Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Glossar zum diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch

Glossar-der-Neuen-deutschen-MedienmacherDie Initiative "Neue deutsche Medienmacher" entwickelt seit einigen Jahren ein umfangreiches Glossar für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch im Journalismus. In Zusammenarbeit mit dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. wurde das Glossar für die Jugendarbeit, die Erwachsenenbildung sowie für die Arbeit mit Migrantenorganisationen und Geflüchteten überarbeitet und als Broschüre herausgegeben.Weiterlesen >>>

Sprachhandeln - aber wie?

Was-tun_Sprachhandeln-aber-wieDer Leitfaden zu antidiskriminierenden Sprachhandlungen der AG Feministisch Sprachhandeln an der Humboldt-Universität Berlin gibt einen Anstoß zum Nachdenken über die unterschiedlichen Formen von Sprachgebrauch und über die darin zum Ausdruck kommenden oder diesen zugrunde liegenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse.Weiterlesen >>>

Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen

Wenn Berufe in einer geschlechtergerechten Sprache dargestellt werden (Nennung der männlichen und weiblichen Form, zum Beispiel "Ingenieurinnen und Ingenieure" statt nur "Ingenieure") schätzen Kinder typisch männliche Berufe als erreichbarer ein und trauen sich selbst eher zu, diese zu ergreifen. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologinnen und Psychologen an der Freien Universität Berlin, wie die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) berichtet.Weiterlesen >>>

Niedersachsen | Anfrage zu 'Geschlechtsneutralisierung' der Studentenwerke in NRW

Zur Umbenennung von 'Studentenwerken' in 'Studierendenwerke' gab es in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Medienberichte. Abgeordnete der Landtagsfraktion der FDP hatten daher in Niedersachsen eine Anfrage zur Umgehensweise mit geschlechtergerechten Formulierungen in Niedersachsen gestellt. Diese Anfrage hat das Sozialministerium beantwortet. Die vollständige Anfrage und Antwort finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

Gerecht und Geschlecht - Neue sprachkritische Glossen

Gerecht-und-GeschlechtSpitzfindig, satirisch und geistreich präsentiert sich das Buch von Luise F. Pusch. Die darin gesammelten feministischen, sprachkritischen Glossen stammen vorwiegend aus dem frauenpolitisch turbulenten Jahr 2013. Die Autorin zeigt den Leserinnen und Lesern des Buches nicht nur Lücken des deutschen Wortschatzes, sondern informiert auch über die bereits erzielten Erfolge und, dass sich die feministische Linguistik auch gegen die sprachliche Diskriminierung von Männern einsetzt.Weiterlesen >>>

Nürnberg | Sie & er - nur so ist es fair

Sie-und-er_nur-so-ist-es-fairEine faire und geschlechtergerechte Sprache macht Frauen und Männer als Handelnde sichtbar. Sie zeigt deutlich, wer angesprochen wird. Dass eine solche zeitgemäße Sprache mit geschlechtergerechten Formulierungen weder umständlich noch unschön ist, zeigt eine praktische Kurzanleitung der Stadt Nürnberg. Sie soll die Umsetzung des Nürnberger Gleichstellungsaktionsplans im Rahmen der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Männern und Frauen unterstützen.Weiterlesen >>>

Wien | Eine Sprache für Frauen und Männer

Leitfaden-fuer-geschlechtergerechtes-FormulierenEinen ausführlichen Leitfaden für geschlechtergerechtes Formulieren und eine diskriminierungsfreie Bildsprache hat die Stadt Wien herausgegeben. Es gibt den Leitfaden in einer Langfassung (19 Seiten) mit vielen Beispielen und in der Kurzfassung zum schnellen Nachlesen (4 Seiten). Besonders schön, auch auf die Darstellung von Bildern in Broschüren, Flyern usf. wird gesondert eingegangen. Dabei wird nicht nur auf die Kategorie Geschlecht abgehoben, sondern auch auf Alter, Migrationshintergrund, Sexueller Orientierung oder Behinderung. Zur Website der Stadt Wien.

Darmstadt-Dieburg | Fair in der Sprache

Fair-in-der-Sprache_Darmstadt-DieburgDieses Ziel nimmt sich auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg vor. Kurz und prägnant helfen dabei ein Flyer, ein Plakat und ein Aufstellelement für den Schreibtisch. In diesen drei Medien werden Beispiele gegeben, die helfen, ohne großen Zeitaufwand geschlechtergerecht zu formulieren. Eine gute Idee, um das Thema in der Kommune zu platzieren. Die Veröffentlichungen sind mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Sigmaringen entstanden.

Abteilung für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg (Hrsg.), Fair in der Sprache, Darmstadt, o.J. | Kontakt: Landkreis Darmstadt-Dieburg, Abteilung für Chancengleichheit, Telefon (0 61 51) 881 10 40, Chancengleichheit@ladadi.de

Kommunikation mit Behörden noch schwieriger als gedacht

Eine Studie belegt: Behördenformulare sind zu schwierig. Menschen aus sozial benachteiligten Milieus haben häufig große Probleme bei der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit Behörden. Dies stellt eine wesentliche Barriere für gesellschaftliche Teilhabe dar. Dies fand ein Forschungsteam an der Technischen Universität Dortmund im Rahmen des Projektes "Schreiben zwischen Sprachen und Kulturen" heraus. Ausserdem wurde untersucht, welche Faktoren für diese Schwierigkeiten verantwortlich sind und ob auch mangelnde Deutschkenntnisse dazu beitragen.Weiterlesen >>>

Region Hannover & Landkreis Hildesheim | Fair in der Sprache!

Tipps für eine zeitgemäße Sprache gibt die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover - kurz und knapp in einem Flyer zusammengefasst. Auch der Landkreis Hildesheim hat die Broschüre übernommen.Weiterlesen >>>

Interview mit Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus

Prof-Dr-Karin-M-Eichhoff-CyrusDass Frauen durch Sprache diskriminiert werden, ist stärker ins öffentliche Bewusstsein getreten. Die Frauenbewegung hatte in den siebziger Jahren einen nachweislichen Anstoß gegeben. Doch gibt es wirklich stichhaltige Anzeichen für einen gravierenden Wandel im Sprachgebrauch? Die Vernetzungsstelle befragte dazu Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Deutsche Sprache.Weiterlesen >>>

Interview mit Renan Demirkan

Renan-DemirkanRenanDemirkan ist Schauspielerin und Autorin. Seit ihrem siebten Lebensjahr lebt sie in Deutschland. Sie hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter 1998 das Bundesverdienstkreuz. Renan Demirkan ist beides: Türkin und Deutsche. Die Koexistenz der beiden Sprachen war für sie immer wieder ein großer Gewinn. Die Vernetzungsstelle befragte sie zum Thema.Weiterlesen >>>

Das Weiberlexikon

Von Abenteurerin bis Zyklus reichen die Stichworte, die die Herausgeberinnen Florence Hervé und Renate Wurms zusammen getragen haben. Das Weiberlexikon erscheint 20 Jahre nach seiner Erstauflage zum fünften Mal, erheblich überarbeitet, aktualisiert und erweitert.Weiterlesen >>>

Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern

Sprachliche-Gleichbehandlung-von-Frauen-und-MaennernIm Merkblatt "Sprachliche Gleichbehandlung" des Bundesverwaltungsamtes wird dargestellt, welche Möglichkeiten der Personenbezeichnung die deutsche Sprache bietet, wenn maskuline Personenbezeichnungen als Oberbegriff für männliche und weibliche Personen (= so genanntes generisches Maskulinum) vermieden werden sollen. Es werden Anregungen gegeben, wie mit vielen verschiedenen sprachüblichen Formen die sprachliche Gleichbehandlung umgesetzt werden kann. Die Broschüre steht auf der Website des Bundesverwaltungsamtes online zur Verfügung.

Bibel in gerechter Sprache

Bibel-in-gerechter-SpracheDie "Bibel in gerechter Sprache" ist ein unabhängiges Basisprojekt mit Wurzeln in der Kirchentagsbewegung. Ehrenamtlich haben über 50 Theologinnen und Theologen in fünf Jahren die Bibel vollständig neu übersetzt. Etwa 300 Gruppen und Einzelpersonen begleiteten diese Arbeit und erprobten die vorläufigen Übersetzungen in der Praxis.Weiterlesen >>>

Weitere Informationen

Der Blaustrumpf - ein fast vergessenes Schimpfwort

Einen Beitrag über den Begriff "Blaustrumpf" finden Sie hier.

Gesetzliche Regelungen

Gesetz zur Förderung der Gleichstellung der Frau in der Rechts- und Verwaltungssprache (Niedersachsen) www.schure.de/ngg/89gvbl50.htm

In Niedersachsen schreibt der "Beschluss des Landesministeriums über Grundsätze für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Rechtssprache" (1991) die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache vor. Das Ministerialblatt mit den Ausführungsbestimmungen finden Sie auf der Website des Landes Niedersachsen.

Die Verwaltungsvorschrift des Landes Rheinland-Pfalz zur geschlechtergerechten Sprache finden Sie auf der Website der behördlichen Gleichstellungsbeauftragten.

Aktuelle Aktion

werbemelderin_pinkstinks
Sexistische Werbung kann ab sofort direkt über Smartphone oder Tablet bei Pinkstinks gemeldet werden. Werbung fotografieren, an Pinkstinks senden, dann wird die Beschwerde auf einer interaktiven Deutschlandkarte sichtbar. Einfach http://werbemelder.in in den Browser eingeben. Dort sind ein Webformular, eine Deutschlandkarte und aktuelle Blogeinträge zu sexistischer Werbung sichtbar. So kann auch verfolgt werden, was Pinkstinks unternimmt. http://werbemelder.in

Broschüre der Woche

Selbstverteidigung-braucht-Selbstbehauptung
Die Broschüre der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau befasst sich mit Standards für Selbstbehauptungskurse. Sie richtet sich an Trainerinnen und Trainer und führt Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen auf. Dabei wird zwischen weiblichen und männlichen Gruppen unterschieden, die Gruppe der Kinder und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung, Trans* und Inter* Personen sowie das Alter der Teilnehmenden in den Fokus genommen. Gleichzeitig richtet sie sich auch an potenzielle Teilnehmende und klärt über die Inhaltspunkte für seriöse und effiziente Trainings auf. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2017

24.10.2017 | Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises, Hannover

26.10.2017 | Jahresempfang des Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., Hannover

November 2017

6.11.2017 | Unverzichtbar oder überholt? - Kommunale Gleichstellungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

6.11.2017 | Gleichstellung in Sachsen - gestern - heute - morgen, Dresden

15.11.2017 | Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz - ausgebucht -, Hannover

Aktionswochen 2017

Logo_GleichbeRECHTigt
Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Engagiert"