Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Make Werbung Great Again

Make Werbung great again, so lautet der Titel einer Plakataktion in Bremen. Das Motiv gegen sexistische Werbung ist an rund 120 Werbewänden in ganz Bremen plakatiert. Studierende der Universität Bremen haben das Motiv entworfen. Das Medienunternehmen Ströer stellt seine von der Stadt gepachteten Werbeflächen für das Projekt zur Verfügung.Weiterlesen >>>

Ausschreibung des 17. Nürnberger Frauenpreises

Die Stadt Nürnberg schreibt den 17. Nürnberger Frauenpreis aus. Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen von Frauen und Frauengruppen, die sich mit ihren eigenen Anliegen, der Situation der Frauen, ihren Lebensbedingungen und ihrer Geschichte auseinandersetzen und neue Denkmuster und Handlungsformen in Arbeitswelt, Journalistik, Kultur, Politik, Wissenschaft und im ehrenamtlichen Bereich aufzeigen. Dotiert ist der Preis mit 4.000 Euro. Vorschläge, bzw. Bewerbungen können bis zum 31. August 2017 eingesendet werden. Die Preisverleihung findet am 22. März 2018 statt. www.nuernberg.de

NRW | Ampelsystem zeigt freie Plätze in Frauenhäusern an

Frauen in Nordrhein-Westfalen, die nicht sofort einen Platz im nächstgelegenen Frauenhaus bekommen, können in einem anderen Frauenhaus aufgenommen werden. Im Internet unter www.Frauen-Info-Netz.de zeigt ein Ampelsystem jederzeit an, welche Frauenhäuser noch einen Platz frei haben und welche belegt sind. Das Frauennetz gegen Gewalt informiert mit diesem Angebot über freie Plätze in den Frauenhäusern und stellt darüber hinaus eine umfangreiche Adressdatenbank zur Verfügung. Hier kann nach Kontaktmöglichkeiten zu Frauenhäusern, Beratungsstellen und Notdiensten recherchiert werden. Das Frauennetz gegen Gewalt ist ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW.

Bundesregierung sieht weiter Handlungsbedarf in der Gleichstellungspolitik

Das Bundeskabinett hat die Stellungnahme zum Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht beschlossen. Wichtige Schritte für mehr Gleichstellung sind nach Auffassung der Bundesregierung die Aufwertung sozialer Berufe und mehr Zeitsouveränität für Familien. "Die Bundesregierung hat in dieser Legislaturperiode viel für Gleichstellung getan, aber wir sind längst noch nicht am Ziel". Das betonte Bundesfrauenministerin Dr. Katarina Barley anlässlich der Verabschiedung des Zweiten Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung im Kabinett. "Bei der Verteilung von Belastungen und Chancen zwischen den Geschlechtern geht es in unserer Gesellschaft immer noch ungerecht zu: Frauen arbeiten oft mehr und bekommen dafür weniger", so die Ministerin.Weiterlesen >>>

Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen: Alleinerziehende und ältere Frauen besonders von Armut bedroht

Das Niedersächsische Sozialministerium hat die 8. Ausgabe des Berichts zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) vorgelegt. Diese richtet den Blick insbesondere auf die Entwicklung der Armutsgefährdung, hier vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Es zeigt sich: Erwerbslose sind am häufigsten arm, dicht gefolgt von Alleinerziehenden und Personen mit einem niedrigen Qualifikationsniveau. Jedes fünfte Kind in Niedersachsen ist von Armut und damit von sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Armutsgefährdung von Frauen über 65 Jahre ist im Vergleich zu 2010 deutlich gestiegen.Weiterlesen >>>

'Worte helfen Frauen' auf dem Deutschen Präventionstag

Das Projekt "Worte helfen Frauen - Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen" ist auf dem Deutschen Präventionstag am 19. und 20. Juni 2017 in Hannover vertreten. Das Projekt ermöglicht es, für Beratungsgespräche mit geflüchteten Frauen und Mädchen Übersetzungsleistungen abzurechnen: Geflüchtete Frauen und Mädchen müssen Sprachbarrieren überwinden. Ziel ist, Frauen und Mädchen eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Deshalb muss ihnen ermöglicht werden, Beratungen wahrzunehmen, die für sie sonst nur schwer zugänglich wären. Informationen zum Projekt gibt es am Stand Nummer 1021a sowie in einem zum Projekt gehörigen VW-Flüchtlingshilfe Bus bei den Infomobilen auf dem Außengelände (Stand-Nummer 4006).Weiterlesen >>>

GFMK fordert vom Bund gesetzliche Schritte zum Abbau von Altersarmut von Frauen

Die 27. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK) hat u.a. Beschlüsse zur Bekämpfung von Altersarmut von Frauen, zur Gestaltung der Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung und Flexibilisierung, zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Arbeitsleben, zur demokratischen Mitwirkung und zum Gesundheitsschutz für Frauen gefasst. Die amtierende Vorsitzende der GFMK, die Thüringer Sozial- und Frauenministerin, Heike Werner, sagte: "Altersarmut ist einer modernen Gesellschaft unwürdig. Hierzulande ist Altersarmut überwiegend Armut von Frauen. Darum müssen Politik und Gesellschaft gezielt die vielfältigen Ursachen von Frauenarmut in den Blick nehmen. Darüber besteht zwischen den Ländern eine große Einigkeit."Weiterlesen >>>

Digitale Version des 3. Gleichstellungsatlas online

Anlässlich der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister der Länder (GFMK) am 7. und 8. Juni in Weimar wurde eine digitale Version des 3. Gleichstellungsatlas veröffentlicht. Der Atlas bietet Nutzerinnen und Nutzern einen umfassenden Überblick über die regionalen Fortschritte bei der Umsetzung gleichstellungspolitischer Ziele und Rahmenbedingungen in Deutschland. Er basiert auf Daten der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes.Weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz | Integrationsministerium legt Gewaltschutzkonzept für Erstaufnahmeeinrichtungen vor

Das rheinland-pfälzische Integrationsministerium hat ein "Konzept zum Gewaltschutz und zur Identifikation von schutzbedürftigen Personen" vorgelegt, das konkrete Maßnahmen zum Gewaltschutz in den Erstaufnahmeeinrichtungen vorsieht. Bereits seit dem vergangenen Jahr werden Maßnahmen zum Gewaltschutz für Frauen und Kinder in den Unterkünften umgesetzt. Das jetzt beschlossene Konzept erweitert die Schutzmaßnahmen auf einen größeren Personenkreis.Weiterlesen >>>

Neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Amtsübergabe im Bundesfamilienministerium: Dr. Katarina Barley hat am 2. Juni das Amt als neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angetreten. Sie folgt auf Manuela Schwesig. Die neue Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley war zuletzt Generalsekretärin der SPD. Die gelernte Juristin ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Zuvor arbeitete sie als Referentin im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz und als Richterin am Landgericht Trier und am Amtsgericht Wittlich. www.bmfsfj.de

Bundestag | Gesetzentwurf zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat den Gesetzentwurf zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt, die so genannte "Istanbul-Konvention", in zweiter und dritter Lesung beschlossen. Mit dem Beitritt zum Übereinkommen verpflichtet sich Deutschland, auch in Zukunft alles dafür zu tun, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, Frauen zu schützen und ihnen Hilfe und Unterstützung zu bieten. Die 81 Artikel des Übereinkommens enthalten umfassende Verpflichtungen zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, zum Schutz der Opfer und zur Bestrafung der Täter beziehungsweise Täterinnen. Die Konvention zielt damit zugleich auf die Stärkung der Gleichstellung von Mann und Frau und des Rechts von Frauen auf ein gewaltfreies Leben. www.bmfsfj.de

Gemeinsame Forderungen von 16 Frauenverbänden an die Parteien zur Bundestagswahl 2017

Mit einem Katalog von Forderungen wenden sich 16 Frauenverbände in der Berliner Erklärung 2017 an die Parteien zur Bundestagswahl. Im Mittelpunkt steht das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen. Es geht außerdem um Entgeltgleichheit und darum, Gleichstellungspolitik verbindlich umzusetzen, sie transparent zu gestalten und die Entwicklung regelmäßig zu prüfen. Unter www.berlinererklaerung.de sind die Forderungen veröffentlicht.Weiterlesen >>>

Juliane Bartel Medienpreis 2017

Juliane-Bartel-Medienpreis_Ausschreibung-2017Wie steht es um die mediale Darstellung von Frauen und Mädchen in Deutschland, in Europa, in der Welt? Welches Geschlechterbild wird vermittelt, welche Themen kommen im Fernsehen, im Hörfunk oder online zur Sprache? Mit dem Juliane Bartel Medienpreis werden Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, deren Fernseh-, Hörfunk- oder Online-Beiträge ein differenziertes und geschlechtergerechtes Bild von Frauen und Männern zeichnen oder geschlechterspezifische Probleme schildern. Auch selbsterstellte Videoclips für Youtube & Co. werden gesucht. Die Ausschreibung richtet sich an feste und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern sowie von Bürgerradios und Offenen TV-Kanälen. Einreichen können Autorinnen und Autoren selbst sowie Sender und Produktionsfirmen. Einsendeschluss ist der 01. Juli 2017. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober 2017 im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen in Hannover statt. www.jbp.niedersachsen.de

Mehr Frauen in die Parlamente | EAF Tagung

Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesfamilienministeriums Elke Ferner hat beim Bundesforum "MACHT zu gleichen TEILEN" Parität in der Politik gefordert: Im Jahr 2017 sind Frauen und Männer in keinem Parlament in Deutschland gleichberechtigt vertreten. Während der Frauenanteil im Bundestag bei rund 37 Prozent und in den Länderparlamenten bei knapp 33 Prozent liegt, sind es auf der kommunalen Ebene durchschnittlich 27 Prozent. Vor allem in kleineren Kommunen gibt es immer noch "frauenfreie" Räte. Und nur jedes 10. Rathaus in Deutschland wird von einer Frau geführt, so Ferner. Rund 100 Expertinnen und Experten aus Bund, Ländern und Kommunen sowie die Vertreterinnen der Quoten-Initiativen aus Wirtschaft, Medien, Medizin, Kunst und Kultur haben beim Bundesforum "MACHT zu gleichen TEILEN - Demokratie braucht Parität" im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Strategien und Handlungsansätze für mehr Frauen in den Parlamenten diskutiert.Weiterlesen >>>

Aktuelle Aktion

Pinkstinks
Pinkstinks kommt mit dem Theaterstück "David und sein rosa Pony" an Schulen. Das 45-minütige Stück richtet sich an Kinder zwischen 5 und 9 Jahren und thematisiert die Festlegung von Geschlechterrollen und die Belastung, "richtig Junge" sein zu müssen. Im Anschluss an die Vorführung wird eine spielerische, pädagogische Nachbearbeitung durchgeführt. Vom 21. bis 25. August 2017 ist Pinkstinks an Schulen im Raum Niedersachsen/ Bremen unterwegs. In den nächsten Wochen werden weitere Theaterwochen für alle andern Regionen in Deutschland ausgeschrieben. Durch die Förderung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugen sind die Theaterwochen für die Schulen kostenlos. pinkstinks.de/theaterarbeit-an-schulen

Infografik der Woche

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Zum Internationalen Tag für die Beseitigung von sexualisierter Gewalt in Konflikten und zum Weltflüchtlingstag hat die Frauenrechtsorganisation medica mondiale Informationen zum Thema Frauen und Flucht übersichtlich grafisch dargestellt. >>>weiterlesen

Termine Alle Termine >>>

Juli 2017

5.7.–6.7.2017 | Frauen in einer sich verändernden Arbeitswelt | Internationales Symposium, Bonn

7.7.2017 | 11 Jahre AGG - Anforderungen an gelebte Vielfalt in der Arbeitswelt, Berlin

25.7.–29.7.2017 | informatica feminale Baden-Württemberg | Sommerhochschule Informatik, Furtwangen

August 2017

7.8.–25.8.2017 | Informatica Feminale - Sommerstudium für Frauen in der Informatik, Bremen

7.8.–25.8.2017 | Ingenieurinnen-Sommeruni, Bremen

Aktionswochen 2017

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Das neue Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Niedersachsens ist gestartet. Unter dem Titel "GleichbeRECHTigt leben - Unsere Werte, unser Recht" geht es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Frauenrechten, Gleichberechtigung und Teilhabe für alle Frauen und Männer, die in Niedersachsen leben, ob als Einheimische oder als Geflüchtete. weiterlesen >>>

Kalendermonatsblatt

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"EINE Welt" - Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2017 widmet sich dem Thema Frauen und Flucht. Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Juni: "Auf der Suche nach Sicherheit"

Weitere Informationen

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Gleichstellungsbeauftragte

Die Gemeinde Ilsede (Landkreis Peine) sucht eine Gleichstellungsbeauftragte. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2017. Weitere Informationen in der Stellenausschreibung der Gemeinde Ilsede.

Leiterin des Frauenhauses

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürstenwalde/Spree sucht für den Verein Frauen helfen Frauen e.V. Fürstenwalde eine Leiterin des Frauenhauses. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2017. Weitere Informationen zum Stellenangebot finden Sie auf der Website der Stadt Fürstenwalde.

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