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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Abschlussbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen – neue Koordinierungsstelle stärkt Gewaltschutz in Niedersachsen

Die Landesregierung hat den Abschlussbericht des Interministeriellen Arbeitskreises zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen (IMAK IK) zur Kenntnis genommen. Schwerpunkt ist darin die im Spätherbst vergangenen Jahres eingerichtete Landeskoordinierungsstelle im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Zu den zentralen Aufgaben der Koordinierungsstelle gehören die Koordinierung, Beobachtung und Bewertung der politischen und sonstigen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt im Sinne des umfassenden Gewaltbegriffs nach der Istanbul-Konvention (IK). Damit stärkt sie die Zusammenarbeit der beteiligten Ressorts und sorgt für ein einheitliches Monitoring der landesweiten Gewaltschutzmaßnahmen. 

Darüber hinaus empfiehlt der Bericht, den bestehenden Fachbeirat “häusliche Gewalt” mit einschlägigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Vertreterinnen und Vertretern der Regionen sowie der zivilgesellschaftlichen Akteure zur Umsetzung der IK auf Landesebene zu erweitern – insbesondere im Hinblick auf vulnerable Gruppen, wie zum Beispiel Frauen mit prekärem Aufenthaltsstatus, geflüchtete Frauen und Mädchen, Drogen gebrauchende Frauen, Frauen mit Behinderung, LSBTIQ. Die landesweit tätige Koordinierungsstelle wird diesen Prozess maßgeblich unterstützen.

Gleichstellungsminister Dr. Andreas Philippi betont die Bedeutung der neuen Strukturen: “Mit der Umsetzung der Istanbul-Konvention verbessern wir den Schutz von Frauen und deren Kindern nachhaltig. Für die Landesregierung ist klar: Geschlechtsspezifische Gewalt darf niemals toleriert werden – an keinem Tag im Jahr. Die Koordinierungsstelle ist ein wichtiger Hebel, um Prävention und Gewaltschutz weiter zu stärken.”

Quelle: Pressemitteilung der Nds. Staatskanzlei vom 17.3.2026

Zum Thema Gewaltschutz in Niedersachsen finden Sie weitere Informationen auf der Website www.gewaltschutz-niedersachsen.de

Nachruf auf Ute von Wrangell

Am 27. Februar 2026 ist Ute von Wrangell gestorben. Wir trauern um unser Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins und die ehemalige Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte. weiterlesen>>>

Website gewaltschutz-niedersachsen.de

Die Website gewaltschutz-niedersachsen.de ist eine Weiterentwicklung der Website frauenhauser-niedersachsen.de und wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. Alle vom Land Niedersachsen geförderten Frauenhäuser aktualisieren in einem internen Bereich der Website täglich die Anzahl der verfügbaren Plätze in ihren Einrichtungen, so dass schutzsuchenden Frauen zeitnah ein freier Platz in einem Frauenhaus angeboten werden kann. Das Portal Gewaltschutz Niedersachsen bietet außerdem allgemein zugängliche Informationen zum Thema Gewaltschutz mit Schwerpunkt auf niedersächsischen Projekten und Angeboten. Kernstück der Website ist eine umfangreiche Liste mit Kontaktadressen von Frauenhäusern, BISS und Fachberatungsstellen. Ein Terminkalender weist auf Fortbildungen und andere empfehlenswerte Veranstaltungen zum Thema Gewaltschutz hin. Die Startseite hält Nutzer:innen mit aktuellen Meldungen auf dem Laufenden.
www.gewaltschutz-niedersachsen.de

Die UN-Frauenrechtskonvention. Wissen – Verstehen – Umsetzen

Unsere neue Broschüre „Die UN-Frauenrechtskonvention. Wissen – Verstehen – Umsetzen“ erläutert die Grundlagen, Ziele und rechtlichen Verpflichtungen von CEDAW. Sie arbeitet ihre zentralen Inhalte sowie ihre Bedeutung für die Gleichstellungsarbeit heraus. Sie macht CEDAW sichtbar und zeigt, welche Bedeutung die Konvention für Staat, Kommunen und Gesellschaft hat und welches rechtliche und gesellschaftliche Potenzial in ihrer konsequenten Umsetzung liegt. weiterlesen>>>

Aktueller Kalendermonat: März 2026

Das Global Media Monitoring Project (GMMP) untersucht seit 30 Jahren alle fünf Jahre, wie Frauen in den weltweiten Nachrichten repräsentiert sind – und deckt dabei stereotype Darstellungen sowie strukturelle Ungleichheiten auf. Die Ergebnisse sollen Regierungen, Medien und Gesellschaft dazu bewegen, Gleichstellungsthemen sichtbarer zu machen und Frauen stärker in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse einzubeziehen. weiterlesen>>>

Termine

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13.04.2026 | Fortbildung "Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz"
29.04.2026 | Fortbildung "Genderkompetenz"
15.06.2026 | Fortbildung "Gleichstellung erfolgreich kommunizieren"
07.09.2026 | Fortbildung "Stärke: Gleichstellung - Gleichstellung stärken" Teil 1
28.09.2026 | Fortbildung "Eingruppierungsrecht für kommunale Gleichstellungsbeauftragte nach dem TVöD"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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