013: 229). Damit schrumpft der Frauenanteil von 36,29 Prozent auf 30,75 Prozent.
Zahlenquelle: www.bundeswahlleiter.de

Frauenanteil in ausgewählten nationalen Parlamenten

Eine aktuelle Liste finden Sie auf dem Statitstikportal Statista.

Kommunalpolitik online lernen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet kommunalpolitisch Interessierten vierwöchige E-Learning-Kurse zum praxisorientierten Erlernen des kommunalpolitischen Handwerks an. Infos und Anmeldung: fes-online-akademie.de/elearning-kurse

Helene-Weber-Preis

Das Bundesfamilienministerium lobt seit 2009 den Helene Weber Preis für Kommunalpolitikerinnen aus. Das Vorschlagsrecht für Kandidatinnen haben Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Ausgezeichnet werden jeweils 15 Kommunalpolitikerinnen, die ihr Mandat in der ersten oder zweiten Wahlperiode ausüben und während dieser Zeit bereits zukunftsweisende Projekte umgesetzt haben. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. www.frauen-macht-politik.de

Rheinland-Pfalz | Mehr Frauen in die Politik

 www.mehr-frauen-in-die-politik.rlp.de

Ausstellung - Mütter des Grundgesetzes

Die "Mütter des Grundgesetzes" werden in einer Ausstellung präsentiert. Gezeigt werden die Lebensbilder von vier Politikerinnen, die am Grundgesetz und der verfassungsrechtlichen Verankerung der Gleichberechtigung von Frauen unmittelbar mitgwirkt haben: Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel. Informationen zur Ausstellung unter www.frauen-macht-politik.de

Aktuelle Aktion

Wir-haben-gewaehlt_EIZ
Im neuen Europaparlament werden in der Mehrheit Männer Politik gestalten - auch wenn in diesem Parlament mehr Frauen sitzen als vorher! Aber es gibt keine Quote auf EU-Ebene, es gibt kein Parité-Gesetz, wie z.B. in Frankreich. Eine quotierte Kommission macht noch keinen frauenpolitischen Sommer - aber es lässt hoffen! Das EIZ Niedersachsen lädt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen und der Region Hannover am 18. Oktober 2019 zur Diskussion ein: "Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten". www.eiz-niedersachsen.de

Broschüre der Woche

Unternehmensmonitor-Familienfreundlichkeit-2019
Zum sechsten Mal hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) den "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" vorgelegt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte, aber auch weiteren Handlungsbedarf. Der Monitor wird vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) gefördert. Er besteht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung und einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2019

18.10.2019 | Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten, Hannover

22.10.2019 | NeMiA Netzwerk-Kongress | Die Zukunft der Arbeitswelt - Kompetenzen und Potentiale von Frauen mit Migrationsbiografie, Hannover

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

26.10.2019 | Geschlechtervielfalt, Springe

29.10.2019 | Nach der Wahl ist vor der Wahl. Europäische Frauen- und Gleichstellungspolitik, Regensburg

Newsletter

Bestellen Sie unseren Online-Newsletter mit aktuellen Nachrichten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Das Themenspektrum reicht von A wie "Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz" bis Z wie "Zwangsprostitution". Hier geht es zur Anmeldung. Die letzten Ausgaben finden Sie hier als pdf-Datei.

Kalendermonatsblatt

10_Kalender-VNST_Oktober
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Gender Pay Gap? Gender Pay Act!"