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Antidiskriminierungsstelle startet Kampagne #DarüberReden

Unter dem Hashtag #DarüberReden hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ihre bislang größte bundesweite Kampagne gegen Diskriminierung gestartet. Zwei Monate lang thematisiert das Redaktionsteam von #DarüberReden auf Facebook, Instagram und Twitter Diskriminierungserfahrungen wegen des Alters, einer Behinderung, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion und Weltanschauung und wegen der sexuellen Orientierung. Junge Menschen von 16 bis 26 Jahren sollen dazu angeregt werden, eigene Erlebnisse zu teilen. In Medien für junge Zielgruppen, auf Job- und Wohnungssuche-Portalen und in öffentlichen Verkehrsmitteln werden die Aufrufe zum Mitmachen präsent sein. Begleitend zu der Kampagne werden Unterrichtsmaterialien für Schulen erarbeitet und Live-Events mit prominenten Gästen veranstaltet. Eine #DarüberReden-Abschlussveranstaltung im Januar wird nach Ende der Kampagne die unter #DarüberReden geschilderten Erfahrungen auswerten und politische Antworten formulieren. www.darueberreden.de

Themenjahr der Antidiskriminierungsstelle | Gleiches Recht für jede Liebe

Gleiches-Recht-jede-Liebe_Themenjahr-ADSDie Antidiskriminierungsstelle macht im Themenjahr 2017 auf Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität aufmerksam. Unter dem Motto "Gleiches Recht für jede Liebe." soll die Öffentlichkeit für die Diskriminierungserfahrungen von homo- und bisexuellen Menschen sensibilisiert werden und sollen Betroffene über ihre Rechte aufgeklärt werden. Mit verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben will die Antidiskriminierungsstelle die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von LSBTI*-Personen vorantreiben. Inhaltliche Schwerpunkte des Themenjahres: Gleichstellung im Ehe- und Adoptionsrecht, Bildung und Arbeit sowie Diskriminierungserfahrungen homo- und bisexueller Menschen im Alltag. www.gleiches-recht-jede-liebe.de

Evaluation des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

Evaluation-des-AGGAm 18. August 2006 wurde das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, kurz "AGG", in Kraft gesetzt, um die Umsetzung von vier europäischen Richtlinien sicherzustellen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat 10 Jahre nach Einführung des Gesetzes eine Evaluation veröffentlicht. Die Evaluation arbeitet das AGG Stück für Stück durch und klärt dabei über die Hintergründe der Paragrafen genau auf.Weiterlesen >>>

Zehn Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) spricht sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes für eine Reform des Gesetzes aus. Sie stützt sich dabei auf Ergebnisse eines unabhängigen Evaluierungsgremiums. Demnach müssten Schutzlücken geschlossen werden, damit Menschen wirksamer gegen Diskriminierung vorgehen können. Konkret sprechen sich die Expertinnen und Experten etwa für eine Ausweitung der Fristen aus, innerhalb derer Betroffene Ansprüche geltend machen müssen. Auch sollten Verbände die Möglichkeit erhalten, Betroffene vor Gericht zu vertreten.Weiterlesen >>>

Ergebnisse der Studie 'Diskriminierung in Deutschland'

Diskriminierungserfahrungen-in-DeutschlandDie Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat im September 2015 eine Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen durchgeführt. Gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung wurde die deutschlandweite Online-Befragung umgesetzt. Die Umfrage sollte Diskriminierungen sichtbar machen, um daraus Empfehlungen zu entwickeln, wie Diskriminierungen künftig verhindert werden können. Nun liegen die ersten Ergebnisse der Befragung in Form einer Broschüre vor.Weiterlesen >>>

Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.

Gleiches-Recht-Jedes-GeschlechtDie Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat eine Broschüre zum Themenjahr 2015 "Gleiches Recht. Jedes Geschlecht." in leichter und in Alltagssprache herausgegeben. Dort sind Hinweise zu gesetzlichen Regelungen, zum aktuellen Themenjahr mit den Schwerpunkten sowie knapp zusammengefasst einige Zahlen und Fakten zur Geschlechterdiskriminierung enthalten. Zehn Seiten der Wendebroschüre sind in Alltagssprache und zehn Seiten in leichter Sprache verfasst.Weiterlesen >>>

Praxiskompendium zum Thema Mainstreaming der Nichtdiskriminierungs-/ Gleichstellungsthematik

Praxiskompendium-zum-Thema-Mainstreaming-der-Nichtdiskriminierungs-GleichstellungsthematikDa das "Mainstreaming der Nichtdiskriminierungs-/ Gleichstellungsthematik" ein nicht ganz einfach umzusetzendes Konzept ist, soll das Kompendium Politik und Programm-Managern in allen Politikbereichen helfen, das Mainstreaming als grundlegenden Bestandteil ihrer Arbeit umzusetzen. Es bietet Orientierung im Hinblick auf die Unterstützung und Implementierung des Mainstreamings und zeigt eine ganze Reihe praktischer Beispiele aus verschiedenen UN-Mitgliedstaaten.Weiterlesen >>>

Plakatkampagne: Kein Mensch passt in eine Schublade!

Kein-Mensch-passt-in-eine-SchubladeFrau? Muslim? Lesbisch? - "Kein Mensch passt in eine Schublade!" Unter diesem Motto hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes von Ende November 2011 bis Ende Januar 2012 eine deutschlandweite Kampagne durchgeführt. Thema waren die Diskriminierungsgründe, die in Paragraph eins des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes genannt werden.Weiterlesen >>>

Antidiskriminierungsstelle veröffentlicht Rechtsprechungsübersicht

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) bietet eine Sammlung ausgewählter Entscheidungen deutscher Gerichte zum Antidiskriminierungsrecht an. Die Sammlung besteht sowohl aus allgemein verfügbaren als auch aus der Antidiskriminierungsstelle direkt zur Verfügung gestellten Urteilen. Sie soll laufend fortgeschrieben werden. Sie finden die Sammlung unter www.antidiskriminierungsstelle.de / Publikationen.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Am 18. August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz ist Deutschland seiner Verpflichtung nachgekommen, vier Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft zum Schutz vor Diskriminierung in nationales Recht umzusetzen.

Das AGG verbietet Benachteiligungen im Erwerbsleben und im Alltag aus Gründen:

  • der Rasse / ethnischen Herkunft (z.B. Hautfarbe, Sprache, Nationalität)
  • des Geschlechts
  • der Religion / Weltanschauung (z.B. Christentum, Islam, Buddhismus)
  • der Behinderung (z.B. körperliche Behinderungen und Entstellungen, Seh-, Hör- und Spracheinschränkungen)
  • des Alters (gemeint ist jedes Lebensalter, Ältere oder Jüngere)
  • der sexuellen Identität (z.B. Homo-, aber auch Heterosexualität)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz kann beim Bundesjustizministerium auf der Website "Gesetze im Internet" abgerufen werden. www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html

Flyer der Vernetzungsstelle zum AGG

Das-AGG_Flyer-VNSTEin Flyer der Vernetzungsstelle über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sowie die Anwendung im Erwerbsleben und im Alltag. Außerdem werden Anlaufstellen für Beschwerden genannt und die Rolle der Gleichstellungsbeauftragten im Zusammenhang mit dem AGG klarstellt.Weiterlesen >>>

Dossier der Heinrich Böll Stiftung zum AGG

Wie funktioniert das AGG in der Praxis? Kann es den von Diskriminierungen Betroffenen wirksam helfen, ihre Ansprüche geltend zu machen? Was sind die größten Defizite des Gesetzes und worin liegen seine Chancen und Herausforderungen? Wird das AGG die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Menschen in unserer Gesellschaft ihre individuellen Talente und Potenziale frei von Vorurteilen, Diskriminierungen und Belästigungen entfalten und einbringen können?

Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Dossier zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz nach.

Weitere Informationen

Ausstellung zu Diskriminierung und Teilhabe

"Unterschiede, die einen Unterschied machen" - eine interaktive Ausstellung zu Diskriminierung und Teilhabe des Antidiskriminierungsbüros Sachsen. www.adb-sachsen.de/ausstellung.html

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist Anlaufstelle für Menschen, die von Diskriminierungen betroffen sind. Sie informiert über Ansprüche und die Möglichkeiten des rechtlichen Vorgehens und vermittelt Beratung durch andere Institutionen. Darüber hinaus gehören Öffentlichkeitsarbeit, Prävention und die Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen zu ihren Aufgaben. Die Antidiskriminierungsstelle ist beim Bundesfamilienministerium angesiedelt. www.antidiskriminierungsstelle.de


Aktuelle Aktion

JungeOper-Hannover
Mit einem grotesk-komischen Unterton hinterfragt Komponistin Elena Kats-Chernin in ihrer Oper "Iphis" (geeignet für Kinder ab 13 Jahren) Rollen- und Geschlechterbilder und erzählt mit lustvoll zupackender Musik eine turbulente Familienkomödie. Für Schulklassen werden nach der Vorstellung an der Jungen Oper Hannover Workshops angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler interaktiv der "gender awareness" auf den Grund gehen. Weitere Infos gibt es auf www.genderundschule.de.

Broschüre der Woche

20-Jahre-Netzwerk-Gewaltschutz
Seit zwei Jahrzehnten arbeitet das Netzwerk Gewaltschutz in Stadt und Region Darmstadt-Dieburg zusammen. Eine Broschüre würdigt die engagierte Zusammenarbeit für einen verbesserten Schutz für betroffene Frauen, Mädchen und Jungen. Sie zeigt Meilensteine aus 20 Jahren der Entwicklung auf.
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Termine Alle Termine >>>

Dezember 2018

12.12.–13.12.2018 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit | Basisseminar für kommunale Gleichstellungsbeauftragte - Ausgebucht!, Hannover

Januar 2019

30.1.2019 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen - Ausgebucht!, Hannover

Februar 2019

6.2.2019 | Fortbildung für Verwaltungsmitarbeiterinnen von Gleichstellungsbeauftragten, Hannover

27.2.–28.2.2019 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit, Hannover

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Kalendermonatsblatt

12_Dezember_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Dezember: Wahlprüfsteine machen Gleichstellung sichtbar.