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Schritt für Schritt zum modernen Gleichstellungsrecht - Der Landesfrauenrat Niedersachsen begrüßt den Beschluss des Sozialausschusses zur Novellierung des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes

Der Landesfrauenrat Niedersachsen begrüßt, dass der Sozialausschuss des Niedersächsischen Landtags den Entwurf zur Novellierung des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) nunmehr abschließend am 1. Oktober 2026 beraten hat. 
"Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, um die Novellierung noch in diesem Jahr im Landtag beschließen zu können", erklärt die Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen, Dr. Barbara Hartung. 

"Wir appellieren an die Abgeordneten, das Gesetzgebungsverfahren nun zügig abzuschließen. Niedersachsen braucht ein modernes Gleichberechtigungsgesetz, das den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht wird und die Gleichstellung von Frauen im öffentlichen Dienst wirksam stärkt."

Bereits im Rahmen der Ausschussanhörung im Oktober 2025 hatte der Landesfrauenrat den Gesetzentwurf als gelungene Weiterentwicklung bewertet. Mit der Novellierung könne Niedersachsen endlich zur Rechtslage im Bund und in zahlreichen anderen Bundesländern aufschließen. 

Von besonderer Bedeutung ist aus Sicht des Landesfrauenrates der durchgängige Bezug auf die strukturelle Benachteiligung von Frauen. Diese wird durch zahlreiche Statistiken und wissenschaftliche Untersuchungen belegt und findet bereits im Bundesgleichstellungsgesetz ihren Niederschlag. Der Gesetzentwurf trägt diesem Umstand Rechnung und schafft damit eine wichtige Grundlage für wirksame Gleichstellungsmaßnahmen. "Die vorliegende Novellierung setzt wichtige Impulse für eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik. Nach den Beratungen im Ausschuss erwarten wir nun, dass der Landtag die Chance nutzt und das Gesetz noch in diesem Jahr verabschiedet. Für die Gleichstellung von Frauen in Niedersachsen wäre dies ein starkes und längst überfälliges Signal", so Hartung abschließend.

DGB Frauen zum Bundeshaushalt 2027

Viele Frauen werden die Sparpolitik der Bundesregierung unmittelbar zu spüren bekommen, denn mit dem Bundeshaushalt 2027 sollen etablierte familienpolitische Leistungen gekürzt werden. Und der Bundeshaushalt enttäuscht auch alle, die sich wichtige Weichenstellungen für die Gleichstellung in Deutschland erhofft hatten. Weitere Informationen auf der Website des DGB.

Sparpolitik auf dem Rücken von Frauen: Für Frauen geht es jetzt um alles!

Kürzungen beim Elterngeld, Einschnitte bei den Rentenansprüchen pflegender Angehöriger oder weniger Unterstützung von Alleinerziehenden: Die Bundesregierung treibt im Rahmen ihrer Reformpolitik Sparvorhaben voran, die Frauen besonders hart treffen. Denn nur weil der Staat Leistungen kürzt, verschwindet der Bedarf nicht. Vielmehr werden Kosten, soziale Risiken und zusätzliche Sorgearbeit in die Familien verlagert und dort vor allem von Frauen aufgefangen. Das gefährdet die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen und wirft die Gleichstellung zurück.

Die Mitmach-Kampagne „Sparpolitik – Nicht auf unserem Rücken!“, geht gegen diese Pläne vor. Ziel ist es, die Bundestagsabgeordneten von CDU/ CSU und SPD direkt in ihren Wahlkreisen anzusprechen. Es soll ihnen deutlich gemacht werden, was die geplanten Kürzungen für Frauen konkret bedeuten und sie abzuwenden.

Material und Informationen auf der Website des Deutschen Frauenrates.

Kalenderblatt Oktober 2026

Medien für Kinder prägen früh Rollenbilder - oft noch voller Klischees, die Mut mit Jungen und Fürsorge mit Mädchen verknüpfen. Vielfaltsbewusste Geschichten eröffnen Kindern dagegen neue Horizonte und stärken Selbstbewusstsein, Empathie und Gleichstellung. Initiativen wie "Klischeefrei“ oder Fachstellen unterstützen dabei mit kuratierten Medientipps. weiterlesen>>>

Termine

Alle Termine >>>
04.11.2026 | Fortbildung "Moment mal! - Wie Gleichstellungsbeauftragte ihre beraterische Kompetenz weiterentwickeln können"
12.11.2026 | Fortbildung "Gleichstellung durch Vergabe stärken"
01.12.2026 | Monatliches Meeting für kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Niedersachsen
02.12.2026 | Fortbildung "Stellenbeschreibung, Stellenbewertung und Eingruppierung - Grundlagen für die Gleichstellungsbeauftragte"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Das Präsidium der Universität Augsburg sucht zum nächstmöglichen eine:n Leiter:in des Büros für Chancengleichheit, unbefristet und in einem Umfang von 75%. Eine Aufstockung auf 100% ist möglich. Die Vergütung erfolgt nach EG 13 TV-L. Bewerbungen sind bis zum 16.10.2026 möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Universität Augsburg.

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