Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Armutsrisiko Geschlecht. Armutslagen von Frauen in Deutschland

Armutsrisiko-GeschlechtDie Nationale Armutskonferenz (nak) macht mit einer Broschüre auf Armutslagen von Frauen in Deutschland aufmerksam. Unter dem Titel "Armutsrisiko Geschlecht" gibt sie Einblick in die Lebenslagen von Frauen, die stärker als andere von dauerhafter Armut bedroht sind: Frauen mit Migrationshintergrund, erwerbslose Frauen, alleinerziehende Frauen, Frauen mit Gewalterfahrung. Sie werden gesellschaftlich und in ihren Erwerbschancen gegenüber anderen benachteiligt und sind zum Teil von mehreren Diskriminierungen gleichzeitig betroffen.Weiterlesen >>>

Statistikbericht zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen 2018

HSBN-Bericht-2018Der Statistikbericht zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) 2018 bringt gute und schlechte Nachrichten für die Gleichstellung: Immer mehr Mütter mit minderjährigen Kindern in Niedersachsen sind erwerbstätig. Ein existenzsicherndes Einkommen erzielen Frauen mit ihrer Arbeit jedoch häufig nicht: 82,3 % der Teilzeitbeschäftigten in Niedersachsen waren im Jahr 2016 Frauen.Weiterlesen >>>

Armutsgefährdung

Das Armutsrisiko war im Jahr 2016 in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg mit 11,9% und Bayern mit 12,1% am geringsten. Das bundesweit höchste Armutsrisiko wies Bremen mit 22,6 % auf, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,4% und Mecklenburg-Vorpommern mit 20,4%. Ein besonders hohes Armutsrisiko haben Erwerbslose. Auch Alleinerziehende und ihre Kinder sind überdurchschnittlich armutsgefährdet. 42,4% der Alleinerziehenden-Haushalte im früheren Bundesgebiet und 46,9% dieser Haushalte in den neuen Ländern waren 2016 armutsgefährdet. Während in Berlin 34,5% der Alleinerziehenden-Haushalte von Armut bedroht waren, traf dies in Sachsen-Anhalt auf 60,0% der Alleinerziehenden-Haushalte zu. Statistisches Bundesamt, www.destatis.de

Kostenübernahme für Verhütungsmittel | Bund fördert Modellprojekte

Kostenuebernahme-Verhuetungsmittel_biko-FlyerFrauen mit Anspruch auf Sozialleistungen müssen die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel zukünftig nicht mehr selbst tragen – auch wenn sie über 20 Jahre alt sind. Voraussetzung ist, dass sie ihren Wohnort an einem der sieben Projektstandorte haben: Erfurt/Artern, Halle (Saale), Lübeck, Ludwigsfelde (Landkreis Teltow-Fläming), Recklinghausen/Marl/Gladbeck, Saarbrücken oder Wilhelmshaven und Landkreis Friesland. Diese Standorte nehmen bis Ende Juni 2019 an dem bundesweiten Modellprojekt "biko – Beratung, Information und Kostenübernahme bei Verhütung" des pro familia Bundesverbands e.V. teil. Ab sofort können sich Frauen in den Beratungsstellen von pro familia informieren und das Angebot der Kostenübernahme nutzen. Das Modellprojekt soll unter anderem zuverlässige Daten für den tatsächlichen Bedarf an einer Kostenübernahme liefern. Langfristig könnte diese Erhebung die Grundlage für eine bundesweite Regelung bilden. Gefördert wird das Modellprojekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mehr zum Projekt unter www.biko-verhuetung.de.

Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen: Alleinerziehende und ältere Frauen besonders von Armut bedroht

Das Niedersächsische Sozialministerium hat die 8. Ausgabe des Berichts zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) vorgelegt. Diese richtet den Blick insbesondere auf die Entwicklung der Armutsgefährdung, hier vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Es zeigt sich: Erwerbslose sind am häufigsten arm, dicht gefolgt von Alleinerziehenden und Personen mit einem niedrigen Qualifikationsniveau. Jedes fünfte Kind in Niedersachsen ist von Armut und damit von sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Armutsgefährdung von Frauen über 65 Jahre ist im Vergleich zu 2010 deutlich gestiegen.Weiterlesen >>>

Armuts- und Reichtumsbericht

Im Jahr 2001 hat die Bundesregierung den ersten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt. Mit diesem Bericht begann die kontinuierliche Berichterstattung über Fragen der sozialen Integration und der Wohlstandsverteilung in Deutschland. Aktuell liegt der 5. Bericht vor, der im Juni 2017 im Bundestag vorgestellt wurde. Den aktuellen Bericht sowie alle vorangegangen Veröffentlichungen finden Sie unter www.armuts-und-reichtumsbericht.de.

Armutsbericht 2016: Alleinerziehende besonders betroffen

Armutsbericht-2016Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf einem hohem Niveau stellt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht fest. Zu den Hauptrisikogruppen zählen Alleinerziehende und Erwerbslose. Auch die Kinderarmutsquote liegt mit 19 Prozent nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt von 15,4 Prozent, wobei die Hälfte der armen Kinder in Haushalten Alleinerziehender lebt. Die Armutsquote Alleinerziehender liegt bei sogar 42 Prozent. Die Ursache dafür sieht der Armutsbericht unter anderem in den gegebenen familien- und sozialpolitischen Strukturen. Mehr dazu auf der Website zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen www.sozialberichterstattung-niedersachsen.de.

Die Armut ist weiblich

Die-Armut-ist-weiblichDie Broschüre des Paritätischen NRW "Die Armut ist weiblich" rückt den spezifisch weiblichen Blickwinkel auf das Thema Armut in den Fokus. Denn Frauen sind in praktisch allen Lebenslagen häufiger von Armut betroffen als Männer. Dies belegen auch aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.Weiterlesen >>>

BAG Kampagne Frauenarmut

Mit einer bundesweiten Kampagne, die gemeinsam mit Studierenden der Design-Akademie Berlin umgesetzt wird, will die BAG kommunaler Frauenbüros auf die erschreckend hohe Zahl von Armut bei Frauen hinweisen. Betroffen sind Frauen aller Generationen, besonders häufig trifft es Alleinerziehende und Rentnerinnen.Weiterlesen >>>

Expertise | Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern

Armut-und-Armutsrisiken-von-Frauen-und-MaennernDie Agentur für Gleichstellung im ESF hat eine Expertise erstellt, die sich mit dem Thema Armut und Armutsrisiken aus der Geschlechterperspektive befasst. Die Bekämpfung der Armut ist eines der fünf Kernziele der Strategie Europa 2020. Diese Strategie dient als strategischer Rahmen für die kommende Strukturfondsperiode 2014 bis 2020. Im Europäischen Sozialfonds (ESF) werden die Förderung der sozialen Eingliederung und die Bekämpfung der Armut einen wesentlichen Raum einnehmen. In der nun veröffentlichten Expertise wird daher das in der europäischen Gleichstellungsstrategie 2010 bis 2015 verankerte Ziel der gleichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und Männern in den Mittelpunkt gestellt. Die Expertise ist auf der Website der Agentur für Gleichstellung im ESF als pdf-Datei eingestellt.

Weitere Informationen

Bildungspaket

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe erhalten oder deren Eltern den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket. Informationen zu den einzelnen Leistungen, eine Übersicht aller Anlaufstellen nach Bundesland sowie die Telefonnummer zum "Bürgertelefon zum Bildungspaket" finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Kostenlose Verhütungsmittel für Hartz IV-EmpfängerInnen

pro familia fordert mit einer Kampagne kostenlose Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen. Weitere Informationen auf der Website von pro familia.

Hier geht es zum Thema Alterssicherung.

www.arbeitsmarktreform.de
SGB II-Informationsplattform des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit aktuellen Kennzahlen und Fachinformationen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Aktuelle Aktion

Frauengesundheitskonferenz
Frauen - Arbeit - Gesundheit: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven
3. Frauengesundheitskonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesministeriums für Gesundheit am 03.09.2018 in Hannover. Programm unter www.frauengesundheitsportal.de

Broschüre der Woche

Beratung-fuer-Schwangere_leichte-Sprache
Eine Schwangerschaft kann Sorgen und Ängste auslösen, etwa weil sie nicht geplant war oder aus anderen Gründen. Die Beraterinnen des Hilfetelefons "Schwangere in Not - anonym & sicher" können in solchen Situationen in vertraulichen Gesprächen helfen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Broschüre herausgegeben, die in Leichter Sprache über das Angebot des Hilfetelefons informiert. weiterlesen>>>

Termine Alle Termine >>>

August 2018

6.8.–24.8.2018 | Informatica Feminale und Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

21.8.2018 | Lernet wählen! | Stadtrundgang, Göttingen

21.8.2018 | FRAUENTALK | GENDERMEDIZIN: Am Herzen wird der kleine Unterschied gefährlich, Potsdam

September 2018

3.9.2018 | Frauen - Arbeit - Gesundheit: Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven | Frauengesundheitskonferenz, Hannover

12.9.2018 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen, Hannover

Newsletter

Bestellen Sie unseren Online-Newsletter mit aktuellen Nachrichten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Das Themenspektrum reicht von A wie "Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz" bis Z wie "Zwangsprostitution". Hier geht es zur Anmeldung. Die letzten Ausgaben finden Sie hier als pdf-Datei.

Kalendermonatsblatt

08_August_Kalenderblatt
"Women's Voice, Women's Choice" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2018 widmet sich dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat August: Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz 1949.