Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Recht auf Gleichstellung

Recht-auf-GleichstellungZum Stand der Umsetzung der Frauenrechtskonvention in Deutschland
Am 27.11.2019 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einem festlichen Akt das 40. Jubiläum der UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) und das 25. Jubiläum der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform gefeiert. Aus diesem Anlass hat die CEDAW-Allianz Deutschland der Bundesregierung ihre Stellungnahme zum Umsetzungsstand von Mädchen- und Frauenrechten in Deutschland übergeben.Weiterlesen >>>

Mit Recht zur Gleichstellung - Jubiläum der UN Frauenrechtskonvention

"Mit Recht zur Gleichstellung" - unter diesem Motto hat das Bundesfrauenministerium am 27.11.2019 zu einer großen Fachkonferenz und Dialogveranstaltung eingeladen. In der Niedersächsischen Landesvertretung waren rund 250 Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft vertreten. Anlass der Veranstaltung sind zwei Jubiläen: 40 Jahre Frauenrechtskonvention (CEDAW) und 25 Jahre Vierte Weltfrauenkonferenz von Peking mit der Verabschiedung der Aktionsplattform und den darin formulierten strategischen Zielen und Maßnahmen.Weiterlesen >>>

Stade | Existenzsicherung von Frauen - Mitbestimmen und mitgestalten

Cedaw_Auftakt-Stade_150pxAuftaktveranstaltung "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen"
Am 27. Juni 2019 eröffnete die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade die Veranstaltung mit einem Impuls zur finanziellen Sicherung von Frauen und der Beteiligung der Stadt Stade als Modellregion des Projekts "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen". Rund 100 Besucherinnen und Besucher kamen in den Veranstaltungsräumen der Seminarturnhalle zusammen und widmeten den Tag der "Beseitigung der Diskriminierung der Frau im Berufsleben". Darin beinhaltet sind das "Recht auf Arbeit", Chancengleichheit, die "freie Berufswahl" sowie "das Recht auf gleiches Entgelt" (UN-Frauenrechtskonvention, Art. 11).Weiterlesen >>>

Auftakt 'Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen' im Landkreis Schaumburg

CEDAW-Auftakt-SchaumburgDie Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf stand am 28.05.2019 im Landkreis Schaumburg im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung des Projektes "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen". Teilnehmende u.a. aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbände und Frauenorganisationen kamen zusammen, um sich intensiv mit der UN-Frauenrechtskonvention sowie der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf auseinanderzusetzen. Dabei standen die Themenbereiche "Väter", "Wiedereinstieg" und "Pflege" im Mittelpunkt der Diskussionsrunden.Weiterlesen >>>

Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen

Gleichstellung-sichtbar-machen-CEDAWDas Projekt ist im Jahr 2018 an drei Modellstandorten angelaufen und hat nicht nur das Frauenrechtsabkommen bekannt gemacht, sondern auch die Themen vor Ort vorangebracht: 'Gesunde Geburt auf dem Land' in Aurich und Ostfriesland, ‚Häusliche Gewalt´ in Stadt und Landkreis Osnabrück so-wie ‚Politische Partizipation´ in der Stadt Göttingen sind in Workshops und Veranstaltungen vertieft worden. Stärken und Schwächen vor Ort wurden in den Blick genommen und der Öffentlichkeit präsentiert. Das Land Niedersachsen fördert im Jahr 2019 die Bekanntmachung des CEDAW Abkommens, das in 2019 übrigens in Deutschland seit 40 Jahren in Kraft ist, weiter. In diesem Jahr kommen zwei weitere Modellstandorte hinzu. In der Stadt Stade wird das Thema Existenzsicherung von Frauen bearbeitet. Im Landkreis Schaumburg haben wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Blick. Darüber hinaus können kommunale Gleichstellungsbeauftragte Anträge auf Projektförderung stellen. Eine Ausstellung sowie eine Broschüre zum Frauenrechtsabkommen sind erhältlich.
Kontakt: Silke Gardlo (Projektleitung), Gleichberechtigung und Vernetzung e.V., Sodenstr. 2, 30161 Hannover, Telefon (0511) 33 65 06 -25. Mehr unter www.cedaw-in-niedersachsen.de.

Die UN-Frauenrechtskonvention in der politischen Praxis

CEDAW-BroschureWas ist eigentlich die UN-Frauenrechtskonvention? Warum nennen manche Leute sie CEDAW? Was regelt die Konvention? Welche Auswirkungen hat ein internationales Gleichstellungsinstrument auf Kommunen? Und wer überprüft die Einhaltung? Diesen und anderen Fragen geht die Broschüre auf den Grund. Sie hat die wichtigsten Informationen zur UN-Frauenrechtskonvention gesammelt.Weiterlesen >>>

Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

CEDAW-Ausstellung-Web-Banner1Die UN-Frauenrechtskonvention feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zur UN-Frauenrechtskonvention zum Verleih entwickelt. Durch ansprechende Grafiken, Bilder und Texte werden die Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention, die auch unter dem Namen CEDAW bekannt ist, vorgestellt. Die Ausstellung informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Themen der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. CEDAW ist das wichtigste internationale Instrument globaler Gleichstellungspolitik und für jeden Landkreis, jede Stadt oder Gemeinde von großer Bedeutung. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

CEDAW: Bundesrepublik Deutschland präsentiert gleichstellungspolitische Bilanz

Am 21. Februar 2017 hat die Bundesrepublik Deutschland vor dem CEDAW-Komitee der Vereinten Nationen ihren kombinierten 7./8. Staatenbericht zur Gleichstellungspolitik präsentiert. Der kombinierte siebte und achte Staatenbericht der Bundesregierung wurde im Juni 2015 vom Bundeskabinett verabschiedet und umfasst den Berichtszeitraum 2007-2014. Er erläutert, welche Maßnahmen Deutschland in diesem Zeitraum zur Umsetzung der Gleichstellung der Frau getroffen hat. In ihrer Eröffnungsrede vor dem CEDAW-Ausschuss in Genf betonte Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner: "Die Umsetzung tatsächlicher Gleichstellung nach den Vorgaben der CEDAW-Konvention von 1979, hat für die Bundesrepublik Deutschland einen hohen Stellenwert." Im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in Deutschland seit Ende des letzten Berichtszeitraums zog Elke Ferner eine positive Bilanz. Alle Dokumente zum Staatenberichtsverfahren einschließlich der Parallelberichte der Zivilgesellschaft finden Sie auf der Website der Vereinten Nationen.

CEDAW-Alternativbericht | Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik: Bundesregierung zum Handeln aufgefordert!

Der Alternativbericht setzt sich kritisch mit den Themen Bildung und Rollenstereotype, Erwerbsleben, Teilhabe und Gender Budgeting, Gewalt gegen Frauen, Gesundheit und Internationales auseinander. Die zentrale Kritik lautet: Die Bundesregierung hat im Berichtszeitraum keine konsistente zielorientierte Gleichstellungspolitik verfolgt; die gesetzlichen Grundlagen sind in ihrer Reichweite begrenzt und bieten keinen umfassenden Schutz vor Diskriminierung. Der Alternativbericht liegt seit Anfang Dezember dem UN-CEDAW-Ausschuss vor, der die Einhaltung des Übereinkommens überwacht. Am 14.12.2016 hat die CEDAW-Allianz offiziell der Bundesregierung ihren Alternativbericht übergeben. Er bezieht sich auf den kombinierten siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW). www.cedaw-allianz.de

Bundesregierung beschließt CEDAW-Bericht

Kombinierter-siebter-und-achter-Bericht-der-BRD-zu-CEDAWDie Bundesregierung hat den siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) beschlossen. Der kombinierte siebte und achte Staatenbericht erläutert, welche Maßnahmen Deutschland (Bund und Länder) zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2014 zur Umsetzung der Gleichstellung der Frau getroffen hat. Die Bundesrepublik Deutschland kommt mit diesem Bericht ihrer Verpflichtung aus Artikel 18 des VN-Frauenrechtsübereinkommens nach, regelmäßig über die Umsetzung zu berichten. Der Bericht wird in den kommenden Wochen dem CEDAW-Ausschuss der Vereinten Nationen offiziell zugeleitet.Weiterlesen >>>

Bildung in der Frauenrechtskonvention, der Kinderrechtskonvention und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

Bildung-in-der-FrauenrechtskonventionFrauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen stellen Personengruppen dar, die im Bildungsbereich oftmals benachteiligt werden. Die Autorin hat sich in ihrer Doktorarbeit der Rechtswissenschaften mit der Frauenrechtskonvention (CEDAW), der Kinderrechtskonvention (CRC) und der Behindertenrechtskonvention (CRPD) der Vereinten Nationen befasst. Nach einer kurzen Vorstellung der drei Konventionen werden die jeweiligen Artikel zum Thema Bildung untersucht und verglichen. Darüber hinaus wird eine Analyse der Durchsetzungsmechanismen der Übereinkommen vorgenommen. Die Studie ist empfehlenswert für alle an den UN-Konventionen Interessierten. Sie ist auch für Nicht-Juristinnen und -Juristen gut lesbar.

Susanna Suelmann: Bildung in der Frauenrechtskonvention, der Kinder-rechtskonvention und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2013

Alternativbericht der Allianz deutscher Frauenverbände - CEDAW Schattenbericht

Frauenverbände erarbeiten gemeinsam einen Alternativbericht zum Staatenbericht der Bundesregierung. Der Alternativbericht zum 6. Staatenbericht sowie Informationen über die Verhandlung vor dem UN-Ausschuss im Februar 2009 liegen vor.Weiterlesen >>>

BMFSFJ | Broschüre zum CEDAW-Übereinkommen

Die Dokumentation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verschafft einen informativen und kompakten Überblick über das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)Weiterlesen >>>

Hintergrund | Das CEDAW Abkommen

Die wichtigste internationale Frauenrechtskonvention, das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau / Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women, CEDAW, wurde 1979 verabschiedet. Dieser frauenspezifische Menschenrechtskatalog trat 1981 in Kraft und ist bis heute von 163 Staaten unterzeichnet worden.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Linktipps

Website der Vereinten Nationen zur "Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women" (CEDAW).

Deutsches Institut für Menschenrechte zum CEDAW Abkommen.

CEDAW Allianz - auf der Website des Deutschen Frauenrates.

www.gleichstellung-sichtbar-machen.de | www.cedaw-in-niedersachsen.de

Aktuelle Aktion

Gender-Award_BAG
Am 9. Dezember 2019 ist es wieder soweit: Der "Gender Award - Kommune mit Zukunft 2019" wird verliehen. Mit dieser Auszeichnung möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit dem Bundesfrauenministerium kreative und erfolgreiche Frauen- und Gleichstellungspolitik in Kommunen ehren. Gleichzeitig soll mit der Auszeichnung das besondere Engagement für Gleichstellungsarbeit vor Ort stärker sichtbar gemacht werden. Schirmherrin des Preises ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Dr. Franziska Giffey. www.frauenbeauftragte.org

Kalender der Woche

Blick-auf-Mainzer-Frauengeschichte-2020
"Blick auf Mainzer Frauengeschichte" - der Wandkalender 2020 des Frauenbüros der Landeshauptstadt Mainz ist erschienen! Gewidmet ist er im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Mainzerinnen aus jüdischen Familien. Daneben geht er der Geschichte des 1898 gegründeten Vereins zur Verbesserung der Frauenkleidung nach, beleuchtet die Arbeit des Mädchenvereins zur Unterstützung weiblicher Dienstboten und zeigt, wie Anfang des 20. Jahrhunderts haushaltsnahe Dienstleistungen organisiert wurden. Verschiedene Einzelporträts runden die zwölf neuen Blicke auf die Mainzer Frauengeschichte ab. www.mainz.de/frauenbuero

Termine Alle Termine >>>

Dezember 2019

17.12.2019 | Fair Pay Best Practice Summit, Berlin

18.12.2019 | Frauenrechte sind Menschenrechte! 40 Jahre UN-Frauenrechtskonvention, Berlin

Januar 2020

14.1.2020 | Öffentlichkeitsarbeit für Gleichstellungsbeauftragte, Hannover

Februar 2020

5.2.2020 | Fortbildung für Verwaltungsmitarbeiterinnen von Gleichstellungsbeauftragten, Hannover

18.2.–22.2.2020 | meccanica feminale, Villingen-Schwenningen

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Kalendermonatsblatt

12_Kalender-VNST_Dezember
Der Frauenkalender von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Dezember: "Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte und Istanbul-Konvention"