Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Stade | Existenzsicherung von Frauen - Mitbestimmen und mitgestalten


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Auftaktveranstaltung "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen"
Am 27. Juni 2019 eröffnete die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade die Veranstaltung mit einem Impuls zur finanziellen Sicherung von Frauen und der Beteiligung der Stadt Stade als Modellregion des Projekts "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen". Rund 100 Besucherinnen und Besucher kamen in den Veranstaltungsräumen der Seminarturnhalle zusammen und widmeten den Tag der "Beseitigung der Diskriminierung der Frau im Berufsleben". Darin beinhaltet sind das "Recht auf Arbeit", Chancengleichheit, die "freie Berufswahl" sowie "das Recht auf gleiches Entgelt" (UN-Frauenrechtskonvention, Art. 11).

Dr. Uta M. Biermann kam als Vertreterin des Niedersächischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Bezogen auf die Existenzsicherung von Frauen gibt es viele verschiedene Baustellen: Die Berufswahl von Frauen, die häufig in schlechter bezahlten Berufen endet, die Aufstiegsschwierigkeiten in Führungspositionen, die Lohn-Sorge-Lücke zwischen den Geschlechtern, die höhere Quote von Frauen in Teilzeitarbeit oder der Gender Pay Gap.

Die UN-Frauenrechtskonvention ist ein internationales Instrument der Gleichstellungspolitik. Es bietet sich an, von anderen Ländern zu lernen oder Schwächen zu identifizieren. Aus diesem Grund machten die Teilnehmenden eine kleine "Weltreise": vorgestellt wurden Teile der CEDAW Berichte aus Polen, Äthopien, Schweden und Frankreich.

Es folgte ein Vortrag zum Modellprojekt Haushaltsnahe Dienstleistungen aus Baden-Württemberg. Eine weitere Bearbeitung dieses Themas ist in Stade geplant.

Der Nachmittag wurde zur aktiven Beteiligung genutzt und die Teilnehmenden konnten zu den Themen Haushaltsnahe Dienstleistungen, Geschlechterrollen, Existenzgründung und der Arbeitswelt von morgen diskutieren.
Da häufig stereotypische Rollenbilder und eine traditionell koservative Arbeitsteilung im Familienleben die Existenzsicherung von Frauen bedrohen, wird sich am 26.09.2019 ein Workshop über Geschlechterrollen anschließen.

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Auftakt 'Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen' im Landkreis Schaumburg


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CEDAW-Auftakt-SchaumburgDie Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf stand am 28.05.2019 im Landkreis Schaumburg im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung des Projektes "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen". Teilnehmende u.a. aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbände und Frauenorganisationen kamen zusammen, um sich intensiv mit der UN-Frauenrechtskonvention sowie der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf auseinanderzusetzen. Dabei standen die Themenbereiche "Väter", "Wiedereinstieg" und "Pflege" im Mittelpunkt der Diskussionsrunden.

Mit viel Engagement für das Thema "Vereinbarkeit" eröffnete Landrat Jörg Farr die Veranstaltung im Kreishaus. Als Repräsentantin des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung war Dr. Uta Biermann vor Ort und verdeutlichte den Zusammenhang von globaler, internationaler Gleichstellungspolitik in Form der UN-Frauenrechtskonvention und der kommunalen Ebene durch die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten.

Die Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention wurden durch den Projektträger Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. auf anschauliche Weise dargestellt. Das Besondere an der Veranstaltung war der interaktive Austausch "mit vollem Mund":
In der Mittagspause wurden die Teilnehmenden dazu aufgefordert, die Themenschwerpunkte Pflege, Wiedereinstieg und Väter näher zu betrachten und mögliche Probleme und Herausforderungen für den Landkreis Schaumburg zu identifizieren.

Es war ein spannender Tag mit vielen neuen Impulsen, zu denen auch der Vortrag von Partick Frede von inneto am Nachmittag gehörte. Er hielt mit Witz und Anekdoten einen wissenschaftlichen Vortrag zur Vereinbarkeit.

Schon bald wird eine Dokumentation der Veranstaltung zum download zur Verfügung stehen. Diese wird grafisch durch die Graphic-Recording-Skills von Anja Weiß abgerundet.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie unter www.cedaw-in-niedersachsen.de

Der Landkreis Schaumburg ist eine von fünf Modellregionen in Niedersachsen und soll mit guten Ideen vorangehen. Andere Kommunen in Niedersachsen steht es frei, sich von den Aktivitäten inspirieren zu lassen, und eigene Projekte lokal durchzuführen.

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Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen

Gleichstellung-sichtbar-machen-CEDAWDas Projekt ist im Jahr 2018 an drei Modellstandorten angelaufen und hat nicht nur das Frauenrechtsabkommen bekannt gemacht, sondern auch die Themen vor Ort vorangebracht: 'Gesunde Geburt auf dem Land' in Aurich und Ostfriesland, ‚Häusliche Gewalt´ in Stadt und Landkreis Osnabrück so-wie ‚Politische Partizipation´ in der Stadt Göttingen sind in Workshops und Veranstaltungen vertieft worden. Stärken und Schwächen vor Ort wurden in den Blick genommen und der Öffentlichkeit präsentiert. Das Land Niedersachsen fördert im Jahr 2019 die Bekanntmachung des CEDAW Abkommens, das in 2019 übrigens in Deutschland seit 40 Jahren in Kraft ist, weiter. In diesem Jahr kommen zwei weitere Modellstandorte hinzu. In der Stadt Stade wird das Thema Existenzsicherung von Frauen bearbeitet. Im Landkreis Schaumburg haben wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Blick. Darüber hinaus können kommunale Gleichstellungsbeauftragte Anträge auf Projektförderung stellen. Eine Ausstellung sowie eine Broschüre zum Frauenrechtsabkommen sind erhältlich.
Kontakt: Silke Gardlo (Projektleitung), Gleichberechtigung und Vernetzung e.V., Sodenstr. 2, 30161 Hannover, Telefon (0511) 33 65 06 -25. Mehr unter www.cedaw-in-niedersachsen.de.

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Die UN-Frauenrechtskonvention in der politischen Praxis

CEDAW-BroschureWas ist eigentlich die UN-Frauenrechtskonvention? Warum nennen manche Leute sie CEDAW? Was regelt die Konvention? Welche Auswirkungen hat ein internationales Gleichstellungsinstrument auf Kommunen? Und wer überprüft die Einhaltung?

Diesen und anderen Fragen geht die Broschüre auf den Grund. Sie hat die wichtigsten Informationen zur UN-Frauenrechtskonvention gesammelt. Das Projekt "Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen" fördert gleichstellungspolitische Aktivitäten, die mit den Schwerpunkten Gesunde Geburt, Existenzsicherung von Frauen, Häusliche Gewalt, Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf sowie politische Partizipation von Frauen einhergehen. Anhand beispielhafter kommunaler Aktivitäten wird in der Broschüre erläutert, welche Wirkungsweise das Abkommen im politischen Alltag hat.

Kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Niedersachsen können kostenlos Broschüren bestellen. Wir verschicken sie je zu 160, 320 oder 480 Exemplaren. Kontaktieren Sie hierfür: Katja Möker, moeker@guv-ev.de. Unter www.cedaw-in-niedersachsen.de steht das Heft auch zum Download bereit.

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Linktipps

Website der Vereinten Nationen zur "Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women" (CEDAW).

Deutsches Institut für Menschenrechte zum CEDAW Abkommen.

CEDAW Allianz - auf der Website des Deutschen Frauenrates.

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Ausstellung zur Frauenrechtskonvention

CEDAW-Ausstellung-Web-Banner1Die UN-Frauenrechtskonvention feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Doch leider sind die Inhalte der Konvention nur wenigen Menschen bekannt. Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. hat eine Ausstellung zur UN-Frauenrechtskonvention zum Verleih entwickelt. Durch ansprechende Grafiken, Bilder und Texte werden die Inhalte der UN-Frauenrechtskonvention, die auch unter dem Namen CEDAW bekannt ist, vorgestellt. Die Ausstellung informiert über die Reichweite, Entwicklung sowie Inhalte des CEDAW-Abkommens. Außerdem werden gleichstellungspolitische Themen der UN-Frauenrechtskonvention dargestellt, die auch auf kommunaler Ebene von Bedeutung sind. CEDAW ist das wichtigste internationale Instrument globaler Gleichstellungspolitik und für jeden Landkreis, jede Stadt oder Gemeinde von großer Bedeutung. Die Ausstellung ist in Form von Roll-ups sowie als Posterausstellung erhältlich. Mehr unter www.gleichstellung-sichtbar-machen.de/projekt/ausstellung

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CEDAW: Bundesrepublik Deutschland präsentiert gleichstellungspolitische Bilanz

Am 21. Februar 2017 hat die Bundesrepublik Deutschland vor dem CEDAW-Komitee der Vereinten Nationen ihren kombinierten 7./8. Staatenbericht zur Gleichstellungspolitik präsentiert. Der kombinierte siebte und achte Staatenbericht der Bundesregierung wurde im Juni 2015 vom Bundeskabinett verabschiedet und umfasst den Berichtszeitraum 2007-2014. Er erläutert, welche Maßnahmen Deutschland in diesem Zeitraum zur Umsetzung der Gleichstellung der Frau getroffen hat. In ihrer Eröffnungsrede vor dem CEDAW-Ausschuss in Genf betonte Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner: "Die Umsetzung tatsächlicher Gleichstellung nach den Vorgaben der CEDAW-Konvention von 1979, hat für die Bundesrepublik Deutschland einen hohen Stellenwert." Im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in Deutschland seit Ende des letzten Berichtszeitraums zog Elke Ferner eine positive Bilanz. Alle Dokumente zum Staatenberichtsverfahren einschließlich der Parallelberichte der Zivilgesellschaft finden Sie auf der Website der Vereinten Nationen. (21.2.2017)

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CEDAW-Alternativbericht | Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik: Bundesregierung zum Handeln aufgefordert!

Der Alternativbericht setzt sich kritisch mit den Themen Bildung und Rollenstereotype, Erwerbsleben, Teilhabe und Gender Budgeting, Gewalt gegen Frauen, Gesundheit und Internationales auseinander. Die zentrale Kritik lautet: Die Bundesregierung hat im Berichtszeitraum keine konsistente zielorientierte Gleichstellungspolitik verfolgt; die gesetzlichen Grundlagen sind in ihrer Reichweite begrenzt und bieten keinen umfassenden Schutz vor Diskriminierung. Der Alternativbericht liegt seit Anfang Dezember dem UN-CEDAW-Ausschuss vor, der die Einhaltung des Übereinkommens überwacht. Am 14.12.2016 hat die CEDAW-Allianz offiziell der Bundesregierung ihren Alternativbericht übergeben. Er bezieht sich auf den kombinierten siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW). www.cedaw-allianz.de (16.12.2016)

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Bundesregierung beschließt CEDAW-Bericht

Kombinierter-siebter-und-achter-Bericht-der-BRD-zu-CEDAWDie Bundesregierung hat den siebten und achten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) beschlossen. Der kombinierte siebte und achte Staatenbericht erläutert, welche Maßnahmen Deutschland (Bund und Länder) zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2014 zur Umsetzung der Gleichstellung der Frau getroffen hat. Die Bundesrepublik Deutschland kommt mit diesem Bericht ihrer Verpflichtung aus Artikel 18 des VN-Frauenrechtsübereinkommens nach, regelmäßig über die Umsetzung zu berichten. Der Bericht wird in den kommenden Wochen dem CEDAW-Ausschuss der Vereinten Nationen offiziell zugeleitet.

Der kombinierte siebte und achte CEDAW-Staatenberichts konzentriert sich auf die abschließenden Bemerkungen des CEDAW-Ausschusses zum sechsten Staatenbericht Deutschlands, in denen der Ausschuss Empfehlungen u.a. zu folgenden Bereichen abgegeben hatte:

  • Gleichberechtigte Partizipation von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft
  • Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt
  • Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen
  • Erreichen der Entgeltgleichheit, Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Abbau geschlechterspezifischer Stereotype
  • Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und des Menschenhandels
  • Förderung der Frauengesundheit
  • Integration von Migrantinnen
  • Dialog mit transsexuellen und intersexuellen Menschen

Zuletzt hatte Deutschland 2007 den sechsten Staatenbericht vorgelegt. In den Abschließenden Bemerkungen zu diesem Bericht hat der CEDAW Ausschuss Deutschland aufgefordert, den nächsten periodischen Bericht als kombinierten 7.und 8. Staatenbericht vorzulegen. Damit ergibt sich ein Berichtszeitraum von 2007 bis 2014.

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (VN-Frauenrechtsübereinkommen, engl.: CEDAW) ist das wichtigste internationale Abkommen für die Rechte der Frau. Es verbietet die Diskriminierung von Frauen in allen Lebensbereichen und verpflichtet die Vertragsstaaten, die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von Frauen umzusetzen. Deutschland hat das VN-Abkommen bereits 1985 ratifiziert.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Kombinierter siebter und achter Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW), Berlin 2015

Weitere Informationen

Weitere Informationen unter: www.bmfsfj.de oder www.un.org/womenwatch/daw/cedaw

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Bildung in der Frauenrechtskonvention, der Kinderrechtskonvention und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

Bildung-in-der-FrauenrechtskonventionFrauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen stellen Personengruppen dar, die im Bildungsbereich oftmals benachteiligt werden. Die Autorin hat sich in ihrer Doktorarbeit der Rechtswissenschaften mit der Frauenrechtskonvention (CEDAW), der Kinderrechtskonvention (CRC) und der Behindertenrechtskonvention (CRPD) der Vereinten Nationen befasst. Nach einer kurzen Vorstellung der drei Konventionen werden die jeweiligen Artikel zum Thema Bildung untersucht und verglichen. Darüber hinaus wird eine Analyse der Durchsetzungsmechanismen der Übereinkommen vorgenommen. Die Studie ist empfehlenswert für alle an den UN-Konventionen Interessierten. Sie ist auch für Nicht-Juristinnen und -Juristen gut lesbar.

Susanna Suelmann: Bildung in der Frauenrechtskonvention, der Kinder-rechtskonvention und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2013

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Alternativbericht der Allianz deutscher Frauenverbände - CEDAW Schattenbericht

Frauenverbände erarbeiten gemeinsam einen Alternativbericht zum Staatenbericht der Bundesregierung. Der Alternativbericht zum 6. Staatenbericht sowie Informationen über die Verhandlung vor dem UN-Ausschuss im Februar 2009 liegen vor.

Der aktuelle Alternativbericht (Schattenbericht) zur Umsetzung von Frauenrechten in Deutschland liegt vor. Die Zusammenfassung (executive summary) sowie die Vorschläge des Netzwerkes stehen auf der Website des Deutschen Juristinnenbundes als einem Mitgliedsverband des NRO-Netzwerkes zur Verfügung. Ebenfalls abrufbar sind Informationen über die Verhandlungen vor dem UN-Vertragsauschuss.

Hintergrund
CEDAW (The United Nations Committee on the Elimination of Discrimination against Women) ist der UN-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau. CEDAW ist gleichzeitig die Abkürzung für das internationale Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women). Der UN-Ausschuss hat das Ziel, die Einhaltung der Konvention zu überwachen. Dazu prüft er die Berichte, die die Mitgliedstaaten alle vier Jahre abzugeben haben. Die Berichte der jeweiligen Regierung über ihre Gleichstellungspolitik werden regelmäßig von Nichtregierungsorganisationen (NROs) durch sogenannte Schattenberichte ergänzt.

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BMFSFJ | Broschüre zum CEDAW-Übereinkommen

Uebereinkommen-der-Vereinten-Nationen-zur-Beseitigung-jeder-Form-von-Diskriminierung-der-FrauDie Dokumentation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verschafft einer gleichstellungspolitisch interessierten Öffentlichkeit einen informativen und kompakten Überblick über das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrument für Frauen. Diese Publikation gibt außerdem den Text des Fakultativprotokolls des Frauenrechtsübereinkommens und einiger ausgewählter Allgemeinen Empfehlungen wieder. Letztere werden als Konkretisierungen der Konventionsartikel verstanden und sollen den Vertragsstaaten wichtige Orientierungshilfen an die Hand geben.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) vom 18. Dezember 1979, Berlin 2013, 3. Auflage.

Weitere Informationen

Die Broschüre steht auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als pdf-Datei zur Verfügung.

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Hintergrund | Das CEDAW Abkommen

Das CEDAW-Abkommen benennt die vielfältigen Formen der Diskriminierung von Frauen und ruft die Staaten zu detaillierten Gegenmaßnahmen auf. Neben Bereichen wie Bildung, Arbeit, Staatsangehörigkeit und politischer Beteiligung sind nun besonders die Rechte von Frauen in der Ehe und der Familie sowie die Rechte von Frauen in ländlichen Gebieten genannt.

In der Entwicklung von Menschenrechtsinstrumenten für Frauen geht die CEDAW-Konvention über alle vorherigen völkerrechtlichen Instrumente hinaus. Sie garantiert nicht nur Neutralität in der Behandlung von Frauen und Männern, sondern untersagt die spezifischen und indirekten Diskriminierungsformen, denen Frauen in allen Lebensbereichen ausgesetzt sind. Die Handlungsanweisungen an die Staaten erstrecken sich dabei auch auf den nicht-staatlichen Bereich. Das Abkommen verpflichtet die Staaten zur aktiven Herstellung der Gleichberechtigung.

Alle Mitgliedstaaten, die das Abkommen ratifiziert haben, legen dem CEDAW-Ausschuss mindestens alle vier Jahre einen Staatenbericht über die Maßnahmen, die sie im Rahmen ihrer Vertragserfüllung getroffen haben, vor.

Durch das CEDAW-Fakultativprotokoll, das am 15. Januar 2002 von Deutschland ratifiziert wurde, können sich Frauen und Frauenorganisationen bei Verstößen gegen die Bestimmungen des CEDAW-Übereinkommens mit einer Beschwerde an den CEDAW-Ausschuss wenden. Außerdem kann der CEDAW-Ausschuss selbst Untersuchungen einleiten, wenn er Anhaltspunkte dafür hat, dass ein Vertragsstaat die Menschenrechte von Frauen verletzt.

Weitere Informationen

Der Text des CEDAW-Abkommens kann beim BMFSFJ als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Aktuelle Aktion

Wir-haben-gewaehlt_EIZ
Im neuen Europaparlament werden in der Mehrheit Männer Politik gestalten - auch wenn in diesem Parlament mehr Frauen sitzen als vorher! Aber es gibt keine Quote auf EU-Ebene, es gibt kein Parité-Gesetz, wie z.B. in Frankreich. Eine quotierte Kommission macht noch keinen frauenpolitischen Sommer - aber es lässt hoffen! Das EIZ Niedersachsen lädt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Niedersachsen und der Region Hannover am 18. Oktober 2019 zur Diskussion ein: "Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten". www.eiz-niedersachsen.de

Broschüre der Woche

Unternehmensmonitor-Familienfreundlichkeit-2019
Zum sechsten Mal hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) den "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit" vorgelegt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte, aber auch weiteren Handlungsbedarf. Der Monitor wird vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) gefördert. Er besteht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung und einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung. weiterlesen >>>

Termine Alle Termine >>>

Oktober 2019

16.10.2019 | DIGITALISIERUNG Motor oder Bremse für die Neugestaltung der Erwerbs-und Sorgearbeit?, Berlin

18.10.2019 | Wir haben gewählt! Was wir Frauen von Europa erwarten, Hannover

22.10.2019 | NeMiA Netzwerk-Kongress | Die Zukunft der Arbeitswelt - Kompetenzen und Potentiale von Frauen mit Migrationsbiografie, Hannover

25.10.2019 | Strategien im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Berlin

29.10.2019 | Nach der Wahl ist vor der Wahl. Europäische Frauen- und Gleichstellungspolitik, Regensburg

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Kalendermonatsblatt

10_Kalender-VNST_Oktober
Der Frauenkalender der Vernetzungsstelle 2019 widmet sich dem Thema "Europa". Lesen Sie hier unseren Beitrag für den Monat Oktober: "Gender Pay Gap? Gender Pay Act!"