Die Berücksichtigung des Geschlechts ist unverzichtbar für eine bestmögliche, individualisierte Gesundheitsversorgung – auch dafür will das Ministerium mit der Ausschreibung des Preises werben und insbesondere Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs zur Einreichung von Unterlagen ermuntern. Zur Bewerbung aufgerufen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die erste vielversprechende Forschungsleistungen im Bereich der geschlechterspezifischen Medizin erbracht haben und ein eigenständiges wissenschaftliches Profil aufweisen. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär wird den Preis im Rahmen des im November 2026 stattfindenden Symposiums „Mind the Gap: Geschlechtersensible Medizin im Fokus“ verleihen. Mit der inhaltlichen Vorbereitung und Begleitung dieser Fachveranstaltung sind Mitarbeitende im Bereich Gesundheit des DLR Projektträgers betraut.
Bewerbungen sollen erste Erfolge zeigen
Bewerben können und sollen sich die Forschenden selbst. Sie sind um eine kurze Darstellung ihrer Forschungsarbeit gebeten, in der sie die klinische Relevanz und das Potenzial ihrer Arbeiten beschreiben und die auf dem Symposium in einem kleinen etwa drei Minuten dauernden Pitch präsentiert werden kann. Auch Zeugnisse und Empfehlungsschreiben können vorgelegt werden. Bewerbungsschluss ist der 17. August 2026. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert; prämiert werden zwei Doktorandinnen und Doktoranden sowie zwei PostDocs.
Weitere Informationen auf der Website des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

