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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Bundeskonferenz in Lübeck im Mai

Vom 17. bis 19. Mai findet in Lübeck die Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. Auch die Vernetzungsstelle wird wieder mit einem Infostand dabei sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Aktuelle Nachrichten

Juliane Bartel Medienpreis 2026: Niedersachsen würdigt zum 25. Mal die besten Beiträge zum Thema Gleichstellung

Zum 25. Mal verleiht das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung in diesem Jahr gemeinsam mit seinen Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie dem Medienpartner NDR den Juliane Bartel Medienpreis. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Land Medienschaffende, die sich in vielfältiger Art und Weise mit dem Thema Gleichstellung auseinandersetzen. Interessierte können sich ab sofort mit ihrem Beitrag bewerben. weiterlesen >>>

Berlin startet neues Projekt gegen digitale Gewalt zum Schutz von Frauen

Digitale Gewalt gegen Frauen nimmt zu und greift immer tiefer in den Alltag von Betroffenen ein. Auch die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen in zentralen Bereichen einen weiteren Anstieg bei Sexualdelikten und machen den Handlungsdruck sehr deutlich. Zugleich haben die jüngsten prominenten Fälle noch einmal sichtbar gemacht, wie intensiv und schädigend digitale Gewalt in das Leben von Betroffenen eingreift. Vor diesem Hintergrund startet Berlin gemeinsam mit der Initiative „Ein Team gegen digitale Gewalt“ ein neues landesweites Projekt gegen digitale geschlechtsspezifische Gewalt aus dem sozialen Umfeld. Ziel ist es, Fachkräfte in Frauenhäusern, Schutzunterkünften und Beratungsstellen gezielt zu stärken und Betroffenen dadurch schneller passgenaue Hilfe zu ermöglichen. weiterlesen >>>

Gesetzentwurf | Besserer Schutz vor digitaler Gewalt

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat am 17. April den Entwurf eines Gesetzes gegen digitale Gewalt vorgestellt. Mit dem Gesetz soll der strafrechtliche Schutz vor digitaler Gewalt verbessert werden: Insbesondere sollen Strafbarkeitslücken im Bereich bildbasierter sexualisierter Gewalt geschlossen werden. Sie betreffen insbesondere das Herstellen sexualisierter Deepfakes und Fälle des sog. digitalen Voyeurismus. Darüber hinaus soll es Betroffenen von digitaler Gewalt erleichtert werden, selbst gegen die Verletzungen ihrer Rechte vorzugehen. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode vereinbart und wurde über mehrere Monate hinweg im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz erarbeitet. weiterlesen >>>

Preis für mehr Frauen im Handwerk

Das Projekt "Frau-Handwerk-Nachfolge" der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) hat zum zweiten Mal im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für Handwerksorganisationen Best-Practice-Beispiele für mehr Frauen und Chefinnen im Handwerk ermittelt. Außerdem wurden Vorbild-Handwerkerinnen als Role Models ausgezeichnet. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesgleichstellungsministerin, Mareike Wulf, überreichte am 21. April bei einer Fachtagung in Berlin die Urkunden. weiterlesen >>>

Lehrkräfte unterschätzen Mädchen in Mathe – und überschätzen ihre sprachlichen Leistungen

Morgen ist Girlsday bzw. Boysday. Daher hat das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe aktuelle Forschungsergebnisse zur Bewertung von Jungen und Mädchen in der Schule veröffentlicht. Lehrkräfte neigen dazu, Mädchen und Jungen Kompetenzen zuzuschreiben, die von den gemessenen Leistungen der Geschlechtergruppen abweichen. Bei vergleichbaren Testergebnissen werden Jungen im Durchschnitt in Mathematik eher überschätzt und Mädchen unterschätzt. Im sprachlichen Bereich zeigt sich das umgekehrte Muster: Mädchen werden tendenziell überschätzt, Jungen unterschätzt. weiterlesen >>>

Zugang zum Recht für Asylsuchende weiter erschwert

Das Bundesinnenministerium hat angekündigt, ab 2027 die staatliche Förderung für behördenunabhängige Asylverfahrensberatung zu streichen. Dies kritisiert der Juristinnenbund aufs Schärfste. Es habe gravierende Folgen für Schutzsuchende, insbesondere für besonders schutzbedürftige Geflüchtete wie Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere Frauen und queere Personen. weiterlesen >>>

GREVIO-Delegation zu Besuch in Bremen

Am 16. April 2026 hat der Bremer Senat eine Delegation der Expertinnen- und Expertengruppe GREVIO empfangen. Im Rahmen eines Staatenbesuchs prüft das Gremium des Europarates für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland. Gespräche mit Regierungsvertreterinnen und -vertretern und der Zivilgesellschaft führt die GREVIO-Delegation auch nach Baden-Württemberg, Berlin und Thüringen. Empfehlungen für Verbesserungen werden die Berichterstatterinnen im zusammenfassenden Länderbericht zu Deutschland voraussichtlich zum Jahresende 2026 vorlegen. weiterlesen >>>

Gleichstellungsarbeit in deutschen Kommunen bedroht?

Antifeministische Angriffe auf kommunale Gleichstellungsarbeit nehmen deutlich zu und stellen eine wachsende Gefahr für die Demokratie dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Erhebung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, die in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung entstanden ist. Die Studie ist Grundlage für eine Handreichung und basiert auf einer bundesweiten Befragung von 351 kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. weiterlesen >>>

Was passiert, wenn Männer sich nicht „männlich genug“ fühlen? Meta-Analyse zu Bedrohung der Männlichkeit gibt Aufschluss

Was geschieht, wenn Männer das Gefühl haben, nicht ausreichend männlich zu sein? Eine neue sozialpsychologische Studie zeigt: Viele Männer erleben Männlichkeit als unsicheren Status, der immer wieder bestätigt werden muss. Dieser Druck ist kein Randphänomen, sondern beeinflusst messbar und verlässlich Gefühle, Selbstbild, Einstellungen und Verhalten von Männern. Mit spürbaren Folgen: für Männer selbst, ihr Umfeld und die Gesellschaft insgesamt, etwa durch das Wählen autoritärer, rechter Parteien. weiterlesen >>>

Reformkatalog gegen sexualisierte Deepfakes: Echter Schutz gegen gefälschte Bilder

Mit seinem aktuellen Policy Paper macht der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) deutlich: Nicht einvernehmliche sexualisierende Deepfakes sind eine schwerwiegende Form digitaler geschlechtsspezifischer Gewalt, die im deutschen und europäischen Recht bislang nicht ausreichend adressiert wird. Der djb legt deshalb Vorschläge für notwendige Änderungen im materiellen und prozessualen Recht vor, um nicht zuletzt das allgemeine Persönlichkeitsrecht Betroffener zu schützen und die Gleichberechtigung umzusetzen. Betroffene müssen wirksam geschützt und digitale Räume rechtsstaatlich gesichert werden. weiterlesen >>>

Interessenbekundung: Förderung von Modellprojekten zur Gewaltprävention

Das Bundesfrauenministerium ruft mit einem Interessenbekundungsverfahren zu neuen Modellprojekten zur Prävention von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt auf. Träger können sich bis zum 15. Mai 2026 mit innovativen Konzepten bewerben. Die Förderschwerpunkte liegen auf Maßnahmen zur Gewaltprävention in der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Bildung, auf Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Täterarbeit, auf sozialraumbezogenen Ansätzen und auf digitaler Gewaltprävention. weiterlesen >>>

Studie | Einfluss gewalttätiger Angriffe auf politische Partizipation von Frauen

Das Risiko gewalttätiger Angriffe schreckt Frauen nicht von der Lokalpolitik ab – wenn sie hoch motiviert sind. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. weiterlesen >>>

Gewalthilfegesetz: Informationen für Träger in Niedersachsen

Das "Gesetz zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt" (Gewalthilfegesetz) bildet eine eigenständige fachgesetzliche Grundlage für ein verlässliches und bedarfsgerechtes Hilfesystem bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen. Herzstück des Gesetzes ist ein Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt für Frauen und ihre Kinder. Dieser tritt am 1. Januar 2032 in Kraft. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung informiert Trägereinrichtungen in Niedersachsen über die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes. Zur Website Gewaltschutz Niedersachsen.

Aktueller Kalendermonat: April 2026

04|26 COURAGE! Stimme der neuen Frauenbewegung 
Die feministische Zeitschrift COURAGE (1976–1984) war als Medium der Neuen Frauenbewegung ein journalistisches, politisches und soziales Experimentierfeld voller Aufbruchstimmung. Viele ihrer Themen – von ungleichem Lohn über Gewalt bis §218 – sind bis heute aktuell. weiterlesen>>>

Termine

Alle Termine >>>
15.06.2026 | Fortbildung "Gleichstellung erfolgreich kommunizieren"
07.09.2026 | Fortbildung "Stärke: Gleichstellung - Gleichstellung stärken" Teil 1
28.09.2026 | Fortbildung "Eingruppierungsrecht für kommunale Gleichstellungsbeauftragte nach dem TVöD"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Die Stadt Uelzen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte in Teilzeit mit 19,5 Std./Woche. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle der Entgeltgruppe 9c TVöD. Bewerbungsschluss ist der 10.05.2026. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Uelzen.

Förderhinweis Vernetzungsstelle.de