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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Ausflüge zur Frauenorten!

Die Ferien stehen vor der Tür und damit starten viele in Betriebsausflüge oder private Touren. Unser Tipp: besuchen Sie Frauenorte! Es gibt sie inzwischen in vielen Bundesländern und einige haben schon Radtouren zusammengestellt und bieten Karten an. Hier geht es zu den Frauenorten auf Vernetzungsstelle.de mit Links zu den Ländern.


Aktuelle Nachrichten

VAMV | Gegen Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss

Drastische Einschnitte beim Unterhaltsvorschuss lehnt der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) entschieden ab. „Wir sind entsetzt über die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Prien, dass für Kinder ab 16 Jahren der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss entfallen soll. Der Unterhaltsvorschuss muss weiter allen Kindern unter 18 zur Verfügung stehen, die sich nicht auf den Kindesunterhalt verlassen können“, betont Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des VAMV. „Ausgerechnet bei den Kindern zu sparen, die bereits das höchste Armutsrisiko unter den Familien haben, ist vollkommen inakzeptabel“, kritisiert Jaspers. weiterlesen >>>

Frauen im Sport #sichtbar

Videoreihe des Niedersächsischen Gleichstellungsministeriums rückt Leistungen und Herausforderungen in den Fokus. Die Videoreihe porträtiert sieben Frauen, die den Sport in Niedersachsen auf ganz unterschiedliche Weise prägen – als Leistungssportlerinnen, Trainerinnen, Vereinsgründerinnen, Ehrenamtliche oder in verantwortlichen Funktionen. Ziel der Kampagne ist es, ihre Leistungen sichtbar zu machen und zugleich auf bestehende Herausforderungen aufmerksam zu machen. weiterlesen >>>

Wissenschaftliche Studie: Befragung von 10.000 jungen Erwachsenen in Braunschweig zu Grenzüberschreitungen im Rahmen des Fahrschulunterrichts

Bei diversen Anlaufstellen melden sich immer wieder junge Frauen, die in Fahrschulen sexuell belästigt wurden. Da zu diesem Thema keine Daten vorliegen, werden die Übergriffe schnell als Einzelfälle abgetan und es scheint kein Handlungsbedarf vorzuliegen. Deshalb wird in Braunschweig eine repräsentative Befragung der 18–25-jährigen Einwohner:innen von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften durchgeführt. Aktuell werden 10.000 Anschreiben per Post verschickt, mit der Aufforderung, sich bis Ende Juli 2026 an der anonymen online Befragung zu beteiligen. weiterlesen >>>

Göttingen | Factsheet zum Thema Frauen in Wohnungsnotlagen

Die AG Frauen im Sozialpsychiatrischen Verbund (SPV) Göttingen hat ein Factsheet zum Thema Frauen* in Wohnungsnotlagen veröffentlicht. weiterlesen >>>

Deutscher Frauenrat kritisiert Haushaltsentwurf des Bundes

Der Deutsche Frauenrat kritisiert den am 6.7.2026 vom Bundeskabinett beschlossenen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr scharf. Deutschlands größte frauenpolitische Interessenvertretung warnt: Trotz Ausgaben in Rekordhöhe schlagen in den Bereichen Frauen, Familie, Gleichstellung und Gesundheit massive Kürzungen zu Buche. Diese drohen Frauen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter zu destabilisieren. weiterlesen >>>

Hamburger Gleichstellungsmonitor veröffentlicht

Wie steht es um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Hamburg? Wo zeigen sich Fortschritte, wo besteht Handlungsbedarf? Auf diese Fragen soll der Gleichstellungsmonitor der Stadt Hamburg konkrete Antworten liefern. Nun ist die fünfte Auflage (vierte Fortschreibung) erschienen. weiterlesen >>>

NRW veröffentlicht Familienbericht

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat den Bericht im Auftrag des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration erstellt. Er untersucht zentrale Lebenslagen von Familien im Land und befasst sich mit inhaltlichen Schwerpunkten von Familienvielfalt und Bildung über Erwerbs- und Sorgearbeit bis hin zu Armut, Wohnen, Teilhabe, Gesundheit und dem Umgang mit multiplen Krisen. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine zentrale Herausforderung. weiterlesen >>>

Niedersachsen | Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes des Bundes zur Verbandsbeteiligung freigegeben

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 7. Juli 2026 dem Entwurf eines "Gesetzes zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes des Bundes" zugestimmt und zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Der Gesetzesentwurf setzt das "Bundesgesetz zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt" (Gewalthilfegesetz) um. Dieses war am 28. Februar 2025 in Kraft getreten. Das Bundesgesetz verpflichtet die Länder zur Umsetzung und inhaltlichen Ausgestaltung des Gewalthilfegesetzes. Diese Aufgabe nimmt das Land durch den "Gesetzes­entwurf zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes des Bundes" (Nds. AG GewHG) wahr. weiterlesen >>>

Die Kosten der Gewalt

Gewalt hat eine finanzielle Dimension. Kriege haben verheerende Auswirkungen auf die Volkswirtschaft eines Landes. Der mit Abstand größte Kostenfaktor für eine Gesellschaft ist aber eine ganz andere Form von Gewalt: Nicht etwa militärische Konflikte verursachen weltweit betrachtet die höchsten Kosten, sondern häusliche Gewalt. Deren finanzielle Folgen überschreiten die Kosten von Kriegen um ein Vielfaches, schildern die Konfliktforscher:innen Anke Hoeffler und James D. Fearon. weiterlesen >>>

Aussage gegen Aussage bei Sexualdelikten

Zwischen Opferschutz, Unschuldsvermutung und schwieriger Beweisführung: Kriminalkommissarin und POLITEIA-Preisträgerin Alexa Reinhard spricht im Interview mit Sylke Schumann, Pressesprecherin der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin über verbreitete Mythen, rechtliche Hürden und notwendige Veränderungen im Umgang mit Sexualstraftaten. weiterlesen >>>

Deutscher Frauenrat | Reformen: Für Frauen steht jetzt alles auf dem Spiel

Die Bundesregierung will mit umfassenden Reformen aus der Krise kommen. Der Deutsche Frauenrat warnt davor, bei den Vorhaben auf Kosten von Frauen zu sparen. Im Zusammenwirken drohen Reformpläne und Haushaltskürzungen für Frauen einen gleichstellungspolitischen Erdrutsch auszulösen. weiterlesen >>>

Baden-Württemberg | Analyse zum Hilfesystem vorgelegt

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat eine Ausgangsanalyse des Frauenhilfesystems im Bundesland durchgeführt, um die derzeitige Versorgungssituation darzustellen und eine Grundlage für die Entwicklungsplanung für den Auf- und Ausbau für die kommenden Jahre zu erstellen. weiterlesen >>>

Reformvorschlag für das Ehegattensplitting

In einem offenen Brief an die Bundesregierung haben die Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Nicola Fuchs-Schündeln, Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, und Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics am DIW Berlin, einen Reformvorschlag zur Reform des Ehegattensplittings veröffentlicht. weiterlesen >>>

Thüringer Landtag: Antrag will Gleichstellung schwächen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) kritisiert den erneuten Gesetzentwurf im Thüringer Landtag, mit dem die gesetzliche Verpflichtung zur Bestellung kommunaler Gleichstellungsbeauftragter aufgehoben werden soll, mit Nachdruck. Nachdem ein erster Gesetzentwurf zur Abschaffung zentraler gleichstellungspolitischer Strukturen bereits im Frühjahr am Thüringer Landtag gescheitert war, folgt nun der nächste Versuch mit dem Ziel: die gesetzlich verankerte kommunale Gleichstellungsarbeit auszuhöhlen. Der neue Entwurf begründet die Abschaffung der gesetzlichen Verpflichtung im Wesentlichen mit Haushaltszwängen, kommunaler Selbstverwaltung und der Behauptung, freiwillige Gleichstellungsmaßnahmen seien zur Erfüllung des Grundgesetzes ausreichend. Keine dieser Begründungen hält einer näheren Betrachtung stand. weiterlesen >>>

Demokratie braucht Gleichstellung – Deutscher Frauenrat sagt Sozialabbau und Kürzungen den Kampf an

Der Deutsche Frauenrat (DF) hat sich mit zahlreichen Beschlüssen gegen Sozialabbau und eine allgemeine Depriorisierung von Gleichstellungspolitik unter der schwarz-roten Bundesregierung in Stellung gebracht. Die Mitgliederversammlung des DF verabschiedete einen umfangreichen Forderungskatalog, der ihren Dachverband als starke und solidarische Stimme für Frauen mit Blick auf die angestrebten Kürzungen und sozialpolitischen Reformen im Bereich Gesundheit, Pflege und Rente kräftigen soll. weiterlesen >>>

Der Unterhaltsvorschuss - Eine Hilfe für Alleinerziehende

Der Unterhaltsvorschuss ist eine wichtige finanzielle Hilfe für Alleinerziehende: Bleiben die Unterhaltszahlungen des zweiten Elternteils unter dem festgesetzten Regelbedarf, springt der Staat ein. Wer hat Anspruch, wo und wie wird der Anspruch geltend gemacht, wer muss den Vorschuss zurückzahlen? Das Bundesfamilienministerium informiert über die Regelungen zum Unterhaltsvorschuss unter familienportal.de/familienportal/familienleistungen/unterhaltsvorschuss

Das Bundesfamilienministerium plant derzeit Änderungen beim Unterhaltsvorschuss, da die Höhe der Leistungen enorm angestiegen sei. Die Nicht-Leistung von Unterhalt gehört auch zum Themenfeld Häusliche Gewalt, nämlich der ökonomischen Gewalt. Hier finden Sie Informationen zum Thema ökonomische Gewalt.

Gewalthilfegesetz: Informationen für Träger in Niedersachsen

Das "Gesetz zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt" (Gewalthilfegesetz) bildet eine eigenständige fachgesetzliche Grundlage für ein verlässliches und bedarfsgerechtes Hilfesystem bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen. Herzstück des Gesetzes ist ein Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt für Frauen und ihre Kinder. Dieser tritt am 1. Januar 2032 in Kraft. 

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung informiert Trägereinrichtungen in Niedersachsen mit FAQs über die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes. Hier geht es zu den FAQ auf der Website Gewaltschutz Niedersachsen. Stand 13.7.2026

Fachtag

Der interaktive Fachtag am 26.08.2026 beleuchtet, wie Klassismus und geschlechtsspezifische Machtverhältnisse den Zugang zu Familienplanung, Gesundheitsversorgung, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen gesundheitliche, beratungsbezogene und intersektionale Perspektiven sowie die Reflexion eigener Haltungen. Ein Impulsvortrag von Brigitte Theißl und praxisorientierte Workshops bieten Raum für fachlichen Austausch und neue Impulse. Ihre Anmeldung können Sie HIER vornehmen.

GFMK

Frauenarmut ganzheitlich begegnen – Teilhabe stärken
Am 18. und 19. Juni tagten die Gleichstellungsministerinnen, -minister und -senatorinnen der Länder in Dresden, da Sachsen in diesem Jahr den Vorsitz hatte. Im Mittelpunkt der Beratungen stand das Leitthema: gleichwertige Teilhabe durch Ressourcengerechtigkeit und die Bekämpfung der Armut von Frauen. Die Beschlüsse der GFMK finden Sie in Kürze unter www.gleichstellungsministerkonferenz.de/dokumente-beschluesse.html. Im Jahr 2027 wird Schleswig-Holstein den Vorsitz der 37. GFMK übernehmen.

Aktueller Kalendermonat: Juli 2026

Der Juliane Bartel Medienpreis wird seit 2001 in Niedersachsen vergeben und zeichnet Beiträge aus, die ein faires und gleichberechtigtes Frauenbild fördern. 2026 feiert er sein 25-jähriges Jubiläum und gilt heute als wichtiges Signal gegen Klischees und für vielfältige Rollenbilder in den Medien. weiterlesen>>>

Termine

Alle Termine >>>
26.08.2026 | Fachtag "(K)eine Frage der Klasse - Klassismus und reproduktive Gerechtigkeit"
02.09.2026 | Fortbildung "Den Verfassungsauftrag umsetzen" - für Verwaltungskräfte/Büromitarbeitende von Gleichstellungsbeauftragten (bundesweit)
07.09.2026 | Fortbildung "Grundlagen. Haltung. Wirkung." Teil 1
28.09.2026 | Fortbildung "Eingruppierungsrecht für kommunale Gleichstellungsbeauftragte nach dem TVöD"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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