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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Unser Fortbildungsangebot

In Seminaren und Werkstattgesprächen werden Themen behandelt, die speziell auf den Teilnehmerinnenkreis der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zugeschnitten sind. Trainings dienen vor allem dem Erwerb von Spezialkenntnissen. Fortbildungen können auch für geschlossene Gruppen gebucht werden. Es werden Fortbildungen zu Grundlagen der Gleichstellungsarbeit und zu Gleichstellungsthemen angeboten.

Hier finden Sie unseren Fortbildungsflyer im PDF-Format zum ausdrucken und weitergeben.


2-tägige Fortbildung in Hannover für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus allen Bundesländern

Der Arbeitsalltag von Gleichstellungsbeauftragten ist vielseitig und immer wieder herausfordernd. Manchmal kommt es darauf an, sich beraterisch verhalten zu können. Für einen Moment werden alle Aspekte, die zu einem Problem oder einer Frage geführt haben, genauer betrachtet. Es geht darum, im Rahmen der Möglichkeiten eine Lösungsidee zu entwickeln, die sich in der Praxis umsetzen lässt und als Weiterentwicklung erlebt werden kann. 

Gut zu wissen, mit welcher Haltung, welcher Idee und welchen Methoden in diesem Zusammenhang gearbeitet werden kann: 

  • Was ist im beraterischen Kontext zu beachten? 
  • Mit welcher Haltung können wir beraterisch arbeiten? 
  • Gibt es einen idealtypischen Ablauf in einem Beratungs-Setting? 
  • Wie lassen sich Beratungsergebnisse kommunizieren? 
  • Wie können Beratungsgespräche dokumentiert werden? 
  • Welches beraterische Angebot möchten Sie als Gleichstellungsbeauftragte etablieren? 
  • Welche reflexiven Gewohnheiten sind in diesem Zusammenhang nützlich? 
  • Wir arbeiten prozess- und zielorientiert sowie methodisch abwechslungsreich. 

Dabei nutzen wir theoretische Impulse, die versammelte Erfahrung und den kollegialen Austausch, um zu neuer Erkenntnis und handlungsleitenden Schritten zu kommen. Ziel ist es, eine beraterische Kompetenz aufzubauen oder weiterzuentwickeln. 

Die Referentin Christiane Ringhoff-Kardaß ist Diplompädagogin, zertifizierte Supervisorin, Coach und systemische Beraterin. Sie begleitet Fach- und Führungskräfte sowie Organisationen in ihrer beruflichen Entwicklung. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Vermittlung systemischer Kompetenzen. Ihr Beratungsansatz ist ressourcen- und lösungsorientiert und zielt auf nachhaltiges Arbeiten und gesundes Führen. 

>> weitere Informationen und Anmeldung zum Download

 

½-tägige Online-Fortbildung für Gleichstellungsbeauftragte, bundesweit

Diskriminierung von Frauen zeigt sich auf vielen unterschiedlichen Ebenen in Politik und Verwaltung. Zunehmend wird dabei auch der Fokus auf Bereiche gerichtet, in denen nicht auf den ersten Blick Gleichstellungsaspekte erkennbar sind. Der öffentliche Einkauf bzw. die öffentliche Beschaffung spielt in Verwaltungen eine zunehmende Rolle und können durch entsprechende Handlungsweisen Einfluss auf Menschen- und Arbeitsrechte haben. 

Die Veranstaltung widmet sich dem Thema der geschlechtergerechten Vergabe. Im Mittelpunkt stehen: 

  • rechtliche Grundlagen
  • praktische Umsetzungsmöglichkeiten 
  • aktuelle Herausforderungen in der Beschaffungspraxis sowie Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung 

Es ist geplant das Grundlagenwissen in weiteren Workshops zu vertiefen. Dann geben Sie dies gerne schon bei der Anmeldung an. Der Vertiefungsworkshop kann auch ohne Teilnahme am Einführungsseminar gebucht werden. 

Als Referentin gibt Rosa Grabe, Expertin für nachhaltige und faire öffent-liche Beschaffung bei FEMNET e. V., praxisnahe Einblicke in die Umsetzung einer fairen, sozialen und ökologischen Beschaffung. Sie zeigt, wie Städte, Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen ihre Einkaufsmacht gezielt nutzen können, um bessere Arbeitsbedingungen, den Schutz von Menschenrechten und nachhaltige Umweltstandards entlang globaler Lieferketten zu fördern. Anhand konkreter Beispiele wird veranschaulicht, wie soziale Kriterien, Frauenrechte und faire Arbeitsbedingungen in Vergabeverfahren berücksichtigt und wirksam verankert werden können. Es ist geplant das Grundlagenwissen in weiteren Workshops zu vertiefen. Dann geben Sie dies gerne schon bei der Anmeldung an. Der Vertiefungs-workshop kann auch ohne Teilnahme am Einführungsseminar gebucht werden.

>>>Hier geht's zur Anmeldung

 

Wenn KI Vorurteile übernimmt: Bias, Diskriminierung und die Rolle der Gleichstellung

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in Verwaltung und Arbeitsalltag, etwa bei der Erstellung von Texten, der Auswertung von Daten, in Auswahlprozessen oder bei automatisierten Entscheidungshilfen. Dabei erscheinen KI-Systeme häufig objektiv und neutral. Tatsächlich können sie jedoch bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten, stereotype Rollenbilder und Diskriminierungsmuster reproduzieren oder sogar verstärken. 

Der Workshop vermittelt grundlegendes Wissen darüber, wie Bias in KI-Systemen entsteht und an welchen Stellen geschlechtsbezogene und intersektionale Verzerrungen sichtbar werden können. Anhand konkreter Beispiele wird gemeinsam betrachtet, welche Auswirkungen solche Verzerrungen auf Personalprozesse, Kommunikation, Entscheidungsfindung und gesellschaftliches Zusammenleben haben können. 

Wie lassen sich diskriminierende oder stereotype Ergebnisse erkennen und kritisch einordnen? Und wie können Gleichstellungsbeauftragte dazu beitragen, dass KI-Anwendungen verantwortungsvoll, diskriminierungssensibel und gleichstellungsorientiert eingesetzt werden?

Das Meeting wird von 10.00 - 12.00 Uhr via Zoom stattfinden. Unter dem folgenden Link können Sie sich verbindlich anmelden: https://eveeno.com/269578408. Die Zoom-Zugangsdaten werden Ihnen darauffolgend zugesendet.

 

1-tägige Fortbildung für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus allen Bundesländern

Die Fortbildung vermittelt Gleichstellungsbeauftragten grundlegende Kenntnisse für ihre Mitwirkung in Personalauswahlverfahren, insbesondere im Bereich von Stellenbeschreibungen, Stellenbewertungen und Eingruppierungen. 

Behandelt werden Funktionen und Inhalte von Stellenbeschreibungen, die Unterscheidung zwischen Tätigkeiten und Anforderungen, Entgeltbestandteile sowie verschiedene Verfahren der Arbeitsbewertung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stellenbewertung und Eingruppierung nach TVöD VKA. Ergänzt wird das Programm durch Erfahrungsaustausch und die Frage, welchen gleichstellungswirksamen Einfluss Gleichstellungsbeauftragte in diesen Prozessen konkret ausüben können. 

Die Referentin Dr. Andrea Jochmann-Döll ist seit 1995 freiberufliche Wissenschaftlerin und Beraterin. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben sowie der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern.

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1-tägige Online-Fortbildung für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus allen Bundesländern

Netzwerke zu knüpfen ist für Gleichstellungsbeauftragte essentiell. Dabei sollte Netzwerken nicht als Belastung und Mehrarbeit gesehen werden, sondern als essentieller und selbstverständlicher Bestandteil des täglichen Arbeitens. 

Mittels einer Netzwerkanalyse kann systematisch auf die Expertise des Netzwerks zurückgegriffen werden, um eigene oder Gleichstellungsziele voranzubringen. 

Das Seminar: 

  • führt in die Systematik einer Netzwerkanalyse ein 
  • gibt Impulse zur Erweiterung und Verstetigung des Netzwerkes 
  • lädt zur Reflektion der eigenen Netzwerkstrategien ein

Durch die Fortbildung führt Annette Wiede, Fachreferentin der Vernetzungsstelle. Als Diplom-Sozialpädagogin bringt sie langjährige Erfahrung und fachliche Expertise aus der Gleichstellungsarbeit mit. Darüber hinaus war sie als kommunale und betriebliche Gleichstellungsbeauftragte sowie als Geschäftsführerin der LAG Niedersachsen tätig.

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09.-10.02.2027 | TEIL 1 "Grundlagen. Haltung. Wirkung"

Sie erwartet eine praxisnahe Einführung in ihre vielfältigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Im ersten Teil stehen die rechtlichen Grundlagen der Gleichstellungsarbeit sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle im Mittelpunkt. Dabei geht es unter anderem um die eigenen Rechte und Pflichten, den souveränen Umgang mit Verwaltung und Politik sowie um Möglichkeiten der Vernetzung.

13.04.2027 | TEIL 2 "Wirksam werden"

Im zweiten Teil der Grundqualifikation werden die Inhalte aus Teil 1 vertieft und auf die praktische Arbeit übertragen. Im Mittelpunkt stehen die strategische und erfolgreiche Umsetzung von Vorhaben, der Austausch über eigene Praxiserfahrungen und die gemeinsame Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit. Zugleich bietet die Intensivfortbildung Raum, das Netzwerk der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zu stärken.

Durch die Fortbildung führt Annette Wiede, Fachreferentin der Vernetzungsstelle. Als Diplom-Sozialpädagogin bringt sie langjährige Erfahrung und fachliche Expertise aus der Gleichstellungsarbeit mit. Darüber hinaus war sie als kommunale und betriebliche Gleichstellungsbeauftragte sowie als Geschäftsführerin der LAG Niedersachsen tätig.

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1-tägige Fortbildung für Gleichstellungsbeauftragte, Personalverantwortliche und Personalräte aus Niedersachsen

Die Fortbildung nimmt den gesamten Bewerbungs- und Auswahlprozess in den Blick. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Auswahlverfahren von der Erstellung des Anforderungsprofils bis zur Vertragsunterzeichnung diskriminierungsfrei gestaltet werden können. 

Beleuchtet werden die rechtlichen Grundlagen, insbesondere NKomVG, NGG und AGG, sowie mögliche unbewusste Denkmuster, die Auswahlentscheidungen beeinflussen können. Darüber hinaus bietet die Fortbildung Raum für den Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Verabredungen für eine faire und diskriminierungsfreie Personalauswahl. 

Gleichstellungsbeauftragte, Personalräte und Personalverantwortliche haben dabei unterschiedliche Aufgaben und Beteiligungsrechte. Eine frühzeitige und gute Zusammenarbeit kann dazu beitragen, Bewerbungsverfahren transparent und gleichstellungsorientiert zu gestalten.

Durch die Fortbildung führt Annette Wiede, Fachreferentin der Vernetzungsstelle. Als Diplom-Sozialpädagogin bringt sie langjährige Erfahrung und fachliche Expertise aus der Gleichstellungsarbeit mit. Darüber hinaus war sie als kommunale und betriebliche Gleichstellungsbeauftragte sowie als Geschäftsführerin der LAG Niedersachsen tätig.

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2-tägige Fortbildung für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus allen Bundesländern

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist für viele Beschäftigte Realität. Besonders häufig betroffen sind Frauen und queere Menschen. Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte sind wichtige Ansprechpersonen für Betroffene und übernehmen eine zentrale Rolle bei Beratung, Intervention und Prävention. 

Die Fortbildung vermittelt Grundlagen zum Thema und zur rechtlichen Situation und zeigt, worauf es in der Beratung Betroffener und von Vorgesetzten ankommt. Darüber hinaus geht es um die Gestaltung von Beschwerdestellen und innerbetrieblichen Verfahrenswegen sowie um die Entwicklung wirksamer Richtlinien und Dienstvereinbarungen.

Die Referentin der Fortbildung ist Heike Mänz, Diplom-Psychologin. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und berät und begleitet Fach- und Führungskräfte zu diesem Thema. Darüber hinaus hat sie wissenschaftlich zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gearbeitet und publiziert. 

In der Fortbildung vermittelt sie praxisnahes Wissen und gibt konkrete Impulse für einen sicheren und professionellen Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.

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1/2-tägige Online-Fortbildung für niedersächsische Gleichstellungsbeauftragte

Gender Planning verfolgt das Ziel, Räume so zu planen und zu gestalten, dass unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigt und gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden. Dabei werden urbane und ländliche Räume aus verschiedenen Genderperspektiven betrachtet, um Ungleichheiten und Barrieren sichtbar zu machen und abzubauen. 

Die Fortbildung zeigt, welche Rolle Gleichstellungsbeauftragte bei kommunalen Planungsprozessen spielen können, beispielsweise bei der Aufstellung von Bebauungsplänen, Änderungen des Flächennutzungsplans oder der Entwicklung neuer Quartiere. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, was Gender Planning konkret bedeutet, welche Aspekte in der Planung berücksichtigt werden sollten und welche Anforderungen Gleichstellungsbeauftragte einbringen können. 

Vermittelt werden Grundlagen zu Gender Planning, rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen sowie aktuellen Planungsansätzen und Methoden. Praxisnahe Beispiele und der Erfahrungsaustausch zu aktuellen Planungsvorhaben ermöglichen den Transfer in die eigene kommunale Arbeit. 

Das Grundlagenwissen soll in weiteren praxisorientierten Vertiefungsworkshops vor Ort vertieft und auf konkrete Projekte angewendet werden. Eigene Beispielprojekte können bereits bei der Anmeldung eingebracht werden. Die Vertiefungsworkshops können auch unabhängig von der Teilnahme am Einführungsseminar besucht werden.

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