Um Projekte zu fördern, die sich für die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen, hat das Land Niedersachsen einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Die Förderung richtet sich dabei an Projekte für nichterwerbstätige oder beschäftigte Frauen, die arbeitsmarktorientierte Beratung und Weiterbildung erhalten. Die bestehenden Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft können so weiterentwickelt und das Angebot ausgebaut werden.
Um Projekte zu fördern, die sich für die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen, hat das Land Niedersachsen einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Die Förderung richtet sich dabei an Projekte für nichterwerbstätige oder beschäftigte Frauen, die arbeitsmarktorientierte Beratung und Weiterbildung erhalten. Die bestehenden Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft können so weiterentwickelt und das Angebot ausgebaut werden.
Die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft dienen Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen zu allen berufsbezogenen Fragen als Anlauf-, Beratungs- und Informationsstellen. Sie initiieren und begleiten arbeitsmarktorientierte Weiterbildungsangebote in der Region und übernehmen die Geschäftsstellenarbeit regionaler Unternehmensverbünde. Damit sind sie ein Bindeglied zwischen der regionalen Wirtschaft, dem Arbeitsmarkt und den im Einzugsgebiet lebenden Frauen.
Für Arbeits- und Sozialminister Dr. Andreas Philippi steht fest: „Mit den Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft leisten wir einen erheblichen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt. Nur so kann wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen gelingen und damit zu Gerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen führen. Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft ist auf das Fachkräftepotenzial von Frauen angewiesen.“
Hintergrund:
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) ist das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung in Europa. Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt ist in diesem Zusammenhang eine Querschnittsaufgabe für alle Arbeitsmarktprogramme. Mit dem Förderprogramm „Regionale Initiativen und Kooperationen für Frauen am Arbeitsmarkt“ (RIKA) leistet das Land Niedersachsen in der Förderperiode 2021 – 2027 einen wichtigen Beitrag. Erst im März 2024 hatte die Europäische Kommission einem Antrag Niedersachsens auf eine Erhöhung der ESF+-Mittel stattgegeben. Damit stehen landesweit genügend Mittel zur Verfügung, um das bestehende Angebot bis zum Ende der Förderperiode aufrecht zu erhalten und auszubauen. Insgesamt 42,7 Millionen Euro stehen für die gesamte Förderperiode sowohl aus Landesmitteln als auch aus Mitteln des europäischen Strukturfonds (EFS+) zur Verfügung.
Servicehinweise:
Der Richtlinientext sowie Informationen zur Antragstellung sind auf der Webseite der NBank unter www.nbank.de abrufbar.
Die Fördermaßnahmen richten sich ausschließlich an juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts und nicht an Privatpersonen.
- RIKA - Regionale Initiativen und Kooperationen für Frauen am Arbeitsmarkt – Qualifizierende Projekte >>>
- RIKA - Regionale Initiativen und Kooperationen für Frauen am Arbeitsmarkt – Koordinierungsstellen >>>
Bis zum 30. Juni 2026 können Träger ihre Anträge zur Förderung von Koordinierungsstellen digital über das Kundenportal der NBank einreichen. Gefördert werden regionale Strukturprojekte, die Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen und die hierfür erforderlichen Netzwerke schaffen und pflegen. Anträge für zusätzliche Standorte, insbesondere in der niedersächsischen Übergangsregion, sind ausdrücklich erwünscht. Dafür gibt es am 14. April eine Online-Infoveranstaltung. Anmeldung bis zum 7. April. - RIKA - Regionale Initiativen und Kooperationen für Frauen am Arbeitsmarkt – Besondere Projekte >>>
Alle Informationen zur RIKA Förderung, den bereits bestehenden Koordinierungsstellen, deren Projekte sowie Fachinformationen rund um das Thema Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt finden Sie auf der Website www.frauen-gewinne.eu.
Quellen: Nds. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, 31.03.2026, und nbank, 31.03.2026



