Die Jahrestagung und Vollversammlung der lakog niedersachsen fand im Februar in Oldenburg statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth. Inhaltlich hat sich die lakog niedersachsen bei der Jahrestagung mit dem Thema „Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft: Künstliche Intelligenz und Geschlecht“ beschäftigt. Das Thema schloss an den Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft an, der weltweit am 11.02. begangen wird.
Im Vortrag von Ronja Philipp M.A. (Hochschule München) mit dem Titel „Sichtbar werden, sichtbar sein: Befunde und Perspektiven zur Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen“ wurden aktuelle Forschungsergebnisse zur (Un-)Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen u.a. aus dem Projekt „Prof:inSicht“ beleuchtet. Im Anschluss bot sich Raum für Austausch und Diskussion über konkrete Handlungsansätze.
Prof. Dr. Stephanie Thiemichen (Hochschule München) widmete sich in ihrem Vortrag „Die Rolle von KI für die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft“ der Bedeutung Künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter. Sie zeigte auf, inwiefern KI-Anwendungen die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen erhöhen können, zugleich jedoch eine Vielzahl an Risiken und Limitationen bergen. Auch hier schloss sich eine angeregte Diskussion mit den Teilnehmenden an.
Am 12.02.2026 fand die Vollversammlung der lakog niedersachsen statt, auf der der amtierende Vorstand für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde. Im Amt bestätigt wurden Dr. Doris Hayn, Gleichstellungsbeauftragte der Georg- August-Universität Göttingen, Julia Weiß, Gleichstellungsbeauftragte der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und Dr. Kathrin van Riesen, Gleichstellungsbeauftragte der Leuphana Universität Lüneburg. Die zweite Amtszeit des Vorstands beginnt am 01.06.2026. Es wurde außerdem die Ordnung der lakog um das Ziel der Förderung einer intersektionalen Gleichstellungspolitik ergänzt.
Die lakog niedersachsen wird auch in den kommenden Jahren ihre Expertise und Stimme in die aktuelle Hochschul- und Wissenschaftspolitik tragen, um die Hochschulen in Niedersachsen attraktiv und wettbewerbsfähig bei der Gewinnung von Wissenschaftlerinnen sowie weiblichen und queeren Fach- und Führungskräften zu machen und die Hochschulen bei der Herstellung von Chancengleichheit zu beraten und zu unterstützen.
Weitere Informationen zur lakog niedersachsen und ihren Mitgliedern, den 21 niedersächsischen Hochschulen, finden sich unter www.lakog-niedersachsen.de.
Quelle: Pressemitteilung der lakog vom 10.3.2026



