Weiter zum Inhalt
Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Bundeskonferenz in Lübeck

Unter dem Motto "Kurs halten in antifeministischen Gewässern" fand die 29. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Lübeck statt.


Aktuelle Nachrichten

Multiplikator:innenschulung: Kinder und Jugend­liche in Familien mit Partner­schafts­gewalt stärken | ab 26.08.2026

Noch bis zum 1. Juni 2026 sind Interessens­bekundungen zur kosten­losen Multi­pli­ka­tor:innen­schulung "Kinder und Jugend­liche in Familien mit Partner­schafts­gewalt für Lehr­kräfte und Fach­kräfte der So­zia­len Ar­beit in Nieder­sachsen 2026-2027" möglich. Die mehr­teil­ige Schu­lung mit Block­semi­naren, Selbst­lern­zeiten und Coaching­an­teilen ist Teil eines Pilot­pro­jekts, das vom Insti­tut für Schule, Jugend­hilfe und Familie e.V. unter der Leitung von Prof. Dr. Angelika Henschel (Leuphana Universität Lüneburg) durch­geführt wird. Die Schulung startet Ende August 2026. Anmeldungen sind bis zum 1. Juni 2026 möglich. weiterlesen >>>

29. Bundeskonferenz in Lübeck: "Kurs halten in antifeministischen Gewässern"

Mehr als 500 Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland haben an der 29. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands teilgenommen, die vom 17.-19.5. in Lübeck stattfand. Diskutiert wurde über die Gefahr von Antifeminismus für Gleichstellung und Demokratie und über weitere zentrale Herausforderungen zum Thema Gleichstellung von Frauen. Während einer Demonstration zum Holstentor brachten etwa 700 Teilnehmer:innen der Bundeskonferenz und Lübecker Unterstützer:innen ihre Forderungen lautstark auf die Straße. Mit der Lübecker Erklärung und der Verabschiedung von mehr als 30 Anträgen richteten die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten klare Forderungen an die Politik. weiterlesen >>>

Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kindern unter 3 Jahren

Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation. Im Jahr 2025 gingen 39,7 % der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 10. Mai mitteilt. Bei Vätern, die mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die Erwerbs­tätigen­quote mit 88,7 % mehr als doppelt so hoch. weiterlesen >>>

Umfrage Marburger Bund

Durch eine bundesweite Mitgliederbefragung unter mehr als 9.000 angestellten Ärztinnen und Ärzten, sieht der Marburger Bund Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung als relevantes Problem im Kliniken. Zwei Drittel der Befragten sind weiblich und knapp die Hälfte 40 Jahre und jünger. weiterlesen >>>

Juliane Bartel Medienpreis 2026: Niedersachsen würdigt zum 25. Mal die besten Beiträge zum Thema Gleichstellung

Zum 25. Mal verleiht das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung in diesem Jahr gemeinsam mit seinen Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie dem Medienpartner NDR den Juliane Bartel Medienpreis. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Land Medienschaffende, die sich in vielfältiger Art und Weise mit dem Thema Gleichstellung auseinandersetzen. Interessierte können sich ab sofort mit ihrem Beitrag bewerben. weiterlesen >>>

Berlin startet neues Projekt gegen digitale Gewalt zum Schutz von Frauen

Digitale Gewalt gegen Frauen nimmt zu und greift immer tiefer in den Alltag von Betroffenen ein. Auch die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen in zentralen Bereichen einen weiteren Anstieg bei Sexualdelikten und machen den Handlungsdruck sehr deutlich. Zugleich haben die jüngsten prominenten Fälle noch einmal sichtbar gemacht, wie intensiv und schädigend digitale Gewalt in das Leben von Betroffenen eingreift. Vor diesem Hintergrund startet Berlin gemeinsam mit der Initiative „Ein Team gegen digitale Gewalt“ ein neues landesweites Projekt gegen digitale geschlechtsspezifische Gewalt aus dem sozialen Umfeld. Ziel ist es, Fachkräfte in Frauenhäusern, Schutzunterkünften und Beratungsstellen gezielt zu stärken und Betroffenen dadurch schneller passgenaue Hilfe zu ermöglichen. weiterlesen >>>

Bei 25,2 % aller Paare im Erwerbsalter ist eine Person geringfügig oder nicht erwerbstätig

Immer weniger Paare setzen auf das traditionelle Modell, bei dem eine erwerbstätige Person den Hauptverdienst beisteuert und die andere geringfügig oder gar nicht erwerbstätig ist. 2025 gab es insgesamt rund 14,0 Millionen Paare, in denen beide Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren waren. In jedem vierten dieser Paare (25,2 %) war eine Person geringfügig oder gar nicht erwerbstätig und die zweite Person mehr als geringfügig erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt. weiterlesen >>>

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 zeigt einen Rückgang der erfassten Straftaten in Deutschland. Auch die Gewaltkriminalität ging zurück, einen Anstieg gab es dagegen bei Sexualdelikten. weiterlesen >>>

Gesetzentwurf | Besserer Schutz vor digitaler Gewalt

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat am 17. April den Entwurf eines Gesetzes gegen digitale Gewalt vorgestellt. Mit dem Gesetz soll der strafrechtliche Schutz vor digitaler Gewalt verbessert werden: Insbesondere sollen Strafbarkeitslücken im Bereich bildbasierter sexualisierter Gewalt geschlossen werden. Sie betreffen insbesondere das Herstellen sexualisierter Deepfakes und Fälle des sog. digitalen Voyeurismus. Darüber hinaus soll es Betroffenen von digitaler Gewalt erleichtert werden, selbst gegen die Verletzungen ihrer Rechte vorzugehen. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode vereinbart und wurde über mehrere Monate hinweg im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz erarbeitet. weiterlesen >>>

Preis für mehr Frauen im Handwerk

Das Projekt "Frau-Handwerk-Nachfolge" der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) hat zum zweiten Mal im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für Handwerksorganisationen Best-Practice-Beispiele für mehr Frauen und Chefinnen im Handwerk ermittelt. Außerdem wurden Vorbild-Handwerkerinnen als Role Models ausgezeichnet. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesgleichstellungsministerin, Mareike Wulf, überreichte am 21. April bei einer Fachtagung in Berlin die Urkunden. weiterlesen >>>

Lehrkräfte unterschätzen Mädchen in Mathe – und überschätzen ihre sprachlichen Leistungen

Morgen ist Girlsday bzw. Boysday. Daher hat das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe aktuelle Forschungsergebnisse zur Bewertung von Jungen und Mädchen in der Schule veröffentlicht. Lehrkräfte neigen dazu, Mädchen und Jungen Kompetenzen zuzuschreiben, die von den gemessenen Leistungen der Geschlechtergruppen abweichen. Bei vergleichbaren Testergebnissen werden Jungen im Durchschnitt in Mathematik eher überschätzt und Mädchen unterschätzt. Im sprachlichen Bereich zeigt sich das umgekehrte Muster: Mädchen werden tendenziell überschätzt, Jungen unterschätzt. weiterlesen >>>

Zugang zum Recht für Asylsuchende weiter erschwert

Das Bundesinnenministerium hat angekündigt, ab 2027 die staatliche Förderung für behördenunabhängige Asylverfahrensberatung zu streichen. Dies kritisiert der Juristinnenbund aufs Schärfste. Es habe gravierende Folgen für Schutzsuchende, insbesondere für besonders schutzbedürftige Geflüchtete wie Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere Frauen und queere Personen. weiterlesen >>>

GREVIO-Delegation zu Besuch in Bremen

Am 16. April 2026 hat der Bremer Senat eine Delegation der Expertinnen- und Expertengruppe GREVIO empfangen. Im Rahmen eines Staatenbesuchs prüft das Gremium des Europarates für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland. Gespräche mit Regierungsvertreterinnen und -vertretern und der Zivilgesellschaft führt die GREVIO-Delegation auch nach Baden-Württemberg, Berlin und Thüringen. Empfehlungen für Verbesserungen werden die Berichterstatterinnen im zusammenfassenden Länderbericht zu Deutschland voraussichtlich zum Jahresende 2026 vorlegen. weiterlesen >>>

Deutscher Verein: Empfehlungen zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes

Ab Januar 2027 müssen die Bundesländer auf Grundlage des Gewalthilfegesetzes (GewHG) des Bundes ein Netz an ausreichenden, niedrigschwelligen, fachlichen sowie bedarfsgerechte Schutz- und Beratungsangebote für Mädchen, Frauen und ihre Kinder bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt sicherstellen. In seinen Empfehlungen gibt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Hinweise, was die Bundesländer beachten sollten, um dieses Ziel zu erreichen und umzusetzen. Er hält dabei ein abgestimmtes Vorgehen der Länder erforderlich, damit für jede gewaltbetroffene Frau unabhängig von ihrem Wohnort ein Zugang zu Schutz und Beratung gewährleistet ist. weiterlesen >>>

Aktueller Kalendermonat: Mai 2026

05|26 DIE SCHATTEN DES RUHMS
Was Frauen in den Medien erleben
Digitale Gewalt, Hatespeech und Deepfakes zeigen schonungslos, wie sehr Frauen in Medien und Öffentlichkeit noch immer sexualisiert, eingeschüchtert und bedroht werden. Der Text wirft einen eindringlichen Blick hinter die Fassade des Ruhms - und macht klar, warum sich dringend etwas ändern muss. weiterlesen>>>

Termine

Alle Termine >>>
15.06.2026 | Fortbildung "Gleichstellung erfolgreich kommunizieren"
07.09.2026 | Fortbildung "Stärke: Gleichstellung - Gleichstellung stärken" Teil 1
28.09.2026 | Fortbildung "Eingruppierungsrecht für kommunale Gleichstellungsbeauftragte nach dem TVöD"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

Newsletter

Monatlich erscheint unser kostenloser Newsletter mit aktuellen Nachrichten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Sie können den Newsletter kostenlos abonnieren. Hier geht es zur Anmeldung. Die letzten Ausgaben finden Sie hier als pdf-Datei zum Download.

Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frauen (ZFG) sucht zu sofort ein*e Referent*in (w/m/d) für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Stabsangelegenheiten in Teilzeit (25 Stunden). Die Eingruppierung erfolgt in EG 13 TV-L oder Besoldungsgruppe A 13. Bewerbungen sind bis zum 29.05.2026 möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Landes Bremen.

Förderhinweis Vernetzungsstelle.de