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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Frauen im Sport #sichtbar

Mit der Social-Media-Reihe „Frauen im Sport #sichtbar“ rückt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Frauen aus dem niedersächsischen Sport gezielt in den Mittelpunkt. Die Videoreihe porträtiert sieben Frauen, die den Sport in Niedersachsen auf ganz unterschiedliche Weise prägen – als Leistungssportlerinnen, Trainerinnen, Vereinsgründerinnen, Ehrenamtliche oder in verantwortlichen Funktionen. Ziel der Kampagne ist es, ihre Leistungen sichtbar zu machen und zugleich auf bestehende Herausforderungen aufmerksam zu machen.

Vom 23. bis 26. Juli 2026 werden die Finals in Hannover ausgetragen. Bevor die Landeshauptstadt zur Bühne für den deutschen Spitzensport wird, richtet die Kampagne bewusst den Blick auf Frauen, die den Sport in Niedersachsen auf ganz unterschiedlichen Ebenen prägen und mitgestalten. Die sieben Porträts stehen stellvertretend für die vielen Frauen, die sich im Leistungs- und Breitensport, in Vereinen, Verbänden und an Olympiastützpunkten engagieren und Verantwortung übernehmen.

Staatssekretärin Dr. Christine Arbogast betont: „Frauen gestalten in Niedersachsen den Sport auf allen Ebenen – im Wettkampf, im Ehrenamt sowie in Vereinen und Verbänden. Klar ist: Es geht nur gemeinsam! Leistung braucht starke Strukturen im Hintergrund, die Frauen konsequent einbinden – auch in Führungspositionen. Denn Spitzen- und Breitensport sind untrennbar miteinander verbunden. Mit der Videoreihe machen wir Leistungen, Chancen aber auch Herausforderungen sichtbar. Denn auch im Sport stoßen Frauen noch immer auf strukturelle Hürden – von geringerer Sichtbarkeit bis hin zu ungleicher Bezahlung. Unser Ziel ist klar: gleiche Chancen, faire Bedingungen und mehr Frauen in Führungspositionen“.

Staatssekretär im Sportministerium, Stephan Manke, dazu: „Niedersachsen ist ein echtes Sportland! Fast jede und jeder Dritte ist Mitglied in einem Sportverein. Der Sport trägt damit entscheidend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Umso wichtiger ist es, dass Frauen und Männer im organisierten Sport die gleichen Chancen auf Teilhabe, Verantwortung und Anerkennung erhalten. Ohne das Engagement beider Geschlechter, auf und neben dem Feld, würde das Vereinsleben, wie wir es kennen, schon lange nicht mehr existieren. Das ist der Auftrag an Politik und Gesellschaft. Dafür müssen wir gemeinsam einstehen.“

Die Videoreihe ist in Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt (OSP) entstanden und porträtiert sieben Frauen aus unterschiedlichen Bereichen des Sports. Mit dabei sind die Judoka Anna Monta Olek, die Para-Bogenschützin Flora Kliem, die Vorstandsvorsitzende des STV Artlenburg Alyssa Sarmiento, die Präsidentin des Niedersächsischen Rugby-Verbands Ulrike Städler, die am Olympiastützpunkt Niedersachsen tätige Laufbahnberaterin Kathrin Boron und ihre Kollegin Anne Lenz vom Servicebereich Sportpsychologie, sowie die Vereinsgründerin und erste Vorsitzende von Yamakawa Karate Hameln Jana Ćuvrk. Letztere ist ebenfalls ein Gesicht der Outdoor-Ausstellung „Starke Frauen im Sport“ des LandesSportBundes Niedersachsen, die während der Finals 2026 in Hannover im Maschpark gezeigt wird.

Gedreht wurde die Kampagne im Juni 2026 an verschiedenen Orten in Niedersachsen - in Hannover, Hameln, Göttingen und Artlenburg im Landkreis Lüneburg. Die Aufnahmen entstanden dort, wo Sport tagtäglich gelebt wird: am Olympiastützpunkt ebenso wie in Sporthallen, Sportanlagen oder Vereinsheimen.

Ausgestrahlt wird die Videoreihe auf den Instagram-Kanälen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung:

https://www.instagram.com/so.gleich

https://www.instagram.com/sozialministerium.nds

Quelle: Pressemitteilung des Nds. Sozialministeriums vom 15.7.2026

Der Unterhaltsvorschuss - Eine Hilfe für Alleinerziehende

Der Unterhaltsvorschuss ist eine wichtige finanzielle Hilfe für Alleinerziehende: Bleiben die Unterhaltszahlungen des zweiten Elternteils unter dem festgesetzten Regelbedarf, springt der Staat ein. Wer hat Anspruch, wo und wie wird der Anspruch geltend gemacht, wer muss den Vorschuss zurückzahlen? Das Bundesfamilienministerium informiert über die Regelungen zum Unterhaltsvorschuss unter familienportal.de/familienportal/familienleistungen/unterhaltsvorschuss

Das Bundesfamilienministerium plant derzeit Änderungen beim Unterhaltsvorschuss, da die Höhe der Leistungen enorm angestiegen sei. Die Nicht-Leistung von Unterhalt gehört auch zum Themenfeld Häusliche Gewalt, nämlich der ökonomischen Gewalt. Hier finden Sie Informationen zum Thema ökonomische Gewalt.

Gewalthilfegesetz: Informationen für Träger in Niedersachsen

Das "Gesetz zur Sicherung des Zugangs zu Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt" (Gewalthilfegesetz) bildet eine eigenständige fachgesetzliche Grundlage für ein verlässliches und bedarfsgerechtes Hilfesystem bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen. Herzstück des Gesetzes ist ein Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt für Frauen und ihre Kinder. Dieser tritt am 1. Januar 2032 in Kraft. 

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung informiert Trägereinrichtungen in Niedersachsen mit FAQs über die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes. Hier geht es zu den FAQ auf der Website Gewaltschutz Niedersachsen. Stand 13.7.2026

Fachtag

Der interaktive Fachtag am 26.08.2026 beleuchtet, wie Klassismus und geschlechtsspezifische Machtverhältnisse den Zugang zu Familienplanung, Gesundheitsversorgung, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen gesundheitliche, beratungsbezogene und intersektionale Perspektiven sowie die Reflexion eigener Haltungen. Ein Impulsvortrag von Brigitte Theißl und praxisorientierte Workshops bieten Raum für fachlichen Austausch und neue Impulse. Ihre Anmeldung können Sie HIER vornehmen.

GFMK

Frauenarmut ganzheitlich begegnen – Teilhabe stärken
Am 18. und 19. Juni tagten die Gleichstellungsministerinnen, -minister und -senatorinnen der Länder in Dresden, da Sachsen in diesem Jahr den Vorsitz hatte. Im Mittelpunkt der Beratungen stand das Leitthema: gleichwertige Teilhabe durch Ressourcengerechtigkeit und die Bekämpfung der Armut von Frauen. Die Beschlüsse der GFMK finden Sie in Kürze unter www.gleichstellungsministerkonferenz.de/dokumente-beschluesse.html. Im Jahr 2027 wird Schleswig-Holstein den Vorsitz der 37. GFMK übernehmen.

Aktueller Kalendermonat: Juli 2026

Der Juliane Bartel Medienpreis wird seit 2001 in Niedersachsen vergeben und zeichnet Beiträge aus, die ein faires und gleichberechtigtes Frauenbild fördern. 2026 feiert er sein 25-jähriges Jubiläum und gilt heute als wichtiges Signal gegen Klischees und für vielfältige Rollenbilder in den Medien. weiterlesen>>>

Termine

Alle Termine >>>
26.08.2026 | Fachtag "(K)eine Frage der Klasse - Klassismus und reproduktive Gerechtigkeit"
02.09.2026 | Fortbildung "Den Verfassungsauftrag umsetzen" - für Verwaltungskräfte/Büromitarbeitende von Gleichstellungsbeauftragten (bundesweit)
07.09.2026 | Fortbildung "Grundlagen. Haltung. Wirkung." Teil 1
28.09.2026 | Fortbildung "Eingruppierungsrecht für kommunale Gleichstellungsbeauftragte nach dem TVöD"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter in der Stabstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung. Die Vollzeitstelle ist auf 53 Monate befristet und wird nach A9g-A13 SHBesO bzwE 12 TV-L vergütet. Bewerbungen sind bis zum 17.07.2026 möglich. Weitere Informationen zu Stelle finden Sie auf der Website des  Ministeriums Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung.

Förderhinweis Vernetzungsstelle.de