Antifeminismus
Antifeminismus ist ein Thema, mit dem alle Akteurinnen und Akteure, die sich für Gleichstellungsthemen einsetzen, schon lange konfrontiert sind. Die Frauenrechtlerin Hedwig Dohm prägte diesen Begriff 1902 in einer Essay-Sammlung analog zum Begriff des Antisemitismus. Die Leipziger Autoritarismusstudie von 2024 macht deutlich, dass antifeministische Einstellungen in Deutschland ansteigen. Bereits 2022 zeigte die Studie, dass jeder dritte Mann und jede fünfte Frau ein geschlossenes antifeministisches Weltbild aufweist. Die antifeministische Szene ist durchaus heterogen und ist u.a. von Maskulinisten, der Lebensschutz-Bewegung, rechte Bewegungen und auch fundamental religiösen Strömungen geprägt. Bei aller politischen und sozialen Unterschiedlichkeit der Gruppierungen und Strömungen herrscht Einigkeit darin, dass feministische Vorstellungen das konstruierte Weltbild nur stören.
Gleichstellungsarbeit in deutschen Kommunen bedroht?

Antifeministische Angriffe auf kommunale Gleichstellungsarbeit nehmen deutlich zu und stellen eine wachsende Gefahr für die Demokratie dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Erhebung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, die in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung entstanden ist. Die Studie ist Grundlage für eine Handreichung und basiert auf einer bundesweiten Befragung von 351 kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.
Alltag Antifeminismus
Antifeministische Angriffe prägen für viele Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte zunehmend den Arbeitsalltag. Antifeminismus ist eine Ideologie, mit der versucht wird, die Erfolge der Gleichstellungsarbeit zunichtezumachen und deren Akteur*innen systematisch einzuschüchtern. Antifeminismus bedeutet wiederkehrende, systematische Versuche, die Gleichstellung von Frauen und die Arbeit der kommunalen Gleichstellungsstellen abzuwerten, lächerlich zu machen und unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus einzuschränken bis abzuschaffen. Damit schwächt Antifeminismus demokratische Strukturen. “Das macht deutlich: Es geht hier nicht um persönliche Auseinandersetzungen- es geht um ein strukturelles Problem, dem wir uns stellen müssen”, betont Maja Loeffler, BAG-Bundessprecherin.
Die Handreichung stützt sich auf eine bundesweite Online-Befragung mit 351 (von ca. 1900) kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. Nahezu alle Befragten berichten von antifeministischen Angriffen in ihrem Arbeitsalltag. Diese reichen von vermeintlich “harmlosen” Kommentaren über gezielte Einschüchterungsversuche bis hin zu Morddrohungen. “Das zeigt: Wer heutzutage Gleichstellungsarbeit macht, muss damit rechnen, dafür angefeindet zu werden“, so BAG Bundessprecherin Tinka Frahm.
Massive Angriffe auf Gleichstellungsbeauftragte
95 Prozent der befragten Gleichstellungsbeauftragten sehen ihre Arbeit durch antidemokratische Entwicklungen bedroht, drei Viertel davon sogar stark oder sehr stark.
63 Prozent berichten von konkreten antifeministischen Angriffen im Berufsalltag oder Untergrabungen ihrer Tätigkeit. Die häufigste Form der Angriffe sind direkte verbale Anfeindungen im Amt, gefolgt von strukturellen Angriffen und interner Sabotage. 14 Prozent geben an, digitale Gewalt mit teils entmenschlichenden Gewaltfantasien zu erleben.
Rund jede sechste Gleichstellungsbeauftragte schätzt die eigene Sicherheit oder die des Teams als gefährdet ein. In etwa 21 Prozent der Fälle führten die Angriffe bereits zu Einschränkungen von Projekten und Angeboten. Sabine Herberth, Hauptautorin der Studie und Leiterin der Antifeminismusarbeit der Amadeu Antonio Stiftung erklärt: “Gleichstellung ist ein gesellschaftlicher Seismograf: Wer Gleichstellungsarbeit angreift, stellt nicht nur ein Fachthema infrage, sondern zentrale Prinzipien unserer Demokratie: Schutz vor Gewalt, gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe. Genau deshalb sind antifeministische Angriffe so gefährlich.”
Verfassungsauftrag Gleichstellung
Kommunale Gleichstellungsbeauftragte setzen den verfassungsrechtlichen Auftrag um, tatsächliche Gleichberechtigung zu fördern und Benachteiligungen abzubauen. Damit tragen sie ganz konkret dazu bei, dass Menschenrechte, Teilhabe und Schutz vor Gewalt vor Ort wirksam werden. In dieser Handreichung wird deutlich: Gleichstellungsarbeit wirkt wie ein Demokratiesensor. Dort, wo Gleichstellung sichtbar delegitimiert, strukturell ausgehöhlt (durch Kürzung von Geldern und Personal) oder politisch zum Streitobjekt gemacht wird, zeigen sich häufig auch andere demokratiegefährdende Dynamiken. Umgekehrt gilt: Wo Kommunen Gleichstellung absichern, stärken sie die demokratische Kultur insgesamt. Gleichstellungsarbeit ist damit ein Schutzfaktor gegen antidemokratische und antifeministische Entwicklungen, nicht nur für Frauen und Mädchen, sondern auch für das Gemeinwesen.
Antifeminismus erkennen und professionell begegnen
Die Handreichung soll dabei helfen, antifeministische Angriffe auf Gleichstellungsarbeit zu erkennen,einzuordnen und typische Musterzu verstehen. Darüber hinaus zeigt sie auf,wie diesen im Berufsalltag professionell begegnet werden kann. Die Meldestelle Antifeminismus dokumentierte 558 antifeministische Vorfälle für das Jahr 2024, ein Anstieg von rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich werden damit etwa zehn Vorfälle pro Woche gemeldet, fast 30 Prozent davon im digitalen Raum. Expert*innen gehen zudem von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. BAG- Bundessprecherin Dr. Marie-Luise Löffler: “Antifeminismus wird weiterhin oft unterschätzt. Die Handreichung macht die gravierenden Auswirkungen sichtbar und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf in diesem Bereich.”
Antifeminismus hat viele Formen
Die Befunde sind nicht repräsentativ für alle Kommunen in Deutschland. Sie geben aber einen guten Einblick in die aktuelle Situation vieler Gleichstellungsbeauftragter. In einigen ostdeutschen Regionen berichten Gleichstellungsbeauftragte von einer besonders angespannten Lage, in der sich rechtsextreme Gewalt, Projektkürzungen und ein feindliches Klima gegen demokratisches Engagement überlagern. In westdeutschen Kommunen berichten Gleichstellungsbeauftragte häufig von Angriffen durch Anträge, Haushaltsdebatten, öffentliche Abwertung und wiederkehrende Infragestellungen in Gremien. In süddeutschen Kontexten werden besonders bei Themen rund um Schwangerschaftsabbrüche und reproduktive Rechte massive Anfeindungen beschrieben, bis hin zu schweren Bedrohungen. Für diese Handreichung wurden Angriffe auf die kommunale Gleichstellungsarbeit erstmals strukturiert erhoben und aufbereitet. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung und unter fachlicher Beratung von Lola für Demokratie e.V. entwickelt und vom BMBFSFJ gefördert.
Die Handreichung ist auf der Website der BAG als Kurz- und Langfassung erhältlich.
Quelle: Pressemitteilung der BAG kommunaler Frauenbüros & Gleichstellungsstellen vom 13.4.2026
Antifeminismus und Provinzialität
Welche Rolle spielen Sozialisations- und Lebensbedingungen in strukturschwachen, ländlichen Regionen in Deutschland in Bezug auf Antifemismus? Dies ist bislang kaum erforscht. Die Wissenschaftlerinnen Johanna Niendorf, Dr. Fiona Kalkstein, Henriette Rodemerk und Charlotte Höcker veröffentlichen in dem Sammelband “Antifeminismus und Provinzialität - zur autoritären Abwehr von Emanzipation” erste Erkenntnisse hierzu. Sie stellen Ergebnisse aus einem qualitativen Forschungsprojekt zur Geschlechterdemokratie im Erzgebirge vor. Der Begriff der Provinzialität wird im Wesentlichen aus den Schriften Theodor Adornos abgeleitet und bezeichnet “ein Denken in fixen Kategorien, das Reflexion und damit Ambivalenz ablehnt, mit Autoritarismus und Ungleichheitsideologien kompatibel und entsprechend von der politischen Rechten mobilisierbar ist – und das auf dem Land tendenziell, weil es sozialen Formen und nicht Siedlungsformen entspringt, eher vorzufinden ist als in der Stadt.” Solche Strukturen und Denkweisen sind aber auch in Städten anzutreffen, wie ein Beispiel aus der Großstadt Belfast illustriert. “Gute Voraussetzungen findet Provinzialität auf dem Land aufgrund der dortigen Übersichtlichkeit der Verhältnisse,” so formuliert es Bernd Belina, Professor für Humangeographie am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Der Sammelband beleuchtet unterschiedliche Bereiche des Antifeminismus und lässt auch die Perspektive von Gleichstellungsbeauftragten zu Wort kommen. Die Veröffentlichung steht frei über ssoar.info zur Verfügung.
Diskursatlas Antifeminismus
Der Diskursatlas Antifeminismus will antifeministische Äußerungen, die aus sehr unterschiedlichen Richtungen kommen können, sichtbarer machen. Dabei orientiert er sich an spezifischen Narrativen. Grundlage sind eine Vielzahl von Äußerungen, deren Herkunft, Bedeutung und Geschichte übersichtlich zusammengestellt sind. Die Narrative finden sich in acht übergeordneten Diskursthemen wieder: "Bevölkerung", "Geschlecht“, "Sexualität“, "Familie“, "Bildung“, "Arbeit", "Gleichstellung", "Gewalt". Diese bilden zentrale Teilbereiche des Antifeminismus. Der Diskursatlas macht darüber hinaus Akteurinnen und Akteure und ihre Verbindungen sichtbar. Der Diskursatlas kann hier aufgerufen werden: Diskursatlas
Erscheinungsformen und Ursachen des aktuellen Antifeminismus
Der Vortrag "Incels, Pick-Up-Artists, Rechtsextremisten. Erscheinungsformen und Ursachen des aktuellen Antifeminismus" von Prof. Dr. Rolf Pohl fand im Rahmen der Online – Tagung "Feindbild Frau - Antifeministen und Frauenhasser auf dem Vormarsch." am 07.10.2022 statt. Er wurde von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Syke in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Demokratieprinzip der lag Gleichstellung-Niedersachsen veranstaltet.
Antifeminismus auf dem Weg durch die Institutionen - Strategien und maskulistische Netzwerke

Männer und Frauen, die antifeministische Positionen vertreten, melden sich seit Mitte der 2000er-Jahre lautstark in der Öffentlichkeit zu Wort. Sie halten die Gleichstellung von Frauen und Männern für längst erreicht und ignorieren andere Geschlechtsidentitäten und Lebensweisen völlig. Insbesondere in den sozialen Medien nimmt die Frauenfeindlichkeit zu und schafft eine toxische Atmosphäre. Die Handreichung "Antifeminismus auf dem Weg durch die Institutionen" vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung bietet gleichstellungspolitisch Aktiven zahlreiche Informationen sowie Kriterien und Leitfragen, mit denen antifeministische Gruppierungen besser eingeordnet und einschätzt werden können. Dorothee Beck, Thomas Gesterkamp, Andreas Kemper, Barbara Stiegler, Henning von Bargen: Antifeminismus auf dem Weg durch die Institutionen, Oktober 2021, hrsg. Von der Heinrich-Böll-Stiftung. PDF-Datei zum kostenlosen Download auf: gwi-boell.de
Radikalisierungsmaschinen
Wie mobilisieren Extremisten ihre Anhängerschaft? Die Extremismusforscherin und Journalistin Julia Ebner kennt die Kanäle und Verbreitungsmechanismen extremistischer Ideologien im Internet und hat sich selbst in radikale Gruppierungen eingeschleust. Sie erkennt ein klares Skript der Radikalisierung: Rekrutierung, Sozialisierung, Kommunikation, Mobilisierung, Angriff. Radikale Gruppierungen bauen gezielt isolierte Echokammern im Internet auf, um neugeworbene Mitglieder emotional an die Gruppe zu binden und sozial zu isolieren. Zum ideologischen Grundgerüst extremistischer Gruppierungen gehört der Antifeminismus. Julia Ebner gibt weitere erschreckende Einblicke in die Welt bizzarer Verschwörungstheorien und rechtsradikaler, rassistischer Ideologen. Das Internet nutzen sie von abgeschotteten Chaträumen über Troll-Armeen bis hin zu inszenierten Infokriegen gegen Journalistinnen und Journalisten. Was Julia Ebner erfahren und öffentlich gemacht hat, ist fesselnd und abstoßend zugleich. Gibt es eine Chance gegen Troll-Armeen und extremistisches Gedankengift? Mit Frauen im Gespräch zu bleiben, sie zu stärken gegen Manipulation und Missbrauch ist sicherlich ein wichtiger Beitrag.
Julia Ebner: Radikalisierungsmaschinen. Wie Extremisten die neuen Technologien nutzen und uns manipulieren, Suhrkamp Verlag, Berlin 2021
Incels - Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults
"Irgendeiner muss es ja tun", sagt Veronika Kracher. "Es" ist hier das Eintauchen in die Incel-Szene, die Erforschung der "Involuntary Celibates", also unfreiwillig im Zölibat lebender Männer. Wichtig ist die Arbeit über diese Szene, die zur Szene der antifeministischen Männerrechtsgruppen gehört, weil die auf Selbst- und Frauenhass basierende Ideologie konkretes Gefahrenpotential birgt. Narzisstisch gekränkte Männer meinen, ein Recht auf Sex mit Frauen zu haben und führen einen Krieg gegen Frauen, der bis zum Femizid reichen kann. Veronika Kracher beschreibt die Szene, sie analysiert deren Ideologie, die auf "pathologischem frauenfeindlichen Verschwörungsdenken, Selbsthass und kultiviertem Nihilismus" basiert. Darüber hinaus führt Kracher eine sozialpsychologische Analyse dieser, in der Regel weißen, Männer durch. Sie bietet abschließend auch Ansätze, diesem "toxischen Sumpf" zu entkommen. Eine hochinteressante, angesichts der unwürdigen Artikulation und Vorkommnisse nicht immer einfache Lektüre, mit einer Vielzahl von Beispielen der Typen, des Weltbildes, der Jargons und der Techniken von Incels.
Veronika Kracher: Incels - Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults, Ventil Verlag, Mainz 2020
Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus

Die Handreichung "Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus" wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter (BAG) herausgegeben. Sie soll als Grundlagenwerk nützlich sein und kommunalen Gleichstellungsbeauftragten helfen, die Ziele und Vorgehensweisen von rechtspopulistischen Strömungen und Parteien kennenzulernen und einordnen zu können. Oftmals werden Frauen- oder Gleichstellungsbeauftragte von Vertreterinnen und Vertretern rechtspopulistischer Parteien angegriffen und mit Anfragen konfrontiert. Häufig wird auch gefordert, Gleichstellung und Gleichstellungsbeauftragte abzuschaffen. Hier setzt die Broschüre an und informiert über Hintergründe und Strategien. Sie gibt aber auch Handlungsempfehlungen und zeigt Gegenstrategien auf. Jeweils ein Kapitel ist auch dem Umgang mit Anfeindungen in sozialen Medien, bzw. dem Umgang mit Rechtspopulisten auf Podien und im Publikum bei Veranstaltungen gewidmet.
Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter (Hrsg.): Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus, Berlin 2018. Die Broschüre steht als pdf-Datei auf der Webseite der BAG zur Verfügung.
Betrifft Mädchen | Rechtspopulismus und Antifeminismus. Nein danke!

Antifeministische Positionen und Bestrebungen werden in politischen Auseinandersetzungen immer lauter. Eine wachsende Polarisierung in den Debatten um Geschlecht und Sexualität ist zu beobachten. Diese Ausgabe der "Betrifft Mädchen" zeigt, wie präsent das Phänomen Antifeminismus in der pädagogischen Mädchenarbeit ist und wie dem begegnet werden kann. Antifeminismus ist das verbindende Element zwischen Rechtspopulistinnen und -populisten, religiösen Fundamentalistinnen und Fundamentalisten, (National)Konservativen und rechtsnationalen Gruppierungen. Das Selbstbestimmungsrecht von Mädchen, Frauen und LGBTIQ-Personen wird dabei zur Angriffsfläche, "der Feminismus" wird zum Feindbild erklärt und als Bedrohung konstruiert. Mit Beiträgen von: Juliane Lang, Johanna Sigl, Katharina Nöbl, Judith Goetz, Kemal Bozay, Lena Wiese, Matthias Müller, Kai Dietrich, Karola Jaruczewski, Willy Vetter, Maja Tölke
LAG Mädchenarbeit NRW e.V. (Hrsg.): Rechtspopulismus und Antifeminismus. Nein Danke! Betrifft Mädchen 4/2018, Bestellung über www.beltz.de. Weitere Informationen unter www.maedchenarbeit-nrw.de.
Lübecker Erklärung- Gegen Gewalt, Frauenhass und Antifeminismus
Die 29. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten stellt sich klar gegen Antifeminismus, Gewalt und Frauenhass. Antifeminismus geht mit rechtsradikalen aber auch konservativen Strömungen einher. Antifeminismus ist kein Randphänomen und zieht sich quer durch Parteien, Medien und gesellschaftliche Debatten. Ziel von Antifeminismus ist es, Frauenrechte zu beschneiden und tradierte Rollenbilder wieder aufleben zu lassen. Die gesamte Lübecker Erklärung finden Sie auf der Website der BAG.
Infothek Antifeminismus
Die Infothek Antifeminismus der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros.
Starkmachen für Demokratie mit KonterBUNT

Die kostenlose App KonterBUNT hilft dabei, Stammtischparolen entschlossener zu begegnen. Die App macht Vorschläge für gute Argumente gegen Parolen und bietet einen Strategieguide. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt in der App ausprobieren. "KonterBUNT. Einschreiten für Demokratie" ist ein Angebot der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. KonterBUNT steht in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. www.konterbunt.de