Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelles Thema

Geschlechterverhältnis der Europaabgeordneten

Der Frauenanteil im Europäischen Parlament ist seit der letzten Wahl gestiegen und liegt nun bei 40 Prozent. In Deutschland liegt er bei 36 Prozent. Auf der folgenden Seite finden Sie die Ergebnisse der aktuellen Wahl nach Ländern aufgeschlüsselt. (Quelle: Europäisches Parlament in Zusammenarbeit mit Kantar).Weiterlesen >>>

Hebammenzentrale für Region Hannover gestartet

Sie beraten während der Schwangerschaft und unterstützen bei der Vorbereitung auf die Geburt - Hebammen sind wichtige Begleiterinnen für werdende Mütter. Jede Frau hat einen gesetzlichen Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme, doch diese sind rar: Viele Schwangere haben große Mühe, eine Hebamme zu finden, die verfügbar ist. Die Region Hannover hat am 19. August 2019 gemeinsam mit pro familia Niedersachsen e.V. und dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. eine Hebammenzentrale eröffnet, die die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien verbessern soll.Weiterlesen >>>

Frauen sind nach der Familienphase am Arbeitsmarkt aktiver

In den letzten Jahren ist der Anteil der erwerbstätigen Frauen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren deutlich gestiegen und der Anteil der in kleiner Teilzeit Beschäftigten unter ihnen gesunken. Gleiches gilt auch, wenn man Mütter mit älteren Kindern betrachtet. Um diesen den Wiedereinstieg weiter zu erleichtern, sind gezielte Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote hilfreich. Dies erläutert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in der Ausgabe 47/2019 der IW-Kurzberichte.Weiterlesen >>>

BzgA veröffentlicht Liste von Arztpraxen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat den gesetzlichen Auftrag, eine Liste von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und Einrichtungen zu veröffentlichen, die mitgeteilt haben, dass sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Die Bundesärztekammer erhebt diese Daten und aktualisiert diese Adressliste monatlich. Die Aufnahme in die Liste ist freiwillig, daher finden Sie möglicherweise nicht alle Praxen und Krankenhäuser. Die Liste sowie weitere Informationen zum Schwangerschaftsabbruch aber auch zu Beratungsangeboten sind auf der Website familienplanung.de der Bundeszentrale eingestellt.

HSBN 2019: Steigende Zahl alleinerziehender Männer

Im Jahr 2017 lebten in Niedersachsen 244.400 Alleinerziehende, wovon 202.800 bzw. 83,0 Prozent Frauen waren. Im Fünfjahreszeitraum erhöhte sich die Gesamtzahl um 3,6 Prozent. Dabei blieb die Zahl der Mütter fast konstant, die Zahl der alleinerziehenden Männer erhöhte sich dagegen um fast ein Viertel (7.900; 23,4 Prozent). Der Väteranteil vergrößerte sich damit um 2,7 Prozentpunkte auf 17,0 Prozent, wie der Bericht zur Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN 2019) zeigt.Weiterlesen >>>

BAG | Härtere Strafen für Drohungen und Bedrohung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) unterstützt die Forderungen des Deutsche Städte- und Gemeindebund, Strafen für die Bedrohung von Politikern zu verschärfen- geht aber noch einen Schritt weiter. Die Sprecherinnen der BAG fordern, dass jegliche Form rechtsextremer Bedrohung, Beleidigungen, verbale und körperliche Angriffe nicht nur bei Politikerinnen und Politikern schärfer bestraft wird, sondern generell härter geahndet wird.Weiterlesen >>>

Erster Bericht zur Wirksamkeit des Entgelttransparenzgesetzes

Das Bundeskabinett hat den von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey vorgelegten Bericht der Bundesregierung zur Wirksamkeit des Gesetzes zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz) sowie zum Stand der Umsetzung des Entgeltgleichheitsgebots in Betrieben mit weniger als 200 Beschäftigten beschlossen. Der Bericht wird nun dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat zugeleitet. Die Ergebnisse des Evaluationsgutachtens zeigen: Während der Auskunftsanspruch bisher eher zurückhaltend genutzt wird, haben viele Unternehmen eine Überprüfung ihrer Entgeltstrukturen vorgenommen.Weiterlesen >>>

Thüringer Landtag verabschiedet Paritätsgesetz

Nach Brandenburg hat auch der Landtag in Thüringen als zweites deutsches Bundesland ein Paritätsgesetz beschlossen. Im Gesetzesentwurf ist vorgesehen, dass Landeslisten paritätisch und abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt werden müssen. Personen, die im Personenstandsregister mit "divers" eingetragen sind, können unabhängig von dem Platz kandidieren. Nach einer Person mit dem "Geschlecht" "divers" kann ein Mann oder eine Frau kandidieren. Der Gesetzesentwurf ist von der rot-rot-grünen Koalition beschlossen worden. Die neue Regelung findet aber für die Landtagswahlen im Oktober 2019 noch keine Anwendung.

Duale Ausbildung | Deutliche Unterschiede je nach Schulabschluss und Geschlecht

Die Berufswahl von Auszubildenden ist stark vom Schulabschluss und vom Geschlecht abhängig. Dies zeigt die Rangfolge der beliebtesten Berufe unter den Anfängerinnen und Anfängern in der dualen Berufsausbildung im Jahr 2017. Unabhängig vom erreichten Schulabschluss konzentriert sich die Ausbildungswahl der Frauen viel stärker auf die geschlechtsspezifischen Top-5-Berufe als bei den Männern. So schlossen 38% der Frauen einen Ausbildungsvertrag in den jeweiligen Top-5-Berufen ab, aber nur 22% der Männer. Während bei Ausbildungsanfängerinnen mit Hauptschulabschluss eine Ausbildung zur Verkäuferin auf Platz 1 lag (15% der angehenden Auszubildenden), begannen Frauen mit mittlerem Schulabschluss am ehesten eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (12%) und Frauen mit Fachhochschul- oder Hochschulreife eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (13%). Männer mit Hauptschul- und mittlerem Abschluss entschieden sich am häufigsten für eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (jeweils 8%) und Männer mit Hochschul- oder Fachhochschulreife für eine Ausbildung zum Fachinformatiker (9%). Statistisches Bundesamt, www.destatis.de

Flossen weg! - Null Toleranz bei (sexueller) Belästigung im Schwimmbad

Flossen-weg_MainzMit Beginn der Freibadsaison haben das Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz, der Frauennotruf und die Kriminalpolizei gemeinsam mit dem Mombacher Schwimmbad und dem Taubertsbergbad eine neue Kampagne gestartet: Flossen weg! - Null Toleranz bei (sexueller) Belästigung im Schwimmbad
Mit der Kampagne werden drei klare Botschaften transportiert:

  • Belästigungen jeglicher Art werden nicht geduldet
  • wer andere belästigt muss mit Konsequenzen rechnen
  • Betroffene erhalten vor Ort Hilfe und Unterstützung
Weitere Informationen sowie einen Flyer finden Sie auf der Website der Landeshauptstadt Mainz.

Aktuelle Aktionen

Sommerunis-2019
Studentinnen aller Fächer von Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Berufsakademien sowie alle anderen interessierten Frauen sind zur Informatica Feminale und zur Ingenieurinnen-Sommeruni eingeladen. Der Fokus der Sommerunis liegt 2019 auf dem Thema "Frauen im Netz - Feministisch Netzwerken". Frauen können sich dabei über technische und soziale Veränderungen austauschen, die ihnen täglich begegnen und die sie als Technikerinnen mit gestalten. Der Fokus 2019 soll Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. www.informatica-feminale.de, www.ingenieurinnen-sommeruni.de

Broschüre der Woche

Vergessene-Frauen
Der Anteil der nach Frauen benannten Straßen in Mainz ist in den letzten fünf Jahren leicht gestiegen. Trotzdem tragen nur fünf Prozent aller Mainzer Straßen und Plätze den Namen einer weiblichen Persönlichkeit. Daher hat das Frauenbüro zum elften Mal eine vollständig überarbeitete Fassung der Broschüre "Vergessene Frauen. Leitfaden zur Benennung von Mainzer Straßen und Plätzen nach weiblichen Persönlichkeiten" auflegt.
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Termine Alle Termine >>>

August 2019

12.8.–30.8.2019 | Ingenieurinnen-Sommeruni - Internationales Sommerstudium für Frauen in den Ingenieurwissenschaften, Bremen

12.8.–30.8.2019 | Informatica Feminale - Internationale Sommeruniversität für Frauen in der Informatik, Bremen

September 2019

3.9.2019 | Eröffnung frauenORT Ada Lessing, Hannover

17.9.2019 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz | Ausgebucht!, Hannover

Oktober 2019

11.10.2019 | Weltmädchentag, weltweit

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Kalendermonatsblatt

08_Kalender-VNST_August
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat August: "Europäische Institutionen - Wer entscheidet in der EU?"

Weitere Informationen

Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Die UN-Frauenrechtskonvention feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zur UN-Frauenrechtskonvention zum Verleih entwickelt. Die Ausstellung informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Themen der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. CEDAW ist das wichtigste internationale Instrument globaler Gleichstellungspolitik und für jeden Landkreis, jede Stadt oder Gemeinde von großer Bedeutung. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Referentin/ Referent des Gleichstellungsbüros der Hochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel

Die Hochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel sucht für das Gleichstellungsbüro am Campus Wolfenbüttel zum nächstmöglichen Termin eine Referentin/ einen Referenten des Gleichstellungsbüros, zunächst befristet bis zum 31.08.2021. Die Vergütung der Stelle (39,8 Std./Woche) erfolgt nach Entgeltgruppe 11 TV-L. Bewerbungsschluss: 07.09.2019. Weitere Informationen auf der Website der Hochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel

Stadt Aschaffenburg: Leiterin Gleichstellungsstelle/ Gleichstellungsbeauftragte

Bei der Stadt Aschaffenburg ist zum 01.01.2020 die Stelle der Leiterin der Gleichstellungsstelle in Personalunion mit der Gleichstellungsbeauftragten in Vollzeit neu zu besetzen. Die Vergütung erfolgt entsprechend der Qualifikation und der Kenntnisse nach TVöD. Bewerbungsschluss: 13.09.2019. Weitere Informationen auf der Website der Stadt Aschaffenburg

TU Braunschweig: Gleichstellungsbeauftragte

An der Technischen Universität Braunschweig ist das Amt der hauptberuflichen Gleichstellungsbeauftragten zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Dauer von 6 Jahren in Vollzeit zu besetzen. Die Bezahlung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis EG 13 TV-L. Bewerbungsschluss: 13.09.2019. Weitere Informationen auf der Website der Technischen Universität Braunschweig