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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Girls'Day und Boys'Day 2026: "Dein Tag, dein Weg!" – Impulse für die Fachkräfte von morgen

Am 23. April 2026 öffnen Unternehmen und Institutionen bundesweit ihre Türen zum Girls'Day und Boys'Day. Unter dem Motto "Dein Tag, dein Weg!" erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Berufe fernab von Rollenklischees zu erleben. Viele Angebote für Mädchen und Jungen stehen auf den jeweiligen Websites zur Verfügung. Die Aktionstage unterstützen bei der beruflichen Orientierung frei von Geschlechterklischees. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 besuchen Betriebe, Institutionen oder Hochschulen, treffen auf Vorbilder in Berufen, die ihnen Mut machen, die Vielfalt der Berufswelt und Studiengänge für sich zu entdecken. Der Girls'Day findet für Mädchen in Bereichen statt, in denen der Frauenanteil nach wie vor unter 40 Prozent liegt. Dies sind u.a. Bereiche in der IT, im Handwerk, in den Naturwissenschaften oder der Technik. Am Boys'Day lernen Jungen schwerpunktmäßig Berufe und Studiengänge in der Pflege, in der Erziehung, in Dienstleistungsbereichen oder in der Sozialen Arbeit kennen. Dies sind Bereiche, in denen der Männeranteil wiederum unter 40 Prozent liegt. Der Girls'Day und der Boys'Day werden gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Bundesweite Informationen, aber auch zu Regelungen der einzelnen Bundesländer sind auf den Websites ebenfalls abrufbar.
www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.


Aktuelle Nachrichten

Gleichstellungsarbeit in deutschen Kommunen bedroht?

Antifeministische Angriffe auf kommunale Gleichstellungsarbeit nehmen deutlich zu und stellen eine wachsende Gefahr für die Demokratie dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Erhebung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, die in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung entstanden ist. Die Studie ist Grundlage für eine Handreichung und basiert auf einer bundesweiten Befragung von 351 kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. weiterlesen >>>

Reformkatalog gegen sexualisierte Deepfakes: Echter Schutz gegen gefälschte Bilder

Mit seinem aktuellen Policy Paper macht der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) deutlich: Nicht einvernehmliche sexualisierende Deepfakes sind eine schwerwiegende Form digitaler geschlechtsspezifischer Gewalt, die im deutschen und europäischen Recht bislang nicht ausreichend adressiert wird. Der djb legt deshalb Vorschläge für notwendige Änderungen im materiellen und prozessualen Recht vor, um nicht zuletzt das allgemeine Persönlichkeitsrecht Betroffener zu schützen und die Gleichberechtigung umzusetzen. Betroffene müssen wirksam geschützt und digitale Räume rechtsstaatlich gesichert werden. weiterlesen >>>

Studie | Einfluss gewalttätiger Angriffe auf politische Partizipation von Frauen

Das Risiko gewalttätiger Angriffe schreckt Frauen nicht von der Lokalpolitik ab – wenn sie hoch motiviert sind. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. weiterlesen >>>

Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Niedersachsen veröffentlicht neuen Förderaufruf

Um Projekte zu fördern, die sich für die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen, hat das Land Niedersachsen einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Die Förderung richtet sich dabei an Projekte für nichterwerbstätige oder beschäftigte Frauen, die arbeitsmarktorientierte Beratung und Weiterbildung erhalten. Die bestehenden Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft können so weiterentwickelt und das Angebot ausgebaut werden. weiterlesen >>>

Jahrestagung und Vollversammlung der lakog niedersachsen

Die Jahrestagung und Vollversammlung der lakog niedersachsen fand im Februar in Oldenburg statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth. Inhaltlich hat sich die lakog niedersachsen bei der Jahrestagung mit dem Thema „Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft: Künstliche Intelligenz und Geschlecht“ beschäftigt. Das Thema schloss an den Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft an, der weltweit am 11.02. begangen wird. weiterlesen >>>

Abschlussbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen – neue Koordinierungsstelle stärkt Gewaltschutz in Niedersachsen

Die Landesregierung hat den Abschlussbericht des Interministeriellen Arbeitskreises zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen (IMAK IK) zur Kenntnis genommen. Schwerpunkt ist darin die im Spätherbst vergangenen Jahres eingerichtete Landeskoordinierungsstelle im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Zu den zentralen Aufgaben der Koordinierungsstelle gehören die Koordinierung, Beobachtung und Bewertung der politischen und sonstigen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt im Sinne des umfassenden Gewaltbegriffs nach der Istanbul-Konvention (IK). Damit stärkt sie die Zusammenarbeit der beteiligten Ressorts und sorgt für ein einheitliches Monitoring der landesweiten Gewaltschutzmaßnahmen weiterlesen >>>

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 Niedersachsen

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, hat die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 vorgestellt. weiterlesen >>>

Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2026 in Niedersachsen

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros in Niedersachsen (LAG Gleichstellung) und der Landesfrauenrat Niedersachsen (LFRN) veröffentlichen Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl im September 2026. Diese stehen ab sofort zur Verfügung und dienen der Befragung von Parteien und Kandidat:innen im Vorfeld der Wahl. weiterlesen >>>

Bremen | Landesstrategie für Gendergerechtigkeit im Erwerbsleben

Der Bremer Senat will sich weiterhin für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt einsetzen Die Senatskommission Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt hat die Fortschreibung der Landesstrategie für Gendergerechtigkeit im Erwerbsleben und Entgeltgleichheit beschlossen. Die überarbeitete und um neue Maßnahmen erweiterte Strategie umfasst künftig insgesamt 32 Maßnahmen zur Verbesserung der Erwerbschancen von Frauen und zur Stärkung der Entgeltgleichheit. weiterlesen >>>

GKV | Flexiblere Umsetzung des neuen Hebammenhilfevertrages

Der seit dem 1. November 2025 geltende Hebammenhilfevertrag wird künftig flexibler umgesetzt. Mehrere Anpassungen sorgen ab dem 1. April 2026 für eine bessere Umsetzbarkeit des bestehenden Vertrags für die freiberuflichen Hebammen. Das betrifft Änderungen bei der Eins-zu-eins-Betreuung, zusätzliche abrechenbaren Leistungen im ambulanten Bereich und Erleichterungen bei der Dokumentation. weiterlesen >>>

Zahl der Entbindungskliniken deutlich zurückgegangen

Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen hierzulande hat sich seit der deutschen Vereinigung halbiert. Gab es im Jahr 1991 noch 1.186 Krankenhäuser, in denen Kinder entbunden wurden, waren es 2024 noch 578 – ein Rückgang um 51,3 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Zahl der Geburten war 2024 um 18,4 % niedriger als 1991. weiterlesen >>>

Queere Beratungs- und Unterstützungsstrukturen in Sachsen-Anhalt weiter stärken: Landesgleichstellungsbeauftragte übergibt Förderbescheide an LSVD⁺ Sachsen-Anhalt e.V.

Die Förderung in Höhe von 90.000 Euro sichert die Arbeit der Landeskoordinierungsstelle (LKS) Nord sowie des Projekts „LSBTIQ*-Beratung und Akzeptanzförderung”. Die Mitarbeitenden vernetzen, sensibilisieren und beraten zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Norden Sachsen-Anhalts. Damit leisten die Projekte einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen im Bereich Gleichstellung und Queerpolitik. weiterlesen >>>

Monitoring zur Gleichstellung im Saarland

Im Rahmen der Gleichstellungsstrategie will die Landesregierung des Saarlandes auch den Ist-Stand der Gleichstellung von Männern und Frauen aufzeigen (Gleichstellungsmonitor). Der Gleichstellungsmonitor wurde mit einer Expert:innen-AG unter Leitung Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit erarbeitet, wobei zivilgesellschaftliche Akteurinnen (z.B. Frauenrat Saarland e. V., DGB Saar-Trier, Arbeitskammer des Saarlandes, IZES GmbH, Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte, Statistisches Landesamt Saarland, Gleichstellungsbeauftragte der Universität des Saarlandes, verschiedene Ressortvertretungen) beteiligt waren. weiterlesen >>>

Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus

Knapp die Hälfte der teilzeitbeschäftigten Frauen in Deutschland im Alter von 45 bis 66 Jahren gibt an, dass sich eine Ausweitung der Arbeitszeit für sie finanziell nicht lohnt. Sie werden durch das für sie steuerlich ungünstige Ehegattensplitting ausgebremst: Bliebe vom Zusatzverdienst mehr Netto übrig, würden mehr Frauen erwerbstätig werden oder ihre Arbeitszeit ausweiten. Damit könnten 175.000 zusätzliche Vollzeitstellen besetzt werden. Zudem ginge der Anteil schlecht abgesicherter Minijobs zugunsten sozialversicherungspflichtiger Voll- oder Teilzeitbeschäftigung zurück. Das zeigt eine Erhebung der Bertelsmann Stiftung. weiterlesen >>>

Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 unverändert bei 37%

Der Gender Pay Gap gilt als der zentrale Indikator für Verdienstungleichheit zwischen Frauen und Männern. Da sich Verdienstungleichheit jedoch nicht nur auf Bruttostundenverdienste begrenzt, berechnet das Statistische Bundesamt mit dem Gender Gap Arbeitsmarkt einen Indikator für erweiterte Verdienstungleichheit. Dieser betrachtet neben der Verdienstlücke pro Stunde (Gender Pay Gap) zusätzlich die Unterschiede in der bezahlten monatlichen Arbeitszeit (Gender Hours Gap) und in der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern (Gender Employment Gap). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 27. Februar 2026 mitteilt, lag der Gender Gap Arbeitsmarkt im Jahr 2025 mit 37 % auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Damit stagniert die Entwicklung, nachdem der Indikator im Jahr 2024 noch rückläufig war. weiterlesen >>>

Gewalthilfegesetz: Informationen für Träger in Niedersachsen

Das "Gesetz zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt" (Gewalthilfegesetz) bildet eine eigenständige fachgesetzliche Grundlage für ein verlässliches und bedarfsgerechtes Hilfesystem bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen. Herzstück des Gesetzes ist ein Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt für Frauen und ihre Kinder. Dieser tritt am 1. Januar 2032 in Kraft. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung informiert Trägereinrichtungen in Niedersachsen über die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes. Zur Website Gewaltschutz Niedersachsen.

Aktueller Kalendermonat: April 2026

04|26 COURAGE! Stimme der neuen Frauenbewegung 
Die feministische Zeitschrift COURAGE (1976–1984) war als Medium der Neuen Frauenbewegung ein journalistisches, politisches und soziales Experimentierfeld voller Aufbruchstimmung. Viele ihrer Themen – von ungleichem Lohn über Gewalt bis §218 – sind bis heute aktuell. weiterlesen>>>

Termine

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29.04.2026 | Fortbildung "Genderkompetenz"
15.06.2026 | Fortbildung "Gleichstellung erfolgreich kommunizieren"
07.09.2026 | Fortbildung "Stärke: Gleichstellung - Gleichstellung stärken" Teil 1
28.09.2026 | Fortbildung "Eingruppierungsrecht für kommunale Gleichstellungsbeauftragte nach dem TVöD"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Die Stadt Meppen sucht zum 1. Januar 2027 eine Gleichstellungsbeauftragte in Teilzeit mit 19,50 Std./Woche. Es handelt sich um eine unbefristete Teilzeitstelle der Entgeltgruppe 11 TVöD. Bewerbungsschluss ist der 19.04.2026. Zur Stellenausschreibung auf der Website der Stadt Meppen

Förderhinweis Vernetzungsstelle.de