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Juliane Bartel Medienpreis 2020: Preisverleihung verschoben

Juliane-Bartel-MedienpreisAufgrund der Corona-Pandemie kann der diesjährige Juliane Bartel Medienpreis nicht wie geplant im Herbst 2020 vergeben werden. Die Preisverleihung wird stattdessen im Frühjahr 2021 stattfinden. Ein Termin wird derzeit organisiert und demnächst bekannt gegeben. Auch die Ausschreibung befindet sich in der Vorbereitung und wird bald veröffentlicht. Ausschreibungsfristen und Sendezeiträume werden den veränderten Bedingungen angepasst. Und ganz nebenbei gesagt - das Warten lohnt sich: Der Juliane Bartel Preis erhält neue Kategorien und einen neuen Zuschnitt! www.jbp.niedersachsen.de (19.05.2020)

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Der Juliane-Bartel-Medienpreis


Der "Juliane-Bartel-Medienpreis" zeichnet Autorinnen und Autoren aus, deren Beiträge ein faires und gleichberechtigtes Frauenbild zeigen, Frauen in ihrer Rollenvielfalt oder als aktiv Handelnde abbilden. Die Beiträge sollen sich an folgenden Kriterien orientieren: Frauen in ihrer Vielfalt, Frauen als aktiv Handelnde, Ganzheitlichkeit und Kooperation.

In unserer Gesellschaft haben die Medien eine herausragende Rolle. Die durch sie transportierten Bilder von Frauen und Männern prägen die Menschen und beeinflussen ihre Identität. Neben der Vermarktung des weiblichen Körpers und der Darstellung von Frauen in stereotypen Rollen, ist stets auch die Unterrepräsentanz von Frauen und frauenrelevanten Themen in den Medien Anlass zur Diskussion.

Die Medien haben den Auftrag, zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern beizutragen. Ihre Wirkung als Multiplikatoren von Meinungen und Vorbildern bietet die Chance, aufklärerisch zu wirken, zu bilden und emanzipatorisch Gesellschaftsbilder und Geschlechtervorstellungen zu prägen. An dieser grundsätzlichen Überlegung knüpft der Medienpreis an. Er will die Darstellung eines fairen und gleichberechtigten Frauenbildes im Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen) würdigen und fördern.

Der niedersächsische FrauenMedienPreis wurde nach der 1998 verstorbenen Journalistin Juliane Bartel benannt. Sie ist als eine geradlinige, kritische sowie humorvolle Journalistin ein Vorbild und steht für einen fairen und glaubwürdigen Journalismus. Ausgezeichnet werden journalistische, künstlerische und kreative Arbeiten, die sich kritisch, analytisch, enthüllend, anregend oder feuilletonistisch (Problem-)Darstellungen nähern und emanzipatorische Lösungen anbieten, die vorbildlich sind oder untersuchen, warum solche Lösungen behindert werden. Eine unabhängige Jury entscheidet über die eingereichten Beiträge.

Verliehen wird der "Juliane-Bartel-Medienpreis" vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Kooperation mit dem Norddeutschen Rundfunk - Landesfunkhaus Niedersachsen, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk, dem Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen, der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, dem Sparkassenverband Niedersachsen, der
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Radio Bremen.

Weitere Informationen

Kontakt
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Referat 203
Postfach 141
30001 Hannover
Telefon (0511) 120 29 62 oder 120 29 63

Informationen zum Preis und zu den Preisverleihungen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums unter www.jbp.niedersachsen.de

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Juliane Bartel Medienpreis 2019


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Bei der Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises in Hannover sind herausragende Beiträge ausgezeichnet worden, die Rollenklischees auf ernsthafte oder lustige Art hinterfragen oder die die Diskriminierung von Frauen entlarven. Bei einer feierlichen Verleihung im Landesfunkhaus in Hannover sind Medienschaffende ausgezeichnet worden. Die Resonanz war 2019 besonders groß: "Wir haben 134 Einreichungen in den Kategorien Hörfunk und Fernsehen erhalten und noch einmal 30 Beiträge in der Online-Kategorie - bemerkenswert ist auch, dass die Qualität der Beiträge ansteigt", sagte Sozial- und Gleichstellungsministerin Dr. Carola Reimann, deren Ministerium die Preisverleihung gemeinsam mit dem NDR und der Landesmedienanstalt ausrichtet.

Zu den prominenten Gästen und Laudatorinnen und Laudatoren zählte Elke Büdenbender, die dazu aufrief, gegen gängige Geschlechterklischees anzukämpfen. Die Schirmherrin der Initiative "Klischeefrei", Richterin und Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den Einsatz der in diesem Jahr ausgezeichneten Schöpferinnen und Schöpfer von kritischen Film-, Online- und Hörfunk-Beiträgen: "Wir brauchen Preise wie den Juliane Bartel Medienpreis, weil wir gar nicht genug tun können, um auf die gängigen Geschlechterklischees aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie falsch sie sind." Die Auseinandersetzung mit der Gleichstellung von Mann und Frau sowie den Rollenkonflikten in den Medien sei enorm wichtig, weil so die Zuschauerinnen und Zuschauer wachgerüttelt würden, Mut gemacht werde, so Elke Büdenbender: "Traut Euch! Findet Eure eigenen Talente!", lautete ihr Appell an Mädchen und Jungen, die sie mit ihrer Initiative zu einer klischeefreien Berufswahl motivieren will.

Schon die Titel der siegreichen Beiträge zeigen die Bandbreite der Einreichungen auf, machen Lust aufs Reinschauen und Reinhören: "Mit Witz gegen den Schönheitswahn", "Kopftuchlos in Teheran", "bauhausfrauen", "Wie sehr bestimmt das Geschlecht mein Leben?" oder die bekannte Show "Pussy Terror TV" mit Carolin Kebekus. Einige der Trailer sind zu sehen auf www.jbp.niedersachsen.de.

Dr. Carola Reimann dankte der Vorjury und der Jury für die außerordentlich schwierige Arbeit, aus den vielen beeindruckenden Einsendungen die Siegerinnen und Sieger herauszufiltern. Von diesen gehe eine Signalwirkung aus, so die Sozialministerin: "Medien haben einen großen Einfluss auf Rollenbilder. Wenn Frauen und Männer, Jungen und Mädchen in allen gesellschaftlichen Rollen gezeigt werden, bestimmt das die gesellschaftliche Wahrnehmung - die ausgezeichneten Journalistinnen und Journalisten machen positive Beispiele sichtbar!"

Mit dem renommierten Juliane Bartel Preis würdigt das Land gemeinsam mit dem NDR und der Landesmedienanstalt Autorinnen und Autoren, die in ihren Fernseh-, Hörfunk- und Online-Beträgen auf ernste oder unterhaltsame Weise die Gleichstellung von Frauen und Männern thematisieren und dabei Rollenkonflikte oder Diskriminierungen sichtbar machen. Insgesamt 164 Medienschaffende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum bewarben sich um den renommierten Medienpreis, der bereits seit 2001 verliehen wird. Er ist nach der Journalistin Juliane Bartel (1945-1998) benannt, die als gradlinige, kritische sowie humorvolle Person für einen fairen und glaubwürdigen Journalismus steht.

Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Juliane Bartel Medienpreis geht 2019 in den fünf ausgezeichneten Kategorien an folgende Gewinnerinnen und Gewinner:

Pussy Terror TV (Sendung 2/2019)
Fernsehfilm und Fernsehserie (FS)
43´30 min, Das Erste/WDR
AutorInnen: Claudius Pläging und Team

Ein Emoji für Menstruation und eine Luxussteuer auf Hygieneartikel. Carolin Kebekus bricht satirisch eine Lanze für alle Frauen und greift Themen auf, mit denen sich Frauen immer wieder befassen müssen. Dabei bleibt sie konsequent in der weiblichen Perspektive. In ihrer zweiten Sendung im Jahr 2019 thematisiert sie die Diskriminierung von Frauen in unserer Gesellschaft - sowohl im Alltag als auch auf der großen politischen Bühne. Kebekus erzählt davon, wie Frauen sind und räumt auf sehr humoristische und teils ironische Weise mit Vorurteilen auf, ohne dabei persönlich angreifend zu werden.

bauhausfrauen
Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag (IL)
(mit einer Länge von mehr als 10 Minuten)
43´40 min, rbb
Autorin: Susanne Radelhof

In der Geschichte des Bauhauses anlässlich des 100jährigen Bestehens wird das Werk der Bauhausfrauen oft nur am Rande erzählt, obgleich eine der wesentlichen Ideen der Bauhausbewegung die Schaffung eines neuen Menschenbildes und damit einhergehend die Gleichberechtigung der Frau war. Dennoch wurden die Frauen am Bauhaus bewusst kleingehalten, obgleich sie in großer Zahl eingeschrieben waren und von Anfang an nicht nur den Stil mit prägten, sondern einen maßgeblichen Anteil an der Außendarstellung hatten. Susanne Radelhof arbeitet in 45 Minuten das Werk der Bauhausfrauen auf, die den Stil des weltberühmten Bauhauses entscheidend mitgeprägt haben und ohne die der Erfolg undenkbar gewesen wäre. Durch die geschickte Kombination aus Archivmaterial, Tagebucheinträgen und Gesprächen mit Nachfahren und Nachfahrinnen der Frauen lässt der Film die Zuschauer intensiv an der Geschichte und dem Lebenswerk der Bauhausfrauen teilhaben.

Mit Witz gegen den Schönheitswahn - Frauen wehren sich auf Instagram
Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag (IK)
(mit einer Länge bis 10 Minuten)
4´22 min, NDR
AutorInnen: Nils Altland und Lisa Hagen

Nils Altland und Lisa Hagen begleiten die Instagram-Aktivistin Melodie Michelberger, die im Netz gegen den vorgelebten Schönheitswahn rebelliert. In einem sehr kurzweiligen Fernsehstück zeigen die Autoren, welche Gendervorstellungen Frauen in den sozialen Netzwerken vorgelebt werden und welche Auswirkungen dies auf das Selbstbild von Frauen hat. Inspiriert von der Instagram-Aktivistin Celeste Barber, stellt auch sie sich diesem Wahn rebellisch entgegen und zeigt in Parodien prominenter Selbstinszenierungen, was Frauen wirklich ausmacht: Zum eigenen Körper stehen und sich nicht "optimieren" zu lassen. Ihre Follower bezeichnen sie dafür als "mutig". Sie selbst findet es traurig, dass Mut dazu gehören soll, sich einfach selbst zu mögen.

"Wie sehr bestimmt das Geschlecht mein Leben?" (6-Teiler)
Online
65´56 min.
AutorInnen: Michael Bartlewski, Verena Fücker, Samira Schütz, Frank Seibert

In diesem YouTube-Reportage-Format versucht "Die Frage"-Reporter Frank Seibert in insgesamt sechs Folgen die Frage "Wie sehr bestimmt das Geschlecht mein Leben?" zu beantworten. Ziel war es nach Aussage der Nominierten Geschlechterklischees zu hinterfragen und zu überwinden, um so etwas für eine gerechtere und gleichberechtigte Gesellschaft beizutragen. Es handelt sich um eine geschlossene Reihe, die schließlich zur Beantwortung der Frage führt. Unter den einzelnen Folgen wird mit der Community diskutiert, Feedback eingeholt und das Thema weiter eingeordnet.

Kopftuchlos in Teheran
Hörfunk
29´45 min, rbb 2018
Autorin: Weronika Bohusz

Dieses Hörfunkstück punktet durch seinen Hörspielcharakter und den internationalen Bezug. Weronika Bohusz geht mit einem Beispiel voran, das von einer mutigen und starken Frau in Teheran erzählt, die sich gemeinsam mit anderen den Konventionen wiedersetzt und für ihre Rechte und die Gleichstellung mit den Männern der iranischen Gesellschaft kämpft. Sie tut es mit allen Konsequenzen und scheut auch nicht die politische Verfolgung. Ein beeindruckendes Beispiel für mutiges Eintreten für die eigenen Rechte als Frau in einer restriktiven Gesellschaft, die von der Sharia diktiert wird.

Schwangerschaftsabbruch - Ein Tabu und seine Folgen
Hörfunk
44´00 min, DLF/SR
Autorin: Dr. Gaby Mayr

Schwangerschaftsabbrüche sind auch heute noch ein Tabu in Deutschland. In rund 45 Minuten setzt sich Dr. Gaby Mayr mit der aktuellen Situation für Frauen, die abtreiben wollen, auseinander. Sie spricht mit den betroffenen Frauen, mit JuristInnen und ÄrztInnen und versucht Transparenz im undurchsichtigen System rund um das Thema Abtreibung zu schaffen. Und zieht folgende Schlüsse: Wissenschaftliche Studien zum Thema Schwangerschaftsabbruch werden in Deutschland im Gegensatz beispielsweise zu Großbritannien nicht durchgeführt. In der medizinischen Ausbildung wird die Methode des Schwangerschaftsabbruches überwiegend nicht gelehrt, die öffentliche Diskussion entbehrt jeglicher Sachlichkeit bis hin zur Anfeindung von Ärztinnen und Ärzten, die Abtreibungen vornehmen. In der juristischen Ausbildung wird einseitig die Perspektive der Schutzbedürftigkeit des Embryos vermittelt, nicht aber die Perspektive der betroffenen Frau. Keine gute Voraussetzung für eine Strafrechtsreform.

Weitere Informationen

Quelle: Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 27.11.2019

Übrigens!
Der NDR hat die Verleihung des Juliane Bartel Medienpreises in diesem Jahr per Livestream übertragen. Die Aufzeichnung des Livestreams steht unter www.ndr.de zur Verfügung.

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Juliane Bartel Medienpreis 2018


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Niedersachsens Sozial- und Frauenministerin Dr. Carola Reimann hat am 20. November 2018 im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover Autorinnen und Autoren mit dem Niedersächsischen Juliane Bartel Medienpreis 2018 ausgezeichnet.

In ihren Beiträgen zeigen die Preisträgerinnen und Preisträger auf, wie es Frauen gelingt, gesellschaftliche Strukturen zu überwinden. "Diese Tatkraft ist es, die erfolgreiche Frauen auszeichnet - sei es in den kleinen Dingen oder im großen gesellschaftlichen Kontext. Die ausgezeichneten Autorinnen und Autoren thematisieren die ganze Bandbreite struktureller Benachteiligung und deren Wirkmechanismen, mit denen Frauen auch in der heutigen Zeit immer noch konfrontiert sind: Seien es Gewalt, Sexismus, ungleiche Berufschancen und Vieles mehr", so Gleichstellungsministerin Reimann.

"Die prämierten Beiträge rütteln wach und machen gleichzeitig Mut, denn sie zeigen nicht nur Missstände, sondern auch positive Beispiele, die für uns alle ein Ansporn darstellen sollten, das Thema stets im Blick zu halten", unterstrich Dr. Carola Reimann.

Aus rund 130 Beiträgen aus den Bereichen Fernsehen, Hörfunk und Online-Video wurden die Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Der Juliane Bartel Medienpreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet wurden:

Kategorie Fernsehen, Fernsehfilm und -serie:
"Zarah - Wilde Jahre"
von Eva Zahn und Volker A. Zahn
ZDF, 270 min.

Kategorie Fernsehen, Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag bis 10 Minuten Länge:
"Rosa und hellblau - Typisch Mädchen, typisch Jungs?"
von Sarah Schultes
WDR, 9:30 min.

Kategorie Fernsehen, Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag ab 10 Minuten Länge:
"Junge oder Mädchen? Warum es mehr als zwei Geschlechter gibt"
von Andrea Wille, Jakob Knesner, Dirk Gilson, Anke Rau, Angela Sommer, Georg Wieghaus, Pina Dietsche und Ranga Yogeshwar
WDR, 44:22 min.

Kategorie Hörfunk:
"Tabuthema Abtreibung - Der schwierige Weg zum Schwangerschaftsabbruch in Bayern"
von Claudia Decker
Bayern 2, 25:19 min.

Online-Videos:
"Frauen im Abseits - Sexismus im Fußball"
von Gülseren Ölcüm

"Bauch Beine Pommes"
von Franziska Kabisch und Sophie Utikal

"Was Pornos mit uns machen"
von Alena Jabarine

Weitere Informationen

Quelle: Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 21.11.2018 - hier wird auch auf die Beiträge verlinkt, die gewonnen haben.

Weitere Informationen zum Juliane Bartel Medienpreis 2018 unter www.jbp.niedersachsen.de

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Juliane Bartel Medienpreis 2017


Im Oktober 2017 wurden im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover Autorinnen und Autoren mit dem Niedersächsischen Juliane Bartel Medienpreis 2017 ausgezeichnet. Prämiert werden jedes Jahr Beiträge, die ein faires und gleichberechtigtes Frauenbild zeigen, Frauen in ihrer Rollenvielfalt oder als aktiv Handelnde abbilden. Ab sofort ist ein Videomitschnitt der gesamten Preisverleihung verfügbar.

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Weitere Informationen

www.jbp.niedersachsen.de - Informationen zu Preisträgerinnen, Preisträgern, Jurymitgliedern und dem Fachbeirat des Juliane Bartel Medienpreises.

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Andere Preise

Alternativer Medienpreis
Preis für Beiträge in alternativen Medien aller Sparten.

Deutscher Medienpreis
Auszeichnung für Persönlichkeiten, die in einem Jahr die Gesellschaft oder die Politik prägend beeinflusst haben.

Dieter-Baacke-Preis
Auszeichnung von Projekten, die in der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit entstanden sind, durch die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Projektstart 'Demokratie meint dich!'

Demokratie-meint-dich
Mit dem Projekt "Demokratie meint dich! - Frauen fair-treten im ländlichen Raum?" machen der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover (NLV) und der Niedersächsische LandFrauenverband Weser-Ems darauf aufmerksam, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, und dass das Recht auf Wahlen und Mitbestimmung ein hohes Gut ist. Sie ermuntern Frauen, ihre Meinung zu sagen, und sich politisch zu engagieren. Neben zwei Videoclips (Film Hannover | Film Weser-Ems) gibt es eine Broschüre, in der viele Tipps und Anregungen für Ausflüge, Veranstaltungsformate, die Bildungsarbeit vor Ort sowie Buch- und Filmtipps zu finden sind. In der Laufzeit von drei Jahren sind Ausstellungen, Aktionen und Veranstaltungen geplant. Projektträger ist die gemeinnützige Projekt- und Bildungs-GmbH des NLV. Gefördert wird das Projekt vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Neu vorgestellt

Frankfurter-Frauenguide-App
Den Frauen-Guide des Frauenreferates der Stadt Frankfurt am Main gibt es jetzt auch als App für Apple und Android Smartphones! Sie ist in 14 Sprachen übersetzt und bietet schnelle Zugänge zu beratenden Netzwerken, Kultur-, Sport und Freizeitangeboten in Frankfurt. Die Einrichtungen sind nach Rubriken sortiert und mit der GPS-Kartenoption zu finden. Die Frauen-Guide-App ist in Kooperation mit dem Journal Frankfurt entstanden und steht unter dem Suchbegriff "Frauen-Guide" zum Download im Apple App Store sowie im Android Play Store zur Verfügung. frankfurt.de

Termine Alle Termine >>>

September 2020

1.9.2020 | Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Handlungssicherheit in Beratung, Begleitung und Prävention | Ausgebucht, Hannover

17.9.2020 | Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff - Fast ohne Budget- und Zeitaufwand ALLE erreichen | Ausgebucht, Hannover

22.9.–23.9.2020 | Grundlagen für die Gleichstellungsarbeit - Ausgebucht!, Hannover

28.9.–29.9.2020 | Deutscher Präventionstag, online

Oktober 2020

5.10.–6.10.2020 | Fachkraft der Antidiskriminierungsberatung, Lüneburg

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

Cedaw-Ausstellung
Über 40 Jahre gibt es die UN-Frauenrechtskonvention (engl. Abk. CEDAW) schon. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zum Verleih entwickelt. Sie informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung